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   TGV nord "Paris-Milano" (Lima)  -  Einbau einer Beleuchtung
 
 
 Reizvoll ist es natürlich, in seiner Sammlung auch Exoten zu haben. Durch Zufall
 stieß ich auf ein günstiges Angebot für einen vierteiligen TGV-Zug bei ebay.Den
 Preis konnte ich sogar noch unterbieten, sodass ich einfach zuschlagen musste. 
 Manche meiner gekauften, oft sehr  reparaturbedürftigen Loks, waren deutlich
 teurer.

 Nun, als der neue Zug ankam konnte ich sehen, dass er nur ein angetriebenes
 Drehgestell besitzt, welches keine Haftreifen besitzt. Jede Fahrt wird also eine
 kleine "Rutschpartie", was sich auch beiTestbewegungen auf einem 1 Meter
 langen Gleis zeigte.

 Falls es also einmal dazu kommen sollte, dass ich die gebirgige Strecke bei mei-
 nem Freund damit befahren darf, dann könnte ich mir vorstellen, dass es für den

TGV Lima
 Video
 Zug auf den langen Steigungsstücken in den Gleiswendeln zu Problemen kommen könnte. Und auch bei
 der Talfahrt und den Haltepunkten im Schattenbahnhof, könnte der Zug über die Sperrstrecke durchrutschen.
 Folglich muss hier wieder eine Verlangsamung mittels (Brems-) Dioden erfolgen. Mein Freund fährt auf vielen
 Streckenteilen mit mehr als 14 V und da würde sich ohne Verlangsamungspack bergab ein großer Schwung
 aufbauen und der Zug nicht auf den üblichen Bremsstrecken des Freundes anzuhalten sein.

 Um wegen fehlender Haftreifen also bessere Traktion zu bekommen habe ich einen zweiten TGV-Kopfteil 
 gekauft, wodurch es bei Bergfahrten auch weniger stark auftretende Tendenz zum Schleudern (Durchdrehen-
 der Räder) kommen wird. Ebenso wird sich das beim Verzögern der Zugseinheit positiv bemerkbar machen.
 
 Die weitere Änderung wird sein, dass ich irgendwann einmal dem Zug zusätzliche Radschleifer an den Lauf-
 drehgestellen aller Wagen verpasse, dann dazu eine Zugspitzen- und Schlussbeleuchtung und eventuell eine
 Innenbeleuchtung.

       
der interessante Triebzug TGV      
 
 Bremsdiodeneinbau


 Zuviel an Spannung kann mit Widerständen oder mit Dioden erreicht werden. In jedem Fall werden die "Brems-
 widerstände" warm, abhängig von der Fahrspannung auch heiß, sodass man darauf achten muss, wo man die
 Dinger befestigt.
 Pro Diode fällt ein Spannungsabfall von ca. 0,7V an. Möchte ich von 16V auf 12 V die Spannung reduzieren,
 sind also 4 Volt zu "verbraten". Unter der Annahme, dass nie volle 16 V Fahrspannung eingestellt werden,
 genügen also 5 Dioden, durch die Spannung um 3,5 V auf 12,5 V reduziert wird. Eine flotte Fahrt des Zuges
 ist ja ohnedies Angebnracht, ist er doch eine Kleinausgabe eines der schnellsten Züge Europas.

 Die 5 Dioden sind gleichsinnig sperrend hintereinander zu schalten, was ausreicht, in einer Fahrtrichtung zu
 wirken. Parallel dazu, aber in Gegenrichtung gepolt, kommen weitere 5 hintereinander geschaltete Dioden
 zum Einsatz. Damit wirkt die "elektronische Bremse" dann in beiden Fahrtrichtungen.

 Beleuchtungsnachrüstung
 
 Es wird sicher sehr gut aussehen, wenn es gelingt, starke hellweiße Leuchtdioden in den Scheinwerfern unter-
 zubringen. Für die Wagenbeleuchtung kommen ebendo LED-Lichteinbausets in Planung. Wie ich das bewerk-
 stellige wird später einmal hier stehen.


 Derzeit sind mangels fehlender Einsatzmöglichkeit für den Zug obige Umbauaktivitäten unterblieben. Einzig ein
 zweiter Triebkopf wurde für einen möglichen Einsatz angeschafft.
 
 
       
Teile nicht angetriebener Steuerwagen Teile Motorwagen der kleine Motor Ansicht zur Zugspitzenbeleuchtung