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Nachdem ich kein Elektroniker bin, brauche ich oft
Tipps von Experten, die mir bei der Behebung von Störungen
etc.helfen und für die ich sehr dankbar bin. Ich habe
mir in den Kopf gesetzt, mit solchen alten
Steuerungen zur erleben, wie einst um 1960 die
Modellbauer damit zurecht kommen mussten.
Meine
bisherigen Erfahrungen erstrecken sich nur auf Telecont
und vor allem auf Graupner Variophon Steuerungen
aus der Tipp-Ära. Leider waren meine Anlagen, speziell
die von Telecont, beim Kauf im Internet meist
unbrauchbar. Bei den Grundig-Graupner
Anlagen habe ich bessere Erfahrungen gemacht, doch auch da gibt es einige Dinge, die den Sender oder
die Schaltstufen nur minder verwendbar wer- den
lassen. Man kann mit einigem Geschick und mit fachlichen
Kenntnissen die Fehler auch selbst beheben. Bei
meinen zugekauften und lange irgendwo gelegenen Sendern
liegt meist ein Oxydations- problem an den
Mikroschaltern der Knüppel vor. Natürlich verlieren auch
Elkos usw. oder gar die Transistoren ihre
volle Funktion und es bedarf eines Austauschs.
Variophon Sender und Varioton Schaltstufen Leider
liegen meine Fähigkeiten nicht in diesem Bereich und ich
bin froh wenn sich jemand findet, der mir die
Lötarbeit an den ehrwürdigen Printplatten abnimmt. Aber
unter den Modellbauern gibt es viele, die doch
damit zurecht kommen könnten, wenn sie einen Hinweis hätten, wie
man eine Reparatur durch- führen kann. Daher habe ich mit Unterstützung vom mit der
Elektronik vertrauten Freund Gerrit eine Reparaturbe-
schreibung bekommen, welche die Reinigung der Kontalkte der
Steuerknüppel beschreibt und den Tausch von
Elkos. Hier der Link zum Bericht: Reparatur
Variophon Sender Knüppelschalter,
Elko Tausch
Rudermaschinen, Graupner Varioton
Schaltstufen, Graupner Steckerkabel
Weiters sind die Graupner Varioton
Schaltstufen meist ein Problem, da sie oft nurmehr
halbseitig funk- tionieren. Ein Experte bezieht
diese Ausfälle auf defekte Transistoren und Bauteile die
außerdem sehr schwierig zu ersetzen sind.
- Meine leider nur laienhaften Erfahrungen erkennen
allerdings das Problem oft an den Steckbuchsen, da die Stecker
meist sehr
schwer an- und abzustecken sind. Der Druck oder gerinege
Verdrehungen belasten die Buchse erheblich. Die geringen
Lageveränderungen der Buchse bewirken. dass die dünnen
Drahtbrücken von den Buchsenlontakten zur Pritplatte
brechen oder die Löt- stelle bei der Leiterbahn
keinen Kontakt mehr hat.
Mehrfach sah ich, dass diese Verbindungen
nicht (-mehr) gut eingelötet oder gar gebrochen sind.
Diese Drähte auszutauschen oder zu erneuern
schaffe ich mit den Augen und dem Lötkloben nicht mehr.
Dazu müsste ich die Buchse von der Printplatte
entfernen, was nicht einfach und schadlos möglich ist. Bisher schlugen alle
meine Versuche fehl und die
halbseitigen Stufen sind nun ganz dahin. Funktionierende
Ersatz Schaltstufen sind äußerst rar. Mein
Erfahrungsbericht bezieht sich auf Reparatur- und
Servicearbeiten an Rudermaschinen. Da gibt es aus den frühen Zeiten
seltsame Konstruktionen. Und bei den alten Graupner
Rudermaschinen steht meist die Geräuschbildung im
Getriebe, die sogar die Laufeigenschaften beeinflusst,
an erster Stelle.
Im Anschluss folgen
Bilder der Servicearbeit oder Reparatur diverser
Rudermaschinen die meist mit viel Mechankik und
Schlaifkontakten arbeiteten.
Danach folgt
die Beschreibung der Graupner Rudermaschinen und deren
Servicebedarf, sowie die Ver- wendbarkeit vin
Graupner Steckerkabeln.
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Robbe- und EKV Rudermaschinen |
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Robbe Navimat MN |
Navimat MN Teile |
Steuerscheibe und Schleifer |
Blick auf den Antrieb |
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Robbe Rotator (2,4V) |
Robbe Rotator-Fahrtrichtungsumschalter |
sein Innenleben |
Umpolservo
Funktionsvideo |
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Robbe Navimat FMS |
die Fliehkraftkupplung |
Getriebe fertig eingebaut |
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Telecont Einkanal Rudermaschine R1 |
BA Telecont R1
Funktionsvideo |
mit Standard Steuerscheibe |
Betriebsanleitung Telecont R1 |
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Zweikanal Rudermaschine R2* |
Zweikanal Rudermaschine R1* |
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Einlanal Rudermaschine EKV Rekord |
Seitenansicht |
Unteransicht mit Kontakten |
der seltsame "Motor" der Steuerscheibe |
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Zweikanal Rudermaschine EKV ZR6 |
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EKV Zweikanal Rudermaschine |
Getriebeansicht |
Verriegelungsmechanik |
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Graupner Rudermaschinen |
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Graupner Bellamatic, 2 Kanal- Rm. |
der (viel gebrauchte) Rudetrhebel |
der Micro Motor mit Getriebe |
Ruderzhebenlantrieb, siehe auch die Rückstellfeder |
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Graupner
ServoAutomatic II , 2 K-Rm |
das Getriebe |
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Servoautomatic (erste Version) mit größerem Motor |
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GRaupner Fahrtregler, 2K-$Rm |
Graupner Trimmomatic, 2K-Rm |
Graupner Variomatic, 2K-Rm |
ServoAutomatic mit Umpolsatz |
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Fahrtregler mit 7pol Stecker |
Ansicht Widerstand |
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die Kupplung im Vorderteil |
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GR-Unimatic, 1 Kanal-Rm. |
Unimatik i8nnen: die Steuerscheibe |
GR-Kinematic !
Kanal-Rudermaschine für Auto- und Schiff
Funktionsvideo |
Ansicht Motorschalter der Kinematic |
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Graupner Rudermaschinen-Servicearbeiten
und die diversen
Steckerkabel |
Rudermaschinen
Die Rudermaschinen der Varioton-Serie,
wie Bellamatic, Servoautomatic, Motomatic, Trimmomatic,
usw., aber auch in vielen Antrieben, zB
Kranwindentrommeln bei der Seabex. Diese Einheiten
werden alle mit dem Micro Spezialmotor
angetrieben. Der Motor hat nachgeschaltet ein
umfangreiches, an die Verwen- dung abgestimmtes
Miniatur Getriebe mit Metallzahnrädern und Stahlachsen.
Wenn die Rudermaschinen zu quietschen beginnen
liegt das nicht am hochdrehenden Motor, sondern an den
trockenen Lagerrstellen im Getriebe. Daher
steht in der Betriebsanleitung dass
der Motor nicht geölt
werden darf, denn es würde ohnedies nichts
nützen, aber den Motor beschädigen.
Um dem
Quietschen z.B. bei einer
Bellamatic Einhalt zu gebieten muss der Motor
ausgebaut werden. Dazu
muss zuerst die graue Schutzhaube nach unten abgezogen
werden. Oft ist das schwierig, da sie geklebt
sein kann. Wie man am Aufbau der Bellamatic auf obigen
Bildern sehen kann ist unter der kleinen schwarzen
Abdeckung auf der Oberseite die Rutschkupplung
vorhanden. Diese sitzt verdrehgesichert auf der
Getriebewelle und lässt sich nach oben abziehen. Am
inzwischen sichtbaren Motorgehäuse kann der Motor samt
Getriebe aus der Befestigungsplatte nach unten
herausgezogen werden. Dabei sind minimale Verdrehungen
von+/-1mm möglich.
Ein Kapitel an
Heiklichkeit ist die Zerlegung des Getriebes. Davor
würde ich schon schlecht sehenden und mit
weniger gefühlvollen Fingern lebenden dringend abraten.
Es ist ohnedies nicht unbedingt nötig, das
Getriebe zu zerlegen. Geduld ist angebracht und dünnes
Schmieröl in Tröpfchen auf die sichtbaren Lagerstellen
mehrfach aufgeträufelt. - Noch nicht versucht habe ich
eine seitliche kleine Bohrung im Getriebegehäuse
einzubringen und dort eine quasi "Spülung" des Getriebes
durchzuführen. Das dünne (Anti Rost Öl) Öl muss
dann durch die Bohrung wieder ablaufen! - Bisher habe
ich nur unzerlegt von "oben" geölt und meist
damit Erfolg gehabt.
Sinngemäß erfolgt eine
Behebung von Laufgeräuschen bei den Rudermaschinen immer
am Motorge- triebe und nur gering an den
Getrieberädern wie z.B. bei der Servoautomatic (s.
oben).
Beim
Fahrtregler und vermutlich auch bei der
Trimmomatic (noch nicht
zerlegt) gilt Obiges auch. Hier kann ich
berichten, dass der Fahrtregler aus zwei Gehäuseteilen
besteht, die mit dem Klebestreifen zusammengehalten
werden. Im Gehäuse sitzt der Getriebemotor der eine
Ausgangswelle mit einem Quer- schlitz hat. Im
anderen Teil zum Widerstand hin ist die Bohrung der
Abtriebswelle so groß, dass die Welle vom
Getriebemotor hineinpasst. Sie hat ebenfalls ein Schlitz
in dem ein Metallstreifen liegt der gegen seitliches
Herausrutschen umgebogen ist. Die Getriebewelle muss mit
dem Schlitz auf den Metallsteifen auf- und in
die Bohrung eingeschoben werden. (siehe Bild oben) Danach
wird der hinere Teil aufgeschoben (vor dem Zerlegen
markiert) und etwas verdreht, sodass er den
Getriebemotor gut anpresst. In dieser Stellung wird der
Klebestreifen auf der Tefffuge aufgebracht und
er hält die Teile zusammen, damit der Getriebemotor
nicht aus der Kupplung herausrutschen kann.
Da
der Getriebemotor sehr stark ist muss bei Verlust des
Metall-Kupplungsstreifens ein Ersatz gefunden werden.
Ich musste dazu einen 5mm Streifen Beryllium Blech
0,25mm verwenden, der in einer Lage dauerhaft
nicht ausreichte und doppellagig (0,5mm) eingelegt
werden musste.
Steckerkabel
Ein
wichtiger und leidiger Punkt ist heutzutage die Beschaltung der
Graupner Steckerkabel für diverse Anwendungen. Bei
den diversen Kablen wie Schalterkabel, Servokabel ,etc.,
gleichgültig ob für Varioton oder Variophon
Anlagen, gibt es gravierende Unterschiede. Das zeigte
sich, als ich eine farblich der von Graupner
empfohlene Verdrahtung einer Kinematic Rudermaschine
herstellen wollte. Ein Fehlschlag! Grundsätzlichist
hier zu erwähnen, dass Graupner bei alten Anlagen (zB.
Bellapohon oder davor) mit den größeren 7-poligen Steckern
arbeitete. Deren Pinbelegung ist anders und
korrespondiert nicht mit den später üblichen
Kabelfarben. Die modernen Kabel
mit 8-poligen
Steckern sehen sehr ähnlich aus, doch sind sie kleiner
und sind in den
Steckern oft unterschiedlich mit den
Kontaktstiften (Pins) verdrahtet, und es besteht u.U.
Kurzschluss- gefahr! Ein kleiner Überblick über
die wesentlichen Kontaktbelegungen folgt unten.
Dazu
noch eine Erklärung eines Freundes, die ich erhielt, als
ich mit der Kinematic Erprobung
bei den Varioton.Schaltstufen nicht zurecht gekommen
bin: Die 7
polige Verbinder (= alte Röhrensockel wie bei Graupner
Polytron und Metz/Hegi verwandt), mit denen
kannst Du bei Varioton Schaltstufen nix anfangen, weil
die Stecker nicht passen. - Klar!
Zu den 8
poligen Steckern mit Kunststoffpin und
Verdrehsicherungsstift mittig, da gibt es jedoch ver- schiedene
Kabelausführungen:
a)
Wenn du bei der Varioton die zweiadrigen Servokabel (und
damit die Versorgung aller Servos über den
Servoakku und Pin 7 / 8, dann für alle Stufen gleich)
nutzt, dann ist keine Mischung verschiedener
Servospannungen möglich. Bei
Nutzung des achtadrigen Kabels BNr. 3679
bist du dagegen völlig frei, entweder die Standard 2,4V Servoversorgung
(Pin 7/8) zu nutzen, oder mit einer eigenen Versorgung
(kann auch verschieden für jeden Kanal
/Schaltsufe sein) nur die Relaiskontakte
(siehe Bild unten) zu nutzen. Also mit diesem Kabel
kannst du individuelle Versorgungsspannungen für jeden einzelnen Kanal nutzen.
b)
die Ladekabel mit 4 Adern blau / rot / grau / schwarz,
sind lim Steker leider mit den Pins 5 - 8 verbun-
den, daher für
zB einen
Kinematic Anschluss mit 4,5V ungeeignet!
c)
die Schalterkabel mit der zusätzlichen Antennenleitung:
Ebenfalls ungeeignet da der Antennendraht entweder nur mit Pin 2 oder manchmal auch mit Pin 1 und 2
verbunden ist, und die restliche Belegung wie beim
Ladekabel b)
ist.
d)
Servokabel für die Varioprop
Servos der ersten Generation (Servos ohne
eingebaute Elektronik), das Kabel hat 5 Adern
mit folgender Belegung: grau auf Pin 1; rot auf Pin 3;
grün auf Pin 5; gelb auf Pin 6; weiss auf Pin
8. (Funktion dort : rot / grau Motor, weiss / grün /
gelb sind die Potileitungen zur Positions-
rückmeldung an die Stufe). - Leider auch nicht für den
Kinematic Anschluss an Varioton Schaltstufen ge-
eignet, da die erforderlichen Pins 1/2 oder 4/5 nicht
komplett belegt sind.
e)
das achtadrige Kabel 3679, Belegung bekannt (siehe Bild
unten) und für alle Anschlussfälle
verwendbar. Also: Wenn
du
neben den 4,5 Volt für die Kinematic auch noch
die Standard-2,4 Volt für andere Servos benötigst, dann
führt kein Weg an dem 8 adrigen
Kabel 3679 vorbei!
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Servokabel 7 polig |
Servokabel 8 polig |
Servokabel Bellamatic etc. |
Steckerkabek Varioprop (Nr. 3679) |
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Kinematic Anschlluss |
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