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    Beechcraft Super King Air 200 -  Zusammenbau für Bilder               (Geschenk von Freund Albert Novotny)
 
 
 Mein langjähriger lieber Freund und Modellflug Klubkamerad Albert Novotny hat mit
 fortschreitendem Alter den Bau und Flug von seinen Modellen beendet. Altersbe-
 dingt auftretende Erschwernisse waren der Grund. Nun beginnt er in seiner Werk-
 statt aufzuräumen und trennt sich schweren Herzens von seinen immer selbst
 gebauten Flugmodellen. Ich bekam von ihm bereits einige geschenkt, zuletzt aber
 seine hervorragenden Wettbewerbsmodelle wie sein erfolgreiches  Antik Flug-
 modell Funk Boy, die Catalina und zuletzt sein Meistermodell aus den 1980ziger
 Jahren, seine Beechcraft Super King Air 200.
 
 Dieses Modell wird in der Folge von mir zusammengebaut, um Erinnerungsfotos
 mit Albert anzufertigen. Wie die Super King Air entstanden ist und gebaut wurde
 und wie sie zusammenzubauen ist, wird, damit es nicht wieder in Vergessenheit
 fällt, nachfolgend beschrieben.

 Technische Daten der Super King Air ( M 1 : 8)
 Spannweite: 2080mm. Länge mit Höhenleitwerk: 1780 mm, Gewicht: 5030g
 Funktionen: Motorsteuerung, Höhe, Seite, Quer, Landeklappen, Dreibein Einzieh-
 fahrwerk, Positionslampen


Bilder von der Super King Air mit Berti und Hans Hnoyskly bei der STM 1989 beim HSV Burg Kreuzenstein

 
 Die für den Bau notwendigen Unterlagen bekam Albert von Firma Denzel, bei der er von Beginn seiner
 Lehre bis zum Ausscheiden als KFZ-Meister in Pension arbeitete. Als besoders tüchtiger Mitarbeiter war
 er mehrmals am Schiff von Wolfgang Denzel für spezielle Arbeiten eingesetzt. Dabei flog er immer mit
 der Firmenmaschine der Beechcracft Vertretung in Österreich, der Firma Denzel, wodurch er Interesse
 an dem Flugzeugtyp fand.  -  Schließlich fotographierte er die Dreiseitenansicht der King Air und projizier-
 te das Bild in seinem Keller auf an der Wand befestigtes Papier, zeichnete die Konturen ab und zeich-
 nete dann alle Einzelteile auf und baute danach das Modell. Mit Hilfe von Oscar Czepa, unserem HSV
 Klubkollegen, Aerodynamik Spezialisten, Freiflug Weltmeister 1952 und Modellbauhändler, erhielt er Tipps,
 wie man das große Modell für das beim Wettbewerb vorgeschriebene Gewichtslimit von 5kg (5000g) auf-
 bauen kann. Darüber hinaus hat Berti zahlreiche Mechanismen gebaut, speziell die raffinierte Schaltung
 und Betätigung der Fahrwerksklappen und Fahrwerke. Auch die Anlenkung der exakt bewegbare Lande-
 klappen ist erwähnenswert.
 Ungewohnt für mein Gefühl ist nicht nur die Befestigung der Servos, besonders der Gas Servos, die mit
 3mm dickem Doppelklebeband befestigt sind. Sie haben ein gewisses Eigenleben und sind nicht exakt
 fest. Aber damit hatte er nie Motorprobleme, also sieht man, dass es auch so funktioniert.

 Es wäre leicht gewesen, so ein Modell zu bauen, hätte es da nicht die Gewichtsbeschränkung in der
 F4C Scale - Wettbewerbsklasse gegeben, die mit beiden Webra Speed 40 Motoren samt speziell an-
 gefertigten Schalldämpfern, dem elektrischen Dreibein Giezendanner Fahrwerk und einigen Servos mehr
 für die geteilten Lande- und Fahrwerksklappen, die das Limit rasch erreichen ließen. Schließlich sollte
 das Modell so vorbildgetreu als im Rahmen der Wettbewersregeln vorgeschrieben, ausgeführt werden.
 Das alles gelang Albert hervorragend, es wäre mir kaum gelungen.


 Ich erinnere mich noch an gelegentliche Besuche in Berti's Werkstatt, als er den Baubegonnen hat und
 wo er die Rippensätze für die Tragflächen abgewogen hat und wie er den voluminösen Rumpf auf der
 Helling aufgebaut hatte. Oscar Czepa versorgte ihn mit leichtgewichtig ausgesuchten Balsabrettern und
 Leisten für der jeweils erforderliche Belastbarkeit. Viel Arbeit bedeutete allein die Lackierung des Modells.
 Er musste dabei sehr auf das Gewicht achten, denn auf den großen zu lackierenden Flächen ist sehr
 schnell zu viel Gewicht aufgespritzt. Aber Berti schaffte es! BRAVO!


 Es müsste um 1980 gewesen sein, als er zum ersten Mal seine King Air bei der ersten Staatsmeis-
 terschaft in der internationalen Klasse F4C,  in St. Johann im Rosenhtal in Kärnten, einsetzte und
 Dritter wurde. Bei der Staatsmeisterschaft beim HSV Burg Kreuzenstein wurde er Zweiter. Bei den in
 den Jahren folgenden Wettebwerben konnte er mehrmals die NÖ- Landesmeisterschaft in der Klasse
 F4C Scale gewinnen.
 
 Nach einigen Jahren wurde das Reglement geändert, das Gewichtslimit wurde von 5kg auf 7kg erhöht.
 Dadurch war es möglich, etwas größer und noch genauer ein neues Modell zu bauen. Leider habe ich
 davon nicht viel mitbekommen, abgesehen davon, dass Berti später gelegentlich klagte, dass diese
 neue King Air und die neuen Motore nicht seinen Erwartungen gerecht wurden. Es kam später schlie-
 lich zu einem folgenschweren Absturz und damit zum Ende der Beachcraft Modelle Berti's.

 Nach der Änderung des Gewichtslimits wurde Berti's Meistermodell von ihm im Zustand des letzten 
 Fluges fein säuberlich eingemottet und aufbewahrt. Nach bald 50 Jahren wird er das Modell nicht mehr
 fliegen, auch weil es ihm altersbedingt zu anstrengend wäre. Da ich ihn immer wegen seiner Akribie
 beim Modellbau und Modellflug und seine Beechcraft immer bewunderte, schenkte er mir das Modell.
 Das ist eine Ehre für mich! Danke Berti!

 Mein Wunsch ist es, dass es mir gelingt, das Modell zusammenzubauen und alle Funktionen steuern
 zu können (!), aber ohne der Absicht es jemals zu fliegen. Wennmöglich möchte ich am Modellflugplatz
 das elegante Modell gemeinsam mit Berti zusammenbauen und mit ihm Erinnerungsbilder aufnehmen.
 Danach wird das Modell besonders gut verpackt, damit es vielleicht einmal mein Sohn oder die Enkel
 bewundern und sehen können, wie man früher Flugmodelle gebaut hat. Heute gibt es meistens fertige
 Modelle in guter Qualität zu kaufen, die aus leichtem Kunststoff hergestellt werden und  kaum hand-
 werkliches Kow How brauchen. Aerodynamische Fragen gibt es dabei nicht zu klöären, denn die Modelle
 fliegen durchwegs gut.
 
 Diese Platzierungen hat Albert mit seiner King Air erfolgen (Liste nicht vollständig):
 3. Platz STM F4C in Korneuburg 1979,
 2. Platz NÖ LM F4C 1980,
 1. Platz NÖ LM F4C 1984,1986 und 1987,
 2. Platz NÖ LM F4C 1985,
 2. Platz STM F4C in Korneuburg 1989,
 1.Platz F4C 2004 in Günselsdorf,
 3. Platz STM F4C 2005,
 2. Platz F4C 2007 in Günselsdorf,
 

 Bilder vom Einsatz des Modells bei der Staatsmeisterschaft 1979   
Berti mit Helfer Hans Hnoysky am Start      
das siegreiche Modell    Start zum Erstflug ,,, die Beechcraft fliegt hervorragend 
 Erinnerungsbilder mit dem Erbauer der Super King Air 200
 
 Albert sieht seine King Air wieder  26.4.2026    
 Bilder von meinem ersten Zusammenbau des Modells 
       
Dreiseitenansicht  die Flügel bestens verpackt übernommen der elegante Rumpf ist sauber
Blick in den Rumpf Rrichtung vorne  Blick  Richtung lietwerk das Bugfahrwerk ein Hauptfahrwerk 
Rumpf auf Montagegestell  die Tragflächenteile zusammengesteckt  blick auf den Fahrwerksklappenántrieb, Servo links   die Winde des Klappenantriebs 
Endschalter für Fahrwerksklappen  Motor rechts  Motor links  Motorgondel montiert (Auspuff fehlt)
  Bilder nach erstem Zusammenbau    
      Funktion der Einziehfahrwerke
nach 50 Jahren (Giezendanner)

 Der Zusammenbau

 Der Zusammenbau des im inneren technisch aufwändigen Modells war spannend. Leider kann sich Berti
 nicht mehr an die Reihenfolge des Zusammenbaus erinnern, sodass ich es allein versuchen musste.
 Zum Glück hat Albert an den diversen Servokabeln die Kanal Nummern angeschrieben. An einigen Kabel
 sind Simprop Stecker von der ehemals verwendten Simprop Steuerung vorhanden, die ich mit Über-
 gangskabeln mit JR-Steckern velängert habe. Die Erprobung der Servos erfolgte mit der MC 24 und
 einem Jeti R 10 2,4Ghz Empfnger.
 Lediglich ein Gas Servo hatte im Verlängerungsstecker Kontaklmangel. Nach dem Ausbau des Steckers
 und einem Tropfen Kontaktspray funktionierte das Servo wieder. Die Stecker der Akku Kabel sind auch
 markiert, aber im ersten Anlauf ist die Zuordnung schwierig gewesen und bedurfte einer Erprobung.

 Auf der Unterseite am Rumpfbug befinden sich zwei Schalter mit Ladebuchsen. Erst nach einem Tag
 des Messens und Erprobens konnte ermittelt werden, welcher Schalter für welchen Zweck dient. Der
 vordere Schalter stellte sich als für das Bugfahrwerk zuständig heraus, der hintere Schalter für den
 Empfänger.
 Die mit  F beschrifteten Stecker müssen auf der Tragfläche angesteckt werden, bevor sie am Rumpf be-
 festigt wird. Einer der  F-Stecker ist für die Stromversorgung des Fahrwerks notwendig. War am Stecker
 ein  Akku angeschlossen, stellte sich heraus, dass der Fahrwerksschalter das Fahrwerk ein - und aus-
 fahren lässt. Ob das nach einem Anschluss bei der Tragfläche auch so ist, bleit vorerst offen. Vermutlich
 wird an einem der Stecker ain gesonderet Akku anzuschließen sein.

 Der hintere Schiebeschalter dient als Schalter für den Empfänger. Ein längeres Kabel mit einem JR
 Stecker hat sich als richtig erwiesen. Die alten roten Simprop Akkustecker wurden mit Übergangskabeln
 zu JR Steckern verbunden, da nur Eneloop Akkus für die Betätigung der Funktionen verwendet werden.
 Offenbar sind diese Kabel mit einem zweiten Kabelanschluss versehen, der direkt zum Akku verläuft.
 Ob die Schalter nach dem Ausschalten die Stromzufuhr zum Empfänger unterbinden, damit der Akku
 geladen werden kann, ist fraglich und müsste bei einem Zusammenbau erprobt werden.
 Ohne Hilfe von Berti und was wo angesteckt wird, welche Akkus verwendet wurden und wo die Akkus
 und der Empfänger untergebracht waren, ist der Zusammenbau seiner King Air nur mit kriminalistischer
 Vorgangsweise möglich.-  Nun, das Modell soll nicht für einen Flug vorbereitet werden, sondern nur für
 eine kleine Demonstration, die den Erbauer und auch die Funktionen des Modells veranschaulichen soll.
 Leider kann Berti sich nicht mehr an die Reihenfolge des Zusammanbaus erinnern, doch hoffe ich,
 selbst den richtigen Weg zu finden, auch um ihm eine Freude zu bereiten und vielleicht Erinnerungen
 zu wecken.

 Während der Arbeiten an den Schalterkabeln musste die Seilspannung für die Lenkung des Bugfahr-
 werks erneuert werden. Die Hülsen auf den dünnen Stahlseilen wurden mit einem Stück Bowdenzug-
 rohr verbunden, welches den Abstand der Seile zueinander vorgibt. Um bei eingefahrenem Fahrwerk
 die Seile gespannt zu halten, war ehemals ein Gummi verwendet worden, der nach 50 Jahren erhärtet
 und gebrochen war. Eine weiche Spiralfeder wurde verwendet, die in einem im Rumpf angeklebten
 Sperrholzteil eingehängt ist und deren anderes Ende im Verbindungsstück zwischen den Seilen be-
 festigt wurde. - Das System wurde erprobt und funktioniert perfekt.

 Bei der probeweisen Zusammensteckung der Tragflächen konnte die Wirkung der Servos erprobt wer-
 den. Die spezielle Konstruktion Bertis für die Bewegung der Fahrwerksklappen mittels einer selbst ange-
 fertigten Seilwinde muss bewundert werden! Dazu kommt noch die fabelhafte Ansteuerung der vor dem
 Ausfahren und nach dem Einfahren des Fahrwerks durch Endschalter bewegten Fahrwerksklappen. An
 den Enden der langen Sperrholzhebel für die Klappenbewegung sind Kugelgelenke vorhanden. Dort wer-
 den die beiden Schubstangen für die Bewegung mit Kugelgeklenksanschlüssen eingeklickt. Die Gelenks-
 anschlüssen sind derart verhärtet, dass man bei der Montage und Abnahme sehr leicht Schäden verurs-
 achten könnte. Sie werden durch neue Kugelgelenksanschlüsse ersetzt.
 
 Bei der Beschau der Tragflächenhälften wurden auch die festklebenden Motore mit Balistol wieder be-
 wegbar gemacht. Natürlich haben die Jahrzehnte die Motore und vor allem die Kugellager nicht schadlos
 gehalten. Würden die Motore zum Laufen gebracht, wäre das raue Laufgreräusch der Kugellager nicht
 zu überhören. Aber das wird ohnedies nicht geschehen. - Leider fehlen diei im EIgenbau angefertigten
 Schalldämpfer. Vielleicht finden sich diese noch, dann kölnnte man sie montieren. Diese Schalldämpfer
 wurden speziell an die Motorhauben angepasst und waren eine handwerkliche Großleistung wegen der
 schwierigen Schweißarbeit an den Aluminium Gussteilen. Leider sind sie abhanden gekommen, was
 keine Rolle spielt, da das Modell ohnedies nicht mehr geflogen wird.

 Schließlich wollte ich es wissen und begann die diversen Kabel zu verfolgen und die von Berti ange-
 brachten Markierungen an deren Gegensteckern anzustecken. Um die Funktionen der Servos zu testen
 verwendete ich das Programm für die verschenkte Twin Mustang und benannte es Beechcraft. Zur Er-
 probung wurde ein 10K Jeti 2,4gHz Empfänger verwendet. Alle Voreinstellungen bei den Servowegen
 wurden normalisiert und die diversen Servowege angepasst. Da das Modell relativ groß ist, war als
 Einzelperson das Umdrehen und gesichert Abstellen oft schwierig.

 Zuerst wurde die Tragfläche zusammengesteckt und die sichtbar zusammengehörigen Stecker für...?
 verbunden. Nach dem Einschalten der Steuerung war dann zu sehen, was sich bewegt. Nachdem es
 gelang, auch einen Akku für das Fahrwerk, anzustecken wo es sinnvoll erschien, und siehe da, die Spe-
 zial Rudermaschine für die Fahrwerkskappenbewegung an den beiden Tragflächen kam in Bewegung.
 Nachdem die Klappen offen waren begann das elektrische Hauptfahrwerk auszufahren. Aber nur auf
 einer Seite. Die Nachschau zeigte in den Fahrwerksschächten primitive und seltsame "Draht Schalter",
 deren Funktion mir bisher nicht wirklich klar geworden ist. Das zweite Fahrwerk begann nach Anstoßen
 aufzuwachen, doch lief es nur ein Stück. Mehrfach betätigt wurde es aktiv. Der Draht Schalter wurde
 mit Kontaktspray beträufelt und dann wollte es auch wieder funktionieren. Doch nachdem die 4 Zeller
 NiMh Akkus schwach wurden kam es wieder zu Beweguingsstörungen bei dem Fahrwerk. Mit einem
 frisch aufgeladenen 5 Zeller NiMh Akku wollte es dann doch von selbst funktionieren. Gut, nach 50
 Jahren bildet sich eben auf den kupferbeschichteten Schaltscheiben eine Oxydschicht die erstmal
 durch mehrfachen Betrieb mit händischer Nachhilfe weggearbeitet werden musste. Aber zum Glück
 wird das Modell ohnedies nicht mehr geflogen.

 Das Bugfahrwerk, erstmals elektirsch angeschlossen, fiel anfangs auch durch Unwilligkeit auf. Auch
 hier halfen vermutlich Tropfen von Kontaktspray und meine Klopfaktionen. Mit dem frischen 5 Zeller lief
 es wieder. An diesem Fahrwerk sind zwei Landescheinwerfer angebracht, die bei ausgefahrenem Fahr-
 werk leuchten. Es wäre zu prüfen, ob die Lichter bei geschlossenen Klappen weiterleuchten. Möglich,
 dass die Lichter beim regiulären Anschluss allae Fahrwerke ausgehen und dass ein versuch nicht zu-
 fällig mit erloschenen Scheinwerfern endete. Wenn das Fahrwerk ausgefahren ist, brennen sie ständig
 bis zum Einfahren des Fahrwerks!
 EIn gröberes Problem sehe ich beim Antrieb der Fahrwerksklappen am Bug. Im Rumpf befindet sich ein
 Umlenkhebel und daran eine lange Verbindungsstange mit einem Kunststoff-Gabelkopf, aber scheinbar
 keine Vorrichtuing, wo der Gabelkopf eingehängt werden muss. Die Sperrholzhebel für die Fahrwerks-
 klappen am Flügel machen einen derart langen Weg, sodass es unwahrscheinlich erscheint, dass die
 Anlkenkung dort eingehängt werden muss.
 Ich habe Berti ersucht nachzudenken, wo die Anlenkung hin gehört, doch fürchte ich, dass er kmir eine
 Antwort geben kann. - Der Antrieb durch ein Servo erscheint unrealistisch, da ein sehr langer Ruderweg
 notwendig wäre. Das Einhängen an einerm der Klappenantriebshebel erschiene mir als sinnvolle Mög-
 lichkeit. Allerdings kann man den Gabelkopf bei dem irgendwie schräg am Rumpfrand stehenden Flügel
 nur äußerst schwierig einhängen. Der Versuch einen Einhängepunkt zu finden wurde nicht abgeschlos-
 sen, denn die Sorge ist groß, dass beim Schließen der Klappen ein erheblicher Schaden entsteht.
 Wollte man die Klappe mit einem eigenen Servo betätigen, müsset es ein spezielle Servo mit 180 Grad
 Drehwinkel sein.. - Im Rumpf sieht man abgebrochene Klebstellen an denen möglicher Weise noch ein
 Umlenkmechanismus befestigt gewesen sein könnte. - Aber für ein Foto kann man die Klappen auch
 händisch bewegen.

 Der Einbau der Tragfläche des Modells ist für mich nur mit viel Mühe und Sorge wegen Verhinderung
 von Beschädigungen möglich gewesen. Zuerst war noch heraiuszufinden, welche Kabel wo angesteckt
 gehören, damit alle Fahrwerke gleichzeitig funktionieren. Berti's Beschriftungen wiesen den Weg. 
 Zur Erprobung war ein provisorischer Einbau von zwei Akkus niotwendig. Einer für die Empfangsanlage
 und einer für die Fahrwerke. ,Provisorisch wurden die Akkus befestigt, damit sie beim Bewegen des
 Modelle nicht im Rumpf umherfliegen können.

 Der Anschluss der diversen Servos und vor allem der Akkus konnte durch Erprobung gefunden werden.
 Ein nachfolgender Test zur Aufladung der Akkus über die Ladebuchsen verlief erfolgreich. Der hintere
 Schalter und die Ladebuchse sind für den Empfängerstrom vorgesehen. Der vordere Schalter und die
 Ladebuchse sind für das Fahrwerk da. Dieser Schalter kann die Funktionsrichtung des Bugfahrwerks
 umkehren.
 
 Der für die Erprobung mit den diversen Kabeln chaotisch gefüllte Rumpf konnte schließlich mühsam im
 Alleingang geschlossen werden.  Die Flügelstifte an der Nasenleiste der Tragfläche wurden in den dafür
 vorgesehenen Aufnahmebohrungen im Rumpf eingeschoben und der Flügel hinten mit den Kunststoff-
 schrauben am Rumpf befestigt. Als Abschluss der Unterseite wurde die Flügelabdeckung angeschraubt.
 Zuletzt  wurden noch die Motorhauben und die zugekauften Alu Spinner und Dreiblattpropeller montiert.

 Nun konnte das Modell im Hof auf die bereits ausgefahrenen Fahrwerke gestellt werden und erste Fotos
 wurden aufgenommen.

 Um die Eigenheiten des Zusammenbaus des herrlichen Modells in Papierform zur Hand zu haben
 wurde eine  Zusammenbauanleitung  geschrieben und in der Box für die Tragflächen hinterlegt.

 Als Berti das Modell wieder in zusammengebautem Zustand sah und alle Ruder und Fahrwerke bewegt
 wurden, erinnerte er sich doch ein wenig an die Zeit des Modellbaus. Das Modell wurde in 9 Monaten von
 ihm gebaut und 1977 eingeflogen. Mit dem Modell erflog er zahlreiche Meistertitel, doch sind die Wettbe-
 werbsdaten und die Pokale nicht mehr vollständig verohanden. Auch beim ÖAeC kann in der Datenbank
 kein Datum und Ergebnis aus der ersten STM in F4C in Kärnten ausfindig gemacht werden.
 nachfolgend einige Ergebnisse:

       
fertig zusammengébaute King Air 200