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DDR-Lokomotiven
wie die E 44 0601 oder die E 44
131 (Bakelit) üben schon lange einen Reiz auf meine
Sammlerleidenschaft aus. Es gibt bei mir schon
einige Dampfloks, die allerdings jüngerer Produktionszeit (nach 1975) entstam- men. Allerdings haben diese
Loks nicht zu überhörende laute und unschöne
Ge- triebe- und Laufgeräusche, die
dem gelungenen Aussehen nicht gerade dienlich sind.
Auch die Laufeigenschaften dieser Dampfloks sind oft nicht
überragend, die Loks eiern oft, da die Räder nicht
ordentlich auf den Achsen sitzen. Aber das ist vielleicht eine Folge des
intensiven Spieleinsatzes der Loks.
Schließlich
wuchs mein Inetresse daran, ob die alten Loks von Piko/Gützold bes- ser
oder schlechter laufen als Modelle aus den 1980iger
Jahren. Daher entschloss ich mich zum Kauf einer Lok mit Bakelitgehäuse,
einer E 44 131. Mit der E-Lok wird unsere Loksammlung um ein altes Lokmuster aus den Jahren vor 1960
vergrößert, sodass der Ankauf
dieser Lok zu
günstigen Bedingungen eine will- kommene
Gelegenheit war. - Der Verkäufer hat Mängel angegeben und daher
wurde die Lok sehr preiswert angeboten.
Später kam noch eine bauartgleiche E 44 0601 dazu, die
optisch kleine Unter- schiede zur E 44 131
aufweist, technisch aber identisch ist. Siehe unten.
Weil mir die DDR Loks mit den roten
Drehgestellrahmen und Achslagern gefallen und ich
eine KLEINBAHN ÖBB Lok 1020.46 der
DR E 94 056
derart nachem- pfunden habe, wird nun auch eine der alten
Piko E 44 131 Bakelit in dieser Form
aufgearbeitet werden. - Im Zuge einer Durchsicht
und Servicearbeiten werden die Drehgestellrahmen
etc. rot lackiert. Damit erhält die Lok ein
anderes, vorbildähn- licheres Aussehen und wird
unsere Sammlung erweitern und ein interessantes Gegenstück
zur zweimotorigen
Piko E 44 131
darstellen.
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 DR E 44 131 (Piko,~1955)
Video

DR E 44 0601 (Piko,~1955)
Video

DR E 44 131 umlackiert (Piko,~1955)
Video |
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E44 131 - Reparatur |
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Nachdem die Lok bei
mir eingetroffen war, wurde der angegebene Schaden sichtbar:
Bei einem "Drehgestell" war das Getriebe verzogen und drohte zu zer- fallen.
Weiters gibt es bei der Beleuchtung ein Problem, da
dorthin der Kontakt fehlt. Das Lokgehäuse
hingegen ist sehr schön erhalten und der Gesamtzustand
ist gut. -
Da die Lokomotive innen sehr sauber ist, muss
keine extreme Reini- gung durchgeführt werden. Daher
konnte gleich mit der, wie sich herausstellte, etwas komplizierten Zerlegung begonnen
werden.
Das Gehäuse ist mit zwei Schrauben befestigt, die gleichzeitig die Eisengewich- te in der Lok
zentrierenen. Zu
den Schrauben gelangt man erst nach Demontage der
Stromabnehmer. Nach Abnahme des Gehäuses muss der über dem Motor
befindliche Metallbügel,
der die Drehgestelle an den Motor bindet, entfernt
werden. Danach können der Antriebsmotor und die Drehgestelle entfernt werden.
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DR E 44 131 (Piko,~1955)
Video |
Am Beginn der Reparatur des
schadhaften Drehgestells stand die Herstellunhg eines
Bügels, der die Getrie- bewangen des
Antriebs an der Vorderseite zusammenhält. Die Wangen
waren auseinandergeklafft, da die Nietungen
der Zahnradachsen auf einer Seite aufgegangen sind. Danach konnte das
motorseitige Zahnrad wieder ordnungsgemäß
eingebaut werden. Daneben musste noch ein Fehler am
Motor behoben werden, indem bei einer Achse die
Lager in die vorgesehenen Aufnahmen hineingedrückt werden mussten.
Erst da- nach konnte der Distanzhalter für
diese Lager wieder richtig montiert und justiert werden.
Der
Zusammenbau der Lok ist umständlich, besonders wenn man
so eine Lok zum ersten Mal bearbeitet. Offenbar liegt
hinter dem scheinbar umständlichen Aufbau doch Sinn,
denn normaler Weise dürfte der Bügel über dem Motor und
den Blechgewichten, zur Stromversorgung der Lämpchen dienen. Doch durch Korrosion dürfte die Kontaktfreudigkeit gelitten und das Flackern
verursacht haben. Mir war die Arbeit, herauszufinden
wie die Beleuchtung wirklich funktioniert zu viel und ich verband
mit einem Kabel die Lämpchen mit dem Pluspol
am Motoranschluss und siehe da, die Beleuchtung ist OK.
Nachdem die Drehgestelle am Motorblock
eingehängt waren, konnten sie dem Bügel die
Gewichte zusam- mengebaut werden. Schließlich wurde das
Gehäuse aufgesetzt und festgezogen. Nun wurde
eine Probefahrt durchgeführt, wobei es anfangs nur eine
langsame Fahrt gab, die jedoch zunehmend
schneller wurde. Danach kamen die Stromabnehmer
wieder auf das
Dach und die Lok war fertig.
Überraschend sind
für mich die Fahreigenschaften der Lok. Sie fährt sehr
ruhig und leise. Es ist eine Freude, dass diese Lok wieder fährt und funktioniert.
Nachreparatur Da
mich der von mir eigentlich provisorisch für den
Reparaturvorgang angefertigte Alu-Bügel am
defekten Drehgestell nicht gefällt, entfernte
ich ihn. Bei einer kurzen Probefahrt kam es wieder zum
Defekt und das erste Zahnrad sprang wieder aus
der Lagerung. Ohne das Lokgehäuse abzunehmen, baute ich
das Achsge- triebe aus. Dazu müssen die
Seitenwangen mit den Drehgestellblenden (einseitig) auseinandergebogen werden, damit die Radachse aus den Lagerungen
herausrutschen. Das Getriebe wurde wieder
zusammenge- stellt, wobei erkannt wurde, dass
die Achsen der Zwischenräder auf beiden Getriebeblechen
vernietet sind. Der Defekt entstand dadurch,
dass die nur sehr seichte Nietung auf einer Seite,
aufgegangen ist. Mit viel Zauberei konnte
mit dem kleinen Präzisionsschraubstock die Einheit
zusammengepresst werden, wo- durch die Nieten
wieder etwas Halt bekamen. Mit einem Tropfen
Sekundenkleber wurde versucht, die zwei
Nietungen zusätzlich
"zu sichern". Damit später nicht wieder das
Getriebe zerfällt, wurde trotzdem wieder ein neuer Haltebügel hergestellt
und montiert. - Das Getriebe konnte wieder im
Drehgestellrahmen platziert werden und die Drehgestellwangen
wieder zusammengebogen werden, damit die Radachsen
wieder in ihren Lagern aufgenommen werden
konnten. Bei
der Zerlegung des Drehgestells rutschte es aus der
Motorblocklagerung heraus. Nachdem der Getriebeblock
wieder in Ordnung war, musste das Drehgestell wieder in
der Lagerung im Motorblock eingehängt werden.
Mit viel Gemurkse klappte es dann doch.
Die
anschließende Probefahrt zeigte jedoch eine ruckelnde
Lok mit Kontaktproblemen besonders in einer
Fahrtrichtung.
Es musste also bei den Arbeiten am Drehgestell in der
Lok etwas verschoben worden sein, was die
jetzt auftretenden Störungen verursacht. Trotz Reinigung
aller Räder kam es zu keiner Besserung.
Also musste
wieder das Gehäuse abgenommen und der Fehler gesucht
werden.
Gefunden wurde bei einer Probefahrt
ohne Gehäuse, dass es zu einem Kurzschluss mit der
Gehäuseschraube auf Seite des reparierten Drehgestells
kommen konnte. Um künftig Fahrtaussetzer durch
Mini-Kurzschlüsse zu verhindern, wurde je ein ca.
4mm langes Kunststoffröhrchen über der Bohrung für die
Befestigungsschraube eingesetzt. Danach wurde das
Gehäuse wieder montiert und eine erfolgreiche Probefahrt
durchgeführt. Jetzt läuft die Lok wieder perfekt.
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Ansicht des Fahrgestelldefekts |
diese Seite ist in Ordnung |
Untersicht Fahrgestell bei Lieferung |
nun können die "Drehgestelle" weg |
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Ansicht Seite mit Licht |
Motoransicht |
zweite Motoransicht |
das reparierte "Drehgestell" |
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probeweiser Zusammenbau |
vor dem Zusammenbau |
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mit neuen Kabeln für Beleuchtung |
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neuer Bügel nach Überarbeitung |
jetzt sieht alles wieder wie original aus |
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E 44 0601 - Instandsetzung
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Die Altbau E 44 131 hat mich durch ihr Aussehen
unbd ihre Art begeistert. Um eine
kleine Sammlung der DDR-E-Loks aus der "Bakelit-Ära"
zusammen zu bekommen, wurde im nächsten Schritt auch
eine E 44 0601 zugekauft. Der Kauf- preis war
günstig und
die Lok optisch in einem sehr guten Zustand,
also sprach alles für den Kauf. Wie ichz im
Internet beobachten konnte, ist die Lok nicht aus der
frühesten Produktionszeit, doch stört mich das nicht.
Vielmehr wollte ich ja eine "kleine Aufgabe" bei der
Instandsetzung haben und weiters wollte ich sehen, wie sich
die 44 0601 und die 44 131 ähneln, bzw.welche Änderungen sie aufweist.
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DR E 44 0601 (Piko,~1955)
Video |
Servicearbeiten
an der Piko Altbau E 44 0601 (Bakelit)
Nach der Lieferung wurde die Lok optisch überprüft und
dann am Gleisoval getestet. Sie fährt hervorragend! Die
Lok ist wenig gebraucht und gut erhalten. Lediglich mit
der Frontbeleuchtung stimmt etwas nicht. Entweder hat
sie ein ´Vorbesitzer falsch herum eingebaut oder sie
fehlt. In jedem Fall werde ich versuchen, die
Spitzen- beleuchtung zu reaktivieren.
Betreffend
die Ähnlichkeiten der Loks ist anzumerken, dass bis auf
die Loknummern nur der Farbton des Ge- häuses
und Daches bei der 44 0601 dünkler gehalten ist. Technisch sind
keine Unterschiede erkennbar.
Lokbeleuchtung
verbessern
Die Lok lief zwar
einwandfrei, doch die einseitige Beleuchtung war
finster. Nach der Abnahme des Gehäuses war der
Fehler gefunden: es fehlte der komplette Lampenhalter
samt Lämpchen. Da ich in meinen Restebe- ständen
kein brauchbares Teil fand, blieb nur die
Selbstanfertigung übrig. Aus einem
Berylliumblech wurde ein Lampenhalter hergestellt, der
dem originalen sehr ähnlich geworden ist. Wie
bei allen diesen Loks habe ich die beiden Pluspole der
Lämpchen mit einem Kabel verbunden, welches am
Pluspol der Stromversorgung am Motor angelötet worden
ist. Super, das Licht brennt jetzt.
Allerdings
sitzt der Lämpchenhalter im Lokgehäuse knapp, sodass zu
vermuten ist, dass das die Ursache von fallweise störenden Fahrgeräuschen bei der
Bogenfahrt in einer Fahrtrichtung ist. Die gab es bei der
ersten Testfahrt nicht. Daher ist
anzunehmen, dass die am Gehäuse anstehenden Lampenhalterung die
Lauf- geräusche übertragen hat. Daher wurden
der Lampenhalter
etwas zusammengebogen, sodass das darunter liegende
"Drehgestell" wieder ein wenig Spiel bekommt
da der Lampenhalter nicht mehr am Gehäuse anliegt.
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E 44 0601 (Piko) |
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li. E 44 0601 - re. E 44 131 |
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Ansicht des Motors |
neu angefertigte Lampenhalter |
Ansicht der Anbringung der Lämpchen |
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E 44 131 -
Reparatur und Umlackierarbeiten |
Reparaturarbeiten
und Umlackierung der Piko Altbau E 44 131 (Bakelit)
Nach der Lieferung wurde die Lok optisch überprüft und
für schön empfunden. Dann am Gleisoval, zeigte
sich, dass ein Schaden am Antrieb be- steht.
Die Zahnräder haben nicht ausreichend EIngriff. Weiters
ist der Motor sehr verschmutzt und muss
zerlegt werden. Also steht eine Generalreparatur an!
Die Gelegenheit bietet sich an, diese Lok dem
Original anzunähern. Dazu muss am Unteren Rand
des Lokgehäuses rundum schwarz lackiert werden und die
Drehgestellblenden und Pufferbohlen müssen rot
werden.
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E 44 131, an Vorbild angeglichen
Video |
Motorinstandsetzung
Begonnen wird die Instandsetzung
des Motors mit dessen Zerlegung. Wie festgestellt wurde,
ist der ganze Motor innen sehr verschmutzt und
muss mit Waschbenzin gereinigt werden. Der Anker wurde
nach dem Aus- bau durchgemessen, ob er intakt ist.
Anschließend wurde die Problematik mit dem Antrieb in
Angriff genom- men und ein Reparaturversuch
unternommen.
Die Antriebsachsen sind
(leider) in Kunststofflagerbuchsen geführt, die sich im Lauf
langer Benützung ausar- beiten, sodass die Achse
zahnradseitig immer mehr Raum zum Ausweichen findet. Das
geht so weit, bis der Eingriff der Zahnräder
nicht mehr funktioniert. Wie schon einmal bei
einem anderen Motor erprobt, wurden die Achsen
vertauscht. Leider brachte das auf der
"schlechten" Seite auch keine Verbesserung. Folglich
musste auf der schadhaften Seite die Halterung der
Lagerbuchsen in Richtung Antriebszahnrad aufgefeilt werden,
damit die Achse näher an das große Zahnrad rückt
und der Eingriff verbessert wird. Damit die Lagerbuchsen
der Achse in der neuen Position bleiben, wurden
sie mit Sekundenkleber mitteldick "hinterfüllt". Wenn es
funktioniert und die Klebstellen halten, dann können
die Buchsen nicht mehr ausweichen und das Zahnrad
hat wieder ausreichenden Eingriff. Sollte das
nicht lange den Anforderungen entsprechen, könnten die
Lager mit UHU-PLUS hinterfüllt werden. Das ist eine
Methode, die wegen der Aushärtungszeit lange dauert. - Öl ist
in jedem Fall dabei ganz schlecht,
da es die Klebstellen hinterwandert und lockert
und das Eingriffsproblem ist wieder da! Weiters musste die seitliche Achsverschiebung korrigiert
werden, da auch das zum Verlust des Eingriffs führt. Um die Achsen nicht zu weit einseitig
aus der Mitte zu
verschieben, wurde das hintere Lagerschild des Motors um eine Beilagscheibe weiter vom Eisenkern weg
entfernt montiert. DIese Verschiebung bringt das Hauptzahnrad einen
Deut weiter vom Alublech weg und verbessert sich dadurch
die Breite des Eingriffs der Achszahnräder. Nach dem Einstellen des
bestmöglichen Zahnradeingriffes und damit der
endgültigen Achs- lage mittels dem Blechbügel und
dessen Laschen, waren die Achsen mit geringem Spiel
eingerichtet. Der Motor war jetzt bereit zur
Endmontage und erhielt die Schleifkohle und eine
Drahtgewebebürste. Die Radschleifer konnten
montiert werden und der Motor mit Kabeln an den Rädern
getestet werden. Er läuft wieder zufriedenstellend
und nachfolgende Langzeitfahrtetsts werden zeigen, ob die
Reparatur ausreichend gelungen ist.
Es gäbe theoretisch
die Möglichkeit, die Räder von der Achse abzuziehen und
neue Buchsen einzubauen. Leider lässt sich das
Rad mit dem Zahnrad daran, nur mit Gewalt entfernen,
daher ist diese Methode nicht erstrebenswert.
Man könnte auch Lagerbuchsen aus Messing herstellen,
doch auch bei diesen sind die Räder von den
Achsen abzunehmen und hinterher mit zweifelhaftem Erfolg
wieder aufzupressen. Und neue oder neuwertige
Ersatzachsen gibt es nicht zu kaufen. - Hiermit ist das Ende
der Verwendbarkeit der alten Motore erreicht.
Lackierarbeiten
Nach der Motorreparatur wurden die
Drehgestellblenden und die Pufferbohlen grau grundiert
und anschlies- send mit Feuerrot lackiert. Mühsam
wird die Lackierung des schwazen Lokrahmens, da meine
Augen nicht mehr so gut sehen und meine Hände
nicht mehr ruhig genug sind. Dennoch gelang mir der
Anstrich auch ohne der Verwendung von
Abdeckband. Und das Ergebnis sieht gut aus.
Erster
Fahrtest
Endlich konnte die Lok
zusammengebaut werden. Zuerst ein Drehgestellrahmen, der
am Drehbolzen aufge- fädelt wurde und mit dem
Splint gesichert. Dann wurde der zweite
Drehgestellrahmen mit dem Splint befes- tigt.
Anschließend wurde der Motor ins Lokgehäuse eingelegt.
Jetzt konnte auf dem ersten Drehgestellrahmen die
Achse mit dem Getriebe in den Drehgestellblenden und
beim Motor eingeklinkt werden. Bei der zweiten Seite
wurde das Achsgetriebe in den Drehgestellblenden
eingeklickt und mit Mühe das Getriebe in dem hochgezogenen
Motor eingehängt. Nun konnte der erste Fahrtest
erfolgen, wobei der Motor gut lief..
Auffällig
war zuvor jedoch schon das Verhalten des Lokaufbaues als
die Lok auf der Holzplatte stand. Lenkte man die
Drehgestelle in eine Richtung, legte sich das
Lokoberteil zur die Seite, so als würde es der Flieh- kraft
nachgeben. Am Trix Express Testgleis fuhr die Lok dann,
doch der Fliehkrafteffekt des Gehäuses in den Kurven war angsterregend.
Bei der ersten Beschau war kein Fehler zu finden. Bei
der nächsten Fahrt in die andere Fahrtrichtung
sprang eine Vorderachse aus dem Gleis. Beim Abheben der
Lok fiel ein Drehgestell ab. Zum Glück war der
Sicherungsstift wieder auffindbar. Aber sonst wieder kein Fehler
erkennbar, sodass das Drehgestell wieder
eingebaut worden ist. Wiederum das schräge Gehäuse in
der Bogenfahrt. Dann hängte ich den Schienenschleifwagen
an und siehe da, die Lok fuhr scheinbar normal.
Nacharbeiten
Um
die Lok künftig gut fahren zu können, bleibt also nichts anderes übrig,
als die Lok nach meinem üblichen Schema,
-Bügel weg, Gehäuse weg, Gewichte weg-, ganz zu
zerlegen, denn die Drehgestelle und die Beleuch- tung
muss überarbeitet werden. Der neue schöne Lack alleine hilft
leider nicht.
Man sieht, dass die
Drehgestellblenden eines Drehgestells ungleich
stehen. Daher entschied ich mich, zur
Zerlegung der Lok und der Vermessung der Drehgestelle.
Sie waren kaum unterschiedlich, daher liegt der
Fehler anderswo: Das Höhenspiel der Drehgestelle am
Drehzapfen beträgt 2 mm. Mir ist das zu viel und es
wurden kleine Beilagscheiben untergelegt, um
das Spiel zu halbieren. Weiters griff ich auf
den überholten Ersatzmotor zurück, baute die
Drehgestelle an und achtete auf deren Fluchtung.
Alles OK. Danach baute ich die Gewichte usw.
usammen und setzte probeweise das Gehäuse auf. Dabei sah
ich, dass eine Drehgestellbelnde der unteren
Gehäusekante zu nahe kommt. Also kann es noch an der
Einstellung der Blechzungen auf den
Vorderachsantrieben liegen. Die EInstellung des
ungünstigen Drehgestells konnte verbessert
werden. Bei der mehrmals für die Kontrolle der
Drehgestelllage notwendige Montage und Demontage des
Gehäuses kam es immer zum Klemmen auf Seite der
Beleuchtung. Nachschau haltend sah ich, dass die
Lampenhalte- rung zu breit war und im Gehäuse
aneckte. Eine geringe Zusammenbiegung löste das Problem. -
Nachden- kend, weshalb die Lok zuvor so
eigenartig im Bogen kippte, könnte damit zusammenhängen,
da die verkan- teten Lämpchen das Spiel des
Drehgestells behinderten.
Bei dieser
Gelegenheit wird auch die Beleuchtung, wie bei meinen
anderen Loks dieser Reihe, mit Kabelver- bindungen verbessert.
Zusätzlich wird der Motor gegen den Reservemotor
ausgetauscht, denn die Klebungen der
verschlissenen Lager beim
eingebauten Motor sind vermutlich nicht dauerhaft
haltbar. Und das Zerlegen und Zusammenbauen
dieser Loktypen ist erfahrungsgemäß doch etwas aufwendig
und daher verzichtbar.
Beim Test des
Ersatzmotors im Zusammenhang mit der Beleuchtung lief
dieser nur sehr schlecht. Leider war eine
Schleifkohlen Anpressfeder von mir unglücklich
per Kurzschluss ausgeglüht worden, wodurch sie die Anpresskraft verlor. Drückte
ich während des Motorlaufes ein wenig auf die
geschwächte Feder
begann der Motor hochzudrehen. Leider hat der
ursprünglich in der Lok befindliche Motor mit einem
neueren Motorschild bestückt, sodass ich von dort keine Anpressfeder
verwenden konnte. - Versuchsweise begann ich aus einer
ähnlichen Zugfeder eine Anpressfeder herzustellen.
der erste Versuch war ungenügend, denn der Anpress- druck
dieser Feder war auch zu gering. Um den
Motor zum Einsatz zu bringen, musste ich eine Feder neu
wickeln, denn eine Nachbesorgung würde lange
dauern. Dazu benötige ich einen 0,15 mm Stahldraht,
den ich wohl nicht bekommen werde. Folglich muss ich
wieder auf die Zugfeder zurückgreifen und einen
neuen Wickelversuch starten. Die neue
Feder gelang, wenngelich sie nicht schön aussieht. Sie
arbeitet jedenfalls perfekt. Fahrversuche Nach
langem hin und her war die Anpressfeder eingebaut
und konnte ein Solo-Testlauf des Ersatztmotors erfolgen. Perfekt,
der Motor lief in allen Richtungen gut.
Trotzdem versuchte ich den original in der Lok
eingebauten Motor wieder zu verwenden, doch haperte es
an der Bogenfahrt der Lok. In einer
Fahrtrichtung trat immer die Tendenz zum Umkippen auf.
Auf gerader Unter- lage aufgestellt bemerkte
ich, dass die Achsen des Motors nicht fluchten, die
Räder nur auf drei Stellen am Gleis aufliegen.
Weshalb das so ist kann ich nicht sagen, vermute es
hängt mit dem von mir vorgenommenen Reparaturversuch,
mit dem Einkleben der Lager im Alurahmen des Motors
zusammen.
Dann wurde die Lok mit dem Ersatzmotor
komplettiert und das Kabel für die Beleuchtung
angelötet. Die neu- erlichen Testfahrten
verliefen erfolgreich. Der Motor klingt bei geringem
Strom zwar kernig, läuft aber gut an. In Zukunft
könnte eintreten, dass die Radschleifer wegen ihrer
fortgeschrittenen Abnützung ersetzt werden
müssen, falls Kontaktprobleme eintreten. Derzeit hapert
es beim Befahren der Kleinbahn-Weichen. Die
Strom- versorgung funktioniert ja
ausschließlich über die beiden Achsen
des Motors und das ist nicht viel. Mit den jetzt steifer
geführten Achsen (wegen Verklebung der Lagerbuchsen) des Ersatzmotors könnte es leichter zu
einem Kontaktfehler kommen, wenn ein Rad nicht
auf der Schiene aufliegt.
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das Vorbikld (steht im DTM Berlin) |
meine umlackierte Piko E44 131 |
E 44 131, Piko, zweimotorig |
Vergleich mit der Serienlok E 44 131 |
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DR E 44 131, Piko, umlackiert |
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Lokomotivvergleich Umlackiert / Serienlok |
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der Motor vor Reparatur |
Achsen ausgebaut |
insatndgesetzter Motor |
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rot lackierte Drehgestellblenden |
die Teile der Lok |
Lokrahmen schwarz gestrichen |
Drehgestellrahmen aufgelegt |
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der Zusammenbau beginnt |
alles an Ort und Stelle |
Ansicht des Antriebes |
Vergleich E 44 1952 Fleichmann mit E 44 131 Piko |
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Überarbeitung Fahrgestell, Ersatzmotor |
der Ersatzmotor hat eine schwache Andruckfeder -
ausgeglüht |
Versuch mit Bastelfeder- nix gut |
Feder besser und funktioniert |
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Lokomotiv-Vergleiche E
46 und Sammlung aller DDR-Altbauloks von
Gützold/Piko |
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meine Loks E 44 und E 46 |
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E 46: li. als CSD E 499, re. BBÖ E 1041 |
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E 46 0701 und umlackierte Varianten |
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E 44 alle drei Bakelit-Varianten |
E 44 131 Bakeliot, umlackiert / Serienlok |
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