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Das Segelflugmodell FÖHN
war ein Modell, welches sich ideal zum Erlernen des Hangfluges
und mit aufgestecktem Hilfsmotor, des Segelfluges in
der Ebene, eignete.
Das Modell kaufte ich bei Modellbau Czepa, ehemals Währinger
Gürtel. Für das Modell gab es drei Flächenpaare für
verschiedene Witterungsbedingungen. Aus
nostalgischen Regungen heraus bemühte ich mich, so ein
Modell zu finden, doch vorerst vergebens. Während
ich das Buch über Herrn Czepa's Modellflugerinnerungen
gelesen habe, stieß ich darinnen auf den Segler
FÖHN. Bei einem Treffen fragte ich ihn danach und im
Gespräch bot er mir seine in den Siebzigerjahren verwendeten
und gela- gerten Föhn-Variationen als Geschenk an. Ich war
erfreut, denn dann kann ich mit diesen Seglern vielleicht
meinem Enkelkind das Modellfliegen lernen. Die durch- wegs nur über zwei Funktionen gesteuerten Modelle
sind leicht zu überarbeiten und ich werde sie dann
natürlich auch fliegen. Als Fersnsteuerung werde ich mei- ne
auf 2,4 GHz umgebaute Graupner Varioprop12
verwenden. - Nun besitze ich drei Varianten des
Föhn von Hr. Czepa und eine vierte von einem
anderen Freund.
Das
Modell - allgemeine Kurzbeschreibung: Der Föhn hat einen leichten GFK-Rumpf der ab
der Flügelauflage bis zum Rumpf- ende hin offen und nur mit einem Balsabrett abgeschlossen ist. Die
Tragflächen werden nur mit Gummiringen am Rumpf
befestigt. Als Höhenleitwerk dient ein
einfaches Balsabrett mit durchgehendem Ruderblatt. Es
konnte geklebt oder de- montierbar ausgeführt
werden. Das Modell ist in jeder Version nur über Seiten-
und Höhenruder steuerbar. In der unmotoriesierten
Variante war es für Hangflug oder mit Hochstart für den Flug in der
Ebene ausgelegt. In der Ebene bedurfte es
jedoch eines Seitstarts um Ausgangshöhe zu erreichen;
später wurden die Modelle auch im Huckepackschlepp
auf Höhe gebracht. Zuletzt konnte man damals auch Hilfsmotore
mit ca. 1,5ccm Hubraum mittels spezieller Halterung
zwischen den Tragflächen montieren und auf diese Weise
Höhe gewinnen. Damit eignet es
sich gut für Anfänger .... und Sonntagsflieger.
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 O. Czepa's FÖHN mit Hilfsmotor

Vereinslogo meines ersten
Modellflugklubs (Obm. Hr. O. Czepa)

Flugvideo Elektro-Föhn am Mollmannsberg |
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Der Standard -
Föhn, zu dem es, wie gesagt,
unterschiedliche Flügelvarianten gab, konnte mit drei
unter- schiedlichen Flächenpaaren
bestückt werden: kurz mit 2m Spannweite, mittel mit 2,68m Spannweite
und lang mit 2,9m Spannweite. Die mir vorliegende Flügelversion
mit 2,68m Spannweite und leicht halbsymmetrischem
Profil, beschrieb
Czepa in seinem Buch, da er sie im Bereich
zwischen Nasenleiste und der dicksten Flügel- stärke mit
zwei speziellen
Kanten versehen hat, die bei gebügelter
Oberfläche deutlich bessere Aerodynamik verspachen
und tatsächlich sehr gute Gleitleistungen ermöglichen.
Im Zuge der Experimente von Hr. Czepa wurde
das Seitenleitwerk verkleinert; das Modell blieb dennoch
einwandfrei steuerbar.
Der wieder in fliegbaren
Zustand versetzte Standard-Föhn (Tragflächen mussten neu
bebügelt werden) konnte eingeworfen werden. Mit 2 Grad EWD und
einem Schwerpunkt bei 80mm (v. d. Nasenleiste gemessen)
glitt der Segler nach einem stehenden
Wurfstart gut 100m weit. So etwas hatte ich lange nicht
mehr erlebt; wenn überhaupt. Der nach dem
halbsymmetrischen Profil auch bei mittlerem Wind (bis
20km/h) einsetzbare Segler sollte seinen
Hangtest demnächst absolvieren. Der Hangtest
ist erfolgt und das Modell ist sensationell geflogen.
Bei 27km/h Durchschnitts-Windgeschwindig-
keit, das ist schon sehr viel, ließ sich das Modell
sehr gut steuern und setzt alle Aufwinde in Höhe um. Das
"kleine" Seitenruder erfüllt voll seinen Zweck
und das Modell geht problemlos in die Kurven. Allerdings
gelangt man bei der
Test-Windgeschwindigkeit an die Grenzen des Modells. Bei
so viel Wind muss man drücken da- mit es nicht mehr
steigt, sondern es
beginnt "rückwärts zu fliegen". Wegen der hohen
Windgeschwindigkeit wurden im Rumpfbug 20g
Blei zugegeben und dennoch musste der Segler mit voller
Tief-Trimmung geflogen werden, damit er nicht
in der Luft "stehen bleibt". Fazit,
das Modelll macht auch ohne technischen und aerodynamischen
Schnickschnack sehr viel Spaß!
Technische
Daten Das Fluggewicht mit Spw 2700mm,
Länge 1160mm ist: Rumpf: 620g, Flächen: 620g, HLW: 53g,
Akku: 4,8V/67g,
Summe:1360g
Um den Föhn auch bei schwachen
Winden oder an flachen Hängen einsetzen zu können, wurde
er mit einem Elektromotor versehen. Darüber
wird unten eingehend berichtet.
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Föhn in Standardversion (2m Spw) |
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Czepa's Föhn mit Hilfsmotor |
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Föhn Standard (2,68m) mit Turbolator |
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der modernisierte Varioprop12 - Sender |
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Standard-Föhn beim Einfliegen |
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die speziellen Turbolator-Kanten |
die einfache Steuerung |
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vor dem Erstflug am Hang OG 2 |
nach der Landung |
Flug und .... |
... erste Landung am Haidhof-Hang |
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Flugvideo Rottenstein |
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Föhn an der zweiten Startstelle |
... ein Höhenflug |
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Die
neue Variante - der "E-Föhn"
Nachdem ich den Super-Föhn namens "Hitzkopf" in einer
starken Thermik zerstört
habe, blieb mir nichts ande- res übrig, als den
Antrieb usw. in meinen Standard-Föhn einzubauen. Um den
Schwerpunkt möglichst ohne Bleizugabe zu
erreichen wurde in Etappen die richtige Position der
Einbauten ermittelt. Dann konnte bereits ein Motorspant angefertigt werden und neue Servobretter etc.
Schließlich war alles an Ort und Stelle, der Schwerpunkt
mit 80 mm kontrolliert, mussten dennoch 3 dkg
Blei im Motorbereich eingebaut werden. Das neue
Fluggewicht des "Elektro-Föhn" mit 2700 mm Spw
ist um 140g auf 1500g angestiegen. Als Akku dient wieder ein
3S2200 Lipo-Akku.
Flugbericht:
Der E-Föhn steigt nach dem Sart sehr steil weg und muss
daher unbedingt nachgedrückt werden, oder
es wird mit dem Gasknüppel weniger Gas gegeben. Nach Motorabstellung
kann die Trimmung des Modells an der gleichen Stelle (Mitte) bleiben. Durch das ein wenig gestiegene
Gewicht scheint die Gleitleistung nur unwesent- lich
schlechter geworden zu sein. Da das Modell ohnedies
überwiegend am Hang und bei Thermik eingesetzt wird,
macht das eher theoretische Manko nichts aus.
Infolge
der leichten Handhabung des Modells wurde ich
leichtsinnig und versuchte mit dem alten Modell ein- fachen
Kunstflug. Unten ist beschrieben welche Folgen das hatte
und was weiter geschehen ist.
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die urtsprüngliche Einbausituation |
der Motor ist montiert |
die neue Position der Servos |
Servos, Empfänger und Vario |
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die Einbausituation des Reglers und des Akkus |
der fertig umgebaute "Elektro.Föhn" |
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Gebmannsberg 19-08-2016 |
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Gebmannsberg 27-05-2017 |
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Aus
der
Großreparatur des E-Föhn wird der Föhn
mit kurzer Fläche
Das Modell
erlitt bei meinem Modellflugurlaub, infolge meiner
fliegerischen Eskapaden am Rottenstein, eine
schwere Beschädigung. Aus mehr als 150m Höhe stürzte
es auf die Wiese, da wegen überhöhter Fahrt beim Abfangen ein Flügel
brach. Nur durch Zufall fand sich der Rumpf mit
Fläche und HLW noch bei der Abfahrt vom Hang.
- Die reparierte Variante hat kürzere Tragflächen und
ich habe sie als Föhn K (wie kurz) bezeichnet.
Die
Schäden betreffen den Rumpfvorderteil, der gestaucht und
daher mehrfach
eingerissen wurde. Das Höhen- leitwerk muss ausgebessert
werden. - Um wieder fliegen zu können muss ein anderes
Flächenpaar verwendet werden. Anstelle der
Spannweite von 2,70 m sind dann nur 2 m vorhanden. Dadurch
wird der Flieger jedoch flotter fliegen und
mehr Wind vertragen. Die Thermikleistrung sinkt
dann natürlich.
Gleich zu Beginn wurde der
unbeschädigte Motor ausgebaut und anschließend mit
Sekundenkleber die Risse am Rumpf wieder
zusammengeheftet. Danach konnte bereits eine Glasmatte
eingeharzt werden. Nach dem Aushärten wurden
die Seitenverstärkungen eingeharzt. Als alles fest war
konnte der Rumpf im Bereich der Schäden geschliffen
und danach verkittet werden. Als nächster Gang wurde der
Rumpf beschliffen, sodass er für die Feinkittung
fertig wäre. Schließlich wurde das Akkubrettchen wieder
eingeklebt.
Nun konnte der kleine Schaden
am Höhenruder mit dem Einsetzen eines Balsazwickels
behoben werden. Die etwas ausgeschlagene
Befestigung des Höhenruders wurde auch ein wenig
überarbeitet, sodass sie jetzt gut passt. Mit
der provisorischen Befestigung des Höhenruders konnte
auch die erste Erprobung der 2m-Flügel erfolgen.
So wie der Rumpf jetzt ist, würde die EWD 12 Grad
betragen. Mit einer 8mm dicken Unterlage stellte sich
eine EWD mit 4 Grad ein; das ist noch immer zu viel. Ich
strebe 2 Grad EWD an. MIt der Herstellung einer
an die V-Form angepassten Flügelauflage kann nun die EWD
fixiert werden. Nebenbei wurde der durch das
Unterlegen an der Endleiste entstandene Spalt zwischen
Rumpf und Fläche mit Flügelauflagen geschlos- sen.
An dieser Stelle wird später bei Bedarf beigelegt, bis
die richtige EWD gefunden ist.
Jetzt wurde eine erste
Schwerpunktermittlung vorgenommen. Dazu musste der Motor
mit Prop eingebaut und der Regler in seine
bisherige Position gebracht werden. Dann folgte der Akku
nach. Schließlich ergab sich, dass der Akku
zur vorherigen Version kaum verschoben werden musste, damit der am Flügel
markierte Schwerpunkt eingehalten werden kann.
Damit war der Weg frei, den Rumpf zu entladen und mit
dem Kitten und Feinschleifen zu beginnen.-
Bald war auch die Lackierung fertig, denn die
Lufttemperatur war sehr hoch; beinahe könnte
man von einer "Einbrennlackierung" sprechen. Jetzt
konnte mit dem EInbau des Reglers und Empfängers
begonnen werden. Eine Probe zeigte, dass alle Systeme
richtig arbeiten. Wie aus den Bildern ersichtlich
ist, muss am hinteren Ende der Kabinenhaube
nachgebessert werden, indem einige Millimeter mit Balsa
aufgedoppelt wird. Damit wird die Lage der Kabinenhaube
schöner an die Gesamtkontur des Föhn angepasst.
Neuerlich wurde der Schwerpunkt überprüft und es konnte
der Akku um 8mm nach vor gerückt werden. Das Einwerfen
des Modells klappte sofort. Es zeigte sich, dass das
Modell nun tatsächlich schneller fliegt als der Föhn
zuvor. Der Start mit Motor folgte und das Modell zog gut
nach oben. Es musste auch tief gegeben werden, damit
der Steigflug nicht zu steil ausfiel. Dann testete ich
den Horizontalflug ohne Antrieb und war angenehm überrascht,
dass das Modell ohne Unregelmäßigkeiten flog. Die
Höhenrudertrimmung wurde in beiden Rich- tungen
getetste und das Modell flog mit der Grundeinstellung
gut. Ein längerer Gleitflug wurde als Einleitung des
Landeanfluges durchgeführt. Das Modell musste zuletzt
mit Tiefenruder zum Boden geholt werden. Bei den
nächsten Flügen wird sich zeigen ob etwas verändert
werden muss.
Neue
technische Daten Spannweite: 2,05
m, Gewicht: 1,36 kg, Rest wie zuvor
Flugtest
Der Flugtest mit den kurzen Flächen verlief
bei wenig Wind und kaum Thermik. Trotz der kurzen
Flächen wurden an die 30 Minuten Flugzeit
erreicht, ohne dass viele Trimmänderungen notwendig
wurden. Allerdings hat der Flieger eine
Lieblingskurve die man mit der Seitenrudertrimmung
gerade noch ausgleichen kann. Offenbar ist die
Ursache eine verdrehte Tragfläche. Bedingt durch wenig
V-Form und durch das verkleinerte Seitenruder
ist die Kurvengängigkeit merklich eingeschränkt. Für
Testflüge auf neuen Hängen und bei ausgeprägter Thermik
ist das Modell noch immer gut zu verwenden. Lange
Thermikflüge wie mit den anderen Tragflächen sind aber
nicht mehr möglich.
Da die V-Form bei den
kurzen Flächen gering ist, wird die Vergrößerung des
Seitenleitwerks auf die ursprüng- liche Größe
vorgenommen. Der Umbau ging rasch vor sich und der
Testflug wird die Änderungen im Flugver- halten zeigen.
Durch das neue, etwas schwerere Seitenleitwerk mussten
unter dem Motor etwa 80g Blei ein- geklebt werden,
damit der Schwerpunkt wieder stimmt.
Flugerprobung
mit den Hangflugflächen
Die Erprobung fiel nicht
erfolgreich aus. Grund dafür dürfte die falsche
Tragflächenverwindung sein. Nachge- menssen mit
der EWD-Waage ergab sich, dass meine vorhergehende
Korrektur in die falsche Richtung erfolgt ist,
also der Segler noch stärker in die Linkskurve ging,
dummer Weise mit dem voll nach rechts ausgeschlage- nen
Seitenruder kaum der Geradeausflug möglich wurde. Nun
wurden beide Flügel vermessen und eine Schränkung
von -1 Grad eingestellt. Es trat ein minimaler Erfolg
ein, doch nur durch Vergrößerung des Ruder- weges
ließ sich das Modell zum Kurvenflug bewegen.
Um
die Sache zu verbessern wurde die V-Form auf etwa 13
Grad erhöht. Der Testflug fand am Modellflugplatz bei starkem böigen Wind
mit 25 km/h statt und verlief erfolgreich. Der Föhn K
war jederzeit mit normalen Ruderausschlägen zu fliegen.
Am Hang wird diese Variante bei ähnlichen
Windverhältnissen mehr Spaß machen.
Ein
Versuch am Hang zu fliegen, bei Wind, schlug vorerst fehl, weil
kaum Wind da war. Aber schwache Thermik gab es und
der kurze Föhn mit den Hangflächen schlug sich dennoch wunderbar. Jetzt kann man ihn
wieder überall und fast immer einsetzen.
Der nächste Einsatz erfolgte mit den K-Flächen
(Hangfläche) am Mollmannsberg ,Westseite, bei starkem
Wind mit 20km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit. Durch die
Geländeformation mit den vielen Bäumen entlang der Bahntrasse,
war ob der hohen Windgeschwindigkeit, die Luftströmung
am Hang ziemlich verwirbelt. Man konnte nur in
größerer Höhe fliegen. - Von dem Startplatz wurde
der nächste Hang, der Gebmannsberg aufgesucht. Dort
sollten die Geländegegebenheiten bei der vorherrschenden
Windrichtung optimal sein. Doch auch dort war durch
Bewuchs etwas unterhalb der Startwiese die Strömung sehr
verwirbelt. Da zu der Zeit noch keine Thermik da
war, konnte nur der Hangaufwind genützt werden. In
größerer Höhe konnte an der Westseite oberhalb der Ortschaft
guter Aufwind genützt werden.
Für den
Lady-Föhn gibt es Thermikflächen, die perfekt auf den
Rumpf passten. Der Testflug verlief bei Null Wind
und Null Thermik sehr erfolgreich. Der Segler fliegt
unter diesen Umständen sehr langsam und reagiert auch
auf kleine Thermikansätze. Damit wurde es möglich mit
1160 MAh Akkuverbrauch 49 Minuten lange oben zu
bleiben. Damit bin ich zufrieden. - Künftig werde ich
immer beider Tragflächen (Hang, Thermik) mitnehmen.
Die
neuerliche
Reparatur des Föhn-Rumpfes
Mit
dem Föhn mit den kurzen Hangflugflächen erwartete ich,
dass er bei Windstärken mit durchschnittlichen 39
km/h Windgeschwindigkeit gute Flugleistungen bringen
kann. Leider ist der beflogene Hang flach und daher in
niederer Höhe äußerst verwirbelt war. Mit dem
Elektroantrieb geht es flugs und man ist in der Zone mit
ru- higerer Luftströmung. Vor den Hang geflogen
erreicht man leichtes Steigen und kann das Gelände
abfliegen, damit man sieht wo der Aufwind
stark und wo er schwach ist. Bei diesen Suchflügen war
der Flieger halbhoch gestiegen und ich wollte
Höhe verlieren. Dabei kurvte ich ein und der Segler sank
in leichtem Sinkflug und blieb dabei. Doch
einmal sollte der Sinkflug enden, doch von selbst
geschah das nicht. Er unterschnitt also. Daher zog ich vorsichtig
am Höhenruder, aber auch
diesmal wollten die 40 Jahre alten Tragflächen das
nicht, eine brach ab. Der Rumpf mit einem Flügel sauste
senkrecht zu Boden, aber weit weg von mir, und
verschwand im Dickicht. Ich konnte ihn bei der ersten Nachschau nicht finden. Am nächsten Tag half
mir ein Bekannter und nach eineinhalb Stunden Suche
fanden wir zuerst die Tragfläche und einige
Holzteile. Doch wo ist der Rumpf. Da die Bäume dort von
Schlingpflanzen umwuchert waren, konnte man
kaum sehen, ob vielleicht am Baum der Rumpf steckt.
Tatsächlich sehe ich dann den Rumpf in 2m Höhe
und wir konnten ihn ohne Schwierigkeit bergen.
Das
Oberteil des Rumpfes ist gebrochen und lag am Boden.
Ebenso ist das Höhenleitwerk, jetzt ein Totalscha- den. Jedoch
Motor, Akku und Empfänger sind unbeschädigt geblieben.
In Summe gesehen, ein Tag Arbeit und der Flieger
kann mit den kurzen Thermikflächen wieder eingesetzt
werden. Im Zuge der Fertigstellung wurde der Schwerpunkt und die EWD (+2 Grad) kontrolliert. Das Modell ist
nach der Repartatur geringfügig schwerer geworden:
1,39kg.
Flugerprobung
mit den Thermikflächen und verkleinertem Höhenleitwerk
Bei 18 km/h Winddurchschnittsgeschwindigkeit
erfolgte der Testflug. Das Modell reagiert perfekt auf
die Ruder und fliegt grundsätzlich gut. Bedingt
durch den relativ starken Wind musste in Aufwindphasen
stark tief getrimmt werden. Legte sich der
Wind und kam zaghafte Thermik zustande, dann musste
wieder Richtung neutral ge- trimmt werden.
Zusammengefasst ist zu sagen, dass das Modell wieder
ordentlich fliegt.
Nach mehreren Flügen
kam der Eindruck auf, dass die Bleizugabe unter dem
Motor nicht den gewünschten Erfolg brachte.
Also wurde die EWD von ca. 2 Grad auf knapp 1,5
Grad verringert. Die Flugleistungenam 30.8.17
wurden merklich besser. Bei stärkerer Thermik muss beim
Kreisen die Trimmung drei bis vier Zähne tief
gestellt werden. Ein Abstieg aus großflächiger Thermik
ist nur mit gehaltenem gering dosierten Tiefenruder möglich.
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letzte Start des Standard -Föhn am
Rottenstein
Flugvideo |
Bilder aus dem Video zum letzten Flug..... |
des Föhn mit den 2,7m Tragflächen |
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Reparatur danach: Innenansicht des proviorisch
gehefteten Rumpfes |
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hier ist die Matte bereits eingebarcht |
Seitenverstärkungen eingeharztr |
Akkuplatte eingeharzt |
erste Ansicht mit "neuer Fläche" |
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Zweickel im Höhenruder eingeklebt ... |
... und foliert |
Flügelauflagen aufgeklebt |
alles wieder drinnen |
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Haubenbefestigung mit Klettband |
der neue FÖHN-K mit 2m Hang-Flächen |
......auch wieder schön geworden |
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hier noch mit dem kleinen Seitenruder |
Fiesta und dahinter der Hang-Föhn |
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das neue, vergrößerte Seitenruder |
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Flugerprobung am Mollmannsberg |
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Föhn mit 2m Thermik-Flächen |
Föhn auf der Mollmannsberg Nordseite |
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Absturzstelle mit den roten Flächen |
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Reparatur beginnt |
Rumpf bereits wieder gekittet |
der Föhn ist wieder einsatzbereit |
Flugvideo Mollmannsberg |
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