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   Vt 137 154, DR (Gützold/Piko)  -  Servicarbeiten
 
 
 Nachdem ich einiges sammle, wo es einen Bezug zu Österreich (ÖBB) und Her-
 stellern von Modelleisenbahnen (Liliput, Kleinbahn, Roco) gibt, stieß ich auf den
 dreiteiligen SVT 137 von Piko. Bahnhistorisch ist auch dieser Zugtyp unter dem
 Namen "Vindobo´na" eine Zeit lang zwischen Berlin und Wind verkehrt. Damit ist
 das Modell wert, gesammelt zu werden. -  Seit 1965 wurden diese Triebzüge in
 verschiedenen Lackierungsvarianten und zum Teil auch mit einem MIttelwagen
 bei Gützold erzeugt. Diese Züge gab es in mehreren Lackierungsvarianten, eben
 auch in Flieder/Beige. - In dieser Version soll auch die Zugsgarnitur "Vindobona"
 in den Neunzehn-Sechzigerjahren zwischen Wien und Berlin verkehrt sein.

 Bei dem günstigen Kauf eines Triebwagenzuges mit angeblich defektem Antrieb
 erstand ich also  bewusst wieder neue Arbeit. Der Zug ist zumindest äußerlich in
 einem annehmbaren, einem guten ZTuastand. Nach der Abnahme der Wagen-
 kästen sah man, dass der Zug schon sehr alt und verschmutztr ist, aber nicht
 rostig. Unterschiedlich zu den anderen VT 137 - Modellen sind in den Steuerwagen
 Dioden eingebaut, die beim Fahrtrichtungswechsel die Lämpchen von weiß auf rot
 umschalten. Ob es diese Bestückung auch ab Werk gab, ist mir unbekannt.
 



VT 137 154 (Gützold/Piko)
Fahrvideo


das Original

 Die Überarbeitung beginnt 

 Wie sich bei der Probefahrt sofort zeigte, gab es nur ein Kontaktproblem, welches den "Motorausfall"  verur-
 sacht hat. Natürlich war der Schmutz von Jahrzehnten schuldig und half hier nur eine Reinigung mit Wasch-
 benzin. Danach wurden die vielen Blechteile mit Anti-Rostöl eingelassen, um auch künftigen Rostanflügen
 widerstehen zu können. Im nächsten Arbeitsgang wurden die Lämpchen der Innenbeleuchtung gegen dünkler
 scheinende, die Lämpchen der Frontbeleuchtung gegen hellere ausgetauscht. -  Beim Hantieren, beim EIn-
 hängen der Steuerwagenteile brach ich eine Kontaktleitung ab. Sie wurde sofort mit einem nachgeformten
 Stück Berylliumblech ersetzt, welches angelötet worden ist.

 Kuppelanleitung

 Der Zusammenbau der Garnitur erfolght derart, dass an das Mittelteil an jeder Seite ein Steuerwagen ange-
 hängt werden kann. Zu beachten ist, dass wegen der Dioden der mit einem roten Punkt am Wagenboden
 versehene Stauerwagen an das Antriebsdrehgestell mit dem roten Punkt angehängt werden muss.

 Das An- und Abhängen ist nicht einfach und bedarf Geduld und Gefühl. Eingehängt wird der Steuerwagen
 an dem am Antriebsgestell befindlichen, gefederten Haken.  Dazu muss der Steuerwagen 45 Grad schräg
 mit der Kontaktfahne und dem Wagendach zum Drehgestell hin- und draufgeschoben und dann leicht nach
 unten geschwenkt werden. Bei diesem Vorgang hängt sich die Kupplung ein.

 Wird abgekuppelt ist umgekehrt vorzugehen. Hier wird der angehoben, dann etwa in einen Winkel von
 45 Grad gebracht und mit dem Dachende gegen das Drehgestell geschoben. Wird dabei der
 richtige Winkel erreicht, kann mit weiterhin bestehendem Schub in Richtung Drehgestell, leicht angehoben
 werden und es kuppelt sich dabei der Steuerwagen ab. Manchmal braucht man mehrere Versuche.
 Nie Gewalt anwenden, denn dafür sind die alten Gehäuse nicht konstruiert worden!
 
 Zusammenfassung


 Der Zug fährt sehr zufriedenstellend, doch ist seine Fahrgeschwindigkeit nicht schnell. Vermutlich passt sie
 "maßstäblich" zu dem, in der Presse als untermotorisiert bezeichneten Zug. -  Jedenfalls ist es ein schönes
  Modell zu dem ich später vielleicht noch eine gleichfarbige, zweiteilige Garnitur ankuppeln möchte.
 

       
       
Mittelteil mit angelötetem Streifenkontakt  der fertieg Mittelteil  Fahrgsestell Steuerwagen  die drei Teile der Garnitur