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Um auf der
Modellbahnanlage meines Freundes Walter meine alten
Gleichstrom- Zweileiterloks fahren
lassen zu können, muss ich sie betriebssicher machen.
Bei Lima Loks gibt es das Problem, dass sie
normaler Weise mit max.12V betrieben werden.
Walters Anlage hat auf jeden Fall 14V- und gelegentlich
16V-Bereiche und da werden die Lima Loks zu
Geschossen. Daher war eine Methode zur
Ver- langsamung der Fahrgeschwindigkeit zu suchen und
anzuwenden. Es bot sich die "Dioden-Bremse" an. |
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Verlangsamung der 2043
von Lima
Nachdem ich schon einen VT 601 (TEE) von Roco
"einbremsen" musste, damit er auf Walter's Anlage
im Schattenbahnhof
die Haltbereiche nicht durchrollt, ist mir eine Methode
aus dem Internet in Erinnerung. Da Dioden eine
Verlustspannung haben, macht man dieses Übel zum Vorteil.
Der Spannungsverlust pro Diode beträgt 0,7V
und so kann man mit 4 Dioden hintereinander geschaltet, die Spannung
um 2,8V re- duzieren. Das hilft, wiewohl die
max. Betriebsspannung bei Lima 12V ist, die von Roco
14V; abzüglich der 2,8V fährt die Lok jetzt bei der
14V-Trafoeinstellung mit 11,2V. Das ist noch immer fast
"Lima-Vollgas" aber doch schon so
gebremst, dass die Lok auf
maximal 30cm Länge anhält.
Einen Tag nach der
Fertigstellung brach bei Nacharbeiten am Sitz des
Gehäuses am Lima-Fahrgestell, brach es einfach ab. Es
folgte vorerst eine Ausschlachtung der Lok, doch dann
hatte ich eine Idee ....
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Lima
2043 mit neuem Fahrgestell einer Bachmann US-Diesellok
Damit
ist aber noch nicht ihr Ende gekommen! Aus den
Lagerbeständen ist eine Bachmann F7 Diesellok (Santa
Fee-Typ) übrig, deren Fahrgestell passen könnte.
Tatsächlich sehe ich, dass man das Chassis an
den Lokoberteil der Lima 2043 anpassen kann.
Doch zeigt sich, dass gewisse Änderungen im Aussehen die
Folge sein werden. Dann wird eben die Lok ein
Prototyp..... |
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Mit schwerem
Gerät, einer Trennscheibe, ging ich ans Werk und
schnitt die Seitenteile des dicken Bach- mann-Chassis
vorsichtig weg. Dann mussten die Einzüge der
Lokkarosserie abgearbeitet
werden. Nach- dem das Fahrgestell dann zu passen begann,
musste noch die Einbautiefe durch neuerlichen
Einsatz der Trennscheibe hergestellt werden. Schließlich
passte dann endlich der Oberteil und er hält nur durch das
Eindrücken und irgendwelchen Klickstellen, die genügend
Haltekraft haben. An Beleuchtung konnte das Bachmannlämpchen
beibehalten werden.
Allerdings,
eine Lok ohne Pufferbohlen, das kann nicht sein. Also
holte ich das gebrochene Lima-Chassis aus dem
Mist und schnitt die Pufferbohlen ab. Mit Plastikkleber
und später zur Verstärkung mit Superkleber, wurden
die Bohlen angekelbt. Zuletzt wurden noch die Puffer
eingesteckt und fertig.
So,
jetzt wäre ja doch noch schön, hätte man Kupplungen. Der nächste Schritt
bestand also darin, dass überelgt wurde,
Kupplungen an die Drehgestellrahmen anzuschrauben. Die Methode
sollte die gleiche sein wie bei meiner F7B Mittellok, die für die
umgebaute Santa Fee Märklin-Doppellok verwendet
wurde. Doch das passte hier nicht, denn die
Pufferbohlen reichen tiefer nach untern und die Kupplung
würde klem- men und das Drehgestell sich
nicht mehr drehen können. Die Lösung war, dass
ich Kurzkupplungen abge- schnitten habe und an die Pufferbohle angeklebt habe. Das funktioniert
sogar und die Lok kann jetzt gut schleppen.
Apropos
schleppen. Die Bachmannschen Loks sind zwar schwer aber
haben keine Haftreifen, dafür aber riesige
Schwungmassen. Ein schöner Auslauf ist damit gegeben.
Die Zugkraft ist aber eher schwach; es sind eben
auch nur 4 Achsen. Derzeit wird die Lok für die
Testfahrten von Schnellzugswagen verwendet, in die ich für einen Freund die Innenbeleuchtung einbaue und sie
schafft 8 Roco-D-Zugwagen problemlos.
Die
Lok fährt eigentlich recht gut, hat einen angenehmen
Klang, doch die sehr niedrigen Spurkränze verlan- gen aber
gut verlegte Schienen. - Somit konnte ich die
alte 2043 doch wieder zum Laufen bringen.
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die geöffnete Lok |
8 Dioden zurVerlangsamung |
das fertige Lokunterteil |
braune Lok für neues Fahrgestell |
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der Neubeginn - Bachmann Fahrgestell |
die Kupplung, heir Musterbild von F7B |
das angepasste Fahrgestell |
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der Oberteil passt |
noch ohne Puffer und Kupplung |
Teile des gebrochenen Chassis werden wieder verwendet |
Seitenansicht des fertigen Umbaus |
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mit Pufferbohle und Kupplungshaken |
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2043 mit 8 D-Zugwagen |
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