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Robbe T4 DN, 27mHz AM

Robbe T4 DN, 35 mHz, FM

Robbe T6 DN, 27mHz, AM |
Meine französichen Robbe-DN-Sender und deren
Reparturen
Nach 1973 kamen die optisch und technisch den
Vorgängermodellen sehr ähnlichen Anlagen
T4DN,
T5DN , T6 DN auf den Markt. Die technisch mo- dernisierten
Anlagen waren meist noch in AM-Modulation mit 27mHz oder
40mHz verkauft worden, doch gab es sie auch in 35mHz FM-Ausführung.
Abesehen vom neuen Front Schild >Robbe
Digital 4< und dem Typenschild am Boden, war
optisch der Unterschied vor allem in der Einbaulage des
An- zeigeinstruments und des Betriebsschalters
erkennbar. Die "modereneren" Anlagen hatten
das Instrument quer liegend und den Schalter darunter
mittig eingebaut. Im Anzeigeinstrument wurde
jetzt die Akkuspannung angezeigt, bei
Vorgänger Mustern wurde die Antennen Abstrhalungsenergie
angezeigt. Weiters haben die DN-Sender eine
neue Ladeeinheit für den Sender- und den
Empfängerakku eingebaut, die mit einem allgemein
üblichen Geräte- Anschlusskabel mit Spannung
versorgt wird. Für den Empfäüngerakku ist eine Ladebuchse
eingebaut.
Bei meinen 27mHz T4 DN- und eine 27mHz T6 DN Sendern
aus Frankreich, handelte es sich um sehr schön
überarbeitete Sender, die funktechnisch in Ordnung
sind, jedoch jeder einen mechanischen Fehler aufwiesen,
dessen Entstehung ich nicht nachvollziehen
kann. Es gab bei beiden Sendern an je zwei
Knüppeln erheblich bemerkbares Spiel in der
Neutralstellung, welches sich natürlich auf die
Steuerwege übertrug. Kurz, eine exakte
Neutralstellung war nicht vorhanden.
Im
Zuge der nachstehend beschriebenen Behebung des Knüppel
Sels wurden die Sender auch auf Mode 1
Steuerung, also Gas rechts, umgerüstet.
Trotz
ausreichender Reichweite werden beide Anlagen vorerst
nicht in Modellen (Flugmodellen) verwendet.
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Robbe Digital
T4DN (1974,35 Mhz FM) |
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Elektronik FM
- 35 Mhz |
Empfänger für Digital T4DN |
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Robbe Didital T4DN 27Mhz |
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die Fehlerstelle im Knüppel Spiel |
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das Digital T4 DN 27Mhz Set |
der Empfänger mit Zwischenstecker
JR |
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Fehlerbehebung Robbe
T 6 DN |
Es
folgte die große Robbe T6 DN und deren Reparatur
Auch diese Anlage war wioe die T4 DN aus Frankreich von einem Bastler, der gebrauchte Robbe T-Anlagen restauriert.
Das sehr preiswerte
Angebot eines eher seltenen T6 DN-Senders wurde ge- kauft und
gehofft, dass die Angaben des Verkäufers
stimmen, der Sender also voll funktionsfähig ist. Als Empfänger für den Test wurde ein Futaba 6K
Empfänger verwendet.
Tatsächlich
fiel der
erste Reichweitentest zur Zufriedenheit aus, jedoch nur
bei abgewickelter Empfän- gerantenne, was fürs
Erste gut war. - Leider ist
auch bei diesem Sender auf den Quer- und Seiten- ruderknüppeln großes
Knüppelspiel festzustellen und zu korrigieren.
Auch die Rasterung am Gas- knüppel musste auf den
rechten Gasknüppel umgebaut werden. Der Grund
weshalb das Spiel besteht ist mehr als unklar, jedoch
muss ein Vorbesitzer die auf dem Knüppelarm
bestehenden Angüsse mit 3mm Durchmesser abgeknipst
haben, um das Spiel in der Neutralposition des
Knüppels herzustellen. Dazu muss er die Knüppleaggregate
zerlegt haben. Bei einem Knüppel wurde eine 2mm
Schraube eingedreht, die das Spiel jedoch
nicht ausgleichen konnte.
Um eine Reparatur
und damit den Einbau eines 3mm Zentrierbolzens
durchführen zu können, musste der Steuerknüppel
gänzlich zerlegt werden, da auch der
Ratschenhebel von der anderen Achse umge- baut
werden musste. Die beiden Knüppelbögen wurden daher ausgebaut.
Bei einem wurde der vor- handene Rastenhebel
abgebaut und am anderen Knüppelbogen montiert. Am
Knüppelbogen mit der Zentrierschraube wurde diese
entfernt und eine M3 Gewinde geschnitten und eine
Messingschraube M3 angepasst und
eingeschraubt. Anschließend konnte der Knüppel wieder
zusammengebaut und im Gehäuse montiert werden.
Allerdings stellte sich noch heraus, dass der
Vorbesitzer auch am Potentiometerfuß etwas beschädigt haben dürfte,
denn bei Bewegung des Knüppels verdrehte sich das
Potentiometer. Dadurch verändert sich ständig die Neutralstellung
des Gashebels.
- Bei Bedarf muss man das Poti verdrehen, um am Knüppel
die Neutralstellung zu verändern, damit der
Reglernsprechpunkt eingestellt werden kann. Um den Fehler zu beheben wurde das Poti verdreht, bis am
Servo die annähernd gleiche Neutralstell- ung wie
bei anderen Funktionen erreicht war. Dann wurde mit einem heißen Draht in der
zweiteiligen Potentiometerhalterung eine
Bohrung eingebrannt, in die zur Sicherung ein Tropfen
Sekundenkleber geträufelt wurde. Nun hält das
Potentiometer und der reparierte Knüppelbogen ist
auch spielfrei geworden. Auch am
zweiten Knüppelaggregat war an einem Knüppelbogen der
Zentrieranschlag abgezwickt worden und es musste
eine Bohrung eingebracht und ein M3 Gewinde geschnitten
werden. Ein 3mm Messing Gewindebolzen wurde
eingedreht und damit konnte der Knüppel wieder
zusammengebaut und das Knüppelaggregat im
Gehäuse montiert werden.
Schließlich konnte
ein Test mit dem noch geöffneten Sendergehäuse erfolgen, um
zu sehen, ob alle 6 Kanäle arbeiten. Dazu
wurden am Empfänger 6
Servos angeschlossen und eine Funktions- und
Reich- weitenprobe erfolgreich durchgeführt.
Doch
ist leider nicht alles in Ordnung, denn als die Sender
Rückwand aufgesetzt wurde, begannen die Servos
zu zucken. Ein Test
mit aufgewickelter Empfängerantenne brachte auch keine
Lösung, da offen- bar der Sender sehr stark ist.
Erst mit abgeschraubter Antenne hört das Zucken der
Servos auf. Ebenso funktioniert alles perfekt,
wenn ich die Antenne berührte. Der Grund
weshalb jetzt diese Fehlfunktion entstanden ist, ist mir
rätselhaft, weil ja an der Verkabelung keine Änderungen
erfolgte. Vielleicht liegt es an zu hoher
Sender-Akkuspannung, die 9,6V sein soll, bei geladenem
Akku können jedoch 11V und mehr anliegen. Eine
Vermutung, weshalb die Sendeleistung so stark ist,
könnte eine Veränderung an einer Spule oder an
einem anderen Bauteil im HF-Teil
liegen, die beim mehrfachen Umlegen der lose liegenden
Printplatte entstanden ist.
Um
die Anlage eventuell verwenden zu können, wurde aus 2mm
Flugzeugsperrholz eine neue Rückwand gebaut
Mit eingeschobener Antenne und am Empfänger
aufgerollter Antenne beträgt die Reichweite gute
15m. Das sollte für Schiffsmodelle genügen, wird bei
Gelegenheit und Notwendigkeit wohl
noch mit einem Modell erprobt werden müssen.
Betriebsanleitung
T4, T5 (englisch)
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Robbe Digital T6 DN, 27mHz, AM |
mpfänger wird für T6 verwendet |
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Holzrückwand in Verwendung |
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27 Mhz Empfänger AM, 6K |
Graupner 27 / 40Mhz Ersatzempfänger |
Printplatte und Akku |
zerlegtes Knüppelaggregat |
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die Schraube des Vorbesitzers |
abgezwickter Zentrierbolzen |
neue Zentrierschraube eingeschraubt |
Zentrierstift zwischen Anschlägen |
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