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Mein Interesse gilt
kniffligen Modellbahnumbauten. Hier muss man denken und gut arbeiten. Beides macht mir Spaß. Da ich Fan
alter Lokomotiven bin und Patriot, liegen mir
Kleinbahn Loks am Herzen. Nun habe ich
schon einige sol- cher Loks gewartet und
umgepolt, damit ich sie irgendwann mal auf der Anlage
meines
Freundes fahren lassen kann. Jedoch eine
Umrüstung für das Märklin- Wechselstromsystem hatte
ich bisher noch nie versucht. Nachdem ich
noch eine gleiche Lok in Originalausführung besitze,
entstand die Idee, eine günstige Lok
anzuschaffen und umzurüsten. Für
meinen Enkel habe ich vor, eine kleine aber feine
Modellbahnanlage zu bauen, die unter Verwen- dung der vorhandenen M-Gleise, den Loks und Wagen
aus den Jahren um 1960 und danach entstehen soll.
????
Heute
gibt es ja Möglichkeiten, auch Gleichstromloks für das
Märklin-System zu ertüchtigen. Damit kann ein
Traum aus der Kindheit
(um 1955) verwirklicht werden, wo ich nur mit verklärten Blicken
diese Loks durch die Auslagenscheibe bei Kleinbahn
bestaunen konnte, da sie damals für mich unerschwinglich waren. Heute kann so ein Lokmodell Realität
werden, noch dazu umgerüstet für Wechselstrom-
und Dreileiterbetrieb.
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1020.46, in AC-Ausführung umgebaut
Fahrvideo

die Lok gleicht der DR E 94 056 |
Umbau
einer Oldtimer - 1020.46 auf Wechselstrom und
Umgestaltung auf DR BR E 94.056
Zuerst wurde die probegefahren. Sie lief ruhig und
erstaunlich gut. Die Ausgangsbasis für den Umbau auf Wechselstrom
ist also brauchbar. Beabsichtigt ist, das Modell
weitestgegehend zu zerlegen, zu reinigen, zu lackieren
und mit dem Schleifer und einer FRU 55 500
Umschaltelektronik auszustatten.
Nach Abbau
des Mittelgehäuses wurden die Vorderteile abmontiert-
Danach wurden alle Kabel abgelötet, damit die
Motore abgebaut werden konnten. Als erste
Reinigungsarbeit wurden die Fahrgestelle zerlegt und die
Radachsen und Zahnräder ausgebaut und sofort mit
Spezialbenzin gereinigt. Danach wurden die Motore zerlegt
und ebenfalls gründlich gereinigt. Danach wurden sie
wieder zusammengebaut, geschmiert und probe- gelaufen;
alles OK.
Damit der Schleifer an einem
Fahrgestell befestigt werden kann, muss eine etwa 1,5mm
tiefe Einfräsung her- gestellt werden. Darüber
hinaus mussten zwei Bohrungen, eine für das Gewinde der
Schleiferbefestigungs- schraube und eine für
das Kabel hergestellt werden. Dann wurden beide
Fahrgestellrahmen und der Hauptrah- men lackiert.
Dann konnte der Schleifer montiert werden,
wobei jedoch zuvor der Motor angebaut werden muss. Das
Kabel vom Schleifer musste eingezogen werden,
damit man später den Anschluss an den FRU herstellen
kann. Wichtig war darauf zu achten, dass beide
Motore keine elektrische Verbindung zu anderen Teilen
der Lok haben, denn sie werden direkt an den
FRU angeschlossen. Auch die bei DC-Verwendung
vorhandenen Kon- densatoren an den Motoren
mussten entfernt werden, ebenso die Drosselspulen. Der
Uhlenbrock FRU 55 500 konnte in die Dachhaube
eingeklebt werden.
Beim Betrieb wurde
festgestellt, dass die beiden Motore den FRU offenbar
strapazieren und er dadurch warm wird. Die Lok
fährt gegenüber dem Gleichstrombetrieb ein wenig
langsamer, was mich aber nicht stört. Der FRU
hat mit den Motoren allerdings noch ein kleines Problem
mit dem Umschalten. Das funktioniert diesmal nicht
so perfekt wir bei den anderen Lokumbauten. Man merkt
aber, dass die Lok mit zunehmender Laufzeit etwas
schneller wird. Vielleicht muss noch eine Nachölung
erfolgen?
Insgesamt ist die Umrüstung
gelungen und die Lok entspricht optisch den DDR Loks der
Reihe E 94 056, oder auch den Loks der Reihe E
254. Durch den Umbau haben wir ein besonders Modell für
unsere künftige Märklin- Modellbahnanlage für
meine Enkel.
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die Zerlegung beginnt |
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Licht nur auf einer Seite - so war das früher |
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Markierung für Schleifermontage |
Zerlegung der Motore und Fahrgestelle |
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Abbau der Räder |
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gereinigte und gewartete Teile |
die Ausfräsung für den Schleifert |
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neu lackiertes Fahrgestell |
Drehgestellblenden ohne Lack |
Motoreinbau
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der fertig angebaute Schleifer |
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Ansicht des ´beleuchteten Drehgestells |
beide Drehgestelle eingebaut |
die lackierten Drehgestellblenden usw. |
der FRU 55 500 ist eingeklebt |
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Ansicht des Fahrgestells |
beleuchtetes Drehgestell |
Schleiferdrehgestell |
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ÖBB 1020.46 als DR E 94 056 |
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