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   1043.01 ÖBB (Lima)  -  Nachrüstung der Beleuchtung
 
 
 Mein Interesse an österreichischen Lokomotiven führte dazu, dass ich nach einer
 preiswerten Variante einer 1043 in HO Ausschau hielt. Ich kam auf eine 1043 von
 Lima und ersteigerte sie. Von der Beschreibung her handelte es sich um ein
 durchschnittlich zur bewertendes Modell zu einem günstigen Preis. Nun war ich
 gespannt, was mich erwartet, wie brauchbar diese Lok wohl sein werde.
 
 Nach Erhalt des Päckchens fand ich eine ganz brauchbare Lok vor, ein Leichtge-
 wicht ohne Beleuchtung, dafür aber mit akzeptablen Laufeigenschaften. Schon bei
 der ersten Testfahrt merkte ich, dass nur 3 antike, beleuchtete  Trix-Blech-
 Schnellzugwagen das Limit bei der Zugkraft darstellen. Allerdings ohne Haftreifen!

 

1043 - Lima - modifiziert
Fahrvideo
 Ungeachtet dessen war festzustellen, dass die Lok nicht sehr verschmutzt war und nur wenige Kratzer zu sehen
 waren. Beim Abnehmen des Lokaufbaus fiel mir das Fehlen einer Klemmnase am Gehäuse auf, weshalb es an
 einer Seite nicht ganz mit dem Chassis bündig war. Mit wenig Überaschung traf mich das Fehlen einer beidsei-
 tigen Stirnbeleuchtung und die Existenz primitiver und wackelig ausgeführter Stromabnehmer. Aber mit Ober-
 leitung rechnet man bei Lima ohnedies nicht, das kann sich jeder wenn er möchte nachrüsten.
 Die erste Aufarbeitung bestand in der Demontage der Stromabnehmer und deren Reinigung, Begradigung und
 Lackierung mit roter Farbe. Dann wurde die Dachstromleitung entfernt und durch einen passenden Kupfetdraht,
 der später auch rot lackiert wurde, ersetzt.
 
 Um die Lok auf der Anlage meines Freundes fahren lassen zu können, Müssen zur Verlangsamung Diodenpa-
 kete (1 N 4001) eingelötet werden, die eine Versorgungsspannung von 14 bis 16 V auf annähernd 12V herun-
 terreduzieren (in Wärme verwandeln). Die Schaltung ist unten im Bild zu sehen.

 Im nächsten Arbeitsgang wurden an jedem Fahrerstand Lampensockel mit kleinen Glühlämpchen eingeklebt.
 Die Verdrahtung wurde anschließend gleich mit zwei wechselweise wirkenden Dioden 1 N4148 verbunden, die
 nun die Lämpchen fahrtrichtungsabhängig erleuchten lassen. - Da die Lämpchen zu hell leuchteten mussten im
 Fahrerstand Abschirmungen aus Verpackungsplastikmaterial hergestellt werden, die fahrerstandseitig Matt- 
 schwarz lackiert wurden. Um das Durchscheinen zu reduzieren klebte ich schwarzes Dekorband auf. Die Lämp-
 chen mussten wegen der Bauhöhe dann leicht ins Lokinnere gebogen werden, damit das Gehäuse richtig am
 Lokrahmen aufliegen konnte.

 Etwas schwieriger gestaltete sich der Ersatz einer abgebrochenen Gehäusehalterung. Diese konnte aber durch
 Einklebung (Sekundenkleber) eines schmalen Streifens aus  Messingbelch mit einer "Nase" ersetzt werden. Das
 Gehäuse sitz gut fest .... und ein Votrinenstück ist die Lok ohnedies nicht.

 Nach der Montage der wackeligen Stromabnehmer wurde am Motorgehäuse ein Strück Blei mit 4 dag ange-
 klebt und auch beim Heckdrehgestell Blei aufgeklebt, damit die extrem leichte Lok etwas mehr Gewicht be-
 kommt und sich ihre Zugkraft erhöht. Mehr als 3 Trix Express Schnellzugwagen waren beim Anfahren in Bogen-
 fahrt das Maximum. Allerdings hatte sie da keine passenden Haftreifen. - Verglichen mit dem Original, einer
 sehr leistungsstarken Lok, ist die Lima-Lok in der Form schwach und nur für leichte Kleinbahnwagen oder
 LIMA-Wagenmaterial geeignet. Allerdings hat sich das deutlich verbessert, als breite Haftreifen aufgezogen
 worden sind. Jetzt packt die Lok auch gut 8 alte Trix Express Blech-Schnellzugwagen.


       
 motorseitiges Lämpchen   die Dioden für richtunsabhängiges Licht Lok mit Zusatzbleigewichten
die fertige 1043.11      
     
Schaltung Dioden für Verlangsamung