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Man kann sagen was man will,
die EPO-Modelle haben sich enorm weiterent- wickelt.
Obwohl ich mich zu den eingefleischten Verbrennerfans
zähle, hat mich dieses Modell angesprochen. Es
war schon immer mein Wunsch, ein so elegan- tes zweimotoriges
Flugmodell zu besitzen, ohne ein "Holzwurm" sein zu müssen.
Bisher waren die erhältlichen
Baukästen eine echte Aufgabe an endlos langer Holzarbeit. Das
war dann auch nicht so meine Vorstellung, also blieb
ein derar- tiges Modell bisher nur eine Wunschvorstellung. Heute
gibt es also ein in den Testberichten gelobtes Modell
aus Elapor-Kunst- stoff, dem man das an der
Oberfläche kaum mehr ansieht. Dass das Modell mit E-Motoren angetrieben wird ist für mich
unüblich, aber akzeptabel. Damit entfällt die Mitnahme
meiner großen Startkiste samt Sprit, Akku, Starter usw. |

Beechcraft Duke 60
Video
vom Erstflug |
Technische Daten Spannweite:
1600mm, Länge: 1540mm, Fluggewicht:~2600g,
Stromversorgung Akku: Wellpower Car, 4S
5000 mAh, Flugzeit min. 6,5 Minuten eher flott geflogen (nachgeladen
wurden 3200mAh), Prpeller: GR Sonic 3 Blatt 9x5.
Baubericht
Das
Modell wird in einer großen Verpackung angeliefert.
Gleich nach
der Öffnung sichte ich die Teile und merkte am Rumpf
etliche Eindellungen und Kratzer. Wissend, dass das bei
einem EPP-Modell nicht so ein- fach zu reparieren ist,
kam für mich nur eine Reklamation infrage. Dann
probierte ich noch die mitbestellten Lipos ob sie hineinpassen. Ergebnis: Nein, zu lange. Ja Angabe
gibt es vorher keine. Also auch hier ein Umtausch
fällig. Die neuen Lipos kosten pro Stück um
20.- mehr! also dachte ich, ich könnte den Aufpreis als
"Wiedergutmachung" für die Schäden bekommen.
Nein, Lindinger bot 15.- an. Das war mir eindeutig für
ein neues Modell zu wenig, daher kam es nach
einigem Mailverkehr zur Rücksendung des beschädigten
Rumpfes. - Bin gespannt ob der dann komplett
in Ordnung ist und ob die Pilotenkanzel dann auch passt
, die hätte ich vielleicht mitschicken sollen?
Schließlich erhielt ich nach etwa zwei Wochen den
Ersatzrumpf bei dem die Kanzel perfekt passte.
Gleich
zu Beginn, für die, die nicht weiter lesen wollen, noch ein
wichtiger Hinweis: Bitte ALLE Schrauben bei dem neuen
Modell unbedingt nachziehen, insbesondere die beiden
Motorhalter (nicht Motorträger) und dort eine zweite
M3 Wurmschraube einschrauben! Beide Wurmschrauben mit
Loctide sichern, damit ein Verlust verhindert
wird. - Mehr dazu steht unten.
Während der Wartezeit habe ich mit dem Bau der
Tragfläche begonnen und bin also genau nach Bauan- leitung
vorgegangen und es klappte alles.
Erwähnen möchte ich, dass das Modell materialbedingt
sehr anfällig für Oberflächenbeschädigungen und Schmutz
ist und unbedingt Flügelschutztaschen braucht.
Allerdings machen die Winglets hier ein Problem, also wurde
eine Methode gefunden, die Winglets steckbar zu machen.
So kann man die Flächenschutz- taschen gut auf
die Fläche aufschieben. Vor dem Flug werden die Winglets
aufgesteckt und mit einem Klebestreifen gesichert.
Der Bauaufwand ist gering und das Modell steht
schnell fertig am Tisch. - Allerdings muss man sich
wegen der Verkabelung etwas einfallen lassen,
denn sonst wird die Montage am Flugplatz zu einem
Nervenkitzel. Ich habe den 6K-Empfänger in
vorhandenen Ausnehmungen der Tragfläche untergebracht.
Die vielen V- Kabel wurden zusammengefasst und
die Buchsen zusammengeklebt, so dass ein "Stecker"
entsteht in dem alle zugehörigen Servostecker
eingesteckt werden. Auch der Stecker befindet sich in
der Tragfläche. Ledig- lich die Kabel für die Seitenruder-/Bugradsteuerung,
das Höhenruder und das Bugfahrwerk, nicht zu verges- sen
die Stromkabel, werden durch eine vorhandene
Öffnung im Rumpf (im Kabinenboden) durchgesteckt und
können dort mit den Servo- und dem
Akkusteckern verbunden werden.
Ein
etwas kniffliger Punkt ist die Unterbringung des
Lipoakkus. Derf wird ein Problem, wenn es nicht exakt
der von Robbe vorgesehene Typ ist. Dieser ist
von der zierlichen Art der Lipos. Man hat mir erklärtt,
dass derzeit Wellpowerakkus die besten wären
und so habe ich mich für sie entschieden. Wie schon
berichtet war dere erste Akkutyp zu groß,
sodass ich mich für eine kleinere Bauform in einem Gehäuse
(Car-AKKU), die deutlich teurer aber mit
mehr Kapazität ist, entschieden habe. Um den
Schwerpunkt zu erreichen musste wegen des höheren Gewichts
der Akku "nach hinten" verschoben werden. Um
den Akku dorthin zu bekommen musste ich eine
zusätzliche kleine Sperrholzplatte einharzen, die auch
eine längere Klettbandhalterung für den Akku
erforderlich machte.
Die "Preflight Tests"
am Bautisch verliefen nicht optimal. Die eingebauten
Servos für die Ruder funktionier- ten, nicht aber
das Bugfahrwerk und später auch ein Hauptfahrwerk.
Weshalb... ??? Nach
etwa zehnmaligem Ein- und Ausfahren am Bautisch steckte
das Bugahrwerk plötzlich. Es musste aus- gebaut
und zerlegt werden. Es zeigte sich, dass eine kleine
Wurmschraube von irgendwoher in die Mecha- nik geraten
ist. Nach deren Entfernung und dem Zusammanbau
funktioeniert das Fahrwerk wieder einwand- frei. Schließlich
gab es den Rolltest auf der Straße und beim
Bergaufrollen zur Garage sehe ich, dass ein Hauptfahrwerksbein sich etwas verdreht hat. Am Bautisch ließ
sich das Fahrwerk um etwa 8mm nicht mehr ganz einfahren,
funktionierte sonst aber schon. Also neuerlicher Ausbau
mit Öffnung, doch diesmal störte keine Wurmschraube.
Ich betätigte die Mini-Mikro-Endschalter und siehe da,
es funktionierte wieder und sogar auch nach dem
Zusammen- und Einbau. - Alle Schrauben am gesamten
Modell und an den Fahrwer- ken wurden daraufhin kontrolliert und nachgezogen.
Flugerfahrungen
Damit man bei späterer Wiederverwendung
des Modells weiß, was wohin gehört und wie die Dinge
zusam- mengehören, folgt hier die Beschreibung des Zusammenbaues des
Modells mit Bildern. Die Demontage erfolgt natürlich umgekehrt.
- Siehe und lies weiter unten..
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der Transport |
Beginn: Rumpf am Tisch legen |
Kabinenhaube abnehmen |
Rumpf umkehren |
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Fläche für Einbau zurechtlegen |
Fläche hinten einhaken, Jeti-Antenne aufrichten |
Flächenschrauben einstecken und anschrauben |
Modell umdrehen, Kabel ordnen |
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Akku einbauen und Kabel nach Farbcodes am
Stecken anstecken |
Kabel gut verlegen, Sender einschalten und
Fahrwerk ausfahren und kontropllieren |
dann Kabinenhaube aufsetzen |
Modell ist flufertig |
Vor
dem Erstflug wurden die empfohlenen Ruderausschläge
nochmals genau eingestellt und damit stand dem Start
nichts mehr im Weg. Nun, der Start verlief
problemlos, das Modell hob fast von selbst und mit
leichtem Steigflugnach etwas 15 Metern
Vollgasrollstrecke ab. Es bedurfte keiner
Trimmänderungen. Im Flug fiel auf, dass das
Modell eine Tendenz hat, in den Kurven immer enger und
nach unten einzukurven. Das könnte aber von
meiner 20% Seitenruderzumischung zum Querruder stammen,
kann aber leicht mit Quer- und Höhenruder korrigiert
werden. Entgegen den vielen Flugvideos auf
Youtube wurde von mir ohne Landeklappen gelandet. Das Modell
wird, im Vergleich zu meinen anderen
"Bombern", im Landeanflug trotzdem sehr langsam (großer
Luftwiderstand des Rumpfes). Wichtig ist, dass
wegen der geringen Masse des Modells unbedingt mit
deutlich erhöhtem Standgas angeflogen und
gelandet werden muss. Die Erprobung der
Klappen in Mittelstellung in Sicherheitshöhe zeigte eine
leichte Steigtendenz des Modells, die mit
Gasreduzierung ausgeglichen wird, - man will ja
schließlich mit Klappen
langsamer fliegen. Die Landungen und Starts
beanspruchen auf wenig gepflegtem Rasen die Fahrwerke, doch zeigten sich
bisher noch keine Schwächen oder
Schäden. Zu beachten wäre, dass mir nach einem
Stichflug nach unten, das Glück gnädig war und ich das
Modell extrem abgefangen konnte, wobei sich
die Tragflächen merklich aber unkritisch aufgebogen
haben.
Zusammengefasst ist es ein tolles
Modell mit guten Flugeigenschaften, das für den
erfahreneren Modellpiloten gemacht ist. Der
E-Antrieb ist zwar stark, das rettet das Modell aber
nicht bei Steuerfehlern. Bei weniger Wind hoffe
ich noch viele schöne Flüge machen zu können.
Der
dritte Flug - Motorschaden mit Beschädigung der
Motorgondel und Motorhaube Bei
5m/sek Durchschnittswindgeschwindigkeit, das ist so,
dass sich Schilf leicht neigt oder ein leichter Wind- sack
sich zu straffen beginnt, wurde die Duke getestet. In
der Gebrauchsanleitung steht ja, dass das Modell nur
bedingt windtauglich ist. Gefühlt empfand ich die
Windstärke leicht, sodass der Testflug ohne Sorge be- gonnen
wurde. Wie schon bei den beiden vorangegangenen
Flügen hebt das Modell von selbst ab, schon vor dem
Moment, an dem ich für gewöhnlich ziehe. Die
Maschine steigt dann stetig, das Fahrwerk wird
eingefahren und sie kurvt zum Querabflug ein.
Ich drossle die Motoren auf halbe Knüppelstellung /Strom
sparen) und trimme ein wenig und beginne erstmals die Klappen auszufahren. Das Modell
steigt nur wenig, ich drossle weiter und fahre die
Klappen ganz aus (Ausschlag nach Bauanleitung). Jetzt steigt sie deutlich merkbar, woraus klar wird,
dass man noch deutlich langsamer fliegen könnte. Dann
begann ich die Figuren des F4C-Flugpro- gramms zu fliegen.
Schon vorher bemerkte ich ein Brummen, so als
liefen die Propeller unrund. Mit etwas mehr Drehzahl
hörte sich wieder alles normal an. Das Modell
fliegt hervorragend und ich habe schon 6 Minuten
Flugzeit. In der vorletzten Figur "Chandelle"
ziehe ich das Modell hoch und plötzlich kommt es zu
einem dumpfen Krach. Ich drossle und nütze die
Flughöhe um rasch zum Flugplatz zurück zu kommen. Im
Vorbeiflug erkenne ich, dass ein Motor aus der Motorgondel
heraushängt. Sch.... ! Ich mache das Modell langsam
und verliere nur wenig Höhe, fahre das Fahrwerk
aus und lande ausschwebend ganz normal. Dann sehe ich den
Schaden, den der jetzt nurmehr zweiblättrige Prop an der
Motorhaube und Motorgondel angerichtet hat. Es
ärgert mich, denn dieses Material lässt sich wegen
seiner Oberflächenstruktur nicht so einfach
wieder reparieren. Hier muss ich Abstriche von der
Obeflächengüte machen, denn jede Reparatur ist hier
zu sehen und strört die ohnedies "gemaserte" Oberfläche.
Bei der Zerlegung zeigte sich dann, was zu dem Schaden
geführt hat. Läppisch. Die Wurmschraube welche die Motorachse
festhält, hat sich gelockert und der Motor konnte aus der
Halterung herausrutschen. Paradox ist, dass die
Halterung zwei Gewinde augfweist, in denen aber nur in einem eine
Schraube steckte. Der Motor wurde nach dem
Ausdrehen der durch die Lockerung verdrillten Motorkabel
wieder angeschraubt, diesmal jedoch mit zwei
Wurmschrauben. Eine Kontrolle beim zweiten
Motor zeigte, dass ich Glück hatte, denn auch der war
bereits locker und hatte sich, soweit es die
Kabel zuließen, ebenfalls bereits verdreht.
Mit
Kaltleim wurden die Vertiefungen der Oberfläche der
Motorgondel so weit
möglich mit den aufgekratzten EPP-Partikeln zusammengeklebt
und die Oberfläche mit dem erhärteten Leim halbwegs
wiederhergestellt. Der Propeller hatte sich
bei dem Ausritt irgendwo so fest in das Material
hineingeschlagen, sodass ein Blatt abbracht.
Jetzt
versuchte ich einen Ersatzpropeller zu
bekommen. - Den hatten sie schon nicht, als ich das
Modell be- stellt hatte. Anstelle der Originalprops
habe ich mir 9x5er 3 Blatt Sonic Props bestellt, denn das hat jemand
in einem Forum auch gemacht.
Nachdem ich mich bemühe die Modelle
nicht beim Flug oder beim Transport zu beschädigen,
insbesondere bei diesem Modell, habe ich für
die Fläche schon Flügeltaschen angefertigt. Leider kann
man die aber mit den Winglets am Flügel nicht
verwenden. Also habe ich neue Randbögen aus hartem
Styropor angefertig. Ich bin gespannt ob sich
im Flugverhalten merklich etwas verschlechtert.
Vierter
Flug - Motorstörung, Fahrwerksschaden
Scheinbar habe ich ein besonderes (Un-)Glück mit
dem Modell, da ich mir bei jedem Flug diverse Proble- me einfliege. Die Motore mussten wegen
Nichtverfügbarkeit von originalen Ersatzpropellern für
dieses Modell mit 9x5 Graupner Sonic
3-Blattprops ausgerüstet werden. Die Nachbestellung
läuft, doch keiner kann sagen wie lange die
Nachlieferung dauert, denn selbst Robbe hat diese Props
derzeit nicht. - Ist ja verständlich, das Modell gibt es seit zwei Jahren bis aktuell heute, da
braucht man keine Ersatzteile mehr am Lager haben!? Betreffend die 9x5-Props ist zu sagen, dass
die Steigleistung kaum niedriger ist, der Stromverbrauch jedoch
merklich geringer ausfiel. (Bei einem späteren Flug nahm
der Akku bei der Ladung nach einem 7 Min 30Sek
langen Flug nur 2320mA auf)
Der ausgerissenene Motor fällt diesmal im Flug
nicht heraus, macht jedoch ein leises aber seltsames Ge- räusch
bei mittlerer Drehzahl. Die Demontage zeigte dann, dass
der Wellensicherungsring, der den Außen- läufer
in Position hält, abhanden gekommen ist. Wissentlich
habe ich diesen Ring bei der vorangehenden Reparatur
nicht abgenommen, wozu auch?, doch er hat gefehlt. Da er
beim Hantieren abgefallen sein dürfte wurde er
durch einen ähnlichen Stellring ersetzt.
Das Trainingsprogramm fliege ich
also trotz Geräuschbildung fertig und teste erstmals
auch noch die Klap- penfunktion. Die Klappen
wirken sehr gut man muss aber drücken das Wegsteigen
verhindern, oder die
Motorleistung stark verringern, insbesonders
bei Stellung "Klappen voll". Mit einem Mischer lässt
sich das leicht lösen, wie das bei späteren Flügen
bemerkt werden kponnte. Doch Klappen sind
auch ein Problem,
denn sie machen den Flieger sehr langsam, oft zu
langsam. So er- ging es mir bei meiner ersten
Klappenlandung, bei der
ich die Klappen nur in Mittelstellung hatte und einen schönen Gleitwinkel mit der Motorleistung einstellte. Bis 20
cm über Grund lief alles OK, doch denhke ich, eine
leichte Abflachung des Gleitwinkels würde noch
schöner aussehen. Daher zog
ich leicht, das Modell antwortete spontan mit leichtem Steigen. Ich lasse
rasch wieder nach, ein wenig zu viel und lande mit
leicht links hängender Fläche am Hauptfahrwerk. Die Maschine rollt noch einen Meter und
dann knickt das Bug- fahrwerk ein, das offenbar
eine seitliche Belastung abbekommen hatte.
Daher fiel
die Reparatur des Bugfahrwerks an, denn beim
Modellbaugroßhändler gibt es (natürlich) keinen Ersatz am Lager.
Wieder muss man hoffen, dass Robbe das Fahrwerk am Lager hat. Man
spricht von drei Wochen Lieferzeit, doch habe
ich das Modell ja nicht zum Herumliegen und warten auf
Ersatzteile, sondern zum Fliegen gekauft. Gut, der
Landefehler ist meine Schuld, aber dass das Bugfahrwerk
eine Schwachstelle ist, das kann man aus mehreren
Internetforen herauslesen. Der Tupfen am "i" bei der
Geschichte ist, dass man kein Bugfahrwerk zu kaufen bekommt,
sondern wenn überhaupt, ein ganzes Dreibeinset kaufen muss.
Der
Preis dafür beträgt ca. 100.- Euro Zum Glück dürften alle Fahrwerksgehäuse
ident sein, sodass der Ersatz eines gerissenen Bugfahrwerkgehäuses keine Schwierigkeit darstellt,
wenn man ein Hauptfahrwerk übrig hätte.
Nachdem es keine Chance gibt ein Fahrwerk zu bekommen,
musste eine Reparatur ins Auge gefasst werden.
Auf den Bildern unten sieht man den
Gehäuseriss, den ich mit einem 0,8mm dicken
Stahlstreifen, der um das Gehäuse herum
angepasst ist, abfangen möchte. Der Streifen umgibt das
mit Sekundenkleber geklebte Gehäuse (ob diese
Klebung taugt?) und wird beim Fahrwerkseinbau
mitgeschraubt, sodass es das Fahrwerk
zusammenhält. Der Flugbetrieb wird zeigen ob meine
Idee funktioniert. Wenn dann Ersatz doch noch
kommen sollte, dann tausche
ich das Fahrwerk aus. --- Ersatzteile gibt es aber keine
mehr!
Fünfter
Flug - Wind böig, mit 5 m/sek Durchschnittswert
Die Reparaturen vom Vortag waren Ok, sodass
natürlich die Flugerprobung reizte. Wird das Bugfahrwerk
halten? Am 23.7.14 wagte ich es, bei
einer böigen Durchschnittswindgeschwindigkeit von 5 m/sek, mit
dem Modell Rollversuche am ungemähten
Flugplatz zu unternehmen. Schon der Zusammenbau
gestaltete sich für mich als schwierig, da
der Wind böig war und ständig auch die Richtung änderte.
Die großen Bau- teile am Montagetisch liegen zu
lassen war unmöglich, denn der Wind hätte sie
weggeblasen. So baute ich die Duke am Boden zusammen und
trug sie auf die Piste hinaus. Der Rollversuch
lief gut an und ich konnte mich nicht
beherrschen und ich startete. Der Steigflug gegen den Wind war
fast wie sonst auch, beim Einkur- ven merkte ich, das ich
mehr als sonst an Ruderweg vorgeben musste.
Aber es ging. Ich flog einige Platz- runden und übte den
Landeanflug von der Straße und den
Hochspannungsleitungen her. Das ging gut und beim
zweiten Anflug entschied ich mich zu landen.
Das Fahrwerk war heraussen, keine Klappen ausgefah- ren
und die Maschine schwebte ein. Zwar gab es einige
leichte Windböen, aber einen halben Meter über Gras war
die Luft ruhig und das Modell landete ordnungsgemäß.
Lediglich bei der Kehre zum Zurückfahren mit dem Modell behinderte der Wind sehr. Mit fast Vollgas
und Schwung
gelingt das Wendemanöver dann aber doch gut.
Fazit: Bei 7m/sek
Windgeschwindigkeit (das empfindet man/ich beim Modellflug schon störend)
macht das Fliegen des Modells keinen Spaß mehr,
es wird stressig aber der Flug beherrschbar . Mein Bugfahrwerk
ist offenbar gut repariert worden, denn es versieht
den Dienst wiederanstandslos.
Sechster
Flug
Die Flüge bei keinem Wind
machen mit dem Modell natürlich optimal Spaß. Jetzt ist
das Modell gut einge- trimmt und fliegt wie auf
Schienen. Mit den 9x5 Props komme ich beim Flug eines
F4C-Programmes mit vorbildähnlicher
Fluggeschwindigkeit auf fast 10 Min. Rahmenzeit und
habe den Akku auf 60% entladen. Schön ist, dass man mit
dem Flieger wunderbar "Touch and Go" machen
kann, eine Figur die viele Piloten meiden. Mit 10-12% Tiefenruder zu den Landeklappen gemischt,
passt der Anflug perfekt. Die volle Klap- penstellung
benötige ich bei dem Leichtgewicht nicht, denn dann muss
ich wieder mehr Gas geben, um die Fahrt zu
halten. In Summne bin ich dann kaum langsamer als ohne
Klappen.
Siebenter
Flug
Anlässlich meiner
Teilnahme an einem Flugtag beim meinem zweiten Klub in
Königsbrunn a.W. wurde die Duke vorgeflogen.
Auf der einmalig schönen Rasenpiste erfolgte der Start
ganz vorbildähnlich. Der Weitere Flug bestand
aus den Pflichtfiguren des F4C-Programmes, die ich in
niedriger Höhe flog. Auch andere Figuren aus
dem Scale-Flugprogramm wurden geflogen und schließlich
gelang mir eine perfekte Landung.
Bemerkenswertes
von den Folgeflügen
Das Modell
fliegt insbesondere bei Windstille hervorragend. Bei
höherer Fahrt beginnt es zu schwänzeln, aber man
muss ja nicht immer mit Vollgas fliegen. Der
Stromverbrauch bei Trainingsflügen nach F4C Flug- programm liegt
bei 8-9 Minuten Flugzeit, inklusive der Figur Touch and
Go, bei 2800 bis 3000 mAh. Damit fliege ich bei
einem 5000 mAh-Akku sehr akkuschonend. Natürlich fliege
ich meistens mit Teillast-Halbgas. Bemerkenswert
ist, dass meine großen Befürchtungen betreffend die
Haltbarkeit des Einziehfahrwerks auf unserer
Gras-Buckelpiste, zum Glück nicht eingetroffen sind. Bei meinem
Übungsflugprogramm gibt es die Figur Touch and Go,
also eine zweite Landung und ein zweiter Start innerhalb
eines Fluges, was natürlich die Fahrwerke beansprucht.
Bei einem Anflug verschätzte ich mich in der Tiefe des
Plaztes und landete unmittel- bar daneben in einem
frisch geeggten Acker. Es rumpelte ziemlich, doch als ich zog
ging das Modell wieder hoch und siehe da, das Fahrwerk ließ
sich einwandfrei einziehen. Auch die nachfolgende
Landung klappte wieder und eine Nachbeschau der Fahrwerke ließ
keine Schäden erkennen.
Am
Ende ein Fliegertausch
Um meine Sammelwut
an Modellflug-Meilensteinen zu stillen, tauschte ich
(traurig) die
Duke gegen eine Saphir (Robbe, Wolfgang Matt
Weltmeistermodell) ein, welche ich für
einen Klubkollegen repariert habe. Später baute
ich eine Seagull/Simprop Piper Twin Comanche (Holz-ARF)
mit fast 2m Spannweite, die zwar schön, aber
bei weitem schwieriger zu fliegen ist.
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Dellen |
Ritzer, Dellen und eine tiefe Eindrückung |
Seitenrudermontage |
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Höhenrudermontage wie beim Seitenruder |
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Montage Klappen und Querruder |
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Heckteil fertig |
Vorrichtung für abnehmbare Winglets |
Winglet montiert |
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Fläche mit Verkabelung fertig gebaut |
Ansicht Rumpf mit Akkuhalterung |
Hauptfahrwerk |
Bugfahrwerk |
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Montage der Tragfläche in Schritten: 1 |
Schritt 2: Fläche hinten einhängen |
Schritt 3: Kabel durchfädeln, auflegen, Modell umdrehen
und anschrauben |
Schritt 4: Akku einbauen, Servokabel nach Farbcode
anstecken |
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der neue Randbogen im Rohbau |
fertig |
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Motor aus Verankerung gerutscht |
die zweite Wurmschraube |
Wellensichertungsring erneuert |
die Fahrwerksteile und der Gehäuseriss |
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der Versuch mit dem Stahlbügel das Gehäuse zusammen zu
halten |
fertig zum 10. Start (29-08-14) |
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Flugvideo mit
Onboardcam |
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