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   Umpolung von KLEINBAHN- und Klein Modellbahn Lokomotiven:
   E 1044 209-3,  E 1280,  E 1041,  BR 2050,  BR 2062,  Ae 6/6, Re 4/4,
   BR 52.1719,  BR12 / 214,  BR 80.028,  BR 80.031,  BR 99,
   B4hET 4020
 
 
 Da ich mich dazu entschlossen habe, - wenn überhaupt -, nur eine kleine Modellbahnanlage für meinen Enkel
 und mich in einiger Zeit zu errichten, dann wird das eine Anlage mit dem Märklin - System sein. Dieser Ent-
 schluss fiel, da in nächste Nähe ein Freund eine große Roco-Anlage hat, auf der ich dann meine vielen
 Zweileiterlokomotiven fahren lassen kann. Allerdings müssen sie dann dem international genormten Fahrt-
 richtungssystem entsprechen. Das tun aber Kleinbahn- und Klein Modellbahn Lokomotiven nicht, das ist
 Firmenstrategie.

 Also ist es notwendig, die Lokomotiven "umzupolen", also die Anschlüsse der Kabel an den Motoren umzudre-
 hen. In einigen Fällen geht das leicht, manchmal ist es eine geduldraubende Angelegenheit. Insbesondere bei
 Modellen mit Fahrrichtungsabhängiger Beleuchtung kann das ein wenig in "Arbeit" ausufern, da die Dioden
 auch umgelötet werden müssen
 
 Umpolung 1044 209-3 (Kleinbahn)

 Bei der Lok sind nur die Anschlusskabel samt vorhandener Diode am Motor abzulöten, Dann werden die Kabel
 an dem jeweils gegenüberliegenden Pol des Motors wieder angelötet. Fertig.

       
Gehäuse abmontiert  Kabel ablöten  originale Beschaltung  geänderte Anschlüsse 
Vergleichsansichten der Umpolung fertig, vor der Gehäusemontage  bei der Testfahrt:   Fahrvideo E 1044 209-3     
 
 Umpolung E 1280.14  (Kleinbahn)

 Die Lok ist aus den Jahren nach  1955, was ich wegen des Fehlens von Entstörkondensator und Dämpfungs-
 spule annehme. Hier werden die Kabelanschlüsse gegenüber demn Originalzustand wiederum gegenseitig
 vertauscht angelötet. Fertig.


     
1280 zerlegt mit Standardanschlüssen bereits mit umgepolten Kabeln     
Vergleichsansichten der Umpolung     E 1280.14      Fahrvideo
       
 
 Umpolung BR 2050.04 (Kleinbahn)

 Die Lok hat bereits die neuen Mabuchi-Motore (oder ähnliche Type) eingebaut und wechselseitig brennende
 Beleuchtung. Die Beleuchtung ist zwar ein Fortschritt, doch sind die Lämpchen aussermittig montiert und mit
 Silberlack bestrichen, sodass die Leuchtkraft zu den Scheinwerfern schwer unglich ist und nach oben die
 Lackierung der Lämpchen nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Nun gut, dafür ist das Produkt für Jedermann
 erschwinglich.
 Die Umpolung stellt sich eher einfach dar. Man muss an den Motorschilden einfach die Kabel ablöten, inclusive
 den Dioden. Die beidenjetzt ebenfalls losen  Verbindungskabel werden vorerst beiseite gelegt. Dann werden
 die bestehenden Kabellängen ausgenützt und die Kabel samt den Dioden an den Gegenpolen wieder angelötet.
 Zuletzt werden wieder die Verbindungskabel angelötet und die Umpolung ist damit abgeschlossen.
 Achtung: Diese Lok ist mit max 12 V zu betreiben!
 
       
Ansicht mit abgenommenem Gehäuse  Motor 1 originale Verdrahtung  Motor 1 umgepolt  Motorabsicht von vorne mit Lämpchen 
Motor 2 originale Verdrahtung Motor 2 umgepolt  fertig zum Aufsetzten des Gehäuses  die BR 2050.04 - Fahrvideo
       
 
 Umpolung BR 2062.62 (Kleinbahn)

 Bei der kleinen Diesellok stellt sich die Umpolung ganz einfach dar. Bei abgenommenen Gehäuse kommt man
 ganz leicht zu den Motoranschlüssen. Beide Kabel werden abgelötet und gegengleich an die Motorkontakte
 wieder angelötet. Da keine Beleuchtung vorhanden ist, ist die Umpolung damit beendet.
       
originale Beschaltung des Motors umgepolte Beschaltung mit gering verlängerte´m Draht  Ansicht des Getriebes  die BR 2062.62 - Fahrvideo
  
 Umpolung BR 52.1719 (Kleinbahn)

 Hier liegt auch eine "sehr junge" Lok aus den Jahren nach 2000 am Tisch, die an sich einen sehr guten Ein-
 druck hinterlässt, wo sich die Umpolung aufdrängt. Auch hier ist die Arbeit einfach und leicht realisierbar, da
 man überall gut dazu kommt. Die Kabel werden wieder gegenseitig vertauscht angelötet. Fertig.
 Da der weiße Lagerschild durch die Öffnung im Fahrerstand störend sichtbar ist, wurde er mit schwarzem Lack-
 stift gestrichen.


       
BR 52.1719  Gehäuse abgebaut, Marbuchi-Motor    originaler Anschluss - Fahrvideo
 
 Umpolung BR 80.028 (D 100) , BR 80.031 und  KKSTB 99 (D 120)  (Kleinbahn)

 Die Lok 80.031 ist eine Ausführung aus früheren Jahren, vermutlich um 1955, da sie nicht funkentstört ist und
 keine Frontscheinwerfer hat. Sie ist gleichsinnig umzupolen wie die Lok 028. Bei der 028 stellt sich auch das
 Problem, dass ein Kabel verlängert werden muss, das andere kann belassen werden.

 Die Lok darunter sichtbare KK St 99 entspricht den beiden anderen Loks und ist die Umpolung daher einfach
 zu bewerkstelligen.


BR 80.028 (D 100)   Gehäuse entfernt  originale  Beschaltung
umgepolte Anschlüsse    BR 80.031  Fahrvideo
Ansicht Fahrgestell  (D 120) Fahrvideo
  
 Umpolung E 1041.06  (Kleinbahn)

 Die Lok ist aus den Jahren um 1970. Der Gehäusezustand ist gut, die Mechanik und Elektrik bedarf einer
 dringenden Übgerarbeitung, denn die Lok fährt nur sehr sehr langsam. Das ist ein Zeichen, dass die Radach-
 sen  trocken laufen oder verharzt sind. Die Kabel vom Gehäuse zu den Motoren wurden getrennt, damit man
 besser zu den Innereien der Lok kommt. Die Motore wurden abgelötet und mit Benzin gereinigt. Nach der Zer-
 legung war zu sehen, dass die Lokomotive schon ihre Kilometer abgspult hat, denn Schmutz war überall zu
 finden. -  Um die Lok wieder zum Leben zu erwecken wurden die Motore und Fahrgestelle  mit Spezialbenzin
 gereinigt. Danach erfolgte eine dezente Schmierung der Achsen und der Motore. Siehe da, seither läuft sie
 wieder normal.

 Bei den Arbeiten zu Umpolung müssen die Radschleifer vom Motor abgelötet und auf der Drehgestellblende
 befesteigt werden. Das gelingt, indem man ein Plättchen einer beschichteten Printplatte an die Klebestelle am
 Rahmen anpasst. Dann verzinnt man die Kupferschicht und klebt das Plättchen mit dicklem Sekundenkleber
 am Drehgestellrahmen fest. Jetzt kann der Radschleifer auf dem Plättchen angelötet werden. Man muss darauf
 achten, nicht zu lange zu löten, da sich sonst die Kupferschicht lösen kann. Nun muss der Radschleifer an das
 Fahrgestell angepasst werden, so, dass der Lokrahmen nicht daran anliegt.
 
 Anschließend kann man mit der neuen Verdrahtung für die Umpolungt beginnen. Auf einem Bild unten sieht
 man das Prinzip: Vom Radschleifer verläuft eine Verbindung zu der Spule, die ihrerseits am zweiten Pol des
 Motors angelötet ist. Der Motorkontakt oberhalb des Radschleifers wird mit Masse verbunden - fertig.
 Endgültig werden die beiden Radschleifer verbunden und mit dem aus dem Gehäuse kommenden Kabel
 verlötet (Unterleitung). Das andere Kabel aus dem Gehäuse, das mit dem Stecker dran, wird mit den Pluskon-
 takten der Motore verbunden. Wird der Stecke am Gehäusedach in die andere Buchse gesteckt, dann fährt die
 Lok mit Oberleitung.

 Nach der Umpolung wurde die Funktion der Lok getetstet und alles war scheinbar in Ordnung. Nun musste
 noch der Sitz des Gehäuses am Rahmen verbessert werden. Durch den Spielbetrieb oder zu festes Anschrau-
 ben des Gehäuses werden die zur Distanzierung gedachten anschlagleisten abgerundet, sodass das Gehäu-
 se nicht mehr fest ist. Als Gegenmaßnahme werden vier 3mm dicke Holzklötzchen im Gehäusean passender
 Stelle angeklebt und damit ist auch dieses Problem gelöst.

 Bei der Langzeitprobefahrt stellt sich heraus, dass ein Motor extrem spät anläuft oder manchmal sogar stehen
 bleibt. Während dem Hantieren mit dem ausgebauten Motor fällt dieser zu Boden. Ergebnis: die Motorwelle ist
 verbogen und das führt zu den Anlaufschwierigkeiten. Daraufhin wurde von einem anderen alten Motor die
 Ankerwelle eingebaut, doch auch das löste das Problem nicht. Also muss ein kompletter anderer Motor einge-
 baut werden.
 Zwischenzeitlich sind zwei Motore aus jüngerer Produktion (rotes Motorschild) eingebaut worden. Das macht
 aus der alten Lok eine fast Neue. Der störende Motorlärm ist weg und beide Motore laufen mit der gleichen
 Trafoeinstellung an. Das genügt und macht Freude.

       
ÖBB 1041.06  Fahrvideo Ansicht mit Pertinaxplättchen hier Schleifer bereits aufgelötet  Ansicht beider Schleifer 
zubeachten, dass die Motorschraube nicht am Schleifer anliegt  Prinzipverdrahtung  Seite der + Motoranschlüsse  Draufsicht Kontaktseite 
       
 
 Umpolung und Service Ae 6/6  (Kleinbahn)
 
 Die Lok ist aus den Jahren um 1970. Der Gehäusezustand ist gut, wenngleich im Dachbereich ein kleiner
 Schaden vorliegt. Die Mechanik und Elektrik bedarf hier einer dringenden Übgerarbeitung, denn die Lok fährt
 nur sehr langsam. Das ist ein Zeichen, dass die Radachsen  trocken laufen oder verharzt sind. Bevor mit der
 Umpolung begonnen wird, kommt es zu einer Schmierung der Achsen und Motore. Siehe da nach einigen
 Minuten läuft die Lok wieder die normale Geschwindigkeit. - Nach Fertigstellung der Servicearbeiten wurde
 die Lokomotive längere Zeit eingefahren.

 Zuerst wurde derschadhafte Dachbereich bei der Bohrung für die Gehäuseschraube repariert und mit dickem
 Sekundenkleber auf der Gehäuseinnenseite verstärkt. Auch im Außenbereich waren Auffüllungen erforderlich.
 Am nächsten Tag wurde die Bohrung wieder hergestellt und die Unebenheiten des Sekundenklebers abgefräst.
 Dabei entstanden einige Unebenheiten die mit Kunstharzspachtelkitt ausgefüllt wurden. Nach dem Aushärten
 wurde die Fläche beschliffen bis sie wieder eben war. Danach erfolgte die Lackierung der gesamten Dach-
 fläche in diesem Dachbereich mit einem abgemischtem hellgrauen Seidenmattlack. Die Dachleitungen und
 Isolatoren wurden dann mit dunkelbrauner Farbe gestrichen. Bedauerlicher Weise hat der Vorbesitzer den
 Dachstecker zur Umschaltung zwischen Ober- und Unterleitung entfernt, also musste eine Ersatzversion her-
 gestellt werden.
 
 Im Fall der Ae 6/6 musste also die Verkabelung zur Umschaltung für Ober- und Unterleitung neu angefertigt
 werden. Dazu muss ein Kabel von den miteinander verbundenen Radschleifern zur freien Kontaktbuchse auf
 der Dachinnenseite des Gehäuses geführt werden. Die andere Buchse ist ohnedies fix mit den Stromabneh-
 mern der Oberleitung verbunden. Der Dachstecker wird in jene Buchse gesteckt, von der der Fahrstrom bezo-
 gen werden soll. Vom Dachstecker führt das Kabel zu den miteinander verbundenen Pluspolen der Motore.

 Anmerkung zur Umpolung:
 Das Fahrgestell und die Räder mit den Zahnrädern sind der "Minuspol" (Masse), die Räder auf Seite der Rad-
 schleifer sind isoliert auf den Achsen befestigt und stellen den "Pluspol" dar. Die Umpolung kann bei dieser
 Lok etwas leichter als bei manchen älteren Loks durchgeführt werden, da die Radschleifer gesondert am
 Fahrgestell befestigt sind. So genügt die Umlötung der Motoranschlüsse (samt Spulen) und der Beleuchtung.

       
Ae 6/6 fertig  Video Lok im Ankaufszustand  die gekittete Dachpartie  Ansicht nach der Lackierung
  Verdrahtung Ober-/Unterleitung erneuert  Schaltung Ober-/Unterleitung Motore umgepolt 
verschiedene Ansichten der Lok ...       
 
 Umpolung Bh4ET 4020 - Trieb- und Steuerwagen von S-Bahnzug  (Klein Modellbahn)

 Zu jeder Modellbahnanlage mit österreichischem Fahrzeugpark usw gehört auch eine aktuelle S-Bahngarnitur
 dazu. Der Zufall spielte mir eine gute Garnitur des 4020-Zuges in die Hände. Wie auch bei den oberen Loks
 stimmte die Laufrichtung nicht mit der Norm überein, sodass eine Umpolung ins Haus stand.

 Vor der Umpolung ist noch der Wagenkasten von Fahrgestell abzunehmen. Das funktioniert mit gefühlvollem
 Auseinanderziehen der Seitenwände, sodass das Fahrgestell aus dem Gehäuse herausfällt.

 Wie bei allen moderneren Loks ist es am Besten, direkt am Motor die Anspeisungsdrähte gegenseitig im
 umgekehrten Sinn wieder anzulöten. Hier musste bei jedem Motor das Kabel vom Radschleifer zum Motor ver-
 längert werden, um den nun weiter weg liegenden Anschlusspol erreichen zu können. -  Die Umpolung auf den
 Printplatten ist wegen Kurzschlussgefahr nicht erfolgt.

 Sowohl beim Trieb- als auch beim Steuerwagen mussten die fahrtrichtungsabhängigen Beleuchtungen durch  Leuchtdioden ebenfalls umgepolt werden. Dazu muss man die Fahrerstände in denen die Printplatten mit den
 Dioden gehalten werden, abgebaut werden. Dann kann auf der Printplatte die Umpolung erfolgen.

 Bisher konnte mangels Gleisen mit ausreichendem Kreisdurchmesser (mehr als 68cm) noch keine längere
 Testfahrt durchgeführt werden, sieht man vom kurzen Testgleis ab.

       
4020 (Klein Modellbahn)  Fahrvideo das Innenleben des Triebwagens der Motor ist bereits umgepolt ! Ansicht der Printplatte und des Motors
Draufsucht auf die Kabel die zu den Beleuchtungsdioden führen   der zerlegte Steuerwagen die Diodenplatte
  
 Umpolung 1046 007 - 09   (Klein Modellbahn)

 Glücklicher Weise gelang mir sehr vorsichtig betriebene Begradigung des verbogenen Lokrahmens. Es ist
 schade, dass die schön ausgeführte Lok von Klein Modellbahn wegen Einsparungen beim Material des
 Lokrahmens an Wert verliert.

 Die Umpolung der Lok ist weitestgehend mit der Vorgangsweise bei dem S-Bahnzug 4020 gleich.Besonderer
 Vorsicht bedarf die Beleuchtung deren Lampenhalterungen von heikler Bauart sind. Mit der Elektronik bin ich
 nicht zurecht gekommen, da in keiner Fahrtrichtung mehr ein Licht brennt.

       
1046 (Klein Modellbahn)  Fahrvideo Motor schon umgepolt Ansicht Printplatte heikle Lämpchenmontage !
 
 Umpolung Re 4/4 (Kleinbahn) 


 Eine relativ seltene Lok von Kleinbahn ist die Re 4/4. Wenngleich auch nicht uralt, so ist sie eine willkommene
 Erweiterung unserer Sammlung.

 Selten konnte ich an einer so saueberen Lok die Umpolung beginnen. Da sie so sauber war, dürfet sie nicht
 allzu lange im Gebrauch gewesen sein. Von vornherein war die Originale Verkabelung sehr übersichtlich, was
 die Arbeit erleichterte.

 Nach Ablötung des Lichtanschlusses und des roten Kabels und die Motoranschlüsse der Luftspulen konnte die
 Umpolung erfolgen. Daher wurden die Motoranschlüsse der Luftspulen von Masse auf die andere Seite der
 Motore umgelötet. Danach konnte das rote Verbindungskabel an den anderen Motoranschlüssen angelötet
 werden; dort ebenso das Lichtkabel. Nun bedurfte es nurmehr der Verlötung des blauen Kabels zum Dach-
 stecker an einem Motorkontak mit der blauen Verbeindungsleitung. Das braune Dachkabel wurde am gegen-
 über liegenden Motorkontakt, beim roten Kabel, angelötet. - Fertig.

 Die Lok läuft hervorragend und jetzt in der genormten Richtung.


       
Re 4/4 (Kleinbahn) Fahrvideo     Ansicht der Originalverkabelung
   
originaler Anschluss  originaler Anschluss