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   BR 99 6001  -  Rauchgeneratortausch (LGB)
 
 
 Die Lok 99 6001 kam auf seltsamem Weg zu uns und kostete nix. Der im Haus
 tätige Elektriker schenkte mir die LGB-Bahn seines verstorbenen Vaters. Ohne
 dass ich großes Animo dafdür hatte, nahm ich die Sachen. Es gab einige Wagen,
 und eine kleine Dampflok Nr 2, zahlreiches Gleismaterial und einige Häuser. Nach
 einer Sichtung der Dinge erkannte ich, dass einiges davonlängere Zeit auch im
 Freien gestanden sein muss. Die große Dampflok reagierte nur bedingt auf Strom,
 doch ließ sich das bald beheben.

 Da meine Schwiegertochter an der großen Bahn Interesse hat sie zu sehen und
 sie meinte, dass mein Enkel Konstantin sich freuen würde, sie einmal fahren zu
 sehen, musste ich jetzt also die Lok auf Vordermann bringen, damit sie zu Ostern
 eingesetzt  werden kann.
 

BR 99 6001 (LGB)

Fahrvideo kurz

Fahrvideo mit Zug im Keller
 Die Servicarbeiten und der später erfolgte Austausch des Rauchgenerators 

 Am Beginn der Einverleibung  derartiger Zugänge (2014) kommt bei mir immer eine Reinigung und ein allfäl-
 liges Service. Diesmal komme ich nicht gleich dazu und werde mich nur auf den Funktionstest der Loks be-
 schränken. Jedenfalls habe ich noch vor dem Verräumen der LGB-Bahn begonnen, die BR 99 6001 zu säubern.
 Insbesondere die Kontakte die den Strom von den Innenseiten der Antriebsräder abnehmen. Dort war viel
 Schmutz und nach der Reinigung mit Spezial Benzin testete ich mit dem 12V Akku, ob sich etwas bei der Lok
 bewegt. Ja, da tat sich was, denn das Soundmodul lieferte einige Schnaufer und die Räder drehten sich. Für
 mich war das nicht befriedigend und ich zerlegte die Lok, um zu den Schleifkohlen der Räder zu kommen. Das
 gelang nicht, ich zerlegte die Lok aber nicht weiter, sondern versuchte alles, mit dem Benzin die Kontakte
 wieder funktionsfähig zu bekommen. - Heute, 2017 weiß ich was zu tun gewesen wäre: Die Räder müssten ab.

 Bei der zerlegten Lok sah ich dann verschiedene, für mich neue Innenbauteile der Lok. Irgendeine recht mas-
 sige Elektronik mit großen Bauteilen und eine 9V Batterie sowie ein Raucheinsatz fiel mir auf. Im Internet sah
 ich mich nach einer Bedienungsanleitung um und hatte Glück. Allerdings ist die Lok offenbar aus einer frühen
 Serie, denn ich sehe für den Loksound etc. keine Möglichkeit die Geräusche wegzuschalten usw. Mit viel
 Geduld konnte ich dann, eben nach mehrmaligem Zerlegen und Zusammenbauen, endlich die Lok wieder zum
 Laufen bringen. Ein Kabel war eingeklemmt ....

 Bei den Arbeiten zum Tausch des Rauchgenerators fiel mir ein verstecktes Potentiometer hinten auf der Unter-
 seite der Lok auf. Dran gedreht konnte die Geräuschelektronik in der Lautstärke vermindert und sogar abgere-
 gelt werden.  Ahhhh, wie angenehm beim Betrieb in Räumen.

 
       
Aufnahmen nach Überarbeitung