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   Meine Föhn Familie: Standard-Föhn, Lady-Föhn, Hitzkopf, Sing-Sing   (Modelle von Oskar Czepa)
 


 Das Segelflugmodell FÖHN, welches Herr Czepa in seinem Modellbaugeschäft in
 ab den 1970iger-Jahren verkaufte, war ein ideales Modell für Anfänger und Fortge-
 schrittene Modellpiloten. Ich habe mit diesem Modell das Hangfliegen erlernt und
 damit einen wesentlichen Vorteil beim Erlernen des Motorfluges gehabt. Und heute,
 fast 40 Jahre später, erfreue ich mich an dem Modell, welches unkritisch und ein-
 fach zu fliegen ist und stressfreie Flüge, wenn gewünscht mit stundenlanger Dauer
 ermöglicht.

 Durch den einfachen Aufbau und die Zweiachssteuerung war das Modell einfach
 zu beherrschen und im Falle eines Unglückes leicht zu reparieren. Der Rumpf be-
 steht aus einem U-förmigen Unterteil mit angeformter Bugnase, welches nach der
 Flügelauflage mit einem Balsabrett geschlossen wird. Auf dem Brett liegt das
 Höhenleitwerksbrett auf und dort ist auch das Seitenruder verklebt. Eine seitlich
 am Rumpf einklickbare Kabinenhaube erlaubt den Zugriff zur Fernsteuerung und
 verschließt auch den Rumpf. Die Tragflächgen sind in Bals-Styro-Bauweise fertig
 angeboten worden. Sie werden ganz einfach mit Gummiringen am Rumpf befes-
 tigt. Das einfache Flugmodell ohne Querrrudern, Bremsklappen usw.kann natür´-
 lich auch optisch nicht mit den Super-Seglern mithalten. Mag sein, dass das viele
 Interessenten daher vom Kauf Abstand genommen haben.
 Bei mir war es so ähnlich, denn ich kaufte, ohne zu wissen dass es den Föhn gibt,
 als mein erstes  ferngesteuertes Segelflugmodell den Graupner CUMULUIS 2800.
 Das Modell wurde nicht ganz genau nach den Empfehlungen der Bauanleitung
 gebaut, daher waren nach den ersten Flügen bereits die Tragflächen beschädigt.
 Herr Czepa half mir mit Föhnflächen aus und lehrte mich, wie man die Flächgenhal-
 terungen mit Harz usw. an dei des Cumulus anpassen kann. - Letztendlich kaufte
 ich später einen FÖHN und wurde damit glücklich.
 Erst als ich ausreichend Flugerfahrung hatte kaufte ich mir dann auch Segler mit
 schöner Form. Wohin sich mein Föhn "verflogen" hat ist in Vergessenheit geraten.
 Die Aufarbeitung meiner frühen Modellfliegerei führte mich nach 35 Jahren wieder
 zu dem Modell zurück.

 Zurück zum FÖHN-Modell: Selbst die Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten war
 durch die angebotenen verschieden Tragflächen sehr einfach möglich. Andere
 Tragfläche mit Gummiringen befestigen, Schwerpunkt lt. Angabe anpassen, fertig.
 Preislich  war der Föhn mit niedrigem Finanzaufwand zu bekommen. In Summe
 wirklich ein gutes Segelflugmodell für Einsteiger und Fortgeschrittene. Das inzwi-
 schen fast fünfzigjährige Flugmodell FÖHN ist auch heute noch ein modellfliegeri-
 scher Genuss.

 Hr. Czepa bot das Modell in drei Varianten an, die sich lediglich in den Trag-
 flächen unterschieden. Es gab Thermikflächen mit 2,9m Spannweite, universellere
 Flächen mit 2,7m, und Flächen mit 2m Spannweite, die für Hangflug oder stärke-
 ren Wind verwendet werden konnten. Im Verkauf wurde als ideale Basisvariante
 der Standard-Föhn (2,7m) angeboten.
 Ungeachtet dessen experimentierte Herr Czepa immer und gab es weitere Vari-
 anten des Rumpfes und bei den Tragflächen, die aber nicht im Geschäft ange-
 boten wurden.

 Dank des Überlassens diverser Modelle und Bauteile konnte ich meine heutige
 FÖHN-Familie zusammenstellen. Die mit Czepas Experimenten verbundenen
 Modelle waren: der Hitzkopf (3,05m Spw) und der Lady-Föhn (2m Spw und
 V-Leitwerk). 

 Ein weiteres Modell der FÖHN-Familie ist eine Eigenbauversion mit doppelter
 V-Form, die ich von einem Klubkameraden ergattern konnte: der Sing-Sing

 Die einzelnen Varianten rechts angeklickt, führen zu detailierten Beschreibungen
 der Modelle und der allfällig von mir vorgenommenen Änderungen und Motorisie-
 rungen, sowie die Beschreibung der Flugerfahrungen mit den einzelnen Varianten.
 
 


O. Czepa's Super-Föhn



Standard FÖHN



Lady-FÖHN



Hitzkopf



Sing-Sing