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Fehlerquelle
Rauchgenerator
Nach der ersten Fahrerprobung
des Leopard fällt mir auf,
dass die Raucherzeugung rechts zu wünschen übrig lässt.
Was ist der Grund? Sieht man sich die Erklärungen zum Betrieb des
Raucherzeugers im Internet an, wird klar, dass er mit Überfüllung schon
gar nicht nicht mehr raucht!
Nachdem ich,
unwissend wie es unter dem Gehäuse des Panzers
aussieht, davon ausgegangen
bin, dass hier zwei Rauchkammern bestehen, habe ich
in beide Auspuff-Nachfüllöffnungen nachgefüllt. Im
Internet wird von 5-6 Tropfen gesprochen, aber in der Beschreibung werden
max. 2 ml genannt. Diese Menge führt aber gegenüber den 5 Tropfen
unweigerlich zu einer Überschwemmung in der Rauchkammer. Das tat es dann
offenbar auch bei mir, denn jede Nachfüllöffnung bekam
1,5ml Rauchöl und - dann rauchte eben nix mehr.
Beim
Zerlegen des Rauchmoduls stellte ich fest, dass das
Gehäuse an der Stelle des Hitzdrahtes am Gehäu- se
außen Brandspuren
sichtbar waren. WIe auch immer, der Hitzdraht
funktionierte auch mit nur 4,8V noch, jedoch
nur ohne
den, über dem Hitzelement befindlichen Docht. Im Panzer
rauchte nichts mehr. Die Luftpumpe läuft, aber es kommt
kein Rauch mehr zu den Auspufföffnungen. - Daher wurde eine neue
Raucheinheit be- stellt, die man um ca. 11.- Euro bekommt. -
Jetzt bin ich gespannt, ob die dann
funktioniert oder ob nicht ein Fehler in der
Empfängerelektronik vorliegt, denn an dem
Hitzdrahtanschluss liegen nur 5,6V an, obwohl die Akkuspannung
7,2V beträgt. Also wurde auch ein neuer Empfänger
besorgt, - zumindest in Reserve, man weiß ja
nie....?
Während der Wartezeit auf die neue Raucheinheit zerlegte ich
die alte. Um den durch meine ungenaue Lesung
der Anleitung überfluteten Rauchölbehälter zu entleeren,
musste dieser aufgeschraubt werden. Da kam
dann der "mikrige" Hitzdraht zum Vorschein, der mit
Gewebe umgeben war, welches als Docht das Öl
zur Verdampfung heranschaffte. Der Hitzdraht ist dubios
und die Ursache dafür, dass nicht genug Rauch erzeugt
wird. Beim genauen Hinsehen war zu erkennen, dass auch
die entleerte Rauchölkammer und der neu angeordnete
Hitzdraht, nicht den Rauch dorthin brachten, wo er hin
sollte, zu den Auspufföffnungen. Bei der
Nachschau bemerkte
ich, dass es am Kolben der Luftpumpe lag, denn der
befand sich zerknautscht in seinem Zylinder liegend und von der
Kolbenstange abgelöst. Darum das andere
Laufgeräusch der Pumpe.
Nach Ausbau des Kolbens zeigte
sich, dass er aufgequollen und weich
war, sodass die Kolbenstange
aus ihrer Anlenkung herausgerutscht war. Das Kolbenmaterial dürfte aus
Silikon bestehen, welches bei bestimm- ten Ölen, also auch
bei dem Rauchöl, aufzuquellen beginnt. Durch die
Überfüllung des Öltanks geriet Öl in den Zylinder und ließ den
Kolben wachsen, bis er stecken geblieben ist.
Nach zwei Tagen an frischer Luft hatte sich der Kolben
wieder auf seine vermutliche Ursprungsgröße
zurückentwickelt und konnte eingebaut werden. Zuvor trug ich minimal Vasilinfett auf, hoffend dass dieses
den Kolben nicht wieder aufquellen lassen wird. Die Luftpumpe funktionierte von da an wieder......
eine kurze Zeit.lang - Erprobte
man die Raucheinheit mit einem vollen Akku mit 7,2V,
dann arbeitete die renovierte Einheit wieder. Jedoch
kommen aus dem Empfänger nur knapp 5,6V heraus,
womit
die Raucherei endet.
Es
wurde eine neue Raucheinheit gekauft und eingebaut. Es
rauchte nichts! - Verwirrend ist ja, dass in den Beschreibungen
geschreiben steht, dass der Rauchgenerator bereits
befüllt sei. - Also wurde mit Bedacht in nur einem
Auspuffrohr 1 ml Rauchöl
zugeführt. Mit 7,2V fremdgespeist zeigte sich etwas Rauch,
jedoch die Pumpe streikte, wie zuvor bei der ersten
Raucheinheit. Also wurde der Öl- und Hitzdrahtbehälter
wegen der kritischen Dichtung, die nämlich
auch wächst, nicht geöffnet, jedoch versucht, das Öl heraus zu
bekommen. Mit Hilfe von etwas Pressluft in
die Auspufföffnungen geblasen, gelang das dann
auch. Wieder mit 7,2V versorgt, begann sich Rauch
zu bilden. Blies man bei einer Öffnung hinein, rauchte
es stärker. Schon nach einem Tag sah es so aus,
als wäre der Kolben wieder einsatzbereit. Eingebaut und
wieder fremdgespeist funktionierte die EInheit wieder
und blies annehmbar Rauch heraus. Nach dem Einbau im Panzer lief und der max 6V Spannungsversorgung
entwickelte sich deutlich weniger Rauch. Aber es rauchte wieder aus den Rohren heraus. - Leider kam es
nach einer halben Stunde mit Rauch wieder zum Ausfall
der Einheit. Nachdem die Raubildung nachgelassen
hatte, füllte ich 0,5ml (anstelle 2ml) nach, doch blieb
die Rauchbildung aus. Jedoch hörte man, dass der
Kolbenantrieb anders klang. Es war zu vermuten, dass der Kolben durch Öl
oder Öldunst, der in den Zylinder geraten
sein dürfte, wieder aufgequollen ist und sich die
Kol- benstange wieder ausgehängt hat, wodurch die Pumpe funktionslos
geworden ist. - Das Rauchmodul bleibt
aus Ratlosigkeit daher vorläufig abgeschaltet, zumindest so lange, bis eine
bessere Lösung gefunden wird.
Umbauten
von
Rauchgeneratoren
Version
1 ... vielversprechend aber mit beschädigtem Heizelement
Da auch das
neue Luftpumpen-Rauchaggregat von Beginn an nicht oder nur minimal
Rauch erzeugt hat, kam die Idee auf im Internet
zu suchen, ob andere Panzerfreunde das gleiche Problem
haben und ob sie Verbesserungsmöglichkeiten
gefunden haben. Nur bei mir gibt es allerdings bei
den zwei Rauchgenerato- ren das Problem, dass der
Kolben der Luftpumpe aufquillt, sich quer legt und daher
nicht mehr pumpt. Daher raucht es eben nicht,
weil kein Sauerstoff (Luft) in die Verdampferkammer
kommt, der für Rauch nötig ist.. Anderer
Panzerfreunde haben dieses Problem offenbar nicht, was
mich wundert.
In
einem Internetforum beschrieb ein Bastler, dass er die
Pumpe deaktiviert hat und den Luftstrom durch einen Mini-Lüfter
von einem Laptop erzeugt. In einem Video zeigte er die
originale Pump-Version und seine Um- bauvariante
mit PC-Lüfter. Da er auch den Stromverbrauch beider
Systeme prüfte konnte er sagen, dass die PC-Lüftervariante
deutlich weniger verbraucht und kaum hörbar ist. Das
Geräusch der Luftpumpe ist tatsäch- lich bei
längerem Betrieb nervend. Die Rauchmenge ist deutlich
mehr, da mehr Strom für den Glühdraht da ist.
Nachdem
ich die erst Rauchanlage aus dem Leopard reaktivieren
konnte, - allerdings nur für eine halbe Stunde
lang -, habe ich sie für einen Umbau ins Auge gefasst.
Einen kleinen PC-Lüfter 40 x 40 mm habe ich auch
in meiner Kramkiste gefunden,
also stand dem Versuch des Umbaues des alten
Rauchgenerators nicht mehr im Wege.
Der Antrieb der Luftpumpe wurde demontiert und die
Bodenplatte
ausgefräst, damit der PC-Ventilator hinein passt. Um den
40x40mm-Ventilator zur Erzeugung eines Luftstromes
nützen zu können, müssen jedoch vorne und hinten Kunststoffabdeckungen
aufgeklebt werden, damit der Luftstrom gezielt in den
Schlauch zum Ver- dampfer geleitet werden kann.
Um das zu ermöglichen wurde in die geschlossenen Platte
ein Messingrohrstück eingeklebt, auf dem ein
Silikonschlauch angesteckt wird. Die andere Lüfterseite
wird mit einem um ein Drittel geöffneten
Deckel beklebt, der so aufgeklebt ist, dass der
Ausblasbereich überdeckt ist und die verdichtete Luft nicht
so leicht anderwärts entweichen kann.
Um den
Luftstrom zum Verdampfer zu bringen, verwende ich einen
Silikonschlauch mit etwa 3mm Innendurch- messer,
der auf die Düse eines Verschlussstopfens
eines Sekundenklebers aufgeschoben und festgeklebt wird.
Dieser Stopfen passt in den Pumpenzylinder und
kann bis zum Anschlag eingeschoben werden. Fertig.
Nach dem Verlöten der Kabel des Verdampfers
und des Lüfters konnte der Probebetrieb erfolgen. Dazu
wurde ein 7,2V Akku verwendet und schon lief
der Lüfter an und die Rauchentwicklung begann. Der
Erfolg mit der etwas ramponierten aber
funktionierenden (wie lange noch?) Rauchkammer war groß
und zufrieden- stellend. Leider bringt die
Panzerelektronik nur 5,6 bis max. 6 V an die Steckbuchse, sodass die
Rauchent- wicklung nicht genügend effektiv ist.
Es bleibt derzeit die Frage offen, ob der
Empfänger schadfhaft ist, da er eine zu geringe
Betriebsspannung an die Rauchbuchse liefert.
Ich überlege daher, mit einem
Relais eine andere Stromversorgung direkt vom Akkukontakt
herzustellen, wo dann die volle Akkuspannung an den
Hitzdraht gelangt. Das Relais wird über die am
Empfänger vorhandene 5,6V Spannung angesteuert. - Um in
der Sache weiter zu kommen, musste ein 6V
Printrelais vom Typ
Schließer bestellt werden. Auch ein neuer Empfänger
wurde bestellt, um zu testen, ob bei diesem an der
Rauchbuchse eine höhere Spannung anliegt. Bei neuerlichem
Einbau des umgebauten Rauchgenerators in den
Panzer, wird jedoch die Abdeckplatte der Rauchkammer
samt
Rauchhitzdraht und Dochte des nachgekauften
Rauchmoduls
eingebaut. Damit sollte gesichert sein, dass der neue
Hitzdraht gut funktioniert.
Version
2 ... die "Abgebrannte"
Um vielleicht eine bessere
und kleiner Version zu bauen, wurden 25x25mm PC-Lüfter
gekauft, die direkt in den Pumpenzylinder und
damit in die Rauchkammer blasen können. Um den Lüfter
auf der Grundplatte des Rauchgenerators
einbauern zu können, müssen die Zwischenwände teilweise
weggefräst werden. Nun ist zu klären, wie die
Verbindung zwischen dem Lüfter und dem
Rauchpumpenzylinder hergestellt werden soll. Ich habe
dazu eine annähernd passende Verschraubung einer
Kunststoffflasche verwendet. Die wurde auch mit dem
Handfräser bearbeitet, damit sie gut auf den Lüfter
passt. Der Luftpumpenzylinder musste gekürzt wer- den,
damit die Länge der Verschraubung angepasst werden kann.
Die Verschraubung musste am Zylinderan- schluss
innen abgefräst werden, damit sie über den Zylinder
drübergeschoben werden kann. Wenn die ge- samte
Einheit auf der Grundplatte gut passt, wird das
Verbindungsstück mit dickem Sekundenkleber ange- heftet.
Ebenso am Zylinder. Danach wird mit 5 Minuten Epoxy über
die gehefteten Klebestellen eine Klebstoff- raupe
aufgelegt und aushärten gelassen. Danach kann die neue
Einheit fix auf der Grundplatte angeschraubt werden. Der
Test des neuen Raucherzeugers ging jedoch nicht ohne
vorherige Erneuerung des Heizelements. Da es möglich
wäre, den Panzer mit einem Lipo 3-Zeller mit etwas mehr
als 12 V zu betreiben, wurde das getestet. Nachdem
vorhergehende Versuche mit 68 Ohm, dann mit 27 Ohm,
wegen der hohen Betriebsspannungen von 12V nicht
im Panzer verwendbar waren, wurde ein 68 Ohm Drahtwiderstand
mechanisch gekürzt, sodass er 14 Ohm brachte.
Auch dieses Ergebnis war unbefriedigend, da der
Widerstand bei 9V zu heiß geworden ist, sodass sich die Rauchkammerwände
und die Abgasauslässe nach 15 Minuten Dauerbetrieb
verformt haben. Zwar war die Rauchmenge und
-dichtet zufriedenstellend, doch mit der
Betriebsspannung von 7,2 V bis 7,4 V war die Rauchintensität
kaum besser als bei funktionierenden originalem
Rauchgenerator. Ich möchte später noch Versuche mit einem
10 Ohm 5W Widerstand versuchen.
Nicht
sicher ist geklärt, ob nicht der Docht an der
Überhitzung mitschuldig ist. Bei mir wurden
Glasfasergewebe- reste verwendet, diese mehr oder
weniger zerzaust, jedoch nicht gut und eng direkt am
Heizelement aufge- wickelt. Sind Galsfasern als
Docht überhaupt verwebdbar? Hier müsste man nach einer
besseren Methode suchen. Vermutlich geht es eventuell
mit einem Docht von
Öl- oder Petroleumlampen?
Version
3 ... die Hoffnungsvariante für den Leopard
Als kritischer Punkt hat sich das Heizelement
herauskristallisiert. Es war mir anfangs nicht möglich, den
Widerstandswert bei einem neuen Generator zu
messen. Daher kaufte ich wieder einen Generator und
ver- wendete den Lüfter der Variante 2 und die
Rauchkammer des neuen Generators. Diese blieb
ungeöffnet (!), damit an dem Heizelement und der
heiklen Dichtung keine Beschädigung entsteht. Diesmal
konnte der Widerstandswert gemessen werden: ~
16 Ohm
Nach
der Anpassung und dem folgenden Zusammenbau der neuen
Rauchkammer konnte der erste Testlauf außerhalb
des Panzers mit einem
originalen LiIo-Akku mit 7,4V erfolgen. Das Ergebnis war
brauchbar, könnte aber gerne auch noch viel besser
sein. Doch der Vorteil dieser Version ist, dass sich die
Rauchkammer auch bei längerem Betrieb nicht
wieder überhitzt und sich verformt.
Um mein Problem mit der vom
originalen Empfänger gelieferten niedrigen Rauchgeneratorspannung
von knapp 6V zu lösen, wurde ein 6V-Relais an
den Raucherzeuger-Ausgang des Empfängers angeschlossen.
Damit kann eine Ab- und Anschaltung der
Raucherzeugung erfolgen und der neue Rauchgenerator
"Marke Eigenbau" direkt mit der vollen
Akkuspannung von der freien +/- Buchse am Empfänger versorgt werden.
Dieses System funktioniert
und wurde das neue Rauchaggregat daher
versuchsweise im Panzer eingebaut. Es wäre zu schön
gewesen, hätte die Sache dann längere Zeit
funktioniert. Nach 15 Minuten Dauerbetrieb war es
wieder
vorbei.
Nach einer einstündigen
Abschaltung des neuen Rauchaggregates kam es aus
ungeklärten Gründen zu keiner weiteren
Funktion der Rauchanlage. Bedingt durch den kaum hörbaren
Lüfter ist nicht zu erkennen, ob die Anlage
arbeitet oder nicht. Seltsam ist nur, dass bei einem
Schaltzustand summende Geräusche vom Miniaturrelais aus dem
Panzer herausklangen. Drückt man auf die S-Taste wird es
still, es raucht aber auch nicht. Der Anfängerfehler
folgte, denn es wurde von mir, zwar mit Bedacht, ein wenig Dampföl nachgespritzt, aber es nützte nichts.
Es könnte aber auch sein, dass das Heizelement den Geist
aufgegeben hat?
Die Nachforschung bei geöffnetem Panzer ergab,
dass das Summen vom Miniaturrelais stammt, welches vom
Empfänger jetzt statt mit 6V nurmehr mit 0,9V
am Steckplatz für das Relais = Rauchgeneratoranschluss,
ver- sorgt wird. Selbst mit externer
Stromversorgung des Rauchgenerators funktionierte
nichts. Nachdem an keiner anderen freien
Steckbuchse das Relais angesteuert werden kann, blieb
nur der Kauf eines neuen Empfängers.
Zum
Thema Empfänger liest man im Internet, dass es hier beim
Rauchanschluss ein
Problem mit einem Tran- sistor bestehen soll, der irgendwann,
aber plötzlich, seine Funktion verliert, wodurch der
Rauchgenerator nicht mehr funktioniert, da mit 6V
der Heizdraht nicht genügend stark heizt. - Der neue Empfänger
wurde eingebaut, angeschlossen und neu an den Sender
gebunden und er funktioniert.
Um jedoch
eine
Wiederholung der Überlastung des Rauchgeneratoranschlusses zu
vermeiden,
blieb ich bei der Varíante mit dem Relais. Und diese
Version funktioniert, wenn sich ausreichend viel Rauchöl
in der Rauch- kammer befindet. - Nun, die Anlage
funktionierte wieder ...... schon einige Zeit lang. Dann wurde
der Rauch wieder einmal weniger. Die Nachschau am wieder
geöffneten Panzer ergab, dass die Rauchkammer doch ziemlich heiß wird und sich die, beim neu
gekauften Rauchaggregat mitgelieferten Schläuche, in der
Wärme, an den Schlauchstutzen oberhalb der Rauchkammer verformen.
Betseht ein Zug in eine Richtung, werden die Rohrstutzen
verbogen und einknickten, sodass nurmehr
wenig Rauch durchkommt. Um das Problem zu lösen
verwendete ich die für Benzinmotore beim
Modellflug verwendeten, benzin- und
temperaturbeständigen Schläuche, die an den Rauchkammeranschlüssen
befestigt worden sind. Dadurch ist ein deutlich besseres
Áusströmen des Rauches möglich und die Schläuche
werden nicht weich und knicken nicht ein und der heiße
Rauch kann entweichen.
Die
nun erprobte Variante funktioniert halbwegs, wobei mir
die Ausblasgeschwindigkeit des Rauchesn nicht genügt.
Auch hier hätte eine Vergrößerung der Bohrung in die
Rauchkammer eine Verbesserung gebracht. Der kleine 25 x 25mm-Lüfter ist bei der Betriebsspannung
von 7,4V zu schwach. Das nächste
Rauch- aggregat wird wieder mit einem 40 x 40mm-Lüfter
bestückt, wie es in Variante 1 der Fall ist.
Ein
"Waldbrand - Rauchgenerator" entsteht
Variante A
Da diese
obige Version 1 nur eine Testvariante ist, wird weiter
damit erprobt. Mein Modellbahnfreund sah die beim
Test entstandene Rauchentwicklung und war begeistert,
denn für sein Feuer im Wald seiner Modell- bahnanlage
bräuchte er diese Rauchmenge, damit es realistischer
aussieht. Um das zu erreichen, muss sicher
gestellt sein, dass der Hitzdraht in der Rauchkammer
bei dem fünfminütigen Betrieb nicht überhitzt, noch dazu, wenn das Aggregat mit
12V angespeist wird. Grundsätzlich wird hier
der Lüfter mit 12V laufen, jedoch wird die Spannung für
die Rauchkammer mit einem Vorwiderstand auf
etwa 7,5V heruntergesetzt.
Vorweg ist nich
zu erwähnen, dass es bei längerem Betreib des
Rauchgenerators in den langen Rohrleitungen des
Leopards zu Tropfenbildungen mit Kondensat kommt, woduch
die Rauchentwicklung endet. Es ist daher notwendig,
den Panzer aufzuheben und auf den Kopf zu drehen und ein
wenig zu schütteln, damit die Tropfen durch die
Auspufföffnungen abrinnen können.
Nun kannte ich schon
den Widerstandswert des Heizelementes und konnte einen
Vorwiderstand erproben. Der passende Wert ist 10
Ohm bei 10W Leistung des Keramikwiderstandes. Damit
kommen an den Hitzdraht etwa 8V, was
ausreicht, dass eine schöne Menge Rauch entwickelt wird.
Mit diesem Vorwiderstand überhitzt jedoch der
Heizdraht noch immer.....
Die Rauchkammer
musste geöffnet werden, um zu sehen, wie es darinnen
aussieht und ob der Draht gut aus- sieht. Auf
den Bildern erkennt man, dass der Docht angesengt,
vernutlich sogar abgebrannt ist und sich quasi "aufgelöst"
hat. Er muss erneuert werden. Der Heizdraht sieht gut
aus, jedoch muss der neue Docht um den Draht
herumgewickelt werden. Das ist eine schwierige Aufgabe,
denn der Draht ist sehr diffizil. - Schließlich gelang
es, den Docht hinter dem Hitzdraht durchzuzwengen, doch
ging das nicht ohne Beschädigung des Drahtes
ab. Man hätte das Docht gewebe auflösen sollen, dann
wäre das Experiment besser gelungen. Aber der
Generator wurde mit Öl gefüllt und zusammengeschraubt.
EIne kurze Testung mit 7,4V zeigte, dass der inzwischen
auch nachgefüllte Rauchgenerator zu rauchen begann, so
wie man es vom Panzer kennt.
Um den
Hitzdraht nicht zu heiß werden zu lassen wurde also ein 10
Ohm Leistungswiderstand vorgeschaltet. Damit kann
mit 12V angespeist werden. Die so entstehende Rauchmenge
ist deutlich stärker und mehr. Jedoch zeigte ein
1/4-Stunden Dauerlauftest, dass die Rauchkammer noch
immer viel zu heiß wird und sich der Rauchkamerdeckel
sich sogar ein wenig verformt. Diese Variante
kann ich meinem Freund nicht anbieten.
Da
der originale Hitzdraht trotz Vorwiderstand zu heiß
wird, wurde ein neuer Versuch mit einem 12 Ohm 5W leistungswiderstand
gestartet. Auf den Bildern sieht man, wie heiß der
Standard Hitzdraht wurde und was in der Folge
aus dem originalen Docht geworden ist. Er ist zum Teil
verglimmt.
Jetzt wurde beim
Keramikwiderstand die Keramik entfernt und in den
Rauchkammerdeckel eingebaut. Jedoch ist das
so, dass die Anschlüsse des Hitzdrahtes auf einer
kleinen Printplatte angecrimpt sind, denn eine Löt- stelle
löst sich wegen der Hitze. Daher mussten die
Anschlussdrähte des neuen Heizers durch neue Boh- rungen
in der Printplatte durchgefädelt und die Anschlusskabel
möglichst weit weg erst angelötet werden. Anschließend
konnte der aufgekrempelte Docht um den Widerstand
herumgefädelt und mit einer Draht- schlinge
befestigt werden. Nach dem Zusammenbau der Rauchkammer
erfolgte der Probebetrieb.
Noch immer war
der Heizer mit einem 12 Ohm-Vorwiderstand angeschlossen,
doch wurde er trotzdem zu heiß. Es ist eigentlich
klar, wenn man bedenkt, dass der originale Heizdraht 16
Ohm hat und mit 7,4V schon zu heiß geworden
ist. Eine Messung der Spannung am Heizer ergab, dass er
mit 8V versorgt worden ist. Die Strom- aufnahme
des Rauchgenerators lag bei 0,55A. - Leider kommt der
zugekaufte 16
Ohm Widerstand erst in eini- gen Tagen, dann
kann man weitersehen. Der bisherige 15 Minuten-Test fiel
unbefriedigend aus, da es anfangs gut rauchte, jedoch
ab etwa 5 Minuten Dauer geringer wurde. Das Nachgeben
von Dampföl brachte keine Verbesserung.
Die
Rauchkammer wurde an der Außenseite sehr heiß, sodass
ich mit Stabilit ein Alublech als Kühlblech ange- klebt
habe. Auch das Blech wurde heiß. Aber wegen der
schwächelnden Rauchleistung wurde die Versor- gungsspannung
probeweise bis 14V hochgedreht
und die Hitze stieg weiter an. Schließlich entlötete
sich ein Anschlusskabel in der Rauchkammer. Mit dem 16
Ohm Widerstand war das Ergebnis deutlich schlechter, da
weniger Spannung an den ohnehin schon
ramponierten Hitzdraht kam. - Damit war
dieser Versuch gelaufen. Um diese
Version als späteren Ersatz für einen Panzer brauchbar
zu machen, kaufte ich einen neuen Rauchgenerator
dessen unbenützter Deckel mit dem Hitzdraht und Docht
anstelle des ausgeschiedenen Rauchkammendeckels
montiert wurde. Die neue Variante wird nurmehr mit 7,4V
betrieben Die Standard- spannung aus dem
frisch geladenem 2S Lipoakku wird ebenfalls gut
vertragen und sie sinkt mit der Fahrt- dauer,
sodass der Hitzdraht nicht überlastet werden sollte.
Variante B
Basierend auf Variante
3 wurde ein neu gekauftes Rauchaggregat verwendet.
Wiederum wurde der Luft- pumpenantrieb entfernt
und der Zylinder zur Rauchkammer angesägt. Um den 25 x
25mm PC-Lüfter ein- bauen zu können musste die
Grundplatte ausgefräst werden, damit der Lüfter Platz
hat. Um die Menge der Ausblasluft zu
vergrößern wurden im Zylinder an der Wand zur
Rauchkammer, drei Bohrungen mit 3,2mm
Durchmesser hergestellt. Als Zwischenstück
zwischen Lüfter und Rauchkammer wurde wieder eine
Kunst- stoffverschraubung einer Flasche verwendet und
angepasst. Mit 5 Minuten Epoxy wurden die Klebungen
durch geführt. Damit die Ausblasgeschwindigkeit
beeinflusst werden kann, wurde ein Schieber montiert,
der etwa 50% der Ansaugluft reduzieren kann. Damit
kann die Rauchbildung beeinflusst werden.
Da
dieses Waldbrand- Rauchaggregat mit
12V betrieben wird, wurde der Anschluss des Lüfters
direkt, der Anschlus des Hitzdrahtes mit einem
10 Ohm 10W Vorwiderstand ergänzt. Der Widerstand
reduziert die zum Heizdraht gelangende Spannung
auf ca.7V. Der Versuchsweise verwendete 12 Ohm
Widerstand reduzierte die Spannung auf ca.
5,6V, wodurch die Rauchentwicklung erheblich schwächer
ausfiel.
Nach einem 5-Minuten-Testbetrieb
mit 12,5V Versorgungsspannung erhitzte sich die Außenwand der
Rauchkammer,
sodass zur Verhinderung höherer Temperaturen
ein Alublechstreifen mit Stabilit aufgeklebt wurde. Es
bleibt dem Verwender des Raucherzeugers
überlassen, ob er zur Schonung des Heizdrahtes einen
von mir empfohlenen Zeitschalter einbaut, der nach
etwa 5 Minuten das Rauchaggregat abschaltet. Damit ist längerfristig
der Betrieb des Aggregates sichergestellt.
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