|
Mein
Clubkamerad Helmut ersuchte mich, für ihn einen Sebart
Shark mit E-An- trieb zusammen zu bauen. Nun,
das mache ich diesmal gerne, da ich kein ande- res Projekt
zur Zeit beginnen möchte und ein Paar Euros
stehen auch in Aussicht. Der ARF-Bausatz ist
absolute Leichtbauweise und qualitativ sehr hochstehend.
Alles passt perfekt.
Technische
Daten: Spannweite: 1,52 m, Gewicht (ohne Akku):
1,45 kg, Motor Hacker 40, Akku: 2500 3S, Stromaufnahme
mit 14x7 APC: 43 A
|

der Shark (noch ohne Flosse) |
|
Der Bau beginnt...
Genau der
Bauanleitung folgend wurden zuerst die Querruder
angeklebt, dann die Vorflügel. Auch beim Höhen- und Seitenruder
wurden die Scharniere einseitig mit Kaltleim eingeklebt. Der
nächste Schritt betraf den Einbau der Querruderservos.
Da die einzubauenden Servos einen Hauch größer sind, musste
mit dem Fräser etwas nachgeholfen werden. Das Einziehen
der Servoverlängerungs- kabel gestaltete sich zu einem
kleinen Geduldspiel. Besäße ich nicht eine geeigente
Einziehilfe in Form einer amerikanischen Bowdenzugseele, dann würde ich mich wohl reichlich ärgern. Schließlich
wurden die Vorflügel lt . Bauanleitung auf den
Tragflächen angeklebt. Fertig.
Wegen meiner
großen Spannung, wie das mit dem Motor wohl passen
würde, begann ich dann tatsächlich den Motor einzubauen.
Die Bohrungen im bereits mit Seitenzug und Sturz
versehenen Motorspant passten perfekt, so dass der Motor
mit etwas Geduld angeschraubt werden konnte.
Danach
widmete ich mich der Komplettierung des Rumpfes,
ausgehend vom Seitenleitwerk. Ein strenger Blick entlang der Rumpfachse brachte die Basis für Korrektur
der Einbaulage bzw. deren Verbesserung. Mit Tesakrepp
wurde etwas Spannung erzeugt und dann passte
es. Schließlich folgte auch das Höhenruder. Hier war bei
der Einfädelei etwas Vorsicht geboten, damit
an der Bügelfolie kein Schaden entsteht. Nun konnte mit
dem Einbau der Servos begonnen werden, die ja
leider etwas größer als im Baubuch ausgefallen sind.
Daher mussten wieder kleine Fräsarbeiten die notendige
Einbautiefe
schaffen, damit die Servos bündig am Rumpf angeschraubt
werden können. Die Einklebung der Ruderhörner samt
Montage der Kohlefaserschubstangen war dann auch keine
Hexerei. Jetzt wurden auch die Anlenkungen für die Querruder eingebaut und aktiviert.
Nun
war es an der Zeit, den Schwerpunkt zu finden. Mit der
CG-Machine konnte nach Einstellung auf 110 mm eine deutliche Kopflastigkeit festgestellt
werden. Und das bereits ohne Akku und Empfänger! Die
Verschiebung des Akkus in Richtung Heck verringerte
natürlich das Kopfmoment, doch nicht genügend. Damit
steht fest, dass das Rumpfheck mit Blei beschwert werden
muss, damit der Schwerpunkt bei 110 mm, wie im Baubuch
angegeben, erreicht wird. Für den Akku musste
in der Folge ein Anschlagspant
eingeklebt werden, der das Nach-hinten-rutschen des
Akkus verhindert. Jetzt geht es wieder zum
Schwerpunkt. Mit Akku und einem Empfänger bestückt, samt
Pilotenkanzel, ging es wieder auf die
"Schwerpunktswaage". Wie sich herausstellte mussten im
Heckbereich ca. 35 g Blei untergebracht werden, und zwar derart,
dass man es kaum sieht und auch nicht verlieren kann.
Mit Klebern und Schrauben geht ja heutzutage fast alles.
Diese leider notwenige Zuladung findet auch in den Foren
gele- gentlich eine Bestätigung. - Nach Durchsicht diverser
Shark-Foren habe ich dann noch den Vorschlag
aufge- griffen, den Sporn mit einem dünnen Blech zu
überziehen und zu schützen.
Der
letzte Arbeitsschritt bestand aus der Aufbringung von
zwei weissen Streifen an der Flügelunterkante. Sie
sollen nach der Vorstellung des Eigners das
Modell von unten besser erkennbar machen.
Jetzt
ist der "Haifisch" bis auf die Anbringung diverser, im
Bausatz mitgelieferter Werbepickerl usw., fertig und abholbereit.
Ich wünsche dem Besitzer viel Spaß und weiche Landungen.
|