Willkommen
   
  Meine Modelle
   
  Neue Projekte
   
  Motorensammlung
   
  Fernsteuerungssammlg
   
  Modellbau und -technik
   
  Modellbaumarkt
   
  FMBC Austria
   
   
   
  Modelllflug und ÖAeC
   
  Links
   
  Kontakt
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   DC - 3  meine Nr.2,   "OE-LBD"  (AUA)   (Absturz - ein Motor ausgefallen und Blindfluglandung)
 

 Nachdem der Verlust der ersten DC 3 für mich sehr traurig war, machte mir meine
 liebe Gattin zum Hochzeitstag ein  großartiges Geschenk: einen Bausatz der DC 3
 (damals ca. 2000.-€).  Als Vorbild nahm ich mir eine der ehemaligen AUA-
 Maschinen, die OE-LBD, zu der ich die letzten Bilder von der AUA zugeschickt be-
 kommen hatte. - Das Projekt sollte aber kein gutes Ende nehmen, denn im Erstflug
 kam der Motoraussetzer und danach eine Blindfluglandung hinter einem Zaun und
 Buschwerk.

 Das sind Bilder von der Version 2 - bis zum bitteren Ende. Es flogte die Reparatur
 
die zu meiner DC 3 / III führte.
-  Ich habe mir damals geschworen, irgendwann wird
 sie wieder fliegen.
meine zweite DC 3  (A. Gietz)

 Wie es zum Debakel kam .....

 
Ein Bericht der aufzeigt, wie wichtig es ist, dass auftretende Fehler vor einem Flug unbediengt vollständig
 behoben werden müssen.

 Nach dem ich das Modell in einem vorgefertigten Zustand geliefert bekommen habe, war die Fertigstellung
 unproblematisch. Entsprechend der Bauanleitung und meinen Erfahrungen von DC 3 / I ging die Arbeit gut
 voran. Endlich war die Zeit gekommen, wo das fertige Modell zum Motortest bereit war. Beide Motore liefen,
 jedoch gab es bei einem Motor ständig Probleme, wenn nach einem etwa einminütigem Lauf von der Gas-
 einstellung "Reiseflug" auf Vollgas geschaltet wurde. Meistens überfettete der Motor und stellte prompt ab.
 Stundenlang quälte ich meine Familie und die Nachbarn mit dem Rauch und Lärm der Motore. Sieben Liter
 Treibstoff wurden verbraucht, doch das Problem konnte nicht gelöst werden.

 Düsenstöck und Düsennadel wurden getauscht, der Stahldraht zur Nadelversellung ganz dünn ausgeführt,
 eine Feder eingehängt, die das Drosselkücken eindeutig in einer bestimmten Lage hält, doch alles konnte
 den Fehler nicht beheben. Auch mit oder ohne Motorverkleidung blieb das Problem bestehen. Irgendwann
 klappte es dann zweimal und ich sah mit Freude einen Erstfug entgegen.
 
 Dann nahm das Unglück seinen Lauf. Nach Betankung wurden die Motore gestartet. Motor 1, der rechte,
 lief wie immer problem- und fehlerlos. Motor 2 kritisch beachtet, lief wieder nicht problemlos. Dann ent-
 schied ich mich dafür, die Drehzahlreduktion nicht zu verwenden und händisch am Steuerknüppel das Gas
 zu verringern oder zu erhöhen. Ein perfekter Start gelang und beim ersten Rückflugschenkel merkte ich, dass
 das Modell in eine Richtung zieht. Rasch war klar weshalb, ein Motor steht. Ich konnte die Höhe mit etwas
 reduziertem Gas halten, doch an eine Kehrtkurve war nicht mehr zu denken. Also musste eine Landung ge-
 radeaus voraus erfolgen. Den Zaun zur Kaserne, den konnte ich leicht überfliegen. Danach 50 Meter Wiese,
 dann Büsche und Klettergeräte zur Ausbildung der Soldaten, die in unterschiedlicher Richtung und Entfernung
 standen. Da das schon 300m weit entfernt war und die Büsche die Sicht auf ein mögliches Wiesenstück ver-
 stellten, konnte ich nur das Gas zur Gänze herausnehmen, leicht ziehen, hoffen und warten. Der Krach danach
 war auch in 300 m Entfernung nicht zu überhören. Die Teile lagen relativ eng beisammen und das schöne
 Modell war nurmehr ein trauriger Anblick.

 Der Motor Nr 2 sollte auch bei der 15 Jahre später wieder fertig reparierten DC 3 / III  wieder negativ auffal-
 len. Diesmal hatte ich aber "Glück", denn der Propeller des Motors wurde bei einer Fehlzündung bei Vollgas
 (Vorzündung  infolge zu magerer Einstellung und zu hoher Verdichtung) so rasch gestoppt, dass sich zwei
 Propellerblätter verabschiedeten, leider eines durch den Rumpf hindurch...... Die Lehre aus dem Vorfall ist,
 dass jeder Motor der unsicher läuft, auf dem Prüfstand so lange gequält / eingestellt werden muss, bis er
 fehlerfrei läuft. Keine Kompromisse eingehen!

 Duch den Propcrash war wieder reichlich für neue Arbeit gesorgt. Siehe dazu: Reparatur DC 3 / III.

vor dem Start DC-3 beim Motorenwarmlauf
       
der erste und einzige Flug und nach dem Motorabsteller eine Blindfluglandung