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Ein gefälliges
Modell der CS-E-Lok BR 499 sollte in meiner Sammlung
sein, han- delt es sich doch um eine bekannte
tschechische Schnellzugslok. Eigentlich bin ich auf
der Suche nach einer reparablen E 499.0 von Kleinbahn,
doch ist diese Lok sehr selten und wenn
erhältlich, sehr sehr teuer. Um zumindest ein
Nachfolgemo- dell dieser Lok aus dem
Nachbarland in der Sammlung zu haben, beschaffte ich ein
reparaturbedürftiges Modell.
Bei ebay fand sich ein sehr
kostengünstiges Teile-Lok, welche für meine
beschei- denen Anforderungen genügt neu aufgebaut werden soll. Es fehlte Einiges was
nachbesorgt werden
musste, wobei auch hier preisgünstige Gebrauchtteile
ange- kauft worden sind.
Wie sich nach Erhalt
der Lok zeigte, wurde sie bisher ausgiebig verwendet und
hatte Kontaktprobleme bei Kurvenfahrt. Danach
dürften die Stromabnehmer und Dachisolatoren
abgebaut und anderweitig verwendet worden sein. Der
Fahrtest ergab, dass Motor und Getriebe in
Ordnung sind, jedoch eine Überarbeitung zur Wiederherstellung
guter Kontaktierung notwendig ist.
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E 499 CSD, Umbau in AC-Ausführung
Fahrvideo
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Neuaufbau
einer E 499.0010 von Piko
Zuerst wurde eine Probefahrt durchgeführt, die
bis auf Konatktprobleme bei einer bestimmten Kurvenfahrt
zu- friedenstellend veraufen ist. Auch zeigte
sich, dass die Räder nicht ohne Seitenschlag montiert
sind, was zu einer wackeligen Kurvenfahrt
führt.
Die Reparatur begann mit der
Zerlegung des Antriebsdrehgestells, bei dem die
Anordnung der Radschleifer gut zu erkennen war.
Am Laufdrehgestell fehlten die Radschleifer, wodurch
eine ruckelige Fahrt eine logische Folge der
mangelhaften Kontaktierung war. Speziell zugerichtete Waggonschleifkontakte
wurden angelötet und vorgespannt. Um die Kontaktierung
zu optimieren wurden beide Drehgestellschleiferpaare miteinander
verbunden. Bei genauer Ansicht der Radachsen
war zu sehen, dass sie unterschiedlich weit auf den
Achsen aufgepresst waren. In der Hoffnung auf
besseren Rundlauf wurden die Räder bis auf das richtige
Maß aufgedrückt. Der Er- folg hielt sich in
Grenzen, die Lok wackelt immer noch. Das liegt auch an
den Radreifen, die nicht exakt genug auf den
Kunststoffrädern aufgezogen
sind. Leider kenne ich dieses Problem von den Piko-Loks
aus DDR-Zeiten schon lange. - Nach dem Einbau aller Achsen wurden die
Drehgestellblenden montiert und konnte eine erste
Probefahrt beginnen. Sie war
zufriedenstellend, sodass mit der Bearbeitung des
Lokgehäuses begonnen werden konnte.
Da
die Hochspannungsleitungen und viele Isolatoren dafür am
Dach fehlten, konnte aus Restbeständen ein Er- satz
geschaffen und Messingdraht aufgeklebt. Die
anschließende Lackierung erfolgte mit dunklem Braun. Nach
dem Eintreffen der neuen Sommerfeld Stromabnehmer (von
anderer Loktype, daher günstig) konnte die Montage
beginnen. Etliche Löcher mussten gebohrt werden und
viel Klein-Klein war zu machen, bis endlich die
Panthographen montiert waren. Da die Befestigung eine
Kontaktierung wie im Originalzustand nicht zuließ, musste
eine Drahtverbindung hergestellt werden.
Die
Lok fährt jetzt, wackelt ein wenig, was durch die hohe
Lage des Lok-Bleigewichtes im Gehäuse verstärkt wird.
Weiters bei unserer Lok zu beachten ist: Kurvenfahrt ohne Zuglast ist
mit 14 V kritisch, denn besonders in einer Fahrtrichtung
ist es auf meinem Trix Express Pappgleisoval
fliehkraftbedingt zur
Entgleisung der Lok gekommen. - Aber nach der
Überarbeitung fährt
die Lok wieder gut und sieht ganz brauchbar aus.
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die gekaufte Lok im Urzustand |
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fehlender "Dachgarten" |
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"Dachgarten" ergänzt |
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Beginn Einbau zusätzlicher Radschleifer |
der neue Schleifer |
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Schleifer mit eingebauten Achsen |
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fertig montierter Antrieb |
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e 499 wieder einsatzbereit |
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