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Neben den Marken Graupner und Robbe waren den
Modellflugplätzen viele Fernsteurungen aus dem Hause SIMPROP vertreten. Anfangs gab es die
zuverläsigen Proportionalfernseuertungen SSM in 27 (und
40) Mhz-AM-Technik die bald von den SAM-FM-35
Mhz- Anlagen abgelöst worden sind. Später fand auch die
PCM-Technik den Einzug in die silbernen Sender und
zusätzlich begann man damals mit den
Program- miermöglichkeiten für allerlei Anwendungszwecke.
Wie damals auch bei den anderen Herstellern
gab es bei SIMPROP auch auswechselbare Programmierkassetten,
die eine Anpassung der Steuerwünsche des Piloten an das jeweilige Modell ermöglichten. Mit der
Erweiterung des PCM-Programms kam die System 90-Anlage
auf den Markt,die bereits elektronisch
zwischen PPM und PCM umschalten konnte und zahl- reiche
Modellspeicher usw. aufwies. Diese letzte Phase
fiel in den Zeitraum der aufkommenden Graupner MC 18-
und Futaba-Anlagen, denen Simprop (wie viele
Andere) offenbar nicht mehr mit Anpassungen folgen
konnte.
2026 kaufte ich einen 27mHz Simprop Alpha Contest
Sender aus 1970. Die Knüppel waren verbogen, die
Schieber ohne deren Aufsätzen und mit sehr starken
Gebrauchsspuren, was nicht erwarten ließ, dass
der Sender noch in Ordnung ist. Beim ersten Test mit
einem Graupner B8 27mHz SSM (=AM) Empfänger
kam Freude auf, denn die vier Kanäle waren in Ordnung.
Mit einem Graupner 7 Kamal FM Empfänger war
allerdings kein Erfolg beschieden. Es war anzunehmen,
dass der Sender mit AM Modu- lation arbeitet,
damit kann keine ordenkliche Funktion mit eionem FM
Empfänger erfolgen. Ein zugekaufter 7 Kanal
Simprop 27mHz Empfänger sollte pasen, doch schon dessen
Aufschrift FM ließ natürlich kein positives
Ergebnis erwarten. Trotzdem konnte ich im Nahbereich
sieben alte Simprop Servos damit bewegen. Offen
war schon von Beginn an, wozu die beiden roten Schalter
neben den Knüppeln dienen. Freund Gerrit klärte
mich auf, denn damit werden Knüppelwege reduziert.
Irgendwelche im Sender befindlichen Potis
werden wohl für die Einstellung der reduzierten Werte
dienen, doch greife ich die sicher nicht an. Tatsächlich
reduziert der rechte Schalter den Querruderweg, der
linke das Höhenruder, konkret den Gasweg. Nach
der Erprobung mit einem Graupner B8 27mHz SSM
(=AM) Empfänger konnte der Sender den bei mir
üblichen Reichweitentest am Hof bestehen. Mit einem kaum
erhältlichen Graupner E 14 SSM 27mHz Empfänger
wäre eine volle Verwendung des Senders mit zeitgemäßen
Servos denkbar. Den- noch hoffe ich, eimal
einen originalen Empfänger zu der Steuerung zu bekommen.
Auch wenn sie nicht- mehr verwendet wird wäre
das erfreulich, um ein komplettes Set in der Sammlung zu
haben. Zur Stromversorgung des Senders wurde
ein in einem Robbe T4 Sender verwendeter 3S LifePo Akku
eingebaut. Er kann mittels Ladebuchse (aber
ohne Balancer!) aufgeladen werden, muss aber bei Lang- zeitlagerung
unbedingt aus dem Sender entfernt werden. (Leider muss
man zum Akkutausch eine Sei- tenwand des
Senders abbauen.)
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