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Ich habe mich in den
letzten Jahren, während diverser Reparaturen an
alten und verstaubten Lokomotiven unserer
ehemaligen Modellbahnanlage, ein wenig zum Sammler entwickelt.
Mein Hauptaugenmerk liegt heute darauf, alter Loks
und Waggons und Zubehör verschiedenster Art, möglichst aus der Zeit 1949 bis 1960,
habhaft zu werden. Da ich erst lernen
musste, dass es bei den einzelnen Loks oft mehrere, über
die Produktionsjahre hin kleine Unterschiede
gibt, hat sich meine anfängliche Sammel- leidenschaft
fälschlich in den Baujahren um 1960 und danach
niedergeschlagen. Nun suche ich vermehrt nach
günstigen Angeboten von Loks, die ab meinem Ge- burtsjahr
1949 bis hin zum Beginn meiner Beschäftigung
mit der Modelleisenbahn, die um 1955 begonnen hat,
auf den Markt gekommen sind. Durch einen Zufall
konnte ich mit einem Modellflugfreund einen Tausch
Flugmodell gegen einen seltenen Kleinbahn
E-Triebwagen "Roter Pfeil" (1953-58), einer kleinen
Kleinbahn Dampflok BR 80 (ca. 1960) und eine Märklin
Erweiterungs- packung mit einer E-Lok RSM 800
(1959-61) durchführen und kam so zu zwei echten
Oldies.
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RSM 800, 1954
Fahrvideo
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Service und
eventuelle Rückbauaktion
Als ich die Ellok RSM 800 in Händen hielt, sah sie
sehr gut erhalten aus. Erst dann begann ich
"Geschichtsfor- schung zu betreiben und
nachzuforschen, seit wann diese Lok gebaut wurde und
welche Änderungen sie ab Produktionsbeginn
durchlaufen hat.
Die Lok wurde demnach in
der Zeit 1950 bis 1953 produziert, hatte ein hellgraues
Dach, Stromabnehmer mit kupfernem Schleifstück,
Blindwellenattrappen und daran angepasste Kuppelstangen,
jedoch keine Haftreifen. Außerdem waren die
Pufferbohlen in roter Farbe lackiert und sie hatte
Bügelkupplungen. Ab 1954 bis 1955 wurde das
Dach silbergrau lackiert und die Lok an einer Achse mit
Haftreifen bestückt. In den Jahren 1959 bis
1961 wurde die Lok speziell für Österreich in einer
Erweiterungspackung (3032) an- geboten, bei der
der Blindwellenantrieb weggelassen worden ist.
Vermutlich wollte man damit den Österreichern eine
Pendant zur sehr ähnlich aussehenden Kleinbahn E-Lok
1280 anbieten, da sich die Kleinbahn Lok großer
Beliebtheit erfreute.
Da die
künftigen Rückbaumaßnahmen sehr überschaubar aber
kostenintensiv sind, habe ich mich
dazu entschlossen, die Lok später einmal in die Urvariante
umzubauen. Der Sammlerwert mag derzeit darunter lei- den, doch möchte ich die Lok ja nicht verkaufen,
sondern für
mich und meine Familie den Urzustand am Beginn der Produktion sichtbar machen. Aber das wird ein Langzeitprojekt,
denn bis die Schubstangen und die Blind- wellen beschaftt
sind, wird noch viel Zeit vergehen. In Anlehnung an
das Ur-Modell wurden die Pufferbohlen rot
lackiert und die Haken auf eine Bügelkupplung
umgerüstet. Die für den Endzustand nötigen
Blindwellenattrappen und die dazu passenden
Kuppelstangen sind zu je 45.- € zu kaufen. Derzeit
läßt es aber meine Finanzlage nicht zu, den letzten
Umbauschritt umzusetzen. Aber vielleicht später
irgendwann ....., denn sie funktioniert auch in der
Österreichvariante perfekt.
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