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Hangflug
am Michelberg und am Waschberg
Der
Michelberg und der in seiner Nähe befindliche Waschberg
eignen sich be- sonders bei westlichen Winden zum
Modellsegelflug. Bei entsprechenden Wind- stärken können
auch Segler über 5m Spannweite dort gestartet werden.
Beide Hänge sind nach einer Fahrt von Stockerau
nach Leitzersdorf und weiter nach Haselbach erreichbar.
Man fährt durch den Ort und folgt den Wegweisern zum
Michelberg oder zu dem Gasthof dort. Wer am
Waschberg fliegen geht, der kann auch an der Weggabelung
zum Waschberg parken, ansonsten besteht ein Parkplatz in
der Nähe des Gasthau- ses. Die Gehzeit auf
den Michelberg beträgt ca.10 Minuten. Der Weg zum Waschberg liegt bei über 30 Minuten.
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Höhe Michelberg: 404 m Höhe
Waschberg: 386 m
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Der Michelberg
Die
Bergkuppe ermöglicht grundsätzlich den Flug bei süd- bis
nordwestlichen Winden. Handikap ist dort eine Kapelle,
Spaziergänger mit ihren Hunden
und temporär dort bestehende archäologische
Ausgrabun- gen, woduch das Landen ein wenig erschwert wird.
Der Hang im Lee ist nicht so steil, sodass man dort mit
Vorsicht landen kann. Der Hang rundum weist
ausreichende Steilheit auf, sodass man jeden Segler
problemlos mit der Hand in den Wind starten
kann. Die topografischen Gegebenheiten ermöglichen lange
Hangflüge querab und bei thermischen
Aufwinden auch weit hinaus übers Land. Vor
zig-Jahren war ich dort zweimal fliegen. Der Waschberg
war mir immer lieber.
Der
Waschberg
Der Waschberg hat für
den österreichischen Segelflug einen hohen historischen
Stellenwert. Hier fand 1923 der ertse
österreichische Segelflugwettbewerb statt. Der FSV 2000 - Stockerau hat
dazu eine Sammlung an Bildern und ein Video
vom Wettbewerb ins Netz gestellt. Hier der Link: FSV 2000 - WASCHBERG
1923 Die
Flugzeuge wurden damals mit Gummischnüren gestartet und
deren Flugzeit, eine allfällige Überhöhung des
Hanges und die im Flug zurückgelegte Strecke bewertet.
Als Modellflieger erreicht man heutzutage
den Hang nur
über einen relative eben verlaufenden Gehweg durch
den Wald, der etwar 30 Minuten beansprucht. Wie auch
beim Michelberg muss das Fluggerät plus Zubehör bis dorthin getragen werden.
Ähnlich wie der Michelberg
ist auch der Waschberg kuppenartig ausgebildet, wobei
jedoch ca. 30m hinter dem Startplatz neben
dem
Gipfelkreuz, Wald besteht. Ein brauchbarer Landeanflug
geht über den Wald- rand in eine rechts neben
dem Gipfelkreuz verlaufende Mulde. Diese Mulde verläuft
sich im leicht abschüs- sigen Hang Richtung
Nordwesten, sodass der Anflug über den Wald und in die
Mulde oder ein Stück auf den Hang hinaus erfolgen
kann. Modelle mit Störklappen sind hier unbedingt
zu empfehlöen.
Natürlich kann man auch von der Seite her
anfliegend quer zum Hangwind landen oder wie in den
Alpen üblich, ge- gen den Hang. Dieser Hang ist daher ein
wenig gewöhnungsbedürftig, er hat aber den großen
Vorteil, dass kaum Wanderer den Landeanflug stören und dass nur selten andere Modellflieger ihr
Hobby dort ausüben. Ein Tipp aus Erfahrung: Man sollte daran denken, im Wagen eine kleine Handbaumsäge
mitzunehmen, falls das Modell beim
Landeanflug über den Wald, doch in einem Baum landet.
EIn Versuch auf den Gipfel des Waschberges mit
dem Auto zu kommen ist gelungen. Das Auffinden des
Zugangsweges zum Hang konnte ich damit klären. Allerdings braucht das Fahrzeug etwas mehr Boden- freiheit
als ein PKW. Die Büsche am Wegrand hinterlassen allerdings
Kratzspuren. Außeredem ist die Erlaubnis der
Befahrung fraglich. - Leider hatten wir keinen Flieger mit, um das
schöne Wetter zu einem Flug nützen zu können.
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