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   Seabex one  -  Taucherbasisschiff, WiederiInbetriebnahme
 
 
 
 Die Vorgeschichte:

 
Neulich hat sich mein Freund Franz ein Modell  "Seabex one" gekauft,
 welches einer Überarbeitung bedurfte. Er bräuchte für das Schiff schnell
 einen Modellständer, um die vier Schottel Antriebe zu schützen, die aus
 dem Rumpf herausragen. Der Ständer wäre wichtig, da sonst das Modell
 nicht ordentlich abgestellt und transportiert werden könnte. Mit zwei Fotos
 vom Modell konnte ich erkennen, dass es sich um ein großes und aufwän-
 dig ausgestattetes Modell handelt. Und zuletzt ersuchte er, dass ich das
 Modell für ihn betriebsbereit machen möge. - Mein Interesse war geweckt,
 sodass ich zusagte, wohl wissend, dass ich dafür viel über die für mich
 neue, ehemals bei Schiffen verwendete Technik werde lernen müssen.

 Er brachte das schöne und große Modell vorbei und wir warfen einen Blick
 in den Rumpf. Unglaublich, wieviele Elektronikeinbauten vorhanden sind.
 Ohne Scheu sage ich, dass ich zwar erkenne, dass Decodermodule und
 serienweise Relais eingebaut sind, dass mir diese Technik unbekannt ist.
 Die vier Schottelantriebe und der ansteuerbare Kran samt seinen Winden,
 die Wasserpumpen der Löschkanonen, die Beleuchtung, der Hubschrauber
 und die Alarmsirene stellen schon eine sehr hohe Stufe des Schiffsmodell-
 baus dar. Der Erbauer hat sich so weit fetstellbar genau an die Bauan-
 leitung gehalten. Offenbar hat er aber wenig an die künftig vielleicht notwen-
 digen Zugriffe vergessen, denn ich kann nur hoffen, dass zu einigen Bau-
 guppen kein tiefer Eingriff bei der Wiederinbetriebnahme notwendig wird.
 Es wird sich zeigen, wie die vielen Sonderfunktionen betrieben werden
 können, denn dazu bräuchte man den dafür ausgerüsteten Sender. Doch
 den Sender des Modells gab es nichtmehr zu kaufen.

 Bei der Aufarbeitung des Modells bis zur Betriebsaufnahme war notwendig
 herauszufinden, welcher Sender dazu gebraucht wird. Ein Freund aus dem
 Schiffe Forum half weiter und ich erhielt ein Bild, wie er aussehen könnte.
 Wenn ein Sender da ist wird herauszufindensein, welcher der vielen Codier-
 schalter, welche Funktion steuert. Und ohne einen dazupassenden Sender
 wird das ein problematisches und nahezu unmögliches Unterfangen werden.

 Die erste naive Suche brachte einen Futaba F14 Sender mit Kodiermodulen
 und 40mHz auf den Bautisch, der jedoch nicht zum verbauten Robbe FMSS
 35mHz Empfänger, schlimmer nioch, zu den Robbe Decodern im Modell da-
 zupasste.
 Die Suche nach einem Robbe Sender mit den passenden Schalter Modulen
 begann und es war unvorhersehbar, wie es weitergehen wird.

 Technische Daten Tauchbasisschiff Seabex one, M 1:75 (Graupner, 1981):
 Länge: 1450mm, Breite: 260mm, Fahrgewicht: derzeit 13700g,
 Motore Antrieb: 4 x12V, (4 x Schottelantriebe, 4 Blattprops, 40 Dm),
 Akku Antrieb: 2 x  6V 12Ah  Bleiakku parallel geschaltet,
 Akku Wasserpumpen und Sonderfunktionen: 6V 4,5Ah Bleiakku,
 Akku für Beleuchtung: 4V 4,5Ah, Bleiakku,
 Fernsteuerung: Robbe Promars Top Modul, 2x Multi-Switch-Modul, Dual-Rate-
 Modul und 2x Schalt-Proportional-Modul (im Modell nicht aktiv),
 Funktionen: Vor-Zück, Geschwindigkeit, Ruder, Kran, Beleuchtung, Strahlrohre,
 Hubschrauber Rotor, Alarmsirene
 


 Seabex One (Graupner)


Video vom Modell






Fahrvideo Werfthafen



Robbe 40mHz-Sender der Seabex

Arbeitsliste 

Betriebsanleitung



 Wiederinbetriebnahme einer Seabex one

 
Schon die Bitte des Freundes zum Bau einen Modellständers konnte ich nicht abschlagen, da mein
 Projekt France momentan nicht weitergearbeitet werden konnte, da es für die Vorarbeiten  für die
 Lackierung im Freien viel zu kalt und zu feucht war.

 Bei der Übergabe der Seabex wurde ein Blick ins belebte Innenleben des Modells riskiert. Das per-
 fekt und im Vergleich mit der Bauanleitung offensichtlich genau nach Plan gebaute Modell ist tech-
 nisch voll ausgestattet. Zwei Codermodule mit vielen nachgeschalteten Relais, zwei 30A Regler für
 die Antriebe usw. -  Für mich alles eine unbekannte Technik.

 Rasch wurde durch Fremdanspeisung an den dutzenden Klemmenanschlüssen klar, dass der Kran
 voll funktionierend ansteuerbar ist. Der Hubschrauber verfügt über einen Antrieb des Rotors, der
 ebenso schaltbar ist. Am schwierig abzuhebenden Aufbau ist ein Lautsprecher für das Geräusch-
 modul Sirene vorhanden. Ebenso ist die Beleuchtung am und im Modell schaltbar und mit Lämpchen
 aus der Bauzeit in den frühen 80ziger Jahren (noch keine LEDs) ausgestattet. Im Rumpfheck befin-
 den sich zwei Wasserpumpen die Wasser zu den vier Strahlrohren hochpumpen. Eine Ansaugöff-
 nung für das Wasser wurde noch nicht gefunden.
 Zwei Schottelantriebe am Bug und am Heck dienen zum Antrieb und zur Lenkung des Schiffs. Das
 Fahren des Modells wird später vielleicht zu einer interessanten Erfahrung werden.
 Die zwei Decodermodule im Modell sind mit reichlich nachgeschalteten Relais verbunden, die erken-
 nen ließen, dass das Modell ein Könner gebaut hat, der dazu die handwerklichen und technischen
 Fähigkieten zur Fertigstellung hatte und weder an Kosten noch an Arbeit gespart hat.

 Nach ersten Informationen zur alten Robbe-Decodertechnik war zu erkennen, dass die Beschaffung
 eines passenden Senders mit den Encoder-Schaltmodulen ein Problem werden wird. Ein lieber
 Freund und Experte aus dem Forum >rc-m,odellbau-schiffe.de< sagte Bemühung zu, einen Sender
 zu finden.

 Die Inbetriebnahme des aufwändigen Modells reizte mich, doch muss zuerst meine SS France fertg
 gebaut werden. Bis dahin muss es meinem Freund gelingen, einen Robbe Sender mit zwei Schalt-
 modulen aufzutreiben, oder zwei Schaltmodule, die zu einem anderen Sender passend, eingebaut
 werden können.

 Für Eilige die ersten Bilder vom fahrbereiten Modell.

  Seabex fertig
       
Nun ist sie fahrbereit fertig      
Hubschrauberdeck Davits sehr genau nachgebikdet das Rettungsschiff hängt  
Blick auf die Ankerwinde Akkuraum-Deckel mit Stapel die Antenne ist angeschraubt Ansicht Kran und Löschbatterie
Seabeex am Slipwagen      
  So kam die Seabex an
 
Seabex am Modellständer
Blick in den Akkubereich  der Slipwagen zur Wasserung des Modells
Heckantriebe  Blick auf Bugmotor und Elektronik  Ansicht der Decoer mit Relais und Empfänger   
Bilder vom Modell nach der Waschung  Heckansicht sieht sauber aus  Blick auf Hubschrauberlandeplatz  Brückengebäude mit Mast und Antennen 
Hinteransicht auf Brückengebäude  Blick auf die Taucherglocke  Löschmonitore  voll funktionstauglicher Kran 
Schottelantriebe montiert       
 Der Beginn der Arbeit an der Seabex 


 Nachdem die SS France fertig war, konnte mir mein Freund sein Schiff bringen. Dazu gab es auch
 einen allenfalls geeigneten Futaba  F14 Sender mit zwei Schaltermodulen, allerdings in der weit
 moderneren
 Version, die leider nicht zu den alten Codier Modulen in Schiff passt. Das hätte bedeutet,
 dass wir andere  Module im Modell brauchen würden. Die Ursache die zur F14 führte war, dass die
 Beschaffung der ursprünglichen Switch Module Module 8963 kurzfristig unmöglich war, wie auch die
 Beschaffung von  Robbe Sendern mit den passenden Schaltermodulen. Die Spekulation, die Module
 der F14 könnten passen, war leider falsch.  
 Bei der Suche nach einem geeigneten Sender fand mein Freund doch einen (kostspieligen) Robbe
 Promars Sender mit einem Schalter Modul. Als das Modell am Tisch stand wurde immer klarer, dass
 wir diesen Promars Sender brauchen und noch ein weiteres Schaltmodul beschaffen müssen ,um alle 
 Sonderfunktionen benützen zu können.
 Duch Kontakt zu Freund Gerrit aus dem Schiffe Forum ergab sich, dass er aus seinem "Museums-
 Sender" ein Modul für uns ausbaut und die Öffnung durch den bei unserem Sender frei werdenden
 Deckel verschließen kann. Er hat dann Zeit, ein anderes Modul zu beschaffen. Das ermöglicht uns,
 deutlich rascher die Seabex mit all ihren Funktionen betreiben zu können. Es wird noch einigeTage
 dauern, bis der Sender da sein wird.

 Inzwischen begann ich mir die Verkabelung anzusehen. Der im Schiff befindliche 35mHz Empfänger
 mit K 62 FMSS reizte mich, einen Steuerversuch mit meiner MC 24 zu unternehmen, zu der ich den
 K 62 Sender Quarz hatte und damit die Steuerung möglich war..

 Zuvor wurden die Schottel Antriebe montiert. Eine etwas wackelige Sache, aber sie funktionieren
 alle. Offen war jetzt die Frage, welche Akkus für die Stromversorgung erforderlich sind. In der Bau-
 anleitung sind sie angeführt, mich irritierte es aber, dass für die Antriebsmotore mit 12V Nennspan-
 nung nur 6V Akkus verwendet werden. Die Anfrage an Freund Gerrit ergab, dass für die Antriebs-
 gruppen jeweiles 6V Akkus verwendet werden und nur für die Wasserpumpen 12V. Er schlug vor
 anstelle der Bleiakkus LiFePo-Akkus zu vferwenden, da die mit 6,6V etwas mehr Drehzahl bringen
 und weniger starke Spannungseinbrüche bei Belastung haben als Blei Akkus. - Allerdings sind
 diese Akkus meiner Meinung nach für den bestimmt eher sehr seltenen Betrieb des Modell viel zu
 teuer und erfordern eine neue Ladetechnik, die mein Freund zurzeit nicht haben möchte.

 Tatsächlich gelang alsbald die Steuerung der vorderen und hinteren Schottelantriebe. Betreffend
 die Antriebe wurden die 12V Motore mit einem 3S Lipo erfolgreich getestet. Die Wasserpumpen,
 deren Ansaugöfnung noch nicht gefunden werden konnte, wurden erst später erprobt. Da bei mir
 kleinere 6V Bleiakkus vorhanden waren, wurden sie einstweilen an den Kabeln für die Antriebsver-
 sorgung angeschlossen. Und  nach verzweifelten Bewegungen an den Knüppeln der MC 24 began-
 nen die Antriebe teilweise zu laufen. Offen bar hängt das Ansprechen der Motore mit den alten
 Robbe30A Reglern zusammen, an denen man die Drehrichtung und die obere und untere Drehzahl
 der Motore und den Neutralpunkt einstellen kann, vorausgesetzt, man kommt zu den EInstellreglern
 hin. Bevor an den angeklebten Reglern Hand angelegt wird, wurde auf den künftig verwendeten
 Sender gewartet.
 Ungeachtet dessen fiel auf, dass das Lenkservo für die Bug Antriebe zittert und es wurde klar, dass
 es ausgetauscht werden muss. - Doch die Montage des Servos verursachte Kopfzerbrechen.

 Im Vorfeld holte ich im Forum Informationen ein, wie man die Schottelantriebe für die Fahrt verwen-
 det und mit dem Sender steuert. Es bietet sich an, beide Kreuzknüppel zu verwendnen. Klar.
 Grundsätzlich wird der Heckantrieb für die normalen Fahrmanöver verwendet, wobei der Gasknü-
 pel in jeder gewünschten Stellung stehen kann. Der vordere Antrieb wird zB für höhere Fahrge-
 schwindigkeit zugeschaltet, wobei der Knüppel auf die gewünchte Dauer zu halten ist. Bei einem
 Lenkeinsatz der voderen Antriebe muss auch der Steuerwinkel und die Drehzahleinstellung gehalten
 werden, weil ansonsten der Knüppel durch Federkraft in die Neutrallage zurück gehen würde.

 Schließlich begann die erste Arbeit am Modell mit einer Waschung der Aufbauten, des Decks und
 des Rumpfes mit Seifenwasser und Pressluft. Jetzt macht das Angreifen des Modells Spaß. Da-
 nach begannen die wirklichen Arbeiten am Modell.
 
 Servoaustausch des Bug- und Heck Lenkservo
s

 
Da während aller Tests das Zittern des Servos in jeder Stellung vorlag war klar, es musste ausge-
 tauscht werden. Das ist an der Stelle schwierig, denn das Servo ist von unten her befestigt, unklar
 wie.
 Bereits das Aushängen der Anlenkungen ließ erkennen, dass die Operation herausfordernd wird.
 Tatsächlich war das Servo durch in den Servo-Gummibuchsen nach oben ragenden M3 Schrauben
 befestigt. Die Schrauben reichten durch die Kunststoffhalterung der Antriebe durch und waren mit
 M3 Muttern befestigt. Ein Öffnen dieser Muttern war nicht möglich, da sich die Schrauben durch-
 drehten. Sie mussten mit der Mini-Schruppscheibe abgeschlnitten werden, was durch die Hitze zu
 kleinen Beschädigungen der Bohrungen im Kunststoff der Antriebseinheit führte.

 Das neue 9kg-Servo gleicher Baugröße erhielt neue Befestigungsschrauben. Eine kleine Mes-
 singplatte erhielt Gewinde im Lochabstand der Servoshalterung. Dort wurden M3 Schrauben ein-
 gedreht, mit Loctide geklebt und an der Oberseite der Servohalter mit Kontermuttern gesichert.
 Nun  konnte das Servo von unten in die Kunststoffplatte eingeschoben und mit Beillagescheiben
 und M3 Muttern befestigt werden. Es zeigte sich, dass die Überlängen der Schrauben die Anlenk-
 gestänge behindern, weil das neue Servo eine etwas andere Bauart hat. Die Änderung ergab eine
 Erneuerung der Anlenkungen zu den Umlenkhebeln. Bei der Einstellung der Lenkung trat am Servo
 ein Defekt auf, das Servo bekam einen Getriebeschaden (Billigservo mit Metallgetriebe). Ein
 weiteres neues Servo steckte von Beginn an, doch das dritte Servo funktioniert gut.
 Um die Anlenkungen berührungsfrei zu den Servo Schrauben zu bekommen, musste der Aus-
 schnitt für das Servo vergrößert und das Servo neu montiert werden.

 Gegenüber den alten Heckantrieben funktioniert die Neutralstellung der Bugantriebe infolge der
 vielen Umlenkhebel nur mit viel Spiel. Zusätzlich bedingen die Kunststoffantriebsteile der Schottel-
 antriebe ein negatives Wendemoment, welches die Antriebe ein wenig auslenken lässt.
 Wieweit das beim Fahrbetrieb stört wird man sehen. Notfalls muss das mit der Sendertrimmung
 ausgeglichen und später ggf. mechanisch angepasst werden.
 

 Bedingt durch die "Einfachheit" alter Sender muss die Mitteneinstellung bei den Funktionen me-
 chanisch erfolgen. Die im Schiff verbauten alten Robbe RS 10 Servos der Seabex hatten einen
 Vierkant.Mitnehmer auf dem die Ruderhebel saßen, sodass am Servo keine Feineinstellung zur
 Korrektur möglich war. Moderne Servos haben heute eine Verzahnung die einen Ausgleich durch
 Versetzten des Ruderhebels ermöglichen. Aber bei den erneuerten Servosd  musste eine weitere
 Feineinstellung über das Rudergestänge vorgenommen werden.



 Regelrprobleme mit den alten Robbe 30A HEC Kompaktreglern und deren Ersatz

 Die eingebauten zwei Regler haben nachgeschaltete Relaisgruppen. Heute ist das unvorstellbar.
 Die Regler haben je 4 Potis an denen die Drehrichtung, die Nullstellung und zwei Geschwindigkeits-
 einstellungen (vermutlich für die Fahrtrichtung) justiert werden können. Bei einem Regler gelang die
 Einstellung mit veränderlicher Drehzahlwahl. Der zweite Regler lässt derzeit nur Volle Drehzahlrege-
 lung in einer Richtungen zu. Das ist unbefriedigend und es wird die Verwendung moderner Regler
 notwendig.
 Da ungewiss war, wann der Sender des Freundes eintreffen wird, kaufte ich ein Set und musste
 vorerst mit meiner erworbenen, gebrauchten Promars die Funktion der Antriebe erproben. Und
 tatsächlich ist auch mit meiner Promars das Regler Problem nicht lösbar. Die Mittenkorrektur bei
 den Bug- und Heck-Antrieben gelang mit einem neuen Servo durch die Verstellung des Vielzahn-
 Ruderhebels.

 Nach einigen Tests mit den Ruderausschlägen wurde mir bereits klar, dass das Fahren des Schiff
 noch spannend werden wird. Man kann beim Fahrbetrieb gegebenenfalls Änderungen an den Trim-
 mungseinstellungen für die Geradeausfahrt vornehmen. Hätte man einen Sender der wie heute üb-
 lich programmierbar ist, kann das einfach erfolgen. Bei der alten Promars Technik geht das Umkeh-
 ren der Kanäle schon, sonst aber nichts mehr. So war es eben in der Zeit um 1980.

 Das Ergebnis stundenlanger Plagerei mit einem Regler endete mit der Erkenntnis, dass er schad-
 haft ist. Um das Problem zu beheben wurde für jede Antriebsgruppe ein New Rain 60A  Regler ein-
 gebaut. Doch auch hier bestand das Problem, dass ich alt und ... bin, mit den Kabeln herumhan-
 tierte und dabei gleich einen  Regler durch Falschpolung beleidigt habe. Zum Glück habe ich genü-
 gend auf Lager und dann klappte es. Um die bedingt ungünstig verstauten großen Akkus gut ver-
 drahten zu können, wurden Kabel angefertigt und ein zweipoliger Schiebeschalter, der Hauptschalter
 am Deckel des Akkuraumes eingebaut. Mit dem Schalter  werden beide Stromversorgungen der
 Regler und Motrgruppen geschaltet. - Über die Regler BECs werden der Empfännger, die Schalt-
 module und die Servos versorgt.
 
 Wie die Stromversorgung des Krans und Hubschraubers und---? (6V) bzw der Wasserpumpen
 erfolgen kann, musste noch erprobt werden. Es war abzuwarten, bis der Sender mit dem Schalter-
 Modul kommt, denn dann kann man erst sehen, was angesteuert wird. Nach dem Einbau des
 zweiten Schalter Moduls werden alle Funktionen aktivierbar sein.

 Zwischenzeitlich wurde wie geplant auch das Heck-Ruderservo getauscht, denn bei alten Steue-
 rungen im Sender ist eine Mittenkorrektur nicht möglich   Der Tausch gegen ein Servo mit ver-
 zahnter Rudernocke war daher auch hier angebracht. Die Verwendung war nicht so einfach wie
 gedacht möglich, da die vom Erbauer hergestellte Befestigung des Steuergestänges nicht sehr
 reparaturfreundlich war. Bei dem Hantieren an dem Steuergestänge verstellte sich ein Schottel-
 Antrieb und musste wieder mühsam normalisiert und eingestellt werden.

 Danach wurde an der Verkabelung weitergearbeitet und Ladekabel angefertigt, damit die Akkus
 zum Aufladen nicht aus dem Schiff genommen werden müssen, da die Pole sonst nicht erreicht
 werden können. - Weiters war der Endschalter am Hubseil zu erneuern. Mit Glück gelang die rich-
 tige Beschaltung eines ähnlichen Mikroschalters.

 Anschließend wurde durch externe Stromzuführung mit einer Lipo Zelle (anstelle 6V) versucht, die
 Kranfunktionen zu testen. Über die diversen Relaisklemmenanschlüsse gelang es die Hubwinde
 für den Kranhaken zu bewegen und das noch verdrillte Seil (~2m lang) ab- bzw. neu aufzurwickeln.
 Zur Verhinderung des seitlichen Abrutschens des Seiles von der Trommel wurde eine Seilführung
 eingebaut. Damit scheint dieses Problem gelöst. Die Endabschaltung durch den Mikroschalter
 funktionierte nicht.
 Weiters wurde die Bewegung des Kranarmes über Klemmen aktiviert. Auch hier waren die Seile
 verdrillt und nach der Entwirrung funktionierte der Kranarm wie er soll. Die Endabschaltung des
 angehobenen Kranarmes funjktionierte auch nicht. Die meisten Seilrollen drehen sich nicht. Zuletzt
 wurde der Anschluss des Motors für die Kranschwenkung gesucht und an den weiß markierten
 Klemmen gefunden. Er läuft, doch der Kran schwenkt nicht. Es bleibt zu hoffen, dass das Getriebe
 in Ordnung ist, denn es könnte in den Jahren der Lagerung durch händische Verdrehungen Scha-
 den genommen haben. Eine Reparatur wäre nur nach aufschneiden des Decks möglich.
- Aber
 vielleicht funktioniert ohnedies alles, wenn vom Sender aus gesteuert wird?

 Der künftig verwendete Sender und seine Funktionen
 

 Das Warten auf den Multi-Switch Sender hat sich gelohnt, der Sender ist eingetroffen und funktio-
 niert. Interessant ist, er besitzt mehrere Module und vor allem ein wichtiges Multi-Switch-Modul,
 
welches für die Sonderfunktionen der Seabex von entscheidender Bedeutung ist. Wie zu sehen
 war, war das Modul nicht angeschlossen. - Ein zweites Schalter Modul folgte zum Glück bald nach.
 Der Sender ist für 8 Funktionen ausgebaut und hat derzeit zwei Schalt-Prop-Module, bei denen
 ein Kanal geschaltet und der zweite mit dem Hebel zur Servoverstellung verwendet werden kann.
 Weiters ist ein Differential-Modul und ein Lehrer-Schüler-Modul eingebaut.Tatsächlich hat der
 Sender wie im Angebot angegeben, ein Sendemodul mit 41mHz, welches es normal nicht gibt.

 Infolge des Bedarfs eines zweiten Multi-Switch-Moduls muss ein Schalt-Prop-Modul ausgebaut
 werden. Der Grund dafür ist, dass der Sender nur 8 Kanäle (Funktionen) ermöglicht. Davon sind
 vier für die beiden Steuerknüppel (Kanäle 1-4) und für die beiden Multi-Switch-Module (Kanal 7
 und 8). Es verbleiben für ein Schalt-Prop-Modul nurmehr die Kanäle 5 und 6.
 Das bedeutete, dass eines der Schalt-Prop-Module ausgebaut werden musste. Das Differential-
 Modul
blieb vorerst ungenützt im Sender und das Lehrer-Schüler-Modul kann ebenfalls ungenützt,
 aber an anderer Stelle.
  
 Nachdem der Sender mit einem Akku 9,6V 2000mAh bestückt wurde, konnte geprüft werden, ob
 der 40mHz Empfänger meiner Steuerung mit dem Kanal (K 50) mit dem 41mHz.Sendemodul auch
 funktioniert. Ja, das 41mHz-Sendermodul finktioniert mit dem Kanal 50 ganz normal.
 Der Sender wurde intensiv gereinigt und danach zur Verbesserung der Erreichbarkeit der diversen
 Module, wurde das eingebaute Multi-Switch-Modul vor den linken Steuerknüppel versetzt und das
 neue Multi-Switch-Modul von Gerrit vor den rechten Knüppel.
 Oberhalb des rechten MSM (Multi-Switch-Modul) ist ein Switch-Prop-Modul (mit einem Drei-Stel-
 lungsschalter und einem Hebel für ein proportional steuerbares Servo) angeordnet und angeschlo-
 sen, es wird aber im Modell derzeit nicht benötigt. Damit sind alle 8 verfügbaren Steuerkanäle des
 Senders belegt.
 Im Sender sind die Knüppelfunktionen der Ruder und die Fahrtrichtungen (vor-aus-zurück) auf den
 ersten vier Kanälen, das Switch-Proportional-Modul auf dem 5. und 6. Kanal und die beiden MS
 Module belegen die Kanäle 7 und 8.

 Die Schalterfunktionen der Multi-Switch-Module sind:

Linkes Modul Rechtes Modul
5/6: Kran schwenken links - rechts (gelb) 5/6: Kranarm heben - senken (gelb)
4:   frei (schwarz) 4:    Kranhaken ab (grün)
3:    Positionslamp-Beleuchtung ( schwarz)   3:    Kranhaken auf (rot)
2:    Hubschrauber Rotor (schwarz)   2:    frei (schwarz)
1:    Wasserpumpe (rot)   1:    Martinshorn (rot)

 Fortsetzung des Berichtes nach dem Bilderblock.....

       
Versuchs Sender  F14  Muster-Sender Robbe ProMars die kritischen Schaltmodule der angekaufte Sender für das Modell
der fertige Sender für die Seabex One Bild vom Aufbau Schottelantriebe die neuen Schottel Antriebe am Heck die vorhandenen Antriebe am Bug 
ursprüngliche Schottel-Ansteuerung Bug Austauschservo mit Spezial Halterung  Bild nach erstem Servoeinbauversuch  mit neu angepasste Gestängen
Kranausleger  Hubseil Trommel Ausleger Winde Bliock auf Kran (Motorenseite)
Ansicht auf die Winden von oben  Haken mit gelbem gewicht   ein Winden-getriebemotor  Blick auf die Kranwelle 
Akkuraum - die Verbraucher-Stecker  Akkuraum - die Ladestecker/Akkustecker Akkuraumabdeckung mit Schlatern und Verschlusshebel  NEU_ linker Akku 
rechter Akku steht im Moment mittig  Hauptschalter und Stecker für regler  Blick auf die Regler und die Kurzschlusstelle am Motor  die neuen Schalter, links Hauptschalter, rechts für Sonderfunktionen 
Ansicht des an der Reling abgestellten Akkuraum Deckels  Skizze Schaltung für Anriebe Verdrahtung Sonderfiunktionen im Modell  Stromversorgung mit Graupner Nautic
   
das "Forschungs-U-Boot" U-Boot am KLranhaken    


 Der Kran - bis er wieder funktionierte, und dann die Arbeiten am Aufbau
 
 Um es kurz zu machen, ich testete mangels Sender die Funktionen des Krans durch externe Strom-
 versorgung. Das Hubseil funktionierte, auch das Heben und Senken des Kranarmes. Einzig der
 Kran schwenkte nicht, obwohl der Motor lief. Eine riesiege Sorge kam auf, denn um zu dem Motor
 zu gelangen würde den Ausbau der Decoder Module mit deren Relais und des Empfängers bedeu-
 ten. Hilfe aus  meinem Forum gab es zu dem Thema leider nicht. Solange der Sender mit den Schalt-
 modulen noch nicht da war, erprobte ich oft die Sonderfunktionen.

 Doch plötzlich funktionierte die Hubseilwinde nicht mehr, nachdem sie am Endschalter angelaufen
 war. Es schien als gäbe es einen Kurzschluss. Um das zu erkunden musste die Motorverkleidung
 des Windenmotors weg und die Kabel abgelötet werden. Mit Strom an den Motoranschlüssen ent-
 stand keine Bewegung, also musste der Motor ausgebaut werden. Das geht nur mitsamt der Win-
 dentrommel und erst nach dem Öffenen der örtlichen Kran-Seitenwand, wie man den früheren Spu-
 ren nach annehmen konnte. 
 In der Trommel steckt der Motor, ein 6V Micro Getriebemotor. Wo bekomme ich so einen Motor,
 wenn mein Motor defekt ist? Nur Freund und Helfer Gerrit kannte den Motor, was alleine auch schon
 wertvoll ist. Dann zog ich den Motor aus dem Getriebe und siehe da, er lief wieder.
 Vorsichtig steckte ich ihn wieder ins Getriebe und das bewegte sich auch wieder. Freude kam auf
 und die Windentrommel wurde wieder eingebaut und läuft bis heute.
 Die Ursache des Ausfalls des Motors dürfte eine Überlastung beim Aufwickeln gewesen sein, wo-
 durch sich die Trommel verschoben hatte und der Motor aus dem Getriebe herausgerutscht ist.
 Dann verkantete und steckte der Motor. Am Bild ist der kleine Getriebemotor zu sehen. Eine Nach-
 beschaffung scheint nahezu unmöglich!
 Die Abschaltung beim Hochziehen des Hakens mittels des eingebauten Mikroschalters funktionierte
 nicht, denn sie funktioniert nur, wie sich später zeigte, mit der Verwendung der Schalter-Module, da
 die Verdrahtung mit den Relais das so vorgibt.

 Der Antrieb des Kranarmes (mit dem gleichen Micro Motor wie bei der Seiklwinde) war in Ordnung,
 doch auch hier war für die intakte Endabschaltung des angehobenen Kranarmes das Schalter Mo-
 dul notwendig. (Schade, dass es für das Ablegen des Kranarmes keine Endabschaltung gibt)

 Wie sind der Kran und die anderen Sonderfunktionen zu betätigen?

 Der Betrieb des Kranes, insbesondere des Kranhakenseiles sollte nur in gut einsehbarer und naher
 Entfernung erfolgen. Zur besseren Sichtbarkeit wurde die Hakenbirne gelb gekennzeichnet.
 Achtung: Die vielen Micro-E-Getriebemotore des Krans  sind heute kaum mehr zu bekommen!
 Sie nehmen rasch Schaden, wenn die baulich vorgegebenen Endpositionen nicht eingehalten wer-
 den. Die Gewichtsbelastung des Krans darf nicht zu groß sein, das beschädigt die Windenmotore.

 Das Schwenken des Krans mit dem linken gelben Drei-Stellungsschalter 5/6 darf erst nach
 dem ausreichend hohen Anheben des Kranarmes erfolgen und sollte den Drehwinkel von +/- 90°
 nicht wesentlich überschreiten, da andernfalls Kabelschäden /Kurzschlüsse entstehen können.
 Der Schalter in Mittelstellung gestellt hält den Kran in der eingestellten Position an.
 Drückt man den Schalter nach vorne, schwenkt der Kran vom Schiff nach außen weg.
 (Bevor der Kran geschwenkt werden darf, muss der Kranarm hoch genug aufgezogen werden, um
 beim Schwenken die Löschspritzen und den Schwenkantrieb nicht zu beschädigen. Reparaturen
 sind kaum möglich!)

  Der Kranarm wird mit dem rechten gelben Drei-Stellungsschalter 5/6 auf- und abgesenkt oder
 in stabiler Lage belassen.
 Wird der Schalter nach vorne gedrückt, hebt sich der Kranarm.
 Das Ablegen des Kranarmes auf seiner Ablage ist eine schwierige Aufgabe, da mit dem Drei-Stel-
 lungsschalter nur kurze Impulse gegeben werden sollten, was schwierig ist. Liegt der Kranarm auf,
 den Schalter sofort in Mittelstellung lassen, da sonst das Seil lose wird und es dann zu Verwicke-
 lungen kommt.
 Es ist besser den Kran etwas oberhalb auf der Auflage zu belassen und ihn erst am Ende des Fahr-
 betriebes genau in die Ablage zu steuern.

 Der Kranhaken wird mit dem rechten roten Schalter 3 nicht bis zum Anschlag hochgezogen. Es
 ist zwar ein Endschalter vorhanden der die Funktion automatisch beendet, doch ist Vorsicht geboten.
 (Es könnte wie erwähnt  im Extremfall zu unreparierbaren Schaden kommen! - Daher ist empfeh-
 lenswert, diese Kranmanöver nur in der Nähe und bei guter Sicht auf den Kranhaken durchzuführen)
 Mit dem rechten grünen Schalter 4 erfolgt das Abspulen des Seiles, doch sollte der Endpunkt
 nicht überschritten werden (ca. 2m Seil), da beim Aufwickeln in falscher Richtung Wickelprobleme
 entstehen. (Tiefer als auf der Wasseroberfläche ist der Haken ohnedies nicht sichtbar.)

 Die Wasserpumpen werden mit dem linken roten Schalter 1 auf Länge des Tastendrucks
 eingeschaltet. (Derzeit nur eine Pumpe intakt).

 Die Alarmsirene wird mit dem rechten roten Schalter 1 auf Länge des Tastendrucks einge-
 schaltet.
 Anmerkung zum Thema Alarmsirene:
 Es fällt mir noch ein, dass alle Sonderfunktionen bei Abfall der Betriebsspannung im Sender zu
 spinnen beginnen und die Alarmsirene dabei mitwirkt.- Fahrbetrieb sofort beenden!

 Fertigstellung des Aufbaus mit dem Hubschrauber Landeplatz 

  Zwischendurch wurde der Hubschrauberplatz saniert, denn auf der Unterseite waren Klebestellen
 bei einigen Lei
sten gebrochen. Auch die Sicherheitsgitter mussten ausgebessert werden. Sollten
 sie optisch besser aussehen, müssten sie alle neu angefretigt werden. Die Ausbesserungen der
 Klebestellen erfolgte beidseitig nach Vorspannung des Landedecks und nachfolgender Klebung.
 Danach war die Optik besser geworden.
 Der vorne am Landedeck befindliche Lichtmast war einst beim Transport gebrochen und musste
 dafür eine neue Befestigung gefunden werden. -
 Um den Lichtmast künftig vor Bruch zu schützen,
 wurde er herausziehbar gemacht, um ihn beim Transport vor Schaden zu schützen
. Dazu wurde
 das Kabel der Stromversorgung verlängert und eine Halterung für den herausgezogenen Mast an-
 gefertigt. - Der  Mast kann nach dem Umlegen unter den etwas hochgehobenen Hubschrauber
 gelegt werden.

 Im Aufbau mussten Lampen versetzt werden, damit die Kabelstränge zusammengezogen werden
 konnten, wodurch die Abnahme und das Aufsetzen des Aufbaus erleichtert wird. Es gibt drei Kabel-
 stränge für a) den Lautsprecher der Sirene, b) die gesamte Beleuchtung und c) für den Hubschrauber.

 Der Akkuschacht und der Umgang mit den Akkus
 
 Im Modell kommen vier Bleiakkus zur Verwendung. Zwei parallel geschaltete große 6V 12Ah Akkus
 für beide Schottelgruppen, ein 6V 4,5Ah Akku für die Sonderfunktionen und für die Beleuchtung ein
 4V 4,5Ah Akku.
 Nach den Anschlüssen der Kabel an den Akkus werden sie im Rumpf untergebacht. Die zwei
 großen Akkus werden im Schiff in den seitlich auf dafür am Boden vorgesehenen Flächen aufge-
 stellt. Der kleine Akku wird mittig zwischen den großen Akkus in umgelegter Lage untergebracht
 (aufgestellt Kurzschlussgefahr!!!) und der Beleuchtungs Akku ist im Schacht vor der Elektronik.

  Nach einem schlimmen Kurzschluss wurde die Verdrahtung wie folgt abgeändert:

 Ursprünglich war jeder große Akku über einen Schaltkontakt eines zweipoligen Schiebeschalters
 mit einem Regler und der Motorgruppe verbunden. Infolge des aufgestellt stehenden kleine SOFU
 Akkus kam es nach dem Auflegen des Schachtdeckels am zweipoligen Schiebeschalter zu einem
 argen Kurzschluss der sogar die SOFU lahm legte. - Daher wurde die Verdahtung neu aufgebaut.

 Neu:

 Die Antriebsakkus und der SOFU-Akku sind getrennt von einander, jeder mit dem Schalter über
 eine KFZ- Flach-Sicherung (Antrieb 15A, SOFU 5A) in der Minus-Leitung verbunden. Nach dem
 Schalter gelangt der Strom zu den Verbrauchern.
 In der Verbindungsleitung der Minus Pole zur Parallelschaltung der großen Akkus befindet sich eine
 15A KFZ-Sicherung.
 Die Plus Pole der Akkus sind auch miteinander verbunden.
 Von den Schaltern laufen die Minus-Leitungen und von den Plus Polen die Plus-Leitungen zu
 den Verbrauchern.
 
Beide parallel geschalteten Akkus haben einen Ladestecker. Die Ladung der großen Akkus erfolgt
 also nur durch einen einzigen Ladestecker.

  Der Akku für die SOFUs muss immer liegen, da aufgestellt mit den vielen Kabeln der Platz zu
 den Schalteranschlüssen zu klein ist und daher Kurzschlussgefahr besteht!

 Auf dem  Deckel des Akkuschachts befindet sich hinter dem großen Stapel der Hauptschalter, 
 daneben der Schalter für die Sonderfunktionen. - Da die Kabel etwas steif sind, muss der Deckel
 mit einem Riegel gehalten werden.

 Vorbereitungen für den ersten Fahrbetrieb

 Das Modell wurde im Pool ausgewogen und ein mehrminütiger Lauftest zur Prüfung der Antriebe
 und der Dichtheit durchgeführt. Dabei wurde auch die Funktion die Steuerung des Modells und die
 Auswirkungen der Steuerbefehle erprobt.

 Der Rumpf ohne Aufbau schwamm in ziemlich ausgewogener Form. Einschaltung der Schottel-An-
 tirebe ließen keinen Wassereintritt erkennen. Mit dem Aufbau zeigte sich ein erhebliche Seitenbe-
 lastung die mit 600g Blei ausgeglichen werden musste. Die Bleiplatten wurden am Deck aufgelegt.
 Es war zu sehen, dass das Rumpfheck tiefer ins Wasser muss, was durch Zuladung im hinteren
 Batterieschachtdurch einen Bleiakku erfolgen kann. Ansonsten müssen die Gewichte im Heckbe-
 reich untergebracht werden, was noch Nachdenken erforderte.

 Die ersten Fahrversuche waren überraschend, denn die zu knapp unter Wasser befindlichen Heck-
 antriebe funktionierten trotzdem gut und man kann damit das Schiff am Ort drehen. Die Bugan-
 triebe ermöglichen ebenfalls hohe Wendigkeit.
 Das Steuern beider Antriebe für die Seitenbewegung des Modells bedurfte der vorherigen Überle-
 gung, welcher Antrieb in welche Richtung wirken muss und in welcher Intensität die Drehzahlen der
 Antriebe erfolgen muss, um eine genaue Parallelbewegung zu erreichen. - Darüber hinaus muss
 die Ruderwirkung mit viel Gefühl ausgeübt werden, das sonst das Modell erhebliche "Ecken" fährt
 und krängt.

 Bei den Nacharbeiten wurde der Kran unbewußt angehoben, wodurch immer ein Problem mit der
 Verwicklung der Seile folgt. Nach dem neuerlichen Einfädeln der Seile ist alles in Ordnung.

 Chaos bei der Fertigstellung - Kurzschluss mit Folgen

 Nachdem alles nach der ersten Waaserung fertig war (!), wurde der Akkuschacht Deckel geschlos-
 sen und vetrriegelt. Plötzlich begann es aus dem Lüftungsspalt des Schachtes stark zu qualmen.
 Rasch wurde der Deckel entfernt und brennende Kabelverbindungen getrennt. Nach dem Rauchab-
 zug war zum Glück kein anderer Schaden zu erkennen. Nach der wie oben beschriebenen Repara-
 tur der Verkabelung war sofort ein Schaden an einem Fahrtregler zu bemerken - schlimmer noch -,
 die Sonderfunktionen funktionieren nicht mehr. - Der sofort überprüfte Empfänger zeigte jedoch
 keinen Schaden.
 
 Mit großem Schreck war zu sehen, dass alle Sonderfunktionen ausgefallen sind. Das ist ein Chaos,
 denn wenn die Module oder die Relais defekt sind, ist Ersatz nur schwer und zeitraubend möglich.
 Daraufhin wurde überprüft ob die Leitungen vom Akku bis zur Elektronikplatte durchleitend sind.
 Ja, es wurden sogar mehrere Klemmen gefunden, von denen eine Kontakt bis zum Akku bestand.
 Mit dem Voltmeter wurden alle Klemmen überprüft wo die Stromführend sind. Doch es kam zu keiner
 Feststellung, dass ein Schaden vorliegt.

 Dann kam ich auf die Idee, die Decoder aus einem externen 5zeller NiMh Akku zu versorgen, um zu
 erkennen ob sie arbeiten. Siehe da die Relais klickten wieder,doch bewegt hat sich aber nichts.
 Einzig war zu sehen, dass
 das Licht-Relais anspricht und mit der LiFePo-Zelle das Hecklicht brannte. Auch die Wasser-
 pumpen liefen (doch wegen eines Schadens an einem Anshluss wurde eine Pumpe abgeschaltet).
 Die wichtigen Kranfunktionen blieben noch ohne Bewegung und auch der Hubschrauber Rotor stand
 still. 
 Nun wurde klar ersichtlich, dass die Stromzufuhr zu den 6V Sonderfunktionen unterbrochen ist.

 Jetzt engte sich der Kreis des Fehlers ein, doch wo genau liegt er? Die von mir angefertigten Skiz-
 zen machten mir die Stromversorgung überschaubar, sodass es nur an einem fehlenden Minus-
 Kabelanschluss an einer wichtigen Klemme liegen konnte. Das bestätigten auch die Durchgangs-
 prüfungen. In der Folge wurde ein neues Kabel eingezogen. Die anfangs noch mit dem Extern-Akku
 versorgten Decoder konnten nun mit der neuen Kabelverbindung alle Sonderfunktionen zum Leben
 erwecken. Lediglich die Wasserpumpe stand jetzt still, da auch sie jetzt auch einen Masseanschlus
 brauchte. Zuletzt wurden die Decoderkabel Stromkabel wieder an den zugehörigen Klemmen ange-
 schlossen und danach funktionierten alle Sonderfunktionen wie sie sollen.
 Offenbar hat der Kabelbrand an einer nicht einsehbaren Stelle zu einer Kabelunterbrechung geführt!
 Gott sei Dank konnte ich den Fehler beheben.

 Vor Freude kaufte ich ein Mini U Boot, welches mit dem Kran gehoben und Ortsverändert werden
 kann. Das EInhaken des Kranhakens stellte sich als schwierige Aufgabe dar. Am schwimmenden
 Schiff scheint das Absetzen des U.Bootes möglich, das Aufnehmen aus dem Wasser ist mehr als
 ein Glücklspiel.

 Die zweite Auswiegung des Modells und ein Fahrtest

 Um das nun mit den ersten Bleizugaben und allen Akkus bestückte Modell für den Fahrbetrieb zu trim-
 men musste es nochmals ins Wasser. Um das schwere Modell über die Slipbahn der alten Werft zu
 Wasser zu bringen, musste ein Transportwagen angeschafft und für den Zweck adaptiert werden. Die
 Beschreibung dazu ist vai den Link Slipwagen zu sehen.

 Mühsam und mit Hilfe des Bekannten Tom konnte das Modell mit dem Slipwagen zum Wasser trans-
 portiert werden. Dabei musste der Wagen so weit ins Wasser geschoben werden, bís das Modell auf-
 schwamm. Danach wurde mit Bleigewichten versucht, die Wasserlinie zu erreichen. im Heckteil
 mussten gut 300g auf Seite des Krans nachgegeben werden. Die nachfolgende Fahrt ließ erkennen,
 dass noch etwas mehr Blei auf dieser Seite gebraucht wird. Zu sehen war auch, dass die im Bug unter-
 gebrachte Bleimenge halbiert werden muss.
 Die Fahrversuche waren eigenartig für mich, da die Heckantriebe eher schwach wirkten. Im Gegensatz
 schienen die Bugantriebe mehr Fahrt zu erzeugen.

 Da das Boot von Tom plötzlich nichtmehr fuhr, war ein Rettungseinsatz fällig geworden. Um rasch zum
 liegen gebliebenen Schiff zu kommen wurde volle Kraftz voraus gesteuert . Dabei fielen die Heckan-
 triebe aus und arbeiteten nurmehr bei langsamer Fahrteinstellung. Es gelang das Modell zum Ufer zu
 bugsieren. Ausfallursache: Senderakku leer. Das Torpedoboot von Tom fuhr ansonsten zügig und gab
 ein interessantes Fahrbild ab.

  Nach einigen Seitenfahrversuchen und Drehungen wurden die Sonderfunktionen Löschkanonen und
 Kran erprobt und sie funktionierten einwandfrei. Die gesamte Fahrzeit betrug mehr als 30 Minuten.
 Fahrvideo vom Hafen

 Das Bergen der Seabex gestaltete sich spannend, denn mehrere Anfahrversuche verfehlten den Slip-
 wagen, denn es war nicht möglich 3m weit im Wasser stehend den Sender abzulegen. Das Modell
 wurde schließlich händisch am Slipwagen aufgelegt und abtransportiert.

 Vor dem EInräumen in Auto wurde nachgesehen, ob Wasser eingedrungen ist. Es war kein Wasser
 zu entdecken und so wurde klar, dass die nachträgliche Abdichtung des Deckels des Moon Pools ge-
 wirkt hat. 
 Bei den Heckantrieben war zu bemerken, dass bei höherer Drehzahl das Tellerzahnrad bei den
 Antrieben außer Eingriff kommt. Um das zu verbessern müssen die Antriebseinheiten mit den
 Propellern nach oben gedrückt werden und Gegendruck auf den Tellerrädern erfolgen. Es scheint als
 sind die Heckantriebe nicht optimal eingebaut worden. Das große Spiel verursacht durch schlechten
 Zahnradeingriff an den der Heckantriebenverursacht das laute Laufgeräusch. Die Montage eines das
 Axialspiel verringernden Distanzringes wurde versucht, wegen ungewisser Langzeitwirkung aber weg-
 gelassen.

 Ansonsten ist das Modell für Fahrten jetzt einsatzbereit und die Sonderfunktionen können im Nahbe-
 reich eine nette Ergänzung zum Fahrbetrieb sein. - Schwierig war für mich der Transport des Modells
 vom Auto zum Wasser. Vielleicht fällt das meinem Freund Franz, dem Besitzer, leichter.