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   E 1046 007-9, ÖBB  (Klein Modellbahn)  -  Rahmenreparatur und Umpolung
 
 
 Schon immer hat mich interessiert, welchen Unterschied es zwischen den Loks von
 Kleinbahn und Klein Modellbahn gibt. Nun einiges sieht man bei vielen Modellen
 auf den ersten Blick: Die Modelle von Klein Modellbahn sind etwas feiner detailiert
 und technisch moderner konzipiert. An einen Kauf einses solchen Modells hatte ich
 jedoch nicht  gedacht.
 Im Zuge der Räumung eines Hauses fiel mir eine solche Lokomotive zu, eine 1046.
 Es hätte auch noch eine 4061 gegeben, doch war deren Rahmen derart gebogen,
 dass an den Enden ein Spalt zum Gehäuse von ca. 2mm vorlag. Darüber hinaus
 waren die filigranen Haltegriffe usw. lose und ich wäre heutzutage nicht mehr in der
 Lage, diese ordentlich anzubringen.
 Was mich an der schönen Lok interessierte war, wie dort die Antriebe gelöst sind,
 wie und warum die Klein Modellbahn - Loks oft verzogene Rahmen haben usw.
 



ÖBB 1046 (Klein Modellbahn),
Fahrvideo
 Die Umpolung mit Rahmenreparatur

 Leider musste ich feststellen, dass die Trennung der Klein-Brüder bei Klein-Modellbahn in puncto genormte
 Fahrrichtung der Loks keinen Fortschritt mit sich brachte. Die KMB-Loks fahren beim ersten Fahren am
 Testgleis genau so verkehrt wie die von Kleinbahn.

 Also studierte ich erstmal wie die Lok zerlegbar ist und wie es unter dem Gehäuse aussieht. Da sah ich einmal
 anstelle der alten schweren Kleinbahnmotore vermutlich Marbuchi Motore, die im Vergleich zu den alten
 Kleinbahnmotoren eher winzig aussahen. Weiters gibt es eine Printplatte auf der alle Kabel zusammenlaufen
 und auf der auch die Dioden sitzen, die bei Fahrtrichtungswechsel die Lichter umschalten.

 Aus dem Inmternet weis ich, dass es bei den Klein-Modellbahn-Loks das Problem mit einem verbogenen
 Rahmen gíbt. Bei der Lok war die Durchbiegung der Rahmen enden gering. Trotzdem versuchte ich langsam
 und vorsichtig den Rahmen "übers Knie" gerade zu biegen. Das hat funktioniert und das Gehäuse sitzt eben
 auf.
 
 Hierbei zeigte sich aber ein Fehler, der, so ich glaube, nicht aufgrund von Lötarbeiten des Vorbesitzers an der
 Lok verursacht wurde, sondern vom Werk aus eingebaut war. Ich konnte ihn trotz vieler Versuche nicht beheben
 und baute schließlich eine normal in altenLoks verwendeten, aber LED Lämpchen ein. Auch mit den original
 eingebauten Lämpchen konnte ich auf einem Lokbug nie Licht in den Scheinwerfern erkennen. Dann ließ ich die
 Dinge auf sich beruhen ... - das schaut nach Schlamperei aus, meine ich.

 Die Umpolung stellte sich anfangs kompliziert heraus, denn an der kleinen Príntplatte die Kabel die von den
 Schleifern kommen zu tauschen, das endet mit einem Kurzschluss und weichgeglühten Radschleifern. Es war
 auch festzustellen, dass an einem Drehgestell ein Draht von einem Schleifer lose war, dessen Anlötung einen
 Ausbau eines Motors und des Drehgestells erforderte. Der Schleifer selbst sitz auf einem dünnen Kunststoffrah-
 men am unteren Motorlager und muss der Schleifdraht etwas aus der Öse gezogen werden, damit man mit der
 Lötspitze an den Draht heran kommt.

 Schließlich wurde klar, die Umpolung erfolgt bei mir an den Motoren. Die über die Motore laufenden Schleifer-
 kabel mussten dann aber abgelötet werden. Dann wurde zwischen den Drehgestellen uaf jeder Seite eine
 Verbindung der Schleifer hergestellt, die wiederum an die Einspeisungspunkte auf der Printplatte angelötet
 wurden. Als Folge funktionierte auch der Lichtwechsel seitenverkehrt und mussten auch die beiden Dioden auf
 der Miniplatine umgekehrt werden. Dann passte das zwar, funktionierte nicht wie es sollte, denn wie oben schon
 beschrieben, fand ich die richtigen Anschlüsse zur Richtigstelluing nicht.

 Die Lok fährt leise, die Lichter brennen, aber sehen tut man sie kaum. Jetzt ist die Lok Roco-tauglich.

       
die fertige 1046 007-9      
    Antriebsmotor und Lokbeleuchtung die Verdrahtung auf der Printplatte
     
Umpolung hier: schwarz und rot in vertauschter neuer Lage