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   BR 80.033 (ROCO)  -  Servicearbeiten
 

 Die Loksammlung wächst und das Corona Virus ist Schuld daran! Ja, ich brauche
 eine Beschäftigung und das Zerlegen, Reinigen und Zusammenbauen von Loko-   
 motiven beschäftigt mich und lenkt davon ab, dass man keinen Schritt hinaus
 gehen darf bzw soll. Und jetzt ist es erst Ende März, ...., und dauern wird es min-
 destens bis Ende Mai.
 
 Also kaufte ich wieder ein Bastelobjekt, welches dem Preis nach Arbeit erwarten
 ließ. Dei Probefahrt zeigte jedoch, dass die Lok fast in Ordnung ist, sieht man von
 Verschmutzungen ab. Der Vorbesitzer hatte zusätzliche Bleigewichte in die Lok
 geklebt, die sich jedoch irgendwann gelöst und im Fahrerhaus umhergeflogen sind.
 Das Gehäuse konnte ich durch auseinanderziehen des unteren Randes vom Fahr-
 gestell abziehen. Da kam ein kleiner Motor zum Vorschein, der allerdings locker
 war. Durch Festziehen war der Fehler rasch behoben. Anschließend wurden die
 zusätzlichen Bleigewichte neu eingeklebt. Schließlich wurde mit Waschbenzin das
 Fahrgestell und die Räder und Kontaktflächen gereinigt. Eine Probefahrt verlief
 zufriedenstellend, sodass das Gehäuse wieder montiert werden konnte.

 BR 80.0338 (Roco)
Fahrvideo
 
 Bei den Probefahrten ruckelte die Lok, was ein Zeichen für ungenügende Kontaktgabe ist. Da die Kontakte ja
 gereinigt worden sind, kann es nur daran liegen, dass sie nicht ausreichend gut an den Rädern anliegen. Etwas
 mühsam gestaltete sich die Justierung der Kontaktpaare Durch die Zusatzgewichte und die Haftreifen ist sie
 erstaunlich stark.

 Der unregelmäßige Lauf störte mich und ich nahm die Abdeckung der Achsen ab. Jetzt konnte ich die Achsen
 ausbauen und die seitlich am Fahrgestell angeordneten Schleifkontakte einstellen. Vor dem Zusammenbau
 wurde die mittige Anpressfeder im Fahrgestell ein wenig gedehnt, damit sie die Achse sicher an das Gleis
 drücken kann. Die Achsen wurden wieder keine bemerkenswerte Besserung der Kontaktgabe. An den Rad-
 schleifern kann es nicht liegen, also kann es nur am schlechten Massekontakt der Achsen im Fahrgestell liegen,
 oder es ist das starre Fahrwerk mit zu unbeweglichen Achslagern, welche die Achsen ungenügend am Gleis
 aufliegen lassen.

 Als Abhilfe wurde ein 1,5mm breiter Berylliumstreifen mittig quer zur ersten Achse aufgelegt (siehe Foto unten)
 und auf der Getriebeabdeckung die kleinen Ansätze oberhalb der Achse entfernt. Danach wurde die Getriebe-
 abdeckung wieder montiert. Nun kann die vordere Achse ein wenig auf- oder abschwenken und sich so dern
 Unebenheiten der Gleise und Weichen besser anpassen. - Die Lok läuft jetzt sehr zufriedenstellend

 Unten noch vier Vergleichsbilder zwischen der Roco BR 80 und der übergroßen BR 80 von Kleinbahn.

       
DB 80.033 (Roco)       
       
4 Bleigewichte eingeklebt Ansicht des einfachen Kurbeltriebes Ansicht Getriebedeckel und Kontakte Achsen ausgebaut, Kupferstreifen nach Achseinbau an dieser Stelle
Vergleich Roco BR 80,033 zu Kleinbahn BR 80.028 links Roco, rechts übergroße Kleinbahn links Kleinbahn, rechts Roco