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Nach der
ersten Renovierung einer E 46 und besonders die
Umlackierung einer E 46 in eine weiß/blaue
Version, wollte ich nich eine Lok schaffen, die eine
Ähn- lichkeit zur österreichischen E 1041 hat.
Die nicht gerade hübsche 1041 hat doch ihren eigenen
Reiz und die Ähnlichkeit zur E 46 von Piko ist, wenn man
es nicht allzu eng sieht, vorhanden. Da die Umlackierung in Dunkelgrün relativ
einfach durchführbar ist, wollte ich dieses Projket
umsetzen. Technisch sind wieder grundlegende Reinigungsarbeiten
an der Lok erforderlich, die Fahrgestell,
Stromabnehmer und Gehäuse betreffen. Auch bei der
überarbei- teten Lok wird wieder die Verdrahtung der Beleuchtung
anstelle der kabellosen Kontaktgabe erfolgen.
Wie die ersten Probefahrten am Testoval zeigten, läuft
die Lok, doch ist die Kontaktgabe mangelhaft.
Das starke Ungleichverhalten des Motors weist
darauf hin, dass sein Kollektor einer Bearbeitung
bedarf. Ebenso er- gaben die Kurventestfahrten,
dass, wie es scheint, die Anpressfedern der Schleif- kohlen
das Gehäuse berühren, was die Ursache für die Aussetzter
sein könnte. Mag sein, dass ein Vorbesitzer
schon einige Basteleien am Schleifersystem vorgenommen
hatte, die letztendlich nicht zu Verbesserungen im
Laufverhalten beigetragen haben. Ansonsten ist
die Lok in brauchbarem Zustand.
Ich hoffe
ich kann das tatsächlich verbessern und eine gut
laufende, tief brum- mige 1041-Variante auf
die Schienen stellen
kann.
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Piko E 46 0701 als BBÖ E 1041.10
Fahrvideo

Umbau Vorbild: 1041 BBÖ (Kleinbahn)
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Von den Servicarbeiten an der E 46
0701 bis zur Umarbeitung in die E 1041.10
Zu Beginn wurde das Gehäuse abgenommen und der
Zustand des Motors und der Radschleifer usw. geprüft.
Dabei war
viel Schmutz zu entdecken, der der Lok eine reichlich
ruckelnde Fahrt bescherte. Ohne lange zu überlegen wurde
die Lok zerlegt. Sie ist baugleich mit alle anderen Loks
der Typen E 44 und E 46 von Piko und bereitete daher
keine Überraschungen in technischer Hinsicht. Wie immer
begann alles mit einer Zerle- gung des Motors und
einer gründlichen Reinigung mit Waschbenzin.
Nach
dem Zusammenbau des Motors war dieser nicht mehr in der
Lage von alleine anzulaufen. Deswegen wurden die
etwas wirr umherhängenden Dämpfungsspulen entfernt, da ich sie als Ursache des
Versagens erachtete. Alles Mögliche wurde versucht, doch
es wurde immer schlimmer. Erst beim händischen Versuch
den Motor von den Rädern aus zu bewegen, merkte
ich, dass der Motor klemmt bzw. sich leer durchdrehen
lässt. - Nun musste er neuerlich demontiert werden
und siehe da, die Ankerwelle war lose. Auf so etwas
kommt ja keiner! Der Anker ist nämlich mit einer Mutter auf
der Ankerwelle befestigt. Durch Lockerung der Mutter
(durch die Reinigung?) konnte sich der Anker lokkern und sich auf der Ankerwelle frei drehen, ohne
die Kraft an
das Getriebe weiterzuleiten. Nach dem Anziehen der Mutter ist wieder alles funktionsfähig und der
Motor kann als
einzelnes Objekt wieder in beiden Richtungen betrieben
werden. Allerdings nur 5 Minuten lang, denn dann trat
neuerlich das "Anker-Mutter-Syndrom" auf. Der Motor
musste neuerlich zerlegt werden, aber diesmal wurde die Mutter
mit Loctide gesichert und das hält.
Nun folgte die Reinigung der
"Drehgestelle" die auch reichlich mit Schmutz bedeckt
waren. Anschließend wurde mit meiner Methode
dle Stromversorgung der beidseitigen
Zugspitzenbeleuchtung vorbereitet. Weiters folgte
die Demontage der Dachleitiungen und Aufbewahrung deren
Kleinteile. Nun wurde das Gehäuse auf zu überarbeitende
Stellen durchgesehen und kleine Nachbesserungen
vorgenommen.
Die Lackierung wurde mit dem
Dach begonnen, welches nach dem Abdecken des Gehäuses
mit Silber von Revell gespritz worden ist.
Danach folgte eine Lackierung mit Klarlack seidenmatt,
damit die raue Silberober- fläche vor
Verschmutzung geschützt werden soll.
Der
nächste Arbeitsgang bestand in der Abdeckung des
Dachbereiches, damit danach das Gehäuse ge- spritzt
werden kann. Mit einem Nato-Oliv-Spraylack in
seidenmatter Ausführung wurde das Gehäuse von allen Seiten
und Richtungen lackiert. - Nach dem Abtrocknen des
Lacks sah das Gehäuse gut aus, so als wäre es aus
DDR-Produktion gekommen. Auch hier konnte ich einer
zusätzlichen Besprühung mit dem seidenmatten Klarlack
von Krick nicht widerstehen. Nun ist das Gehäuse
dünkler, etwa Tannengrün, aber abgrifffester.
Zusammenbau
der Lok
Der Zusammenbau einer Lok
erfolgt immer in drei Fasen: 1) kpl.
Fahrgestell geht provisorisch zusasmmengestellt zur Probefahrt, 2) die
Beleuchtung wird verdrahtet und nochmals eine kurze
Überprüfungsfahrt durchgeführt, ob alles leuchtet, 3)
das Gehäuse wird aufgesetzt und befestigt und eine lange
Probefahrt in allen Richtungen durchgeführt. Verlaufen
diese Testfahrten zufriedenstellend, werden noch die
Dachaufbauten und Stromabnehmer montiert und dann ist die Lok
fertig.
Hier hat sich bei der letzten
Probefahrt ergeben, dass die Beleuchtung zeitweise
ausfällt oder flackert. Das hängt damit
zusammen, dass zwar der Pluspol zu den Lämpchen
verdrahtet ist, nicht aber der Minuspol, also die Lokmasse.
Offenbar sind die mechanischen Kontaktstellen im
Drehgestell zu wenig
gut leitend, sodass ich eine Verdrahtung für
die Masse einbaute. Dazu muss vom Motor und den
zuständigen Schleifern, eine Drahtverbindung zu den Lampenfassungen
hergestellt werden. Danach kann es keine Lampen-Ausfälle
mehr geben.
Bevor die
Masse-Drahtverbindungen hergestellt worden sind, wurden
die Blechgewichtstapel auf jedem Dreh- gestell
abgemessen und ein kleiner Unterschied festgestellt. Die
Differenz führte dazu, dass das Lokgehäuse gegenüber
der Pufferbohle auf einer Seite um 2mm höher war. Zur
Behebung wurde ein 1mm Blechgewicht auf der niedrigen
Seite zum Stapel dazugegeben und jetzt passt die
Gehäuseposition zufriedenstellend.
Die
Probefahrt der Lok verlief fehlerfrei und geräuscharm.
EIne angenehme Lok wurde geschaffen. - Die An- bringung
der Betriebsnummer 1041.10 ist damit begründet,
dass ich diese Ziffernfolge mit meinen Wasser- scheibebildern
realisieren konnte. Und vielleicht werde
ich im Winter noch die hellgrünen Zierstreifen der 1041
ergänzen. Dann wäre die optische Ähnlichkeit noch
besser gegeben. - Derzeit läuft die Lok perfekt und macht
mir viel Spaß ....; die Arbeit hat sich gelohnt.
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E 46 ertig umlackiert als BBÖ1041.10 |
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die angekaufte Lok für das Projekt 1041 |
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Ansicht der Lok bei der Zerlegung |
der gesäuiberte Motor ohne Spulen |
gestrichen: Stromabnehmer, Pufferbohlke |
lackiertes Lokgehäuse mit Dachleitungen |
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das einsatzbereite Fahrgestell |
erstmals das Lokgehäuse montiert |
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Lokomotiv-Vergleiche E
46 und Sammlung aller DDR-Altbauloks von
Gützold/Piko |
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meine Loks E 44 und E 46 |
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Umlackierte E 46 als E 499 und E 1041 |
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E 46 0701 und umlackierte Varianten |
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E 44 alle Typen |
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