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Schon vor
längerer Zeit baute ich eine Märklin SNCF 150 X 29 zu
einer ÖBB 52iger um. Das ursprüngliche französiche
Dampflokmodell hat mir gefallen und sich für
den Umbau angeboten. Jetzt ergab sich ein
kostengünstiges Angebot einer gleichartigen
SNCF Lok 150 Z 2255 von Fleischmann, bei der jedoch die Vorlaufachse
fehlte. Diese gilt es zu beschaffen oder eine andere
anzupassen, damit die Lok wieder komplett und
betriebsbereit. - Bei den Fleischmann Er- satzteilen
konnte ich im Internet keine passende Vorlaufachse
finden. Angebote anderer Hersteller gab es zu
Hauf, doch konnte die Größe im Internet nicht sicher festgestellt
werden. Also wurde die umgebaute Hamo-Lok als
Vergleichsmodell herangezogen und es zeigte
sich, dass der Märklin-Vorläufer passen würde.
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150 Z 2255, SNCF (Fleischmann)
Fahrvideo
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Die Arbeiten an der
SNCF 150 Z 2255
Die SNCF-Lok wurde einer optischen Prüfung und
einem Fahrtest unterzogen. Optisch war zu sehen, dass die
Lok gebraucht, aber in einem sauberen Zustand war, dass
aber die Vorlaufachse fehlte. Die gefahrenen Proberunden
verliefen erfolgreich und an der Lok war ansonsten
nichts auszusetzen.
Nachdem die Märklin BR
44-Vorlaufachse weitgehend passt wurde sie beschafft.
Allerdings ergab sich nach der Lieferung, dass
doch einige Änderungen an dem Vorläufer notwendig sind.
Nach vielen Feilaktionen konnte die
Vorlaufachse als einsatzfähig beurteilt werden.
Nun
ging es daran, die Isolation der Räder zu sichern. Dazu
wurde wieder auf eine aus einem Stück eines 2mm
Glasfaserstabes (aus dem Modellflugbereich) zurück
gegriffen. Da passen die Räder ohne Nacharbei- ten
drauf. Allerdings wurden trotz der isolierenden Funktion
der Glasfaserachse noch am Vorläufer ím Bereich der
Räder Material abgefeilt, damit die Spurkränze keinen
Kurzschluss erzeugen können. Auf den Achsen wurden
zusätzlich dünne Kunststoffscheiben aufgebracht, die verhindern,
dass die Räder mit dem Vorläufer in Berührung kommen.
Weiters wurde zur Befestigung des schwenkbaren Vorläufers am
Fahrgestell eine M2- Schraube benötigt. Um der Vorlaufachse
genügend Spiel zu geben, wurde über die M2-Schraube eine
ange- passt kurze Messingrohr Hülse
aufgeschoben, damit beim Festziehen der Vorläufer frei beweglich bleibt.
Nach der Befestigung der Achse war zu
sehen, dass die im Fahrgestell für die Ausnahmen für die Spurkränze
vorgesehene EInfräsung verlängert werden
musste, da der Vorläufer um 2mm länger als der von
Fleischmann ist. Danach konnte der Vorläufer
und die Speichen der Räder mit schwarzem Lack gestrichen
werden.
Testfahrten zeigten, dass die neue
Vorlaufachse zu leicht ist und es beim Aufschneiden der
Weichen zur Entgleisungen führt. Dem wurde
entgegengewirkt in dem kleine Bleistücke am Vorläufer
aufgeklebt wurden. Zuletzt wurde noch ein
Kupplungshaken angefertigt und an der Vorlaufachse
angeschraubt.
Nach einem Jahr trat während
einer Langzeit-Testfahrt mit 12V mit einigen kleinen
Güterwagen hintzen dran, das übliche
Fleischmann-Motorproblem auf: Motor läuft - Lok steht.
Der Grund ist das Aluminiumritzel auf der Motorwelle,
welches sich nach Erhitzung der Motorwelle ausdehnt und
locker wird. Abhilfe bringt das EInker- ben der
Motorwelle, eine gute Entfettung der Welle und der
Ritzelbohrung und ein kleiner Tropfen Loctide grün. Nach
zwei Minuten ist der Kleber ausgehärtet und die Lok
wieder fahrbereit.
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SNCF 150 Z 2255, Fleischmann |
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