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Ein sehr bekannter
Modellflugexperte, Herr Oskar Czepa, entwickelte und
ver- kaufte in seinem Modfellbaugeschäft diesen
einfachen Hangflitzer. Das Modell zur Zeit, als
österreichische Modellflieger mir der "Dassel" einen
Geschwindig- keitsweltrkord mit 408km/h
aufgestellt hatten. Zu dieser Zeit wollten alle Modell- flieger
solche Flitzer, doch alsbald ebbbte das Interessa ab.
Im Zusammenhang mit der Räumung seines
Lagerraumes schenkte mir unter anderem ein
komplettes Modell des Alpenflitzers mit dem Modell ist
er oft am Hang geflogen ist. Er lobt die Flugeigenschaften
in den höchsten Tönen. Seine Modelle sind immer sehr leicht gebaut und sehr funktionell. So macht
mir die Überarbeitung und der nachfolgende Flugbetrieb
mit seinen Altmodellen
immer viel Spaß. Das Modell hat eine
Spannweite von 1,86m und ist sehr leicht. Lediglich die
Querruder und das Höhenruder sind angelenkt,
sodass wenig Technik einge- baut ist. Das dünne
Flügelprofil läßt erwarten, dass man
mit dem Modell, trotz des niedrigen Gewichts,
noch bei mittelstarken Winden flott fliegen kann.
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Alpenflitzer |
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Technische
Daten:
Spannweite: 1860mm,
Länge: 1060mm, Fluggewicht: 890g,
Schwerpunkt: 90mm, Empfänger: Jeti RX 5, Die
Aufbereitung des Modells
In dem
Modell sind alte, mit
Simprop Steckern bestückte Servos aus den 80iger-Jahren
enthalten. Ich
glaube mich erinnern zu können, dass Herr
Czepa damals mit einer Webra-FMSI-Anlage geflogen
ist. Jedenfalls wurden die Stecker von mir auf mein
JR-System umgerüstet. Der
Alpenflitzer hat mit seiner geringen Spannweite den
Vorteil, dass er komplett zusammengebaut in meinem Auto transportiert werden
kann. Damit kann ich zwischendurch mal rasch
dem Flugspaß frönen. Das ehemals aus
Gewichtsgründen nicht verzierte Modell wurde von mir mit
einer roten Nase und den roten Streifen auf
der
Fläche ein wenig behübscht, auch in der Hoffnung, es
beim Flug besser erkennen zu können
Der Erstflug
erfolgte am 23.08.2016 am Tradenberg. Bei leichten
thermischen Wetterbedingungen war ein Flug
mög- lich, bei dem an der Grundeinstellung des Modells
nichts Wesentliches zu ändern war. Bedingt durch das Fehlen des
Seitenruders und dem Querruderantrieb mit nur einem
Servo, ist das Fliegen von Kurven ein wenig unschön,
insbesondere bei geringer Fluggeschwindigkeit und zu
großem Ausschlag. Das Ausmaß der mechanischen
Differenzierung lässt sich aber nicht leicht optimieren,
sodass man mit dem Problem leben muss. Wegen
der geringen Windstärke konnten keine Kunstflugfiguren
geflogen werden. Es ist zu überlegen, das
Seitenruder wirksam zu machen, denn die heutigen kleinen
und leichten Servos würden sich
gewichtsbezogen wohl nicht sehr negativ auswirken.
Um dem negativen Wendemoment doch etwas
entgegen zu wirken wurde die mechanische Differeinzie- rung
an deren Anlenkhebeln verghrößert. Sollte noch mehr
notwendig sein, muss auf der Steuerscheibe am
Servo eine zusätzliche Vergrößerung durch Anlenkung in
einer anderen Bohrung erfolgen.
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