Willkommen
   
  Meine Modelle
   
  Neue Projekte
   
  Motorensammlung
   
  Fernsteuerungssammlg
   
  Modellbau und -technik
   
  Modellbaumarkt
   
  FMBC Austria
   
   
   
  Modellflug und ÖAeC
   
  Links
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   Variophon 4-Kanal-Sender  -  Umbau auf 8-Kanal Proportionalsteuerung 35 Mhz
 
 
 Projekt Variophon Sender mit moderner Elektronik
 
 Während und im Auslaufen der Corona Quarantäne begann ich eine alte Idee
 zu verwirklichen, die für mich eine größere Herausforderung und viel Bastelarbeit
 schafft. Schon der Umbau eines Varioprop12-Senders auf Jeti 2,4Ghz Technik
 vor einigen Jahren machte Spaß, doch hat der Sender ohne der 35Mhz-Antenne
 nicht den aus meiner Sicht notwendigen "Retro-Look". Nachdem sich in meiner
 Fernsteuerungssammlung ein defekter Variophon 4K Sender befindet, wurde er
 zum Versuchs- und Bastelobjekt auserkoren. Wie dieses Projekt durchgeführt
 wurde, ist im unten folgnachstehenden Bericht zu lesen.

 Das Projekt lautet: In ein altes und defektes 4 Kanal Graupner Variophon Sender-
 gehäuse soll nun eine Proportionalsteuerelektronik eingebaut werden. Dabei
 schwebte mir zuerst eine 2,4Ghz Steuerung vor, eine günstige Exmitter EX6 6.
 Studium der Technik dieser Steuerung wurde rasch klar, dass sie nicht verwen-
 det werden kann. Der Grund ist, dass die Trimmtaster auf der Grundplatine
 sitzen, aber an andere Stelle hätten versetzt werden müssen. Das Durchtrennen
 der in Doppellayertechnik beschichteten Printplatte hätte mit großer Wahrschein-
 lichkeit zur elektronischen Fehlfunktion geführt.

 Folglich wurde weitergesucht, um eine geeignete Anlage zu finden, deren Knüp-
 pelaggregate nicht breiter als 45mm sein dürfen, um in der Schmalseite des
 Gehäuses untergebracht werden zu können. Es fand sich ein sehr preiswerter
  (14.-) Simprop/Sanwa Cygnus-Sender, dessen Innenleben im Angebot gezeigt
 wurde. Dort war zu sehen, dass an jedem Knüppelaggregat eine Printplatte mon-
 tiert ist, die zwei Potis für die Trimmungen enthält. DIese Printplatte ist für mich
 "elektronisch" überschaubar, sodass eine Verwendung der Knüppelaggregate im
 Moment möglich scheint. Erst wenn die Anlage am Tisch liegt und abgemessen
 werden kann, werde ich sehen, ob die Knüppel ohne der Printplatte brauchbar
 sind.- Die Cygnus Steuerung ist elektronisch wenig mit der Graupner MC 18 zu
 vergleichen, diese bietet viel mehr Einstellmöglichkeiten, als bei einfachen Model-
 len notwendig ist. Die Trimmungen für Höhe und Gas könnten so angeordnet ble-i-
 ben wie sie sind, die unteren Trimmungen für Quer- und Seitenruder müssen seit-
 lich angeordnet werden, was deren Betätigung nicht erleichtert, aber ermöglicht.
 Letztendlich bedurfte es noch zwei weiteren Sendern, dem MPX 3010 und den
 endgültig verwendeten MPX 2020, bis endlich eine brauchbare Lösung gefunden
 worden ist.

 Der Variophon 4K Sender soll in seiner umgebauten Form die Steuerung eines
 antiken Graupner Amateur Motormodelles ermöglichen. Dessen Erstflug wurde
 mit einer Variophon S 8K Fernsteuerungsanlage durchgeführt. Doch das Fliegen
 mit dermTipp-Fernsteuerungssender ist reichlich gewöhnungsbedürftig und nicht
 meine erste Wahl. Mit modernerer Sendertechnik im Altgehäuse wird das Fliegen
 dieses Modells bestimmt vergnüglicher sein.
 Inzwischen hat sich eine weitere Verwendung der antiken Anlage ergeben, denn
 ich bekam von einem Freund ein Graupner Segelboot Collie geschenkt, welches
 in den Jahren um 1965 mit der Tippanlage gesteuert wurde.

Sender Graupner Variophon  4 Kanal
(1062)

Elektronik des Variophon 4K Senders
(27 Mhz AM)

die neue Technik von einem
MPX 2020-Sender (35 Mhz FM)

der fertige Sender
Sender und Modellboot Collie


 Umbau des Variophon Senders 

 Das Grundproblem beim Umbau ist die geringe Breite des Variophon Sendergehäuses, die nur 45mm
 beträgt. Die Knüppel und die Elektronik müssen im Sender untergebracht werden. Es müssen also kleine
 Knüppelaggregate gefunden werden, die nur 45mm Aussenbreite haben dürfen. Die Unterbringung der
 Elektronik ist dagegen keine unlösbare Aufgabe.

 Bereits der erste Versuch mit der Exmitter EX 6 2,4 Ghz Fernsteuerung war ein Fehlschlag, da die zwar
 aussermittiog sitzenden Trimmer nicht von der Senderplatine abgetrennt werden können, ohne zu riskieren,
 dass die gesamte Anlage danach Schrott ist.
 Die zweite Idee war, einen Sender zu finden, der eigene kleine Potis für die Trimmungen hat, die nicht
 auf der Knüppelwelle sitzen und anderswo untergebracht werden können und wo die Potis der Knüppel im
 Knüppel innen angebracht sind. Da tauchte ein älterer Simprop/Sanwa Cygnus Sender auf, bei dem die
 Potis zwar auf einer Printplatte sitzen, die jedoch mit einfachen Leiterbahnen verbunden sind, die leicht mit
 Kabeln verbunden werden können. Die Frage ist nur, wie groß sind die Rahmen der Knüppelaggregate. Erst
 in einigen Tagen, wenn der 14.-€ Sender eingetroffen ist, wird sich das zeigen.
 Bei der Suche nach geeigneten Knüppelsystemen sah ich, dass der Knüppel der MC 20 Hott im Außenmaß
 tatsächlich 45 mm hat. Allerdings ist die Beschaffung eines ganzen Senders für den Umbau eine viel zu teure
 Sache, weshalb diese Idee zu vergessen war.

 Bei meiner Internetsuche fand ich ein Bild der Innenansicht einer Multiplex 3030 Fernsteuerung, deren Knüp-
 pel klein aussahen, die Knüppelpotis innerhalb des Knüppelgehäuses liegen und die mit neben dem Ge-
 häuse befestigten Schiebepotis bestückt sind. DIese Schiebepotis wären ausgesprochen einfach einzubau-
 en. Es fehlt also nur das Maß der Knüppelgehäuse, um eine Entscheidung wegen derer Verwendung treffen
 zu können. Diese Anlagen verfügen nur über herkömmliche Modellflugfrequenzen und über Programmiermög-
 lichkeiten. Wegen der nicht voll zur Nutzung benötigten Funktionen, wäre auch ein "einfacherer" MPX-Sender
 geeignet. Und die Optik des umgebauten Variophon-Senders würde, mit einer üblichen 35Mhz-Antenne be-
 stückt, keinen Abbruch erleiden.
 
 Die Kriterien des Umbaues

 DIe Knüppelaggregate müssen in die obere Grundplatte des alten Senders eingebaut werden. Dazu ist viel
 Metallbearbeitung notwendig. Die Unterbringung der Elektronik wird in dem Gehäuse nicht so schwierig
 sein, ist ja nach dem Ausbau der Altelektronik scheinbar ausreichend Platz vorhanden. Die neue Antenne
 soll an der bisherigen Stelle positioniert und der Schalter eventuell auch belassen werden. - Sollten geeignete
 Knüppelaggregate vorhanden sein, deren Außenmaß einige Millimeter größer als die 45mm sind, dann
 könnten die Gehäusehälften mit einenm Zwischenstreifen versehen werden, der sen Spalt abdecken kann.
 Offen bleibt jedoch die Frage, ob die obere Senderabdeckung irgendwie weiterverwendet werden kann?

 Inzwischen ist abgeklärt, dass die lichte Weite zwischen der Sender Front und Rückwand innen 47mm be-
 trägt. Weiters ist geklärt, dass die Knüppelaggregate mit den Potis für Gas und Hoch/Tief in der Senderober-
 platte genügend Platz finden. Einzig die einseitig vorstenden Befestigungsteile zweier Schieber müssen
 einige Millimeter abgeschliffen und teilweise am Knüppelgehäuse angeklebt werden. Damit ist das Knüppel-
 gehäuse nurmehr 46mm breit und findet gut Platz im Sendergehäuse.

 Zerlegung des 3010 Senders

 Es tut mir beinahe leid, den gut erhaltenen intakten Sender zu zerlegen. Die Knüppelaggregate, die Sender-
 platine, das Display und die Programmiertastatur wurden gekennzeichnet, damit später die diversen
 Stecker wieder an der richtigen Stelle angesteckt werden können. Wegen Platzmangels kann der Schalter
 und der Drehknopf nicht an der Oberfront des umgebauten Variophon-Senders untergebracht werden. Für das
 Display und die Programmiertasten muss in der Senderrückwand ein geeigneter Platz gefunden werden.

 Der 3010-Sender wurde mit 6 NiCd-Zellen ( 7,2V) mit 1300 mAh betrieben, ich überlege jdoch, nach dem
 Umbau einen Lipo 2S  zu betreiben, da der wesentlich kleiner als 6 NiMh-Akkus wäre.

       
der alte Variophon S 4K Sender die ursprüngliche Innenansicht die Elektronik des 4k Senders 
Ansicht der Oberplatte mit Knüppel   die Zerlegung beginnt die NF-Elektronik
der Sendeteil     Exmitter EX6 - Printplatte zerschneiden ?
Cygnus, Simprop-Sanwa Knüppelaggregatbreite 55mm Multiplex 3010 Knüppelaggregatbreite passt
Knüppel 1 Anschlüsse bei Knüppel 1 Mittelanschlüsse (Knüppel2) Anschlüsse bei Knüppel 2
       
 
 Start des Projektes "Variophon Proportional"


 Nachdem der Multiplex Sender zerlegt war konnte mit der Anpassung der Knüppelaggregate begonnen wer-
 den. Grundsätzlich sind die Schiebepotis aus dem Knüppelaggregatrahmen ausklickbar. EIn Schieberegler
 für die Gas bzw. Höhenrudertrimmung steht jedoch etwa 7mm vor, weswegen der Überstand abgesägt wer-
 den muss und konnte, ohne dass die Funktion gestört worden wäre. Mit einem Tropfen Superkleber wurde
 das gekürzte Schiebergehäuse an den Knüppelaggregatrahmen geklebt.

 Zur Überprüfung des Passens des Knüppelaggregates wurde probeweise ein Knüppel in das Gehäuse ge-
 halten und - oh Freude -, er passte hinein. Mittels Skizzen wurde nun der Knüppeleinbau gezeichnet, um fest-
 zustellen, wo die abgenommenen Trimmschieber untergebracht werden können. Es zeigt sich, dass wegen
 Platzmangels zwischen den Knüppeln, die Schieberegler für Quer und Seite gegen lineare 5K Drehpotentio-
 meter getauscht werden müssen. Das hat den Vorteil, dass man beim Trimmen den anderen Schieber nicht
 unbewusst verstellen kann. Kritisch wird im Mittelbereich dann noch die Halterung für die Antenne, wobei ori-
 ginale Senderbauteile verwendet werden können.

 Fest steht nach den zeichnerischen und praktischen Erprobungen, dass die 3010-Senderelektronik samt
 Display und Programmierfeld, nicht einfach unterzubringen ist. Das alte Sendergehäuse ist sehr klein!
 Nötigenfalls müssen sogar der Akku und/oder die Programmiereinheit mit Display, außerhalb des Gehäu-
 ses untergebracht werden. Das ist keine schöne Losung!

 Um die Knüppelaggregate befestigen und die div. Elektroniken unterbringen zu können, müsste ein gänzlich
 neuer Senderrahmen hergestellt werden. Dieser Rahmen ähnelt dem originalen der Tippanlage, ließe aber
 das ehemalige Akkufach weg. Dieser Rahmen würde aus vier Blechteilen herzustellen seint, die miteinander
 verschraubt werden. Der Oberteil in dem die Knüppelaggregate verschraubt werden, wird eine schwierige
 Arbeit werden, da die Knüppel mit den Schiebern ziemlich genau sitzen müssen. Das Herstellen der Öffnun-
 gen im Blech erfordert genaues Arbeiten.

 Sollte das Unterbringen des Displays und der Programmiertasten allzu kompliziert werden, wird eine externe
 Anschlussmöglichkeit an die Hauptplatine geschaffen. Da während des Betriebes nicht programmiert wird,
 kann eine allfällige Umprogrammierung nach/zwischen dem Flugbetrieb "am Tisch" erfolgen.

 Änderung des verwendeten Senders: anstelle MPX 3010 kommt MPX 2020

 Ja, bei einem Projekt kommt es schon mal vor, dass sich im Verlauf der Umsetzung diverse Änderungen bei
 der Urplanung einstellen. - Nachdem die 3010-Elektronik sehr umfangreich ist und in dem kleinen Variophon-
 Gehäuse kaum komplett untergebracht werden kann, wurde nach anderen Möglichkeiten bei den Multiplex-
 Sendern gesucht. Gefunden wurde eine preiswerte MPX 2020, die eine wesentlich einfachere Technik hat.
 Bei der Anlage kann die Elektronik samt Display und Eingabetastatur bestimmt untergebracht werden und
 die baugleichen Knüppelaggregate gegen die aus der 3010 ausgetauscht werden. Somit kann die 3010
 wieder zusammengebaut werden und als 35 Mhz-Sender (evertuell) verwendet werden.

 Tatsächlich passen die Knüppel und die Einheit auch perfekt ins Gehäuse. Daher entstand die Idee, neben
 mit den Ausschnitten für die Knüppel versehenen oberen Metallplatte, die bisherigen Seitenverbinder des
 Gehäuses ebenfalls zu verwenden. Auch der Rahmenteil des ehemaligen Batteriefaches ist wieder verwen-
 det worden, doch weit gekürzt iwrd, dass die 2020-Senderelektronik gut untergebracht werden kann und so-
 mit ein Akkuschacht für einen 2S 2000er Lipo geschaffen wird.

 Auch die originale obere Deckplatte wird wieder verwendet, doch müssen die Trimmhebel verlängert wer-
 den, damit sie über die Platte hinausragen. Dazu wurden Messingstreifen angefertigt und zurecht gebogen
 und mit einer Bohrung für eine 2,2 Blechschraube hergestellt. Auch im Knüppel wurde eine kleine Bohrung
 hergestellt in die die Blechschraube ein wenig eingedreht wird. Danach wurden beide Blechbügel über den
 Trimmknopf gesteckt, angeschraubt und mit UHU Plus angeklebt. Am Folgetag wurden zusätzlich kleine
 Tropfen Sekundenkleber mitteldick aufgebracht, um mehr Haltekraft und Steifigkeit zu erreichen.

 Die ehemaligen Befestigungsbohrungen der Oberplatte wurden auch wieder verwendet. Die ehemaligen
 Scheiben auf denen sie befestigt war, wurden etwas verkleinert und mit Beli-Zell auf der Knüppelplatte ange-
 klebt. Mit zwei extra kurzen Senkkopfschrauben wird die Platte und der Chromrahmen gehalten.
 Die endgültige Befestigung der Oberplatte kann erst nach dem EInbau der zwei Potis im oberen Knüppel-
 blech, dem Gehäuse angepasst werden.

 Die Potis wurden auf einer kleinen Platte montiert, die mit Uhu Plus im Bereich der ehemaligen Öffnung für
 den Schalter angeordnet werden konnte. Nach einigen Schleif- und Fräsarbeiten konnten die Potis dann fest-
 geschraubt werden. Die Drehknöpfe wurden auf der Drehbank gekürzt und auf die Potiachsen aufgeschoben.
 Nach dem Einbau der Drehpotis konnten die dafür notwendigen Durchbrüche in der Deckplatte hergestellt
 und die Platte montiert werden.

 Das Eintreffen der MPX 2020 wird schon sehr erwartet und dauerte noch. Wenn die Anlage da ist. muss sie
 erprobt werden, bevor die Elektronik ausgebaut wird. Bei den Knüppelaggregaten muss auf die Widerstands-
 werte geschaut werden, ob die auch 5K betragen, wie bei den montierten 3010 Knüppeln. Jenachdem  wie
 die Knüppelstecker bei der 2020 ausgeführt sind, können sie verwendet werden oder müssen die Kabel der
 eingebauten Knüppel umgelötet und verlängert werden. Die passten natürlich nicht ....
 
 Als die 2020 Anlage samt Beschreibung, Empfänger und Quarzen eintraf wurde sofort ein Test durchgeführt,
 der zeigte, dass sie voll funktionsfähig ist. Daraufhin wurde sie zerlegt und die Knüppel aus der Variophon
 mit den gleichen Potis von der 2020 bestückt, damit die verkürzten Trimmschieber auf die 2020-Knüppel
 montiert werden konnten, die wegen anderer Platinenstecker in das Variophongehäuse eingebaut werden
 mussten. Die MPX 3010 konnte damit wieder in den Originalzustand zurückgeführt werden und sie ist voll
 funktionsfähig und könnte jederzeit verwendet werden.

 Bei den 2020-Knüppeln mussten die Quer- und Seitenrudertrimmer abgelötet und entfernt werden und die 5k
 Drehpotis angelötet werden. Dazu wurde je ein Stecker eingelötet, damit bei einer Arbeit im Sender die Poti
 nicht ausgebaut werden müssen. Die Sendeeinheit samt Display und Tatstatur wurde provisorisch im Vario-
 phon Gehäuse eingebettet und samt Antennenkabel provisorisch angeschlossen. Der Test mit dem zuvor
 schon auf Modell 1 eingestellten Sender (6 Modelle könnten gespeichert werden) verlief jedoch nur teilweise
 erfolgreich.

 Zwar konnten alle Knüppelkanäle bedient werden, jedoch dürfte eine Mischung einprogrammiert sein, die ich
 vorerst nicht löschen konnte. Schlimmer ist jedoch, dass es mit den Trimmungen Probleme gibt, da sie nicht
 richtig funktionierten und bei Überweg sogar eine krasse Senderstörung verursachten. Zuerst wurden die
 Drehpotis angeschlossen und es kam zu den Problemen, doch auch nach Anlöten der originalen Schieber bot
 sich das gleiche Bild mit den Fehlfunktionen und den damit (Scheinbar) zusammenhängenden Pieptönen.
 Man könnte die Anlage betreiben, doch würden die Trimmungen nicht  funktionieren. Daher wurde das Projekt
 mit der Verwendung der Multiplex Sendetechnik vorerst für eine Nachdenkfase gestoppt.

 Als Ausweg und für einen neuerlichen Versuch das Projekt erfolgreich zu beenden, wurde eine MPX 2015-
 Steuerung beschafft, die als Reserve oder Ersatzteilspender dienen soll. Und vielleicht findet sich noch ein
 Elektroniker, der mir dabei helfen kann, die 2020 Anlage in Funktion zu bringen.

 Neuer Anlauf zur Fertigstellung

 Die einzelnen Baugruppen der MPX 2020 wurden wieder im Sendergehäuse eingebaut und die originalen
 Trimmschieber angelötet. Der nachfolgende Test zeigte, dass der Sender in Ordnung sein dürfte, doch et-
 liche Mischungen und Einstellungen vom Vorbesitzer gespeichert sind. Deshalb funktioniert das Ganze nicht
 wirklich so wie ich es erwartete. Daher wurde anhand der Bedienungsanleitung Modell 1 neu eingerichtet
 und einige Servo- und Trimmungseinstellungen korrigiert. Irgendwie gelang es dann, dass endlich alle Trim-
 mungen annehmbar funktionierten. Bei diesen Arbeiten stellte sich heraus, dass der gelegentliche Piepton
 die eingespeicherte Mittelstellung anzeigt.

 Dann wurden die zwei Drehpotis durchgemessen und wie die Schiebepotis des Senders verdrahtet. Siehe
 da, die Trimmungen funktionierten. Sicher war jedoch nicht, ob die Wirkrichtung richtig ist. Sukzessive wurde
 danach die Senderelektronik eingebaut. Dazu wurde das MPX-Sendergehäuse zersägt, damit die Sender-
 elektronik, das Display, das Tastenfeld und auch das HF-Modul fix beisammen sind, so wie es im MPX-Sen-
 der war. DIe gesamte Elektronik passte gut ins Gehäuse, ohne dass irgendwo Verspannungen auftreten. Die
 Schaltereinheit wurde im unteren Eck des Gehäuses eingebaut.

 Um eine Programmierung vorzunehmen, muss künftig die Senderrückwand abgenommen werden, was keine
 große Arbeit ist. Da aber der Sender ohnedies nur in einem Modell verwendet werden soll, sind weitere
 Programmierungen nicht vorgesehen, könnten aber durchgeführt werden.

 Nach fertig gestellter Befestigung der Elektronik und der Verlegung der Antennenleitung im Sender, wurde
 ein Sendertest durchgeführt. Leider habe ich durch das mehrfache Berühren der Programmiertasten wieder
 eine Umstellung eingestellt. Es müssen die Knüppelfunktionen wieder umprogrammiert werden, sodass der
 Gasknüppel und das Querruder am rechten Knüppel sind. Schließlich gelang fast alles und der Sender er-
 scheint einsatzbereit. Einzig das Problem besteht, dass die wichtige Höhenrudertrimmung nicht funktioniert.
 Was die Ursache ist, kann ich nicht sagen und komme auch nicht drauf. Irgend ein Trick ist dabei, den ich
 nicht wieder gefunden habe, denn es hatte alles schon einmal funktioniert.

 Zur Elektrifizierung  sollte der 2S Lipo verwendet werden. Beim Erproben fiel auf, dass der Lipoakku immer
 ein und ausgebaut werden muss, was durch die ständige Öffnung und Schließung des Gehäuses ungünstig
 erscheinen ist. Daher wurden 6 NiMh-Zellen mit 2700 mAh Kapazitätz verwendet, die jederzeizt via Ladeka-
 bel geladen werden können.

 Beim Reichweitentest konnten die empfohlenen 80m mit eingeschobener Antenne erreicht werden, sodass
 der Sender sicher einsetzbar ist. Bis zur Ertüchtigung der Höhenrudertrimmung kann der Sender zum Test
 im Segelboot Collie erprobt werden.

 Ergebnis des Umbaues

 Der Sender ist fertig gestellt und einsatzbereit. Abschließend kann gesagt werden, dass es bei der Verwen-
 dung im Modellflugzeug noch hapert, wegen der fehlenden Funktion der Trimmung für das Höhenruder.
 Vielleicht findet sich einmal jemand, der die richtige Funktion wieder hesrtellen und  einprogrammieren kann.
 Der Sender jedoch für den Einsatz im Segelboot Collie verwendet werden. Das Seitenruder lässt sich ein-
 wandfrei steuern und trimmen und für die Segelverstellung kann der linke Höhenruderknüppel verwendet wer-
 den, da dafür keine Trimmung erforderlich ist. Knüppel vorn ergibt ein Lockern udn Aufgehen des Segels,
 Knüppel hinten holt das Segel dicht/ein. Die Erprobung dieser Verwendung wird mit Spannung entgegen
 gesehen.


       
Knüppel mit beiden Trimmschiebern  der abgesägte Schieberegler  Knüppel passt genau ins Gehäuse  die zwei Knüppel in der Skizze  
so passen die alten Dinge zusammen Drehpoti 5k lin anstelle Schiebepoti die MC 2020 doch weniger Technik enthalten
   
Ersatzanlage MPX 2015 Ersatzteilelektronik -. falls erforderlich    
die vorbearbeitete Oberplatte Ausschnitte fertig - ein Knüppel montiert beide Knüppel montiert   
Ansicht Gehäuse mit Knüppelaggregaten  alles passt ins Gehäuse  Ansicht mit Blende angepasst Ansicht mit modifizierter Deckplatte 
die Trimmhebelverlängerungen angeklebt  verkleinertes Akkufach 5k-Ersatzpotis für Quer-/Seite eingebaut Potibedienknöpfe aufgesteckt
Rückbau 2020 wegen Test der Elektronik die gesamte Elektronik des Senders  Steckerbelegung am Schild neuer Anlauf beim Einbau der Anlage
Elektronik samt Programmierfeld und Display ausgesägt und eingebaut   Version mit Lipo-Akku  Endausstattung: 6 NiMh-Zellen 2700mAh
 Schalter, Kontrollleuchte und Ladebuchse  Draufsicht auf fertige Deckplatte mit Knüppeln und Trimmern  doch ein eher kleines Gerät  Frontansicht