|
Motorattrappen sind ein MUSS für
Modellnachbauten vom Flugzeugen mit Sternmotoren. Oft
sind solche Attrappen bei den Modellbausätzen dabei,
doch öfter gibt es, - zumindest in Österreich -, nichts
dergleichen zu
kaufen. Also ist Selbstbau angesagt. Natürlich kann man sich bei Motorattrappen in Details
verlieren; meine Ansprüche für den Alltagsbetrieb liegen
deutlich niedriger. Daher versuche ich mit
einfachsten Mitteln halbwegs realistische, halt- und befestigbare
Attrappen zu bauen. Bei den Attrappen muss man
vor allem darauf achten, dass man sie gut befestigen
kann und dass genügend Luft an den Zylinder gelangt. Meist
wird die Attrappe in der Motorhaube eingeklebt,
sodass sie mit der Haube über die Kurbelwellenlagerung
drübergeschoben werden kann. Ich habe
jedoch
eine Befestigung am Motorträger gewählt, da die Haube
mit ziemlich kleinen Ausschnitten nicht einfach gerade
von vorn über die Kurbelwelle aufgeschoben werden kann.
Betreffend die ausreichende Luftführung sollte
man die Zylinder der Attrappe so stellen, dass die Luft
direkt zum Zylinder strömen kann. Allerdings
muss die Luft auch wieder aus der Motorhaube
hinauströmen können, das wird manchmal vergessen. Die
Abluföffnungen sollen flächenmäßig größer als die
Zuluföffnungen sein, damit ein Wärmestau
verhindert werden kann. Allerdings zeigen meine
Erfahrungen, dass besonders Viertakt.- motore
beim Leerlauf die Wärme für niedrigen Drossellauf
lieben.
Meine Grundstoffe
für den Bau einer Motorattrappe sind beispielsweise: Abflussrosetten, E-Installationsrohre, Heißsiegelkleber und
Aluminiumstreifen für die Befestigung. Siehe die Bilder.
|