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   E   03 002  (Märklin/Hamo)  -   Neulackierung und Umbau Zweileiter Gleichstrom
 
  
 E 03 002-2 Hamo - Umbau einer Wechselstromlok in eine HAMO-Lok

 Der Ankauf einer sehr schönen  und preisgünstigen E 03 aus Großbrittannien
 erwies sich als fehlerhaft. Die Lok war als  Hamo-Version in einer Hamo-Ver-
 packung angeboten worden, doch auf dern Bildern erkannte man, dass es eine
 Wechselstromversion ist.  Ich habe mir die Bilder zuerst nicht genau  genug
 angesehen, bin nur nach den Äußerlichkeiten und dem sehr günstigen Preis für
 eine optisch schöne Lok gegangen und schwupp, habe ich mir Arbeit zugekauft.
 Die Wechselstromversion muss also in die Hamo-Version umgebaut werden.
 Das wird spannend und eine Aufgabe für die nächste Schlechtwetterperiode.

 Schon jetzt habe ich mich entschíeden, nicht die angekaufte Lok umzubauen,
 sondern meine bereits mit dunkelgrüner Lackierung versehene  E 03 002.
 

E03  in Sonderlackierung mit
HAMO-Umbau
Video


 Der lange Weg des Umbaues meiner E 03 002

 Die Lackierarbeiten (2015)

 Die Lok wurde also in die Einzelteile zerlegt, auch der Dachgarten was sich bei der Demontage als schwierig
 herausstellte und alle Teile mit Spezialbenzin gereinigt. Die Entfernung des Gehäuselackes fiel deutlich
 arbeitsintensiver aus als  angenommen: Alles musste abgeschabt werden. Nitroverdünnung half kaum. Mit
 einer Messingbürste wurden letzte Lackreste in den Lüftungsgittern usw. entfernt. An einigen Stellen half ich
 noch mit feinem Schleifpapier nach.
 
 Anfangs war ich mir nicht im Klaren, welche Teile und wie weit und mit welcher Farbe ich zuerst lackieren 

 werde. Auch wie das Fahrgestell lackiert wird, damit es klare Trennungslinien zum verbleibenden Grau gibt,
 das war wohl zu überlegen. Da gibt es ja auch die kräftige silberne Zierlinie rund um den Lokoberteil herum, wo
 ich schon Mühe beim Überlegen hatte, wie ich das abdecken kann, damit ich gerade Linien hin bekomme. Denn
 seit meiner Chemotherapie sind meine Hände leider nicht mehr so ruhig wie einst und so wird die notwendige
 ruhige Pinselführung bei solch feinen Arbeiten immer schwieriger.

 Das entfettete Lokgehäuse wurde also zuerst mit Kobaltblau (Revell Spray - ist zu dunkel) erstlackiert, wobei
 das Dach gemieden wurde. Da die Farbe ohne Grundlack auf das schwarze Gehäusematerial aufgebracht
 wurde, war sie derart dunkel, so dass man meinen konnte, es wäre schwarz lackiert worden. Die dünn
 aufgetragenen Lackschichten ließen viele Spuren meiner Schleifakltion erkennen, so dass eine dickere Lack-
 schicht nötig war, um diese Schönheitsfehler zu übertünchen. Da kam mir dann zurecht, dass ich nach dem
 Trocknen das Gehäuse über das Dunkelblau hin, ganz in Silber lackierte und später in dunkelgrün / Tannengrün
 (RAL KH-Spraydose) neuerlich überlackierte. Das dunkle seidenmatte Grün hat, dachte ich mir dann, später
 auch den Vorteil, dass mein "Sondermodell" sich mit dem kobaltblauen von Märklin daher nur wenig ähnelt und
 es da keine markenrechtlichen Probleme geben kann (falls das Einzelstück für Märklin überhaupt ein Problem
 darstellen würde?).

 Nach der Abtrocknung der mehrfachen dunkelgrünen Farbschichten konnte ich mit dem Abdecken dieser Berei-
 che beginnen, sodass ich das Dach und die Sileberlinie in einem Arbeitsgang lackieren konnte. Erst viel
 später konnten die Lüftungsgitter silber lackiert werden, wobei auch hier ein spezielles schmales Abdeckband
 an den Langstücken zum Einsatz kam, das den Lackauftrag mit dem feinen Pinsel vereinfachte. Nach stunden-
 langem Aushärten des Lackes wurde das Gehäuse mit seidenmattem Klarlack überlackiert, der als Schutz-
 schicht gegen schmutzige Finger dient.
 
 Im nächsten Schritt wurden mühsam die Dachleitungen montiert und diese neu in Rot (seidenmatt) gestrichen.
 Auch die Stromabnehmer wurden mit Rot gestrichen. Die Abschlussarbeit am Lokgehäuse stellte der Fenster-
 einbau (mit unsichtbarem Modelflugfensterkleber) und der Einbau der Lichtleiter dar.

 Beim Fahrgestell wurde auch mittels Abdeckung des grauen Bereiches der ehemals rote Streifen mit seiden
 mattem KH.Farbspray und später auch mit dem farblosen Spray überlackiert.

 Schließlich konnte das Gehäuse aufgesetzt und befestigt werden. Die Lok sieht schön, interessant und vor
 allem ungewöhnlich aus, passt aber gut zu den älteren Schnellzugwagen aus der Blechära. Was noch fehlt sind
 die Betriebsnummern am Lokoberteil.

 Umrüstung auf Zweiletertechnik mit HAMO-Magnet (Winter 2018/2019)

 Die Lok soll auf der Anlage meines benachbarten Modellbahnfreundes eingesetzt werden. Er fährt auf Roco-
 gleisen, also im Zweileitersystem.

       
das Modell wie es ankam... Verdrahtung original   Ansichten des Kaufobjektes
       
Lackiervorbereitung Fahrgestell Lokgehäuse in Tannengrün Silber wird gespritzt nun schon mit silbrigen Lüftungsgittern
die gereinigten Drehgestelle technisch fast fertig - Umschalter fehlt Lokgehäuse mit Dachgarten, Fenstern Ansicht vom Fahrgestell
E 03 002 - Sonderlackierung fertig