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   F7  USA (Fleischmann)  -  Überholung einer Garnitur der US-Dieselloks
 


 Wieder ein Sammelkauf. Günstig angeboten aus Frankreich konnte ich eine Lok
 der Bahngesellschaft Burlington, mit Motor und eine ohne Motor kaufen (Nr. 1343).
 DIe Loks sind aus früherer Fertigung und sind gegenüber den Vollmetall Lokomo-
 tiven deutlich leichter. Mit den beiden Loks wird unsere Sammlung der amerikani-
 schen Lokomotiven erweitert. MIt der Burlington Garnitur ist jetzt ein Vergleich mit
 den F7 Santa Fe Loks von Märklin möglich.

 Die Garnitur kam gut erhalten an und hat nur kleine Lackkratzer an den Bugrundun-
 gen. Erstaunt bin ich darüber, dass keine Fenstercellons und keine Beleuchtung
 vorhanden ist. Die Garnitur läuft recht schön und leise. Ungewöhnlichn ist die fall-
 weise leichte Schrägstellung der Lokgehäuse, was noch zu ergründen ist.



 
Doppellok F7 (Fleischmann)
Fahrvideo
 Natürlich

 Die Überholung der alten Lokgarnitur
 
 Nach Erhalt der Lieferung aus Frankreich erfolgte eine Beschau des Modells. Sofort fiel auf, dass der Kupp-
 lungsabstand zwischen den Lokteilen riesig ist. Weiters sind kleine Lackkratzer an den Bugrundungen zu
 sehen. DIe Probefahrt verlief gut, doch gab es Kontaktprobleme bei den Radschleifetn. Auffällig war auch die
 wackelige Gehäuseposition. Enttäuscht war ich auch, dass die Lok keine Beleuchtung hat.

 Zuerst erfolgte die Reinigung der Radschleifer und eine anschließende erfolgreiche Probefahrt. Nun galt es
 herauszufinden, wie das Gehäuse abzunehmen ist. Es ergab sich, dass das Gehäuse durch eine dünne
 Blechplatte die quer durch das Gehäuse gesteckt ist, gehalten wird. An den Enden der Platte befinden sich
 auf jeder Seite kurze Blechlaschen die umgebogen werden, damit das Blech nicht herausrutschen kann. Lei-
 der kann man die Blechlaschen nicht oft verbiegen und sie brechen ab. Bei dem motorisierten Lokteil wurde
 daher auf der Seite ohne Blechlaschen eine M2 Senkkopfschraube eingebaut.

 Bei abgenommenem Gehäuse wurde eine 2,5mm Bohrung im Scheinwerfer des Motorteils gebohrt und dort
 ein, mit dünnen angelöteten Kabeln, ein 2,8mm Lämpchen eingeschoben und eingeklemmt. Die Anschlusska-
 bel wurden an den Motorkontakten angelötet.

 Die auffällig wackelnde Lokkastenposition konnte durch Festziehen der Scharube an den Motordrehgestellen
 weitestgehend behoben werden. Das Laufgestell mit den Kontakten darf nicht festgeschraubt werden, da es
 dann zu Kontaktproblemen kommt, weil die Räder bei unebenem Gleis nicht aufliegen. Die dort verwendete
 Spezialschraube muss verwendet werden, denn die ermöglicht dem Laufgestell Beweglichkeit.

 Danach widmete ioch mich der Kupplung zwischen den Lokteilen. Es ist unverstzändlich, wie die Firma diese
 Kupplungsvariante gewählt hat. - Meine Änderung bestand darin, dass ich die motorseitige Kupplung abbaute.
 Im Metallteil an dem sie befestigt war, gibt es zwei Bohrungen, wo die hintere mit einem M 2,5mm Gewinde
 versehen worden ist. EIne Schraube wurde eingedreht und mit einem Schrumpfschlauch isoliert, damit Kurz-
 schlüsse zwischen den Lokteilen verhindert werden. Der Motorteil wird mit der Stiftschraube in die orioginale
 Kupplung eingesteckt und übernimmt die Kupplungsfgunktion.

 Vorerst werden keine Fenstecellonscheiben eingeklebt.

 Die nachfolgende Probefahrt mit den vier Fleischmann Schürzenwagen aius Blech zeigte, dass die Lok zu
 wenig Gewicht hat, um mit den alten Plastik-Haftreifen, den Zug normal in Bewegung zu bringen. Daher wurde
 ein Metallgewicht von einem Trix Lokrahmen am Fahrgestell nahe dem Motordrehgestell angeklebt. Jetzt ist
 die Lok kräftig genug.

       
USA F7 Burlington Diesellokgarnitur      
Halteplatte herausziehen um Gehäuse abzumontieren Ansicht der zerlegten Lok Motor Getrienbeseite Motor Kollektorseite
 
der unschöne Standard Kupplungsabstand Anstelle der Lokkupplung eine Schraube mit Isolierung die neue Kupplungssituation