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Gaupners Idee auf die
Retro-Modellflugzeuge aus den guten alten Sechzigern zu
setzen schlägt ein. Die neue Kwick Fly MK 3 wird in zeitgemäßer Ausführung
angeboten
und lässt keine Wünsche für ein Kunstflugtrainer für
Fortgeschrittene offen. Auch mich traf jetzt das Nostalgiemodellflugfieber und
ich bestellte mir eine Kwick
Fly in Neuauflage.
Allerdings den Bausatz ohne Motor (OS 55 ...) denn
Motoren habe ich genügend in den Schachteln, noch dazu
alte. Nun möchte ich eine Beschreibung meiner Baufortschritte erstellen, die Interessenten hilft oder
jemand auf die Idee bringt, sich auch die Retro Kwick
Fly zu bauen.
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Kwick Fly MK 3 |
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BAUBERICHT ARF-Modellbausatz KWICK
FLY MK3 |
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Nachdem ich schon eine Kwick Fly MK 3 mit Einziehfahrwerk und verkleidet
hängendem Motor gebaut habe, die daher von Retro-Look deutlich abweicht, wollte ich eine Variante bauen, die dem
Modell von Phil Kraft aus 1963-67 möglichst nahe kommt. Das bedeutet, das Modell hat ein starres Fahrwerk, einen
stehenden unverkleideten Motor aus 1967 und mit Servos der Marke KRAFT; der Tupfen am "i" ist dass der Flug mit
einer
72 Mhz KRAFT Fernsteuerung aus den Siebzigerjahren dann auch möglich sein wird.
Nun zum Modellbau
Der Bausatz ist qualitativ
hochwertig, robust und sehr genau gearbeitet und für ein
Einziehfahrwerk vorberei- tet. Als erster Schritt wurde die Rumpfinnenseite, so weit erreichbar, zur
Verstärkung und zum Schutz vor den Abgasen und vor Sprit, der Rumpfvorderteil mit verdünntem 2K-Klarlack versiegelt. Dann
konnte der Motor- einbau begonnen werden.
Auf alten Bildern von
der Ur-Kwick Fli habe ich die Zuglinie des Motors gesucht und sie auf das
neuen Modell
übertragen. Die Prozedur des Motoreinbaues mit Seitenzug und Sturz ist uns Modellfliegern hinlänglich
bekannt und kann eine Beschreibung wegfallen. Danach musste die Motorhaube dem eingebauten
OS 60 H Motor angepasst werden. Die Verwendung der Bausatz-Motorhaube ändert leider trotz
bisserl Schummeln bei der Montage die Optik gegenüber dem Original doch etwas (siehe Fotos).
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Phil Kraft,
1967 |
Kraft Gold
Medal Series Sender |
Kwick Fly
Version 1 von Graupner |
Kwick Fly
Graupner neu |
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Der Bausatz |
Rumpf für den
Einbau eines Giezendanner-Fahrwerks modifiziert |
Heckarbeiten
beginnen |
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Nach dem Tankeinbau wurde das Gasgestänge und das
Gasservo eingebaut und damit war der nagelneue 30 Jahre
alte OS-Goldkopf-Motor damit ansteuerbar geworden. Jetzt
konnte der Fahrwerksschacht für das Bug-Einziehfahrwerk verkleidet werden. Macht man das nicht, bleibt dieser
Rumpfbereich offen und frei. Geschlossen ist es auch originalgetreuer.
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Jetzt begann ich mit dem Zusammenbau der Tragfläche und bereitete die
Hälften mit den Servos mit den eingezogenen Servokabel vor. Ich entschied mich für die Version in einem Stück, so wie
das früher immer üblich war und verklebte die Hälften entsprechend der Bauanleitung mit Epoxyharz. Nach dem Aushärten
wurde von mir die vorgefertigte Flächenbefestigung geprüft. Schließlich richtet sich der spätere Einbau
des Seiten und Höhenleitwerks nach der Tragfläche.
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Das Höhenleitwerk wurde in den vorgesehenen Spalt geschoben und dann die
Einstellwinkeldifferenz und die Horizontallage mit der Tragfläche abgestimmt und dann mit Epoxyharz eingeklebt. Ebenso
wurde das Seitenruder eingerichtet und eingeklebt. Nach dem Einbau der Servos konnte nun die endgültige Anlenkung
der Ruder
erfolgen. Anders als bei meiner ersten Kwick Fly verwendete ich diesmal die im Bausatz mitgelie- ferten Alu-Anlenkungen.
Nachdem ich mit diesen Teilen nicht das für mich funktionelle Auslangen fand,
ergänzte ich die Befestigung mit
Beilagscheiben. Vor der Montage der Aluhalter wurden die
dafür erforderlichen
Bohrungen wurden mit Sekundenkleber verfestigt. Jetzt sieht
das für mich schon brauchbarer aus. |
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So weit so gut. Nun ging es noch um die Einstellung der
Ruderwege. Hier zeigte sich der Unterschied der Fernsteuerungsentwicklung sehr deutlich. Bei KRAFT (und
den Anlagen um 1970) war man froh, dass es über- haupt
einen kleinen Trimmhebel gibt um Feinkorrekturen zu
vollbringen. Der Ruderweg musste entweder nach Vorgabe
oder Erfahrungswert eingestellt werden. - Um mir hier
einen Vorteil zu schaffen, werde ich zuerst mit meiner
MC 24 fliegen und die Ausschläge dann mit der
KRAFT-Anlage übernehmen.
Aber bis zum Erstflug werde ich noch
warten bis die ersten Blümlein blühen und die
Sonnenstrahlen die Herzen
erwärmen. Das fertige Modell
ist in den nachfolgenden Bildern zu sehen.
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