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   PIPER TRI PACER  (Graupner)
 


 Die Piper Tri Pacer PA 22 von Graupner war für mich in meiner Jugend daaas
 Spitzenmodell. Ein Freuflugmodell mit 1,10m Spannweite und einem 1,5 -
 2,5ccm Motor, sogar vorgesehen für Kurvenflugsteuerung und Drosselung mit
 einer Fernsteuerung. 1963 besuchte ich die dritte Realschulklasse und durfte
 im Handarbeitsunterricht das Modell bauen.
 Die Kosten für den Bausatz waren gerade noch zu schaffen, aber nur deswegen,
 weil die Familie viel beisteuerte. Vom Kauf eines Motors oder gar einer Fern-
 steuerung konnte ich damals nur zu träumen.

 Graupner hat für den Einbau eine Bellaphon Steuerung mit bis zu vier Kanälen
 vorgesehen, wobei ich meine, es wird wohl nur das Seitenruder gesteuert wor-
 den sein. Offenbar war sogar eine Motordrosselung vorgesehen gewesen, die
 Steuerung des Höhenruders jedoch nicht.

 Nachdem wie später beschrieben, meine erste Tri Pacer vom mir mit dem
 Endlack verschandelt wurde, war der Traum rasch beendet. Da auch mit dem
 Bugfahrwerk für mich Probleme entstanden sin, wurde das Modell zum fahr-
 baren Motorprüfstand für einen überdimensionierten 2,5ccm COX-Glühzünder
 umgebaut.
Jahrelang hing das Bild des von der Verpackung in der Werkstatt an der Wand. 
 Der Wunsch, einmal wieder zu einem solchen Modell zu kommen bestand seit-
 her weiter.   

  Als "Licht am Ende desd Tunnels" fand ich eine ARF Piper Super Cub, die
 ich zu einer Tri Pacer umgebaut habe. Das 2m-Modell flog hervorragend, doch
 es war NICHT de Graupner Tri Pacer. - Dieses Modell wurde gegen Modell-
 bahnloks eingetauscht.

 2025 bekam ich plotzlich von meinem Freund eine rohbaufertige Tri Pacer ge-
 schenkt! Es gibt noch Wunder. Er kannte meinen Wunschtraum und stolperte
 bei einem Flohmarkt über das unfertige Modell.

 Wie es mit diesem Modell weitergegangen ist, wird unten genau beschrieben.


Bild Graupner Piper Tri Pacer



meine Umbauversion aus RTF-Super Cub



derzeitiger Bauzustand

 

 Technische Daten Graupner PA 22 Piper Tri Pacer (~1960)
 Spannweite: 1100mm, Länge: 785mm, Fluggewicht: max. 1500g,  Flächeninhalt: 22 dm²,
 original empföhlene Motorisierung: 1,5-2,5ccm Dieselmotor,
 Fernsteuerung: max. 4 Kanäle
 Neue Motorisierung: Htst5he Sea 2830,1000kV, 320W, 66g
 Fernsteuerung: MC 24, Seitenruder, Höhenruder, Drosselung


 Meine erste Piper Tri Pacer Nr 1, die zur Super Cub wurde


 Mein erstes Motor-Modell wurde nach meinem bestem Können mit 13 Jahren und ohne Hilfestell-
 lung erfahrener Modellbauer zusammengebaut. Allerdings war schon das Problem mit dem Kauf eines
 Bugfahrwerkes und dessen Einbau, ausschlaggebend, dass ich aus der schönen TRI-PACER eine
 Piper CUB entstehen ließ. Grundsätzlich sah das Modell gut aus, zumindest so lange, bis die End-
 lackierung aufgebracht worden ist. Der von mir vermeintlich verwendbare Nitro-Autolack nahm die 
 schöne Spannung aus dem Papier und alles war runzelig geworden.
 Irgendwann hielt ein Cox Sportsman 2,5 Glow Einzug in den Motorraum, doch außer wirren unge-
 steuerten Fahrten am Boden der damals noch leeren Gasse neben unserer Werkstatt, kam das Modell
 nie in die Luft. Irgendwann verloren sich dann die Spuren des Modells .....

 Allerdings hat der Bau und das unglückliche Endergebnis dazu geführt, dass mich meine Eltern nach
 Anraten eines Bekannten, in eine ÖMV Modellbaugruppe (Freiflieger) schickten, um dort Modellbau zu
 erlernen. In den max. vier Monaten meiner sonntäglichen Anwesenheiten in der Gruppe, habe ich die
 Grundkenntnisse im Umgang mit Werkzeugen, mit Holz, Leim, Papier, Spannlack etc. gelernt.
 Wegen mangelndem schulischen Erfolg wurde jedoch der weitere Besuch des Klubs untersagt. Jjedoch
 die wesentlichen Dinge für den Modellbau, die noch heute für mich wichtig sind, hat man mir dort beige-
 bracht.
 Das AUS wegen den schulischen Minder-Erfolgen brachte keine Verbesserung, vielmehr baute ich mit
 dem erworbenen Kenntnissen im Geheimen andere Modelle und lernte auch mit der Zeitschrift "hobby"
 weiter u8nd sehr viel dazu. 

  Die Tri Pacer Nr 2, ebenfalls ein Umbauprodukt

 Fast 25 Jahre später versuchte ich wiederum, zu einer Tri Pacer zu kommen. Den Plan einer Graupner
 Tri Pacer hatte ich mir besorgt, doch dessen Übertragung auf Balsaholz und die Weiterbearbeitung zu
 einem  Modell, ließen die Motovation zum Bau rasch abklingen. Daher entschied ich mich dazu, als
 Ersatz eine RTF-Piper Super Cub (Modeltech) zur Tri Pacer umzubauen:   Piper Super Cub
  Sie flog
 hervorragend mit einem OS 48 Surpass und ließ sich mit den Klappen wunderbar landen. Aber das wa
 es dann auch, denn es gab keine Überraschungen.

 Endlich kann eine echte Graupner Tri Pacer Nr 3 aktiviert werden

 2025 zeigte mir mein Freund Bilder seiner am Flohmarkt erstandenen Graupner Tri Pacer, die bereits
 geflogen sein dürfte. Da er sah, dass mich der Flieger interessiert meinte er, er werde schon ein Modell
 für mich finden. Schon nach zwei Wochen später er übergab er mir eine gut gebaute Rohbau-Tri Pacer;
 Ich brauchte Jahre und fand keine.
 Oh Freude, so einen Freund hat man selten! Danke! - und so kam ich 32 Jahre später wieder zu meinem
 Traummodell.

  Anschließend eine chronologische Beschreibung meiner Tri Pacer Story:

 
 Tri Pace Nr 3 ist fertig 
       
       
 Tri Pacer Nr 1 - antiker Beginn 
       
 
mein erstes Motormodell - die umgebaute Ur-Tri Pacer      
  Tri Pacer Nr 2 - Umbau  aus RTF-Bausatz einer Super Cub
       
die umgebaute Super Cub - Tri Pacer vor dem Flug
  Tri Pacer Nr 3 - aus einem Rohbau
 
 PA 22 Piper Tri Pacer wird fertig gebaut

 Dieses Modell werde ich bestmöglich fertig stellen, doch anstelle eines 1,5ccm Verbrennermotors einen
 geeigneten Elektromotor einbauen. Eine leichte moderne Fernsteuerung darf nicht fehlen. Lackiert wird
 nicht, da ist mir die Bügelei mit Folien wesentlich lieber.

 Begonnen wurde mit der Ergänzung von abgebrochenen Randbögen am Seiten und Höhenleitwerk.
 Danach erfolgte ein Durchgang mit Verkittung von Spalten und Dellen mit Balsarite Kitt. Zwischendurch
 wurden im Flügel die vom Erbauer montierten Lampenfassungen für Landescheinwerfer samt Drähten
 und Kontaktflächen entfernt. Die Bohrungen für die Lampen in der Nasenleiste wurden mit Balsa Dübbeln
 geschlossen. Unebenheiten konnten mit Balsarite ausgeglichen werden. Das Verschleifen der Rumpf-
 flächen und die Nacharbeit an den Randbögen bedurft einiger Zeit.

 Derzeitige Einzeltzeil Gewichte:
 Gewicht des Holz-Rumpfes mit Motorhaube: 435g, Motor: 66g, Regler: 25g, Empfänger: 12g.
 Akku: 90 g, Fläche: 182g, Summe: 810g
 Vorweg die Endgewichte:
 Tragfläche fertig:  212 g,
 Rumpf bebügelt mit Motor, Regler, Akku, Empfänger, 2 Servos und Rädern:  616 g, Bleizugabe: 40g,
 Gesamtgewicht flugfertig:  890g     (ohne Flügelstreben und Radschuhen)

 Beim Studium von Erfahrungsberichten in den Tri Pacer - Foren wurden Einstellwerte eines modern
 ausgestatteten Modells angegeben: CG bei 65mm, EWD +2,5°; scheint mir passend. - Gesteuert wur-
 den Gas, Seite und Höhe. Eine erste EWD-Kontrollmessung an meinem Modell ergab vorerst +4°,
 was eindeutig zu viel ist. Nach Informationen aus dem Netz und eigenen Erfahrungen, erscheinen +2,5°
 günstig.
 
 Allerdings bleibt das Höhenleitwerk überwiegend in fixer Position erhalten, doch wurde halbseitig ein
 kleiner Teil des Höhenruderblattes steuerbar hergestellt. Vielleicht gelingt es mir, ohne das Höhenruder
 zu verwenden, lediglich mit der Motorleistung den Steig- oder Sinkflug zu gestalten.

 Motoreinbau

 Die Auswahl des Motors wurde an die Leistung eines Taifun Hurrikan, die 175W bei 17000U/Min
 angepasst. Da in der Bauanleitung auch 2,5ccm Motore möglich sind, wurde ein strärkerer Brushless-
 motor 2830 mit 1000kV und der Leistung von 320W ausgewählt. Er wurde auch in einem Modell in
 einem Internet-Video verwendet und vorgeflogen. Am Motor wurde ein E-Propeller 8x6 (bis 10 x 4,5)
 verwendet. Der Motorsturz und -zug musste etwas vergrößert werden, um den Drehmomenteffekt
 (Linkszug des Modells) zu mindern.
 
 Der Einbau des Motors erfolgte anfangs mit Kopfzerbrechen wie der Brushlessmotor gut befestigt
 werden könnte. Die Motorbefestigung war derart zu ändern, sodass der beide Motorträger auf die
 Länge des einzubauenden Motors zum Teil freizuschleifen war. Durch die Öffnung des bestehenden
 Motorträgers kann ein Blechwinkel durchgeschoben werden, auf dem der Motor befestigt ist. Der
 Blechwinkel wird am bestehden Motorträger befestigt und so eingerichtet, dass etwas zusätzlicher
 Seitenzug (Drehmomentausgleich) möglich ist. Den Motor kann man durch Lösen der vier Befesti-
 gungsschrauben ausfädeln. Die vorhandenen Motorhaube kann in ihrer Form bestehen bleiben.

 Tragflächen Fertigstellung


 Die Tragfläche ist weitgehend fertig gebaut. Es fehlen noch die Abdeckungen auf den Rippen und
 die Randbögenabdeckungen, die beidseitig auf der Oberseite neu angefertigt werden mussten, da
 sie deformiert waren, was aerodynamisch nachteilig und optisch unschön ist.
 Um die Randbögenabdeckungen wieder instandzusetzen, mussten die vorhandenen Abdeckungen
 entfernt werden, damit genügend Auflage für die neue Abdeckung entsteht. Hilfsauflagen nussten an-
 geklebt werden, auf denen danach die neue Beplankung aufgeklebt werden konnte. Allfällige Spalten
 wurden mit Balsarite verkittet und danach beschliffen.

 Die Traflächenmitte folgte dann zum Beplanken. Doch zuvor wurde als Verstärkung neben der
 Wurzelriooe ein 10mm Balsatreifen angeklebt, der den Druck der Gummiringe auf die Beplankung
 abfedert. Anschließend konnte mit 2mm Balsa beplankt werden.

 Nachdem ich voterst im Plan keine Anmerkung für eine Schränkung der Flächenhälften etwas fand,
 wurde vor dem halbseitigen Aufkleben der Rippenauflagen, der Flügel aufgespannt.  In diesem Zu-
 stand wurden die Auflagen auf der oberseite der Rippen mit PVH Leinm angeklebt. Anschließend
 wurde die Flügelhälfte leicht mit Sprühwasser benebelt, um die kleine Verwindung zu beheben.
 Die mit Gewichten beschwerte Flächenhälfte wurde nach dem Trocknen gewendet und an der Unter-
 seite die Rippenabdeckungen aufgeklebt.
 
 Auch im Mittelbereich bei der Tragflächenauflage am Rumpf, mussten die 2mm dicken Beplankungen
 angefertigt werden.  Um später dort die Auflagebereiche der Gummiringe zu verstärken, wurden beid-
 seits an den Wurzelrippen 10mm breite leichte Balsstücke angepasst und eingeklebt. Schließlich
 konnten diese Bereiche unter Verwendung von PVH-Leim beplankt werden. Auch die seitlichen Flügel-
 wurzelverstärkungen wurden aufgeklebt und auch alle Rippenabdeckungen an Ober- und Unterseite,
 sowie die kurzen Holmabdeckungen zwischen den Rippen.
 Für die zur Zierde verwendbaren Flügelstreben wurden an dem Plan entsprechender Stelle Balsaklötz-
 chen angeklebt, in die später Ösenschrauben eingedreht werden können.

 Die EWD, die Schränkung, usw.

 Einmal kommt der Tag, an dem die Vermessung des Rohbaumodells ansteht. Bei dem kleinen Modell
 tue ich mir schwer, da die Digitalanzeige sehr nervös reagiert und das dünne Höhenleitwerk sehr weich
 ist. Die ersten  Messungen lagen bei 4°, wobei 2,5° günstig erscheinen. Doch die Anpassung der Flä-
 chenauflage war mühsam und ich bin mir nicht sicher, ob die Messungen OK waren. Es musste noch
 einige Male gemessen werden, bevor ein annähernd passender Wert gefunden wurde. Danach war die
 Bebügelung möglich und sinnvoll.
 Die Vermessungen am Flügel ergaben leider auch, dass der Erbauer die einzelnen Flügelhälften nicht
 winkelgleich verklebt hat, sodass an den Randbögen ein 1cm-Höhenunterschied bestand, der mühsam
 ausgebessert werden musste. Endlich waren brauchbare Werte erreicht und die Fläche wurde bebügelt.

 Nachdem ich schon einige Jahre nicht mehr foliert habe, fiel der Anfang schwer. Nachdem die Trag-
 fläche weitgehend zufriedenstellend fertig war, wurde mit den Leitwerken begonnen. Da das Vorbild-
 flugzeug das Seiten- und das Höhenleitwerk beidseitieg ín Weiß hat, war das eine Erleichterung. Nach-
 folgend wurde der Oberteil des Rumpfes ebenfalls mit weißer Farbe foliert

 Dann folgte Blau. Ich begann mit der Motorhaube, was ganz gut gelang. Danach wurde die Rumpfober-
 seite bei der Kabine bebügelt. Erst nach mühsamem Ermitteln der Form des Verlaufs der Windschutz-
 scheibe konnte die Bügelfolie zugeschnitten und aufgebügelt werden. Nun folgte der schwierige Teil,
 die Unterseite des Motorraumes. Es sollte in zwei Hälften gearbeitet werden, doch stieß ich dabei an
 die Grenzen der Dehnbarkeit der Folie und es musste mehrmals gestückelt werden. Gut dass kein Ver-
 brennungsmotor eingebaut wird, denn durch Treibstoff würden sich kleine Folienstücke rasch löckern.

 Schließlich folgte die Frontmaske des Motorraumes. Die Öffnungen stellten ein Problem dar, weil das
 Vordringen mit dem Folienbügeleisen nicht ausreichend möglich war. Daher wurde überlegt, nach der
 überbügelten Front, danach die Öffnungen durch kurze diagonal verlaufende Einschnitte von den Ecken
 weg zur Mitte hin die Überstände hinein in die Öffnungen zu bügeln. Die restlichen unbebügelten Be-
 reiche wurden mit einer passenden Humbrol Farbe gestrichen.
 Um diese Methode umzusetzen wurde ein größeres Folienstück zugeschnitten, welches die gesamte
 Vorderfront überdeckt. DIe Folie wurde von der Mitte weg nach außen leicht angebügelt, damit danach
 in den Randbereichen durch händischen Zug die Faltenbildung mit wärmer gestelltem Bügeleisen ver-
 mieden werden konnte.

 Abschließend ist zu sagen, es sind an mehreren Stellen die Überbügelungen der darunter liegenden
 Folien zu erkennen. Dadurch kommt die Erkenntnis auf, dass eine Lackierung das bessere optische
 Ergebnis gebracht hätte. Trotz vieler Abdeckungen könnte die Lackierung weniger Arbeit ergeben
 haben, obwohl die Vorarbeiten mir der Papierbespannungsmethode auch einen erheblichen Aufwand
 bedeutet hätten.
 Zuletzt  stellte sich die Frage, ob die Bebügelung weniger Gewicht ergibt, was bei einem kleinen Mo-
 dell sehr wichtig ist. Nun ist es, wie es ist, und aus 2m Entfernung sieht man die überbügelten Stellen
 nicht und Gewicht konnte sicher eingespart werden.

 Die Herstellung der seitlichen Zierstreifen war eine heikle Arbeit, die jedoch halbwegs umsetzbar war.
 Auf mit Spülwasser benetzten Flächen können die Streifen aufgebracht und durch Verschieben in die
 richtige Position gebracht, in der sie mit nicht zu heißem Bügeleisen  an mehreren Stellen "angeheftet"
 wurden. Mit leichtem Druck und nicht zu heißem Bügeleisen erfolgte die Fixierung.
 
 Ein Gustostück heikler Arbeit war die Anpassung und Anklebung der Frontscheibe. Hilfreich war die
 Möglichkeit, den Umriss vom Bauplan abnehmen zu können. Mit besonders leichter Klarsichtfolie ge-
 lang mit vielk Geduld die Klebung der Scheibe. An einzelnen Stellen wurde die mit einem Tröpfchen
 Sekundenkleber befestigt, um danach die Seitenteile außen auf den Front-Rumpfstehern mit Sekunden-
 kleber mittel anzukleben. Die Klebung entlang des Rumpfes wurde mit dem milchigem US-Scheiben-
 klebstoff "356" durchgeführt. Dieser Klebstoff wird beim Trocknen völlig transparent. Um diese Klebung
 optisch zu überdecken wurde der gesamte Verlauf mit einem 3mm breiten Ziel-Klebeband überklebt.

 Fertigstellung

 Auf die Flügelstreben wurde vorerst verzichtet, da das Modell geflogen werden soll, wobei die Streben
 nur hinderlich wären.
 Mangels vorbildgetreuer Beschriftungsziffern wurden annähernd passende aufgeklebt. Die Verkleidung
 der Fahrwerke wurde vereinfacht und leichtgewichtig vorgenommen. Radschuhe wie am Vorbild wurden
 nicht beschafft, da sie beim Einsatz des Modells Schaden nehmen würden. 
 Die drei (nicht Graupner) Leichträder wurden Montiert, wobei auf der Radinnenseite eine 3mm Beilag-
 scheibe mit Stabilit angeklebt wurde. Die Räder werden an den Außenstellen mit aufgepressten Stopp-
 Scheiben gehalten.

 Nachdem die Folierung des Modells fertig war und der Motor eingebaut war, konnte ein erster Test der
 Überprüfung des Schwerpunktes erfolgen. Dabei ergab sich, dass der Regler im Motorraum unterge-
 bracht wird, der Akku vorne im Cockpit. Dort wird der Empfänger befestigt und die zwei Servos einge-
 baut. Der Schwerpunkt wurde bei 70mm festrgelegt. Im Plan ist er bei 90mm eingezeichnet.

 Im Rahmen der Fertigstellung wurde gemäß dem Plan die Bugradfederung mit einem 40mm Gummiring
 bewerkstelligt. Beim genauen Studium der Bauanleitung fiel mir auf, dass doch eine Schränkung der
 Flächenhälften erforderlich ist. Demnach wäre beim Bau der Flügel vorgeschrieben gewesen, jeweils
 die äüßere Flügelrippe mit 5mm zu unterlegen. Dadurch hätte sich die Schränkung ergeben.

 Da die Flügelhälften nicht geschränkt waren, musste als Notlösung mit Wärme die Verdrehung herge-
 stellt werden. Durch die Hitze eines Haarföhns wird der gesamte Flügel, speziell die Klebungen am
 Holm, der End- und Nasenleiste erwärmt, wodurch der Klebstoff weich wird. Ebenso wird die Bespan-
 nung großflächgig erwärmt, wobei sich die Folie ebenfalls neu verlegt und mithilft, beim Auskühen die
 Verdrehung des Flügels unterstützt. Dieser Vorgang ist auch auf der Unterseite des Fläche vorzuneh-
 men. - Der Einfachheit halber nahm ich den Randbogen zwischen die Schuhe und verderhte an der
 Tragflächenauflage die Flügelhälfte, während ich die Tragfläche mit dem Föhn erwärmte. Nach ausrei-
 chender Erwärmung wurde die Verdrehung aufrecht erhalten bis der Flügel abgekühlt ist. Ggf. muss in
 mehreren Schritten vorgegangen werden.

 Das Einfliegen
 
 Nachdem weicher Feldbewuchs eine ausreichende Höhe für "weiche Landungen" aufwies, konnte das
 Modell gemäß Bauanleitung ohne Motorhilfe eingeworfen werden. Die vorbereitete EWD ist schwierig zu
 verändern, daher kann der Schwerpunkt den Gleitflug beeinflussen.


       
das fast fertige Modell      
die flugbereite Tri Pacer
  Tri Pacer Nr 3 - die Arbeit beginnt
       
      das Vorbildflugzeug
Graupne Piper Tri Pacer Rohbau      
    Motorhaube  Blick auf den Motorträger 
das ungelenkte gefederte Fahrwek    Ansicht von unten   
Blick im den Rumpf    Ánsicht Richtung Leitwerk  Randbogen neu 
Leitwerk wieder komplett  Lampenbohrungen geschlossen  Rumpf imt Balsarite gekittet  Ansicht Fahrwerk 
Blick auf die Dieselmotor Befestigung  unten das eingebaute ex-Auspuffrohr  Motoreinbau geglückt  vorläufig  Fewder am Fahrwerk
Ansicht Motor    das halbseitige Höhenruder  langsam wird das Modell
       
    Fläche wird weitergebaut   
  mit fast fertiger Fläche Ansicht der Steuerflächen Seite/Höhe  
die folierte Tragfläöche die Nase wird foliert - schwierig die Folierung schrteitet voran  erste Zierlinien angebtracht
Motor mi Regler dieplangemäße 4ßmm "Gummifeder" Anordnung entsprechend Schwerpunkt nun schon nach dem ersten Motorlauf 
      mit verkleideten Fahrwerken