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Das Originalflugzeug hat mehrere
Kunstflugweltmeister gekürt. Ich bin
nach dem kometenhaften Bekanntwerdens des Flugzeuges etwa um 1990, selbst mit einem
Fox mitgeflogen und
durfte einen Flug unter der Obhut eines Fluglehrers
auch selbst steuern. Na und dann musste ich natürlich auch einen FOX haben, den ich
dem Flugzeug nachgestalten
wollte, mit dem ich selbst in der Luft war.
Darum habe ich auch die notwendigen Unterlagen bekommen, um die Beschriftung
etc. nachmachen zu können (ist aber bisher nicht geschehen).
- Daher wollte ich
so ein Modell und das in einer Größe, dass ich
es auch gut sehen und angreifen kann und es wurde dann
ein Fox mit 4,66 m
Spannweite und ca. 12 kg Gewicht.
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Erstflugvideo |
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Zum Thema
Hersteller kann ich sagen, dass das Modell 1996, also bald nachdem die allgemeine FOX-Manie
ausgebrochen ist, bei Fa. Lindinger als
angebotener Bausatz (Rumpf mit Styro-Flächen) gekauft
worden ist. So weit ich weis, ist der Rumpf von Rosenthal ist und die Flächen
hat ein Österreicher, Fa. Bruckmann für Modellbau
Lindinger gefertigt. Der Kaufpreis für den Bausatz mit den Klappen beflief sich am 06.07.1996 auf 9738.- ÖS.
Zum Bau
selbst kann ich noch sagen, dass ich damals die nur
aktuellen sehr guten JR-Servos eingebaut habe. Das
Fahrwerk ist wie beim Original fix und eine Schleppkupplung gibt es natürlich
auch.
Die Flächen sind Abachibeplankt
mit extra GFK-Verstärkung darunter und darüber eine
feste Bespannung (Seide) mit Lackie- rung. Ein
16 mm Flächenstahl verbindet die Flächen miteinander und
dem Rumpf. Es sind auch Landeklappen
(doppelstöckig. MPX) eingebaut. Diese Klappen
sind
im Lindingerbausatz vorgeschlagen worden. Meine
Erinnerungen an die 3 relativ kurzen Flüge im Juli 1997 (ich bin
nämlich nur selten mit meinen Seglern hinten dran
gehangen und damals gab’s im Klub auch noch
keinen erfahrenen Schlepppiloten) sind positiv, doch die
geringe Schlepphöhe ließ außer einen Looping
keine weiteren Figuren zu. Ich weis noch, dass das Landen
(auf Betonpiste!) keinerlei Probleme für mich und
das Modell mit sich gebracht haben. Mit den Klappen geht
das ja sehr gut und trotz der beim damaligen Flugplatz am Pistenbeginn stehenden 12 m hohen Pappeln war das eigentlich problemlos. Schließlich schieben 12 kg
ja ganz schön an.
Wichtig für den nächsten
Flug: Die EWD wurde vorsichtig korrigiert, da das
Höhenruder bei den Erstflügen leicht nach unten getrimmt werden musste. Das kann aber auch ein Problem
des Schwerpunktes sein; der Schwerpunkt wurde nach
Angaben von Lindinger eingestellt. Jedoch
dürfte das Model noch etwas mehr Ge- wicht in der Nase enötigen,
denn die starken Reaktion auf Ruderausschläge (wie bei Hecklastigkeit) lässt
das vermuten.
Oder war das auf zu größe Steuerwege zurück zu führen?
Bei den nächsten Flügen dringend überprüfen.
Leider gibt es nicht mehrere Fotos
aus 1997, aber es ist ein
Video von den
ersten Flügen aufgetaucht.
Vor
kurzem bereitete ich das Modell nach 14 Jahren wieder
auf und machte eine Bestandsaufnahme. Ebenso verglich
ich meine damalige Art zu bauen mit meinen
heutigen Ansprüchen. Baulich ist ja nichts auszusetzen,
- immerhin sind alle Ruder in Hohlkehlenscharnieren gelagert- ,
jedoch bei den Kabelllängen zu den Servos würde ich heute
genauer messen und sie nicht länger als nötig machen.
Die Flügel und das HLW sind mit dünner
Glasfaser bespannt und lackiert. Der Farbauftrag hätte
jedoch an einigen wenigen Stellen deckender sein können.
Der Rumpf ist naturfarben weiss, hat aber trotz
Abdeckung und Lagerung im Dunkeln, einen leichten
Gelbstich bekommen. Von dem Fox habe ich dann auch noch einge Detailfotos
angefertigt, die mir in Zukunft mehr von dem
Modell erzählen können. Zur Erinnerung muss ich
noch aufschreiben: Für die des Montage Höhenleitwerks
muss das HLW-Servo auf hoch gefahren werden und so bleiben.
Dann bringt man das HLW in Position und hängt den
Gabelkopf in der Bohrung des Ruderhebels ein.
Schließlich fädelt man das HLW mit dem
Zentrierstift ein und schraubt es mit zwei
Kunststoffschrauben fest. Um die Schrauben festziehen zu
können, muss man das Seiten- ruder mit der Hand
auf Vollanschlag auslenken. Heikel ist auch
einen Arbeit am Seitenruderantrieb, zB das Auswechseln
des SR-Servos. Natürlich ist dazu die Demontage des HLW Voraussetzung. Vor Entfernung des Seitenruders
muss die Rudernase abgeschraubt werden, wobei durch
seitliches Auslenken des Ruderblattes Zugang
zur Schraube möglich wird. Nach Abbau muss der Gabelkopf
am Seitenruder ausgeklinkt werden und dann kann das Seitenruder
leicht nach hinten und oben ausgehängt werden. Um zum
Servo zu gelangen sind die drei M3 - Inbusschrauben
auszudrehen und das Servo wird zugänglich.
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