Willkommen
   
  Meine Modelle
   
  Neue Projekte
   
  Motorensammlung
   
  Fernsteuerungssammlg
   
  Modellbau und -technik
   
  Modellbaumarkt
   
  FMBC Austria
   
   
   
  Modellflug und ÖAeC
   
  Links
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   Vt 137 154 und ET 11, DR (Gützold/Piko)  -  Servicarbeiten und nachfolgend Umbau in ET 11
 
 
 Bei einem sehr günstigen Kauf eines Triebwagenzuges mit angeblich defektem
 Antrieb, erstand ich also wieder neue Arbeit. Der Triebwagenzug wurde wenig be-
 nützt und könnte der Fehler an der ausschließlich vom Triebgestell befindlichen
 Stomversorgung liegen. Der Zug ist äußerlich in einem sehr guten Zustand.
 Seit 1965 wurden diese Triebzüge in verschiedenen Lackierungsvarianten und
 zum Teil auch mit einem MIttelwagen bei Gützold erzeugt. Die Garantieerklärung
 trägt das Verkaufsdatum 1976.
 
 Laut Beschreibung ist klar, dass die Farbgebung des Modelles nicht einem Origi-
 nal entspricht. Diese waren violett/beige oder blau/beige. Aber das stört mich und
 meine Enkel nicht. Von Bedeutung ist, dass das Antriebsdrehgestell des Motor-
 teils die einzigen Radschleifern am Zug trägt und ein sehr lautes Antriebsgeräusch
 erzeugt. Das bringt natürlich Kontaktprobleme, unruhigen und lauten Lauf mit sich.
 Nach der Verbesserung der Kontaktgabe des Zuges soll er vielleicht einmal auf der
 Anlage des Freundes Walter eingesetzt werden können.

 Der Triebwagenzug gefällt mir und da es sich neuerdings ergeben hat, einen art-
 gleichen VT 04 zu beschaffen, konnte ich den VT 1378 in einen ET 11 umgestalten.




VT 137 154 (Gützold/Piko)
Fahrvideo


ET 11, Umbau VT 137
Fahrvideo
 Die (wenigen) Servicearbeiten beginnen... 

 Die  Arbeiten zum Flottmachen des Zuges begannen mit der Zerlegung des Antriebswagens und einer Probe-
 fahrt. Der Wagen fährt, jedoch nur unter lautem Kreischen. Etwas Öl auf die Motorlager und beim Drehgestell
 und schon läuft der Triebteil wieder. Eine defektes Lämpchen musste ausgetauscht werden, doch sonst gibt
 es nichts zu beanstanden. Ich denke für 29.- € ist das ein sehr guter Kauf gewesen.

 Eine Probefahrt auf Kleinbahngleisen und - weichen ergab, dass der Zug sehr tief liegt und mit den Wagen-
 schürzen an den Weichenlaternen streift. Dagegen kann ich allerdings nichts machen, außer den Zug nur auf
 einem Kreisoval laufen zu lassen. Auf den Roco-Gleisen der Anlage des Freundes wird es dieses Problem
 nicht geben. EIn anderes Problemchen trat bei der Probefahrt auch auf. Es kam allerdings in der Bogenfahrt
 gelegentlich zu Kurzschlüssen. Die Nachschau ergab, dass die Radschleifer auf Seite des Anhängers an des-
 sen Blechfahrgestell ankamen. Durch vorsichtiges nach unten biegen der Schleifer war das Problem gelöst.
 Weil aber trotz Verbesserungen an den Kontakten noch immer ein kleines Kontaktproblem bestand, wurden
 als erste Maßnahme am Drehgestell des Triebteiles und des Anhängers, andere Achsen eingebaut. Am Trieb-
 teildrehgestell wurde ein HAMO-Radschleifer angebaut, der danach das Laufverhalten deutlich verbesserte.

 Nachdem das Fahrgeräusch des Triebwagens nicht gerade Freude erregt, wurde in den Kardangelenken
 ein Hauch von Vasilin eingebracht. Weiters wurden die Motorlager und die Lager der Schneckenwellen ein
 wenig nachgeölt. Einzig die Zahnräder von der Antriebswelle bis zur Schneckenwelle konnten nicht erreicht
 werden. Außerdem wäre für diese Zahnräder ein spezielles Kunststoff-Gleitfett norwendig. Das Fetten der
 Kardangelenke führte zu einem deutlich ruhigeren Antriebsgeräusch.- Jetzt gefällt mir der Zug sehr gut.

       
Vt 137 154, Gützold/Piko      
Antriebsmotor und Kardanantrieb   Antriebsdrehgestell Kupplung des Beiwagens
zusätzlicher Stromabnehmer   Bild von der Probefahrt  

 Der Umbau zum ET 11


 Nachdem ich beim Nachforschen auf Naturähnlichkeit des "Roten Pfeil"-Triebwa-
 gens von Kleinbahn herausgefunden habe, dass er eine gewisse Ähnlichkeit mit
 dem ET 11 und auch mit dem ET 25 hat, plagt mich der Wunsch, mir so einen
 ET 11 irgendwie zusammenzubasteln. - Erst 2019 bemerkte ich, dass Liliput ei-
 nen ET 11 im Programm hat, der wieder sehr große Ähnlichkeit mit dem VT 137
 von Piko hat. Da mir der 137iger nicht so sonderlich gefällt, sah ich mich nach
 einem preisgünstigen Triebwagen der DB in Weinrot um. Ich hatte Glück und
 kaufte den Zug. - Daher kann ich jetzt mein Umbauvorhaben umsetzen, in dem
 ich dadurch den orange-beigen Triebwagen mit der Montage von Stromabneh-
 mern aufwerten kann.

 Der Umbau gesteltet sich einfach, da keine Verwendung der Stromabnehmer als
 Oberleitungsstromversorgung benötigt wird. Zum Einsatz kamen zwei Stromab-
 nehmergestelle von Trix, auf die die Stromabnehmer von Märklin aufgeschraubt
 wurden. Aus Restbeständen von Sommerfeld-Stromabnehmerbausätzen sind Iso-
 latoren übrig geblieben, die hier verwendet wurden. Mit einem dünnen Eisendraht
 wurde die Dachleitung nachempfunden. - Die Auspuffstutzen auf den Dächern
 wurden auf 1mm Höhe abgefräst und silbergrau lackiert, sodass sie einem Dach-
 lüfter ähneln.

 Verschätzt habe ich mich allerdings bei der Verpackung des Triebwagenzuges.
 Durch die aufgesetzten Stromabnehmer wird der Wagen natürlich höher und
 passt nicht mehr in die originalen Pappkartonschachteln hinein. Da mir um die
 Gützold-Verpackung aber leid war, fertigte ich aus dem Lieferkarton neue Boxen
 für die beiden Wagen. Die Originalverpackungshülle wurde ebenfalls "umgebaut"
 und anders gefaltet und an der Unterseite mit Karton verbreitert. So ruht der
 neue ET 11 weiter in seiner ursprünglichen Verpackung, bis ihn ein Enkel zum
 Leben am Gleis hervorholt.



aus den VT 137 wurde der ET 11
Fahrvideo





       
umgebauter VT 137 nun als ET 11      
Sockel von Trix wird aufgesetzt und Bügel von Märklin montiert   die "vergrößerte" Schachtel