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   Hangflug am Michelberg und am Waschberg
 


 Hangflug am Michelberg und am Waschberg
 Der Michelberg und der in der Nähe befindliche Waschberg eignen sich besonders
 bei westlichen Winden zum Modellsegelflug. Bei entsprechenden Windstärken
 können auch Segler über 5m Spannweite dort gestartet werden. Beide Hänge sind
 nach einer Fahrt von Stockerau nach Leitzersdorf und weiter nach Haselbach gut
 erreichbar. Man fährt durch den Ort und folgt den Wegweisern zum Michelber oder
 zu dem Gasthof dort. Wer am Waschberg fliegen geht, der kann auch an der
 Weggabelung zum Waschberg parken, ansonsten besteht ein Parkplatz in der
 Nähe des Gasthauses. Beide Hänge sind einige Minuten Gehzeit vom Parkplatz
 entfernt.



Höhe Michelberg: 404 m
Höhe Waschberg: 386 m

 
 Der Michelberg
 
Die Bergkuppe ermöglicht grundsätzlich den Flug bei süd- bis nordwestlichen Winden. Handikapp ist dort eine
 Kapelle und temporär dort bestehende archäologische Ausgrabungen, woduch das Landen ein wenig erschwert
 wird. Der Hang im Lee ist nicht so steil, sodass man dort mit Vorsicht landen kann. Leider muss man auch mit
 vielen Wanderern und Getier rechnen, die meist im falschen Moment in der Anflugschneise auftauchen.
 Der Hang rundum weist ausreichende Steilheit auf, sodass man jeden Segler problemlos mit der Hand in den
 Wind starten kann. Die topografischen Gegebenheiten ermöglichen lange Hangflüge querab und bei ther-
 mischen Aufwinden auch weit hinaus übers Land.

 Der Waschberg
 
Der Waschberg hat für den österreichischen Segelflug einen hohen historischen Stellenwert. Hier fand 1923
 der ertse Segelflugwettbewerb statt. Der FSV 2000 - Stockerau hat dazu eine Sammlung an Bildern und ein
 Video vom Wettbewerb ins Netz gestellt. Hier der Link:
FSV  2000 - WASCHBERG 1923
 Die Flugzeuge wurden damals mit Gummischnüren gestartet und deren Flugzeit, eine allfällige Überhöhung
 des Hanges und die im Flug zurückgelegte Strecke bewertet.

 Als Modellflieger erreicht man heutzutage den Hang nur über einen relative eben verlaufenden Gehweg durch
 den Wald, der etwar 25 Minuten dauert. Wie auch bein Waschberg muss das Fluggerät plus Zubehör bis dort-
 hin getragen werden.

 Ähnlich wie der Michelberg ist auch der Waschberg kuppenartig ausgebildet, wobei jedoch hinter dem Startplatz
 auf Höhe des Gipfelkreuzes, Wald besteht. Dadurch wird das Anlanden gegen den Wind über den Wald zur
 Herausforderung. Modelle mit Störklappen sind hier unbedingt notwendig. Natürlich kann man auch von der
 Seite her anfliegend quer zum Hangwind landen oder wie in den Alpen üblich, gegen den Hang. Dieser Hang ist
 daher ein wenig gewöhnungsbedürftig, er hat aber den großen Vorteil, dass keine Wanderer den Landeanflug
 stören und dass nur selten andere Modellflieger ihr Hobby dort ausüben. Ein Tipp aus Erfahrung: Man sollte
 daran denken, im Wagen eine kleine Handbaumsäge mitzunehmen, falls das Modell in einem Baum landet.