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   Sebart Shark 30 - Bau für einen Klubkollegen
 


 Mein Clubkamerad Helmut ersuchte mich, für ihn einen Sebart Shark mit E-An-
 trieb zusammen zu bauen. Nun, das mache ich diesmal gerne, da ich kein ande-
 res Projekt zur Zeit beginnen möchte und ein Paar Euros stehen auch in Aussicht.
 Der ARF-Bausatz ist absolute Leichtbauweise und qualitativ sehr hochstehend.
 Alles passt perfekt.

 Technische Daten:
 Spannweite: 1,52 m, Gewicht (ohne Akku): 1,45 kg, Motor Hacker 40,
 Akku: 2500 3S, Stromaufnahme mit 14x7 APC: 43 A




der Shark (noch ohne Flosse)

 
 Der Bau beginnt...

 Genau der Bauanleitung folgend wurden zuerst die Querruder angeklebt, dann die Vorflügel. Auch beim
 Höhen- und Seitenruder wurden die Scharniere einseitig mit Kaltleim eingeklebt.
 
 Der nächste Schritt betraf den Einbau der Querruderservos. Da die einzubauenden Servos einen Hauch
 größer sind, musste mit dem Fräser etwas nachgeholfen werden. Das Einziehen der Servoverlängerungs-
 kabel gestaltete sich zu einem kleinen Geduldspiel. Besäße ich nicht eine geeigente Einziehilfe in Form
 einer amerikanischen Bowdenzugseele, dann würde ich mich wohl reichlich ärgern. Schließlich wurden die
 Vorflügel lt . Bauanleitung auf den Tragflächen angeklebt. Fertig.

 Wegen meiner großen Spannung, wie das mit dem Motor wohl passen würde, begann ich dann tatsächlich
 den Motor einzubauen. Die Bohrungen im bereits mit Seitenzug und Sturz versehenen Motorspant passten
 perfekt, so dass der Motor mit etwas Geduld angeschraubt werden konnte.

 Danach widmete ich mich der Komplettierung des Rumpfes, ausgehend vom Seitenleitwerk. Ein strenger
 Blick entlang der Rumpfachse brachte die Basis für Korrektur der Einbaulage bzw. deren Verbesserung.
 Mit Tesakrepp wurde etwas Spannung erzeugt und dann passte es.

 Schließlich folgte auch das Höhenruder. Hier war bei der Einfädelei etwas Vorsicht geboten, damit an der
 Bügelfolie kein Schaden entsteht. Nun konnte mit dem Einbau der Servos begonnen werden, die ja leider
 etwas größer als im Baubuch ausgefallen sind. Daher mussten wieder kleine Fräsarbeiten die notendige
 Einbautiefe schaffen, damit die Servos bündig am Rumpf angeschraubt werden können. Die Einklebung
 der Ruderhörner samt Montage der Kohlefaserschubstangen war dann auch keine Hexerei. Jetzt wurden
 auch die Anlenkungen für die Querruder eingebaut und aktiviert.

 Nun war es an der Zeit, den Schwerpunkt zu finden. Mit der CG-Machine konnte nach Einstellung auf
110 mm eine deutliche Kopflastigkeit festgestellt werden. Und das bereits ohne Akku und Empfänger! Die
 Verschiebung des Akkus in Richtung Heck verringerte natürlich das Kopfmoment, doch nicht genügend.
 Damit steht fest, dass das Rumpfheck mit Blei beschwert werden muss, damit der Schwerpunkt bei 110 mm,
 wie im Baubuch angegeben, erreicht wird. Für den Akku musste in der Folge ein Anschlagspant eingeklebt
 werden, der das Nach-hinten-rutschen des Akkus verhindert.
 
 Jetzt geht es wieder zum Schwerpunkt. Mit Akku und einem Empfänger bestückt, samt Pilotenkanzel, ging
 es wieder auf die "Schwerpunktswaage". Wie sich herausstellte mussten im Heckbereich ca. 35 g Blei
 untergebracht werden, und zwar derart, dass man es kaum sieht und auch nicht verlieren kann. Mit Klebern
 und Schrauben geht ja heutzutage fast alles. Diese leider notwenige Zuladung findet auch in den Foren gele-
 gentlich eine Bestätigung. - Nach Durchsicht diverser Shark-Foren habe ich dann noch den Vorschlag aufge-
 griffen, den Sporn mit einem dünnen Blech zu überziehen und zu schützen.

 Der letzte Arbeitsschritt bestand aus der Aufbringung von zwei weissen Streifen an der Flügelunterkante.
 Sie sollen nach der Vorstellung des Eigners das Modell von unten besser erkennbar machen.

 Jetzt ist der "Haifisch" bis auf die Anbringung diverser, im Bausatz mitgelieferter Werbepickerl usw., fertig
 und abholbereit. Ich wünsche dem Besitzer viel Spaß und weiche Landungen.
 

       
der Bausatz die Flügel vor der Montage des Vorflügels Vorflügel montiert
ein Blick in den Leichtbaurumpf der Motor ist eingebaut Seitenruderanlenkung Höhenruderanlenkung
Querruderanlenkung Reglereinbauort Blick auf den Empfänger geänderte Akkuposition mit Kletthalterung
 
das Ausgleichsgewicht und der Spornschutz  der ausgewogene Shark Shark mit Haiflosse und Sichtstreifen auf den Flügelunterseiten  
erster Eindruck des fast fertigen Fliegers   sieht a Bisserl aus wie ein Maikäfer