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   Bertis  - ein Leichtflugmodell zum Hangsegeln ohne Motorhilfe wird renoviert
 
 

 Von meinem lieben Modellflugkollegen Berti N. (Bertis = Berti-Segler) bekam ich
 ein für mich viel zu zartes
Flugmodell eines namenlosen Seglers aus dem Osten
 geschenkt. Er musste den Dachboden räumen und wollte das Modell entsorgen,
 dachte an mich und ich nahm das Bastelobjekt gerne an.  Es ist eine Nadelflie-
 ger mit einem 8mm Kohle-Rumpfstab, einem Leichtbau Heckleitwerk und einer
 einteiligen GFK-Tragfläche mit Querrudern und einer mittigen Wölbklappe. Mit
 einer Spannweite von 1480 mm und nur 175g ist das mein leichtestes ferngesteu-
 ertes Segelflugmodell.

Bertis
 
 In die Mini-Rumpfspitze gehören 4 x 800er NiMh und ein Mini-Mini-Empfänger Jeti REX 5 MPD. Zum Glück
 bekam ich vor längerer Zeit einige kleine 35Mhz-Empfänger geschenkt, so ganz ohne Gehäuse, sodass ich
 das Modell mit 35Mhz und mit der MC 24 werde fliegen können. Der Reichweitetest war jedenfalls OK.

 Wichtig für später: Die Kanalbelegung erfolgt derart, dass K2 der Stecker mit den dicken Kabeln ist und
 Höhen- und Seitenruder ganz normal gesteckt werden. Die Querruder sind einmal das gelbe und das rote
 einpolige Kabel. Gelb steckt an K 1- Impuls und Rot an K5-Impuls. Der Akku wurd als modifizierter Zweipol-
 stecker am K5 unterhalb des roten Kabels angesteckt. Und so funktionieren alle Servos einwandfrei.

 Einfliegen

 Das Einfliegen fand auf einer Hangwiese statt, an der, wenn überhaupt, der Wind quer zur Flugrichtung ankam.
 Wäre nur ein wenig mehr Wind gewesen, denke ich, wäre Hangflug möglich gewesen. Ansatzweise erkannte
 man, dass das leichte Modell durch ganz geringe Aufwinde schlagartig nach oben getragen wird.
 Beim ersten Wurf leicht nach unten, landete das Modell mit der Spitze in der zum Glück weichen Wiese. Ich
 muss den Flieger künftig leicht nach oben werfen, dann geht es mit den Testflügen gleich deutlich besser. Das
 Querruder war in der Grundeinstellung unheimlich stark wirkend und im langsamen Flug wurde dadurch ein
 enormes negatives Wendemoment erzeugt. Daher wurden die Querruder auf +10mm und -4mm eingestellt.
 Das wirkte noch zu wenig stark gegen das Wendemoment, sodass zum Querruder nach mehreren Flugversu-
 chen zuletzt 90% Seitenruder beigemischt wurden. In dieser Konfiguration fliegt das Modell annehmbar. Man
 muss noch testen, wie es sich bei mehr Wind und Thermik verhält. Es könnte noch 10g Blei in der Rumpfspitze
 zu besserem Handling im langsamen Flug beitragen. Im Hangwind wird vermutlich deutliche mehr zuzuladen
 sein, doch wird das der erste Hangflug mit dem Modell zeigen.

 Am Folgetag erfolgte bei 20km/h Durchschnittswindgeschw. Querwind am Mollmannsberg der Erstflug. Durch
 die hohe Windgeschwindigkeit war das Fliegen herausfordernd, noch dazu dass HR und Querruder zu viel
 Ausschlag hatten. Das Modell drehte wie auf einem Teller, hob und senkte sich unvorhersehbar einige Meter
 und konnte dennoch gut in der Wiese gelandet werden. Nach der Ruderwegreduzierung am HR und mehr Expo
 am Querruder gelang der zweite Flug etwas besser. Die Landeklappe wurde erprobt, jedoch ergab sich kein
 signifikantes Sinken sondern quasi ein Stillstand des Modells bzw. ein Rückwärtsflugverhalten.
 Bei Windverhältnissen um 10km/h wird der nächste Flugversuch unternommen.

 Butterfly-Landeklappenanordnung

 Um bessere Lande- und Abstiegsmöglichkeiten zu erreichen, wurde die Landeklappe mit den Querrudern
 zusammengemischt, sodass eine Butterflywirkung entsteht. In Testflügen muss jedoch erst eine brauchbare
 Einstellung gefunden werden.

 Bei einem neuerlichen Testflug an einem wirklich als Hang zu bezeichnenden Ort, konnte bei konstant
 12 km/h Durchschnitts Windgeschwindigkeit gut geflogen werden. ES gab keine thermischen Ablösungen. Die
 aktuelle Expo-Einstellung bei Querrudern und Höhenrudert wurde noch etwas vergrößert; die Vollausschläge
 sind aber erforderlich. - Wegen einer unklaren, falschen Mischereinstellung, konnte der Butterfly-Landeanflug
 nicht erprobt werden.
 
     
 Empfänger mit Kabeln und Probeakkus  Ansicht des Empfängers    
   
Einfliegen am Tradenberg  die Butterflystellung