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Mein Wunsch in den vergangenen
fünf jahren war, dass meine Enkel mit einem Flugmodell
zu fliegen beginnen. Es sind von mir noch mehrere
Flug- modelle vorhanden, obwohl ich schon die Großzahl
meiner anspruchsvollen Motorflugmodelle und Segler verkauft
oder an meinen Modellflugklub ver- schenkt
habe. Dennoch spekuliere ich damit, dass ich mit
einem geeigneten Flugmodell mit Trainerqualitäten,
vielleicht doch noch das Interesse
der Enkel wecken, und sie von den Spielkonsolen
ablenken kann. Nachdem durch deren andere
Interessen für Schwimmsport und Blech- blasmusik
neben der Schuilausbildung kaum mehr Zeit für den
Modellflug bleibt, wird es schwierig sein. Beim
Fahren mit Modellschiffen sah ich, dass dazu eine Chance
besteht, den Enkeln vielleicht mit einem robusten und ein- fachen Flugmodell das Fliegen doch
noch beibringen zu können. |

Kingfisher (FMS)
Flugvideo
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Technische
Daten: Spannweite: 1400mm, Rumpflänge:
915mm, Fluggewicht: ~1400g, Motor: 3536-KV850,
Prop: 2 Bl 11x7, Regler: Predator 40A ESC, Akku:
Lipo 3S 2200 - Flugdauer: ~10+ Minuten, Fernsteuerung:
Flysky FS-i6X (Nr.6), Funktionen: Gas.
Quer-,Seiten-,Höhenruder, Klappen, Kreisel
Das
Trainingsfugmodell Kingfisher wird gebaut
Der
Bausatz ist einfach zu montieren, wobei das Modell mit
den Rädern, den beiliegenden Schwim- mern oder
mit den Skier, ganzjährig an gewünschte
Einsatzmöglichkeit
angepasst werden kann. Das Modell weist eine
handliche Größe auf, die es zulässt, es
fertig montiert im Auto mitführen
zu können. Es genügt dann das Einsetzen des Akkus, um
mit dem Fliegen beginnen zu können. Mich interessiert es,
nach dem erfolgreichen Einfliegen mit den Rädern dran, das
Modell versuchs- weise mit Schwimmern zu fliegen. Aus den
Videos im Internet entnahm ich, dass das Modell hervorra- gende Flugeigenschaften aufweist, die jedoch bei
auffrischendem Wind ihre Grenzen finden dürften.
Wasserflug wird nur bei speigelglatten Wasserflächen in
den Videos gezeigt. Das hat mich bestärkt, das Modell einmal im Werfthafen zu versuchen, denn ich
gehe mit meinen Schiffsmodellen zeitig früh und bei schönem Wetter
und ohne viel Wind dort
hin und finde eine spiegelglatte Wasseroberfläche vor. Diese
gute
Voraussetztung verleitet mich, es einmal mit dem
Wasserflug zu versuchen.
Nach sieben Wochen
kam der Bausatz aus China unverletzt bei mir an. Genau
nach Bauanleitung wurde das Räderfahrwerk
eingebaut- Anschließend reizte mich die Erprobung der
Servos und ich nahm einen 6 Kanal Flysky
Empfänger und begann die Servokabel anzustecken. Da
entdeckte ich im Rumpf ein rotes Gehäuse aus
dem die Kabel herausquollen, die am EMpfänger
anzustecken waren. In den Bauunterlagen lag
noch ein kleines Heftchen, welches die Betriebsanleitung
des bereits im Modell befindlichen Gyros ist.
Da hat das Modell sogar eine Elektzronik, die es
Anfängern einfach macht, bei unruhiger Luft
fliegen zu können. - Bin schon gespannt wie das funktioniert.
Erster Test der
Steuerungselemente
Aus Interesse an der Funktion der Servos und Ruder, wurden die Servokabel aus
denTragflächen an den eingefädelten
Verbindungskabeln angesteckt und eine Erprobung mit dem Sender
durchge- führt. Alles funktioniert perfekt.
Der für mich unbekannte Kreisel Nun
wollte ich wissen, wie das Gyro funktioniert und
verwendete nur einen Zweistellungsschalter zu Umschalten
der Kreiselfunktionen. Es gibt daher nur die "Anfänger Stellung" und
die "Stellung für Fortgeschrittene".
Mit einem Dreistellungsschalter, - der vorhandene wird
für die Landeklappen ver- wendet -, könnte man
den Kreisel auch abschalten. Tatsächlich
reagierten das Höhen- und Seitenruderservo auf die
Bewegungen mit dem Rumpf. Auch die Querruder
werden mitgesteuert, wie sich bei der provisorischen
Erprobung zeigte.
Um den Kreisel für den Flugbetrieb zu aktivieren, muss das Modell am Boden
in Fluglage gehalten und danach die Fernsteuerung
und die Empfangsanlage einschalten.Nach dem internen
Prüfablauf ist der Kreisel und das Modell
flugbereit. Zur Kontrolle bewegt man den Rumpf auf und
ab und auch in seitlichen Bewegungen, um
zu sehen ob alle Lageveränderungen durch entsprechende
Ruderaus- schläge ausgeglichen werden.
Da mir die Funktion eines
Kreisels im Flugmodell gänzlich unbekannt ist, begann
ich im Internet nach- zulesen. Dabei stieß ich,
- wie so oft beim Studium in Internet -, auf
unterschiedlichste Aussagen betreffend die
Eigenschaften des Gyros von FMS. Klar
wurde, dass FMS für jedes verkaufte Modell den Kreisel
bereits vorinstalliert hat. Anderswo funktioniert
dieser Kreisel nicht
anstandslos und müsste via App umprogrammiert werden.
Fur mich ergab sich daher, dass der
Kreisel abschaltbar sein muss,
um bei Fehlfunktion rasch abgeschaltet werden
zu können.
Flysky Sender haben jedoch nur
einen Dreistellungsschalter, weswegen ein zweiter
benötigt wird. Das gelang durch einen zufällig
vorhandenen "Dreisteller", der gemäß einem Youtube
Video, anstelle des Zweistellungsschalters in
die kleine Steckerplatine eingelötet und danach montiert
werden konnte. Tatsächlich funktioniert der
Umbau, doch baute ich den Schalter
von anderer Bauart ein, da er nur in seiner
Mittelstellung auf "AUS" steht. Das ist
gewöhnungsbedürftig. irrtümlich in einen anderen Sender ein.
Weiters
stand an, den freien Mischer 1 für die Seitenruder-Zumischung
zum Querruder zu programmie- ren und den Mischer
2 für die Tiefenruderzumischung zu den Landeklappen
einzurichten. Am Flysky Sender war diese
Programmierung einfach durchzuführen.
Arbeiten
am Rumpf
Gemäß
Bauanleitung ging es weiter und das Heckrad wurde
eingebaut.
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Kingfisher mit Schwimmern |
Modell am Ufer (alle Bilder Internet) |
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Kingfisher mit Ski |
Kingfisher mit Rädern |
der Bausatz, unausgepackt |
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der Beginn - Fahrwerk eingebaut |
Blick in den Rumpf (rot= Gyro) |
Servostecker für die Tragflächenservos |
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