Einmal wollte ich
ein perfektes Kunstflug-Wettbewerbsmodell haben ohne
eines bauen zu
müssen. Ein von W.
Rekirsch wegen überholter Technik etwa 1980 abgelegtes Modell landete nach
einem Umweg und nach vielen Jahren
sorgsamer Nichtverwendung in meinen
Besitz. Ein Webra 61 F ABC Racing Zweitakter treibt den Flieger an. Mit dem Modell kann man natürlich schon sehr
gut kunstfliegen, auch wenn man es nicht wirklich so gut kann.
Ich spreche aus Erfahrung. Ein elek- trisches
Einziehfahrwerk gibt dem Modell zusätzlich ein flottes
Aussehen im Flug.
Die Spannweite beträgt 2,0m, die Länge ist 1,75m.
Das Gewicht des flugfertigen Modells liegt bei 3,8kg. Im Modell
ist ein Giezendanner
elektrisches Einziehfahr- werk eingebaut welches
vom Empfängerakku mit Strom versorgt wird. Der Antrieb
erfolgt mit einem 61-er Webra Racing mit Pumpe,
Düsennadelverstellung, Reso- rohr und einem 11x11
Graupner Profi Prop. Der verwendete
Treibstoff hatte 10% Nitromethan ( es geht
auch mit weniger gut) und Synthetiköl. Durch
die Leichtbauweise ist der Flug der Synfonie erstklassig
und mit Curare und Saphir zu
vergleichen. Die Fluggeschwindigkeit ist flott, was dazu
führt, dass das Modell über einen sehr flachen Gleitwinkel bei der Landung
verfügt. Das bedingt, dass die Querruder beim
Landeanflug nach oben gestellt werden müssen; das hilft.
Am Einziehfahrwerk sind kleine
Luftbremsen befestigt, um mehr Widerstand zu
erzeugen, der das Modell etwas verlangsamt.
Nach
wenigen genussvollen Flügen
nahm ich das Modell zur Schonung wieder außer Betrieb,
um es für spätere Zeiten aufzubewahren.
|

Synfonie, F3A, 2 m Spw.

Ansicht des Webra Racing |