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    KLVM Dampflok  (Märklin)  -  Umbau auf DC Zweileitersystem      (verschenkt)
 

 Wegen der kalten Jahreszeit und den Feiertagen liebe ich die Beschäftigung mit
 Modelleisenbahnarbeiten. Besonders Umbauten von Loks auf andere Systeme
 der Stromversorgung und Stromart sind eine Herausforderung. Nachdem es diese
 Lok scheinbar nicht als HAMO-Version gibt, reizt mich der überschaubare Umbau.
 Vielleicht kann diese Lok dann Walters Oldtimerwagen auch auf den Steigungs-
 stellen seiner Modellbahnanlage erfolgreich hochziehen.
 Zur Verwirklichung sind zuvor folgende Dinge zu beschaffen: Hamo-Magnet, Rad-
 schleifer (eventuell Selbstbau, wenn von Hamo keine passenden zu finden sind)
 und Isolierbuchsen für drei Räder. -  Weiters müssen für die spätere Montage der
 Räder einfache Montagevorrichtungen hergestellt werden.
 



KLVM (Umbau DC)
 Video
  
 Umbauarbeiten an der KLVM

 Am Beginn der Umrüstung stand die Zerlegung und Reinigung der Lok. Die Feldspule und der Umschalter
 wurden entfernt. Nach EInlangen des Hamomagneten kann der Motor wider eingebaut werden. Dann wurden
 die Räder auf einer Seite (ohne Zahnrad) mit dem Abzieher von den Achsen entfernt.

 Auf der Drehbank wurden die Bohrungen für die Isoliebuchsen hergestellt. Anschließend wurden die Isolier-
 buchsen vorsichtig eingepresst. Allerdings konnten nicht die 2mm-Innendurchmesser-Buchsen von Märklin
 verwendet werden, sondern die von Trix Express, wegen des größeren Achsdurchmessers von 2,5mm. Jedes
 Rad mit der eingepressten Isolierbuchse wurde dann auf der Drehbank eingespannt und die vorstehende
 Isolierbuchse auf 0,8mm flachgedreht. Im Gegenzug mussten am Fahrgestell auf Seite der Isolierbuchsen  die
 0,8mm vorstehenden Abstandshalter an den Achslagern abgefräst werden, da andernfalls die Spurweite zu
 groß und die Räder nicht weit genug auf den Achsen sitzen würden. Dann wurden die drei Räder aufgepresst.

 Im nächsten Arbeitsschritt wurden die Schubstangen montiert. Dabei war zu beachten, dass die Stange auf
 Seite der isolierten Räder, beim Zylinder Kontakt zum Fahrgestell hat, was zu einen Kurzschluss führen würde.
 Daher musste als einfache Lösung  eine Bohrunhg in den Zylinderblock eingebracht werden, in die ein Kunst-
 stoffröhrchen eingeklebt worden ist. Die Schubstange läuft daher isoliert und ist das Problem damit gelöst.
 Nach Einbringung von etwas Schmieröl wurde das Fahrgestell mit einer Lok am Testoval einige Minuten
 lange gezogen und geschoben, wobei auch die Weichenkombinationen problemlos überfahren wurden.

 Nachdem die Hamomagneten geliefert worden sind, konnte der Motor zusammengebaut und angeschlossen
 werden. Der Fahrtest war grundsätzlich in Ordnung und die Kontaktgabe von den Schleifern und von den
 Achsen im Fahrgestell perfekt. Um der Lok ein etwas höheres Gewicht zur Verbesserung der Zugkraft und der
 Kontaktgabe zu bescheren wurde ein Zusatzbleistück anstelle des Fahrtrichtungsumschalters eingebaut.
 Einzig der teilweise taumelnde Lauf der Lok ist optisch störend. Zur Vermeidung dieser Tendenz wurde mehr-
 fach der Seitenschlag der montierten Räder kontrolliert, doch konnten aber nur sehr geringe Taumelbewegun-
 gen festgestellt werden.

 Möglicher Weise fällt das Taumeln der Lok bei schneller Fahrt und in Gleisbögen deshalb auf, da sich die k
 leinen Räder rascher und öfter drehen als bei anderen Loks. Bei originalgetreuer Fahrgeschwindigkeit fällt
 das Taumeln allerdings nicht auf. - Sieht man sich Videos von vergleichbaren Originalloks bei deren Fahrt an,
 dann wackeln und taumeln diese auch erheblich; also könnte man das bei dem kurzen Radstand der KLVM
 ebenfalls akzeptieren.

 Weiters wurde ein Zugkrafttest durchgeführt. Die kleine Lok schafft es trotz nur einer angetriebenen Achse
 überraschend locker, die 7 Trix Express Blechwagen mit Beleuchtung(sschleifern) mit insgesamt 1,25kg, aus
 dem Stand auf der leichten Steigung am Testoval anzufahren. Drei oder vier leichten Zweiachserwagen sollten
 auch auf Steigungen auf der Anlage meines Freundes kein Problem sein. Der Fahr- und Zugversuch zeigte,
 dass in der Lok viel Kraft steckt und sie den Zug mit den alten Wagen problemlos die Steigung hinaufziehen
 kann. Daher schenkte ich sie unserem Freund Walter.


       
Zerlegung beginnt Räder abgezogen   Einbau der die ersten isolierten Achsen
die Isolierbüchsen sind oben zu erkennen  Abdeckplatte für Kontakltfeder  alle Achsen eingebaut Fahrgestell mit dem Abzieher
Isolierbuchse ist eingebuat Schubstange in Isolierbuchse eingebaut Kontakte um Mittelkontakt ergänzt Ansicht der Kontaktanliegeflächen
Hamomagnet eingebaut  zusätzliches Bleigewicht eingebuat    Lokuntersicht auf Schleifer 
fertige Lok