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   1042 ÖBB (Liliput)  - Reparatur nach Ankauf
 
 
 Um in der bestehenden kleinen ÖBB-Loksammlung eine Lücke zu schließen,
 beschaffte ich mir zu einem günstigen Preis ein Modell aus dem Hause Liliput
 in Wien. Nach Ankunft der Lok - Sichtprobe: Die Loks sieht ja toll aus, der optische 
 Zustand ist OK, aber das Motordrehgestell lässt sich nicht bewegen. Ursache:
 die Tragplatte aus Zinkdruckguss, die das Drehgestell und den Motor im Rahmen
 hält, ist zerbröselt. Außerdem dreht sich der Motor nicht, weil er achsial verspannt
 ist ---, wie es dazu kommen kann ??? -  Na gut, die Lok war kostengünstig und sie
 ist reparabel. Damit habe ich Freude, denn ich konnte mir beweisen, dass ich den
 Schaden doch noch mit meinen nachlassenden Augen reparieren kann.

1042.504, Liliput
Fahrvideo

 Eine 1042 von Liliput wird wieder zum Leben erweckt

 Um zu sehen wie die Reparatur gelingen kann, wurde der gebrochene Drehgestellhalter provisorisch zusam-
 mengeklebt. Dann suchte ich das Internet ab, ob es dieses Teil vielleicht als Ersatzteil zu beschaffen gibt, doch
 wie zu erwarten war, es gab kein Ersatzteil. Also musste das Teil nachgebaut werden. Daher wurden die Um-
 risse auf einem 2mm Flugzeugsperrholz aufgezeichnet. Dann wurde das Teil ausgesägt, bearbeitet und im
 Lokrahmen eingepasst. Dann mussten noch die zur Ortung des Bleigewichtes notwendigen Winkel angefertigt
 und diese aufgeklebt werden. Nachfolgend muss alles eingepasst und erprobt werden. Erst danach konnte das
 Drehgestell wieder eingebaut werden. Die Anpassung der Drehgestelllage durch das neue Teil erforderte einige
 Bastelzeit. Schlussendlich passte es dann perfekt.

 Der Motor wurde nahezu ganz zerlegt und der Verzug des Motorrahmens behoben, damit er wieder leicht läuft.
 Dazu musste auch die Schnecke angewärmt und ca. einen Millimeter vom Lager weg verschoben werden. Jetzt
 schnurrt der Motor wieder.

 Mit dem neuen Ersatzteil war die Fertigstellung des Drehgestells möglich. Der Einbau des Motors war der erste
 Schritt. Nur mit der Originalschraube lief er jedoch nicht, da die Schnecke ohne Spiel auf dem Zahnrad auflag
 und sich der Motor nicht drehen konnte. Ein kleiner Streifen Isolierband ergab ein brauchbares Spiel und die Lok
 läuft jetzt wieder. Nach dem Motoreinbau folgte die Befestigung des Bleigewichtes und damit die Festschrau-
 bung des Drehgestelllagerteiles. Alles ließ sich leicht bewegen und die Drehgestelle standen ohne Verwindung
 am Gleis auf. Die Probefahrt konnte beginnen und nach einem langsamen Start wurde die Lok immer schneller
 bis sie ihre Betriebsgeschwindigkeit erreichte.

 Zuletzt musste noch die schadhafte Diode für die Beleuchtung getauscht werden. Anschließend konnte das Ge-
 häuse mit einem Uhrmacherschraubenzieher wieder aufmontiert werden.

 Ich bin sehr zufrieden mit dem Geschafften, denn die Lok macht einen sehr neuen Eindruck und das ist für mei-
 ne Sammlung ein großes Plus.

 
       
noch kein Schaden sichtbar am Sockel sieht man Risse der abgenommene Sockel mit Ausbrüchen und so funktioniert die Halterung
das Bruchstück zwecks nachbau aufgelegt  das Metallstück trägt das Fahrgestell das Ersatzteil aus Flugzeugsperrholz die richtige Einbaulage
Motor ist montiert  Fertig gestellt mit Bleigewicht  Unteransicht des reparierten Fahrwerks   
ÖBB 1042.504, wieder fahrbereit