| |
|
|
|
|
|
Der erste "Blaue
Blitz" von Kleinbahn, den ich für Märklin adaptiert
habe, ist von der Ausführung her eher dem
Spielzeug zuzuordnen. Im Internet sah ich immer wieder Bilder
vom "Blauen Blitz" von Piko, der um Klassen genauer ud
detailierter ausge- führt ist. Zufällig suchte
ich einen solchen Triebwagen in Ausführung für Märklin
und siehe da, ich hatte Glück und fand einen zu
einem sehr günstigen Preis. Im Normal- fall
sind die Triebwagen ohne Zwischenwagen um ungefähr 250
bis 300.- € zu be- kommen, doch ich musste nur
70 € berappen um so ein gutes Stück zu ergattern. Verglichen
mit dem Angebotspreis für einen Zwischenwagen von ca. 90
€ habe ich also einen guten Kauf gemacht.
Offen ist bei solchen Käufen, wie gut der
technische und optische Zustand dann aber
wirklich ist. Auch da hatte ich Glück, so weit das ohne
Probefahrt abzuschät- zen ist, denn der
Triebwagen und der Steuerwagen sehen sehr gut aus.
Abgese- hen von einem etwas abgenützen
Stromabnehmer scheint mir, dass Kurzkupplun- gen
fehlen dürften. Da meine NEM-Kupplungen nicht passten,
erfand ich eine andere Kupplung die aber auch
demontierbar ist. Grundsätzlich ist die Garnitur quasi
"fix" gekuppelt.
So verhält es sich auch bei dem
zweiteiligen Elektrotriebwagen "Roter Pfeil", der
von Kleinbahn
zwischen 1953 und
1958 in geringer Stückzahl hergestellt worden
ist. Das Modell basiert jedoch auf keinem österreichischen Vorbild, doch gab es in
Deutschland ähnliche Triebwagen (ET25, ET11).
|

Triebwagenzug VT 5045 der ÖBB "Blauer Blitz"
Fahrvideo

|
Herstellung einer
Kurzkupplung
Nach Erhalt des
Triebwagens fiel mir gleich auf, dass ich ein
Präzisionsgerät vor mir am Tisch liegen habe. Im Vergleich
mit dem "Blauen Blitz" von Kleinbahn ist die Qualität
der Konstruktion und Ausführung deutllich besser.
Mein Triebwagen ist ein Exot, weil ich ihn in
Wechselstromausführung haben wollte, um ihn später auf einer
kleinen Anlage für mein Enkerl fahren lassen zu können.
Interessant war die Abnahme der Dächer, denn
sie sind mit einem bajonetartigem Verschluss befestigt:
Man muss das Dach duch leichten Druck auf das
Dach und gleichzeitig Zug in Richtung Wagenbug öffnen.
Dann hat man die Elektronik am Wagenkasten
liegend vor sich. Der schwarze Faltenbalg ziwschen den
Wagen dient zur Durchführung der Drähte für
Fahrstrom und Licht. Der Faltenbalg ist in beiden Wagen
unte´n einzuhängen und dann das Wagendach
aufsetzen unddarauf achten, dass die obere Nase im Dach
sich in das Langloch des Balges einhängt,
sodass man dann des Dach zurückschieben kann.
Derart
montiert kommt es zu einem Wagenabstand von ca. 3 cm.
Also sah ich mir die Sache an und entdeckte sowas
wie Schächte für Kurzkupplungen. Die Kurzkupplungen
fehlten und ich hatte keine passewnden daheim, sodass
ich mit einem 1,5mm dicken Kupferdraht eine Kupplung
bastelte.
Damit die Zugkräfte übernommen
werden können, muss eine Art Haken da sein. Weiters
hatte ich die Idee, den Haklen mit seinem
längeren Teil von Seite des Drehgestells in die
Kupplungsschächte zu schieben und beide Haken
dann mit einer halben Lusterklemme zusammen zu
schrauben. Damit ist diese Kupplung bei Bedarf
öffenbar. Und das Ergebnis ist positiv, die Kuppluing
hält und ist dehr beweglich.
Bin auf die
erste Probefahrt auf den alten M-Schienen mit den engen
Radien schon sehr gespannt.
|
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
ÖBB "Blauer Blitz", 3 L ~ (Piko) |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
|
Antriebsdrehgestell |
Laufdrehgestell mit Schleifer und eigen- bau
Kurzkupplung |
|
Ansicht der Kabelverbindung zwichen den Wagen |
|
|
|
|
|
|
|
|
|