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   Lok 2  -  Stainz  (LGB)  -  Reparatur
   Lok 3  (LGB)  -  Service
 
 
 Die Lok 2 kam auf seltsamem Weg zu uns und kostete nix. Der im Haus tätige
 Elektriker schenkte mir die LGB-Bahn seines verstorbenen Vaters. Ohne dass ich
 großes Animo dafdür hatte, nahm ich die Sachen. Es gab einige Waggons, eine
 große Dampflok 99 6001, zahlreiches Gleismaterial und einige Häuser. Nach einer
 Sichtung der Dinge erkannte ich, dass einiges davonlängere Zeit auch im Freien
 gestanden sein muss. Die große Dampflok reagierte nicht auf Strom, doch ließ
 sich das bald beheben. Jedoch die kleine Lok Stainz machte keinen Muxer.

 Da meine Schwiegertochter an der großen Bahn Interesse hat sie zu sehen und
 sie meinte, dass mein Enkel Konstantin sich freuen würde, sie einmal fahren zu
 sehen, musste ich jetzt also die Lok 2 reparieren, damit sie zu Ostern eingesetzt
 werden kann.

 Im Zge der Zerlegung der Lok kamen mir Zweifel auf, ob die Elektronik usw. von
 mir wieder instandgesetzt werden kann. Also entschloss ich mich zum Ankauf einer
 neuwertigen Lok, der Lok Nr 3
 

Lok 2 - Stainz (LGB)
Fahrvideo


Lok 3       Fahrvideo
 Die Reparaturarbeiten  an Lok 2 und die fast neue Lok3

 Zuerst wurde die Lok nach der Möglichkeit der Zerlegbarkeit untersucht, denn der Motor sollte freigelegt werden,
 damit Kontaktprobleme etc. eliminiert werden können. Der erste Schritt bestand im demontieren der Kupplun-
 gen. Danach ergab sich, dass der Rauchfang mit einer langen dicken Schraube den Kessel am Fahrgestell hält.
 Nach dem Herausdrehen löste sich der Kessel. Das Führerhaus wurde abnehmbar, als die mittig sitzende Pfeife
 ausgeklinkt worden war. Jetzt folgte die Demontage der Schubstangen und der Steuerung. Auch der Zylinder-
 block wurde abgenommen, sowie auch die Halterung für die Kolbenführung. Danach wurden die beiden Kabel
 getrennt die den gesammten  Aufbau noch verbanden.
 
 Schließlich lag das Fahrgestell vor mir und es wurden auf einer Seite die Räder abgenommen. Nun konnten die
 Kontaktkohlen mit ihren Federn herausgezogen werden. Alles war sehr stark verschmutzt und verharzt, sodass
 da kein Kontakt mehr bestehen konnte. Das geteilte Fahrgestellgehäuse ist mit 2 Schrauben verbunden die ich
 löste und die Gehäusehälfte von den Achsen abgezogen werden konnte. Nun lag der Motor mit den Schnecken-
 antrieben vor mir. Nach einer Reinigung wurden neue Kabel angelötet, da trotz funktionierender gereinigter
 Kontaktschleifer, der Motor nicht lief. Daher wurde eine Verbindung zu den Kontaktschienen im Gehäuse herge-
 stellt, die den Motor nun direkt mit Strom versorgen. - Bei dieser Arbeit kam der verdacht auf, fass der Vorbesit-
 zer etwas geändert hat, wodurch die Lok nicht mehr zum Laufen kam. - Schließlich wurde das Gehäuse ge-
 schlossen, die Räder montiert und die andere Gehäuseseite geöffnet und wie zuvor alles gesäubert. Der letzte
 Zusammenbau der Gehäusehälften gestaltete sich wegen des zur Lokelektronik führenden Kabels etwas holp-
 rig, gelang aber dann doch gut. Ein anschließender Probelauf bestätigte die einwandfreie Funktion des
 Antriebes.

 Als nächster Schritt erfolgte die Unterbringung dreier Elektronikplatten im Kessel und im Führerhaus. Unglaub-
 lich wie viel Elektronik da eingebaut ist, sodass sich die Frage stellt, wofür das alles notwendig ist. Danach
 konnte endgültig mit dem Zusammenbau der Lok weitergemacht werden.

 Die Schubstangen und die Steuerung wurden Schritt für Schritt wieder angeschraubt und in die riochtige Posi-
 tion gebracht. Zuletzt Wurde alles im Zylinderblock eingefädelt und dieser am Fahrgestell in seine Position ge-
 drückt. Mit dem Einschrauben des Schornsteines war damit der Kessel wieder fix mit dem Fahrgestell verbun-
 den. Die diversen Leitungen, Stufen, Lampen und Kupüplungen wurden gereinigt und angeschraubt, sodass die
 Lok Nr 2 fertig und einsatzbereit war. Eine Probefahrt bestätigte das, - und sogar die Lampen leuchteten dabei.

 Wie schon oben beschrieben, konnte ich die defekte Lok Nr 2 doch reparieren.  Leider hatte ich Tags zuvor
 arge Bedenken bezüglich der Reparatur, sodass ich eine zweite Lok bestellte, damit ich die österlichen Erwar-
 tungen des Enkels und der Schwiegertochter nicht enttäuschen würde. - Damit könnte man ein mögliches Pro-
 blem erledigen, dass bei künftiger Verwendung der Bahn durch beide Enkel entstehen könnte. Jetzt hat der
 kleine dreijährige Konstantin eine Lok und sein Bruder Valentin hat später auch so eine Lok.


       
die Lokúntzerseite vor der Zerlegung die Kupplung die Schubstange mit Rostanfall  
Abbau der Steuerung rostige Distanzscheibe am Kurbelzapfen   das zerlegte Gehäuse
Fahrgestell vor Demontage schmutzige Räder und Kontaktfedern das Gehäuse wird geteilt Ansicht des Antriebes
    Beginn des Zusammenbaues Steuerung wird wieder montiert
  Steuerung fertig kleiner Einblick ins Führerhaus  
die fertige Lok Nr 2      
 
Fahrvideo      
  Lok Nr 3       
die fast neue Lok Nr 3