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   Drenkhahn 0,8 ccm  (DDR)
 


 Von einem Motorensammler aus Deutschland erhielt ich einige kleine, reparable Modellmotore. Darunter war -
 bewahrungszwecken und nur in optisch guten Zustand zu halten, befriedigt mich nicht. Der Motor sollte zumin-
 dest so gut repariert werden, dass er läuft.

 Nach einigen Monaten begann ich den Motor zu zerlegen, da er sich nicht ganz durchdrehen ließ. Die Ursache
 war, dass das obere Pleuellager nicht intakt war. Der Motor sieht einem COX-0,8ccm Motor ähnlich und ich
 hoffe, dass man die originale Laufgarnitur gegen eine von COX austauschen kann. Die Problematik beim DDR-
 Zylinder ist, dass der Kolben beim Auspuffschlitz stecken bleibt. Es entsteht der Eindruck, dass bei den Aus-
 puffschlitzen ein Grat besteht, an dem der Kolben stecken bleibt. Das dürfte bei einem Service des Motors ent-
 standen sein, bei dem anschließend der Kugelkopf des Pleuels bei der Abwärtsbewegung mit Gewalt, aus
 seiner Lagerkalotte ausgerissen worden ist. Dadurch brach die Kalotte im Kolbenboden etwas aus, sodass das
 Pleuel nicht mehr ordentlich einrastet und im Lager bleibt.

 Umgehend wurde eine Zylindergarnitur in den USA bestellt, die samt Transportkosten auf 25 Euro kommt. Nun
 ist zu hoffen, dass die Abmessungen von Hub, Hubzapfendurchmesser und Schraubgewinde des Zylinders mit
 dem Drenkhahnmotor kompatibel sind. Allerdings ändert sich dadurch das Aussehen des Motors. Auch der
 Glühkopf ist dann künftig auch von COX und sieht anders aus; na ja, ist eben so.

 Sollte die Idee nicht verwirklichbar sein, dann muss die Drenkhahn Laufbuchse nachgehohnt werden, damit der
 Kolben leicht läuft. Es war zu sehen, dass bei einem Auspuffschlitz eine große Gratbildung bestand. Nach dem
 beschleifen der Stellen ließ sich der Kolben wieder über seinen Hub hinweg bewegen lassen. Nach dem
 händischen zusammenschrauben aller Teile konnte man die Kompression spüren, die jedoch nicht sehr groß
 ist. Die Laufgarnitur dürfte verschlissen sein. Für Demonstrationszwecke kann man den Motor jetzt per Hand
 durchdrehen, sodass das Pleuel in der Kugelkalotte bleibt.

 Für eine allfällige Verwendung müsste man auf die COX-Laufgarnitur zurückgreifen, immer unter dem Aspekt,
 dass der Hub und das Gewinde am Zylinderfuß passt. Dieses Wunschdenken hat sich in  der Praxis nicht
 realisieren lassen, denn es passt nichts vom 0,8er COX Motor.

der Motor nach dem Erhalt nach Überholung    
 
Beginn der Demontage man erkennt die Bruchstellen an der Kugelkalotte am Kolbenboden Motor komplett zerlegt