Willkommen
   
  Meine Modelle
   
  Neue Projekte
   
  Motorensammlung
   
  Fernsteuerungssammlg
   
  Modellbau und -technik
   
  Modellbaumarkt
   
  FMBC Austria
   
   
   
  Modellflug und ÖAeC
   
  Links
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   Meine Modellflugfreunde - Fred Kroissenbrunner
 
 
 Während meiner Aktivitäten mit dem Porsche Classic Club Austria (PCCA) lernte ich Fred Kroissenbrunner
 kennen. Als Aktivist für die Transaxle-Porsche-Freunde engagierte er sich sehr. Im Lauf der Zeit wurde er zum
 Organisationsspezialisten für Großveransatltungen. In dieser Zeit herrschte größte Missstimmung der anderen
 österr. Porsche Clubs mit dem PCCA, da wir im Auftrag dertPorsche Stuttgart Clubbetreuung, in ganz Öster-
 reich unsere Mitrglieder zu betreuen haben. Dadurch fühlten sich die Alt-Klubs übergangen, da sie meinten, wir
 "grasen auf ihren Wiesen". Um zu beweisen, dass wir Aug in Auge mit den anderen Clubs sind, trotz der erst
 kurzen Bestandszeit, das konnten wir nur mit hervorragenden Clubveranstaltungen belegen.

 Fred organisierte 2 Mal den F.A.Porsche Cup in Zell am See, seinem Geburtsort. Die mit 136 und 160 Teilneh-
 mern sehr gut besuchten Veranstaltungen, die zweite in erstmaliger Gemeinschaft mit dem PC Salzburg, waren
 in jeder Hinsicht von Fred bestorganisiert worden und brachten dem PCCA größte Anerkennung von Porsche
 Stuttgart und Porsche Österreich ein. Ich dankte ihm natürlich für seine hervorragende Arbeit und versprach,
 mich irgendwann einmal erkenntlich zu zeigen und auch für ihn etwas Besonderes zu leisten. - Nach meinem
 Ausscheiden aus dem PCCA blieb die Verbindung zu Fred bis heute aufrecht.

 Die Verbindung zum Modellbau ergab sich, da Fred früher mehrfach in verschiedenen Modellflugsparten in der
 Salzburger Landesmeisterschaft siegreich war und er noch immer seine Modelle besitzt. Nach mehreren
 Jahren nach meiner Porschezeit bat er mich, für ihn ein Modell zu bauen, eine Cessna L 19 - Bird Dog. Zu
 diesem Flugeug hat er von Kindheit an eine enge Beziehung, da sein Vater Pilot beim Bundesheer war und mit
 der L 19 geflogen ist.

 Ich baute also also als Revanche mein erstes Großmodell im Maßstab 1:3 ohne zu unterlassen, Fred darauf
 hinzuweisen, dass ich ein so großes Modell (3,7m Spannweite, 20 kg) noch nie gebaut habe. So wie ich ihm
 vor Jahren vertraut habe, dass er die großen Veranstaltungen optimal organisiert, so verließ er sich auf mich,
 dass ich das Modell richtig bauen werde. Es ist mir auch gelungen.

 Tatsächlich flog das Modell sehr gut, doch die fast tägliche Fliegerei damit, währte nur ein dreiviertel Jahr lang.
 Dann wurde das Modell einmal zu schnell und das Ergebnis war ein kaputter Rumpf und ein Motor mit verboge-
 ner Kurbelwelle. So wie Fred ist, kaufte er einen Ersatzrumpf, ließ den Motor beim Hersteller reparieren und
 bestellte bei Rosenthal gleich einen zweiten kompletten Bausatz mit dazu.

 Ich bekam damals Krebs und Chemotherapie und war längere Zeit außer Gefecht und nicht in der Lage etwas
 zu arbeiten. Fred besuchte mich öfter und half mir die schwere Krankheit zu vergessen. Er bat mich, auch als
 Beschäftigungstherapie gedacht, die kaputte Bird Dog wieder zu reparieren und auch gleich, die zweite
 parallel mit zu bauen. Unter dem Hinweis, dass ich keinen Fertigstellungstermin garantieren kann, begann ich
 mit dem Bau.

 Etwa zu dieser Zeit kauftze sich Fred einen aufgelassenen Privatflugplatz samt Hangar usw. Dort hatte er reich-
 lich Platz für seine Modelle und die von ihm zwischenzeitlich restaurierten Porsche Traktoren.

 Eine neuerliche, unangenehmere Chemotherapie lief bei mir an und Fred nützte die Zeit, den Privatpiloten-
 schein zu erwerben. Da ihn sein Vater aus Zell am See kommend öfter auf seinem Flugplatz besuchte, kam der
 bei ihm der Wunsch auf, selbst eine Bird Dog zu kaufen und zhu fliegen. Diese Maschiene  trägt die Markierung
 "US ARMY" und ist sehr gepflegt. Er fliegt nun so oft es möglich mit der "Echten" Bird Dog in halb Europe
 umher und seine Großmodelle bleiben hängen an den Dachstreben des Hangars hochgezogen da.- Schließlich
 hatte Fred einen schweren Unfall mit dem Propeller seinen großen L 19 und fiel auch etwa eineinhalb Jahre aus.
 Das bedeutete, dass ich ihm zwar vor seinem Unfall schon die reparierte Bird Dog ausliefern konnte, die zweite
 zur Lackierung des Rumpfes und der anderen Teile übergebene L 19 - US Army Version, bei ihm aber liegen
 geblieben ist. Ein Endzusammenbau war also nicht möglich und viele Bauteile standen in der Garage um und
 behinderten ein wenig. Zum Glück kam Fred wieder an seine frühere Schaffenskraft heran und  konnte das
 Modell im Frühjahr 2018 lackieren.

 Ich war froh, als ich ihm die L 19 ausliefern und wir sie bei ihm zusammenbauen konnte. Der beiden Erstflüge
 verliefen erfolgreich, sieht man davon ab, dass das von Rosenthal geänderte Fahrwerk zu schwach ist. Mit
 einem gewissen Wehmut musste ich Fred sagen, dass ich ihm für weitere Reparaturen seiner Modelle nicht
 mehr zur Verfügung stehen werde. Meine Jahre sind fortgeschritten und der Platz in meiner Garage nicht mehr
 geworden, sodass ich mich nicht mehr in der Lage befinde, solche Großmodelle zu bauen. Ich denke er hat das
 akzeptiert.

 Wir treffen einander gelegentlich und es wird möglich sein, mit ihm auf seinem Flugplatz gemeinsam Modellflug
 zu betreiben. Darauf freut sich auch mein Sohn Stefan und ich schon sehr.

 Fred hat ja eine eigene Homepage zu seinen Bird Dog Aktivitäten auf der ersichtlich ist, womit er beschäftigt
 ist und was er macht:

 
BD Nr 1   BD Nr 1 nach Reparatur BD Nr 2  "US ARMY"