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   Beachcraft Duke 60  -  TWIN AIR  (Robbe)                                               (eingetauscht gegen Saphir)
 
 
 Man kann sagen was man will, die EPO-Modelle haben sich enorm weiterent-
 wickelt. Obwohl ich mich zu den eingefleischten Verbrennerfans zähle, hat mich
 dieses Modell angesprochen. Es war schon immer mein Wunsch, ein so elegantes
 zweimotoriges Flugmodell zu besitzen, doch sind die erhältlichen Baukästen eine
 echte Aufgabe an Holzarbeit. Das war dann auch nicht so meine Vorstellung, also
 blieb ein derartiges Modell bisher eine Wunschvorstellung.
 Heute gibt es also ein in den Testberichten gelobtes Modell aus Elapor-Kunststoff,
 dem man das an der Oberfläche kaum mehr ansieht. Dass das Modell mit E-Moto-
 ren angetrieben wird ist für mich unüblich, aber akzeptabel. Damit entfällt die Mit-
 nahme meiner Startkiste samt Sprit, Akku, Starter usw.
 
             Beechcraft Duke 60
              Video vom Erstflug
 

 Baubericht

 Das Modell wird in einer großen Verpackung angeliefert. Gleich nach der Öffnung sichte ich die Teile und
 merkte am Rumpf etliche Eindellungen und Kratzer. Wissend, dass das bei einem EPP-Modell nicht so einfach
 zu reparieren ist, kam für mich nur eine Reklamation infrage. Dann probierte ich noch die mitbestellten Lipos ob
 sie hineinpassen. Ergebnis: Nein, zu lange. Ja Angabe gibt es vorher keine. Also auch hier ein Umtausch fällig.
 Die neuen Lipos kosten pro Stück um 20.- mehr! also dachte ich, ich könnte den Aufpreis als "Wiedergut-
 machung"  für die Schäden bekommen. Nein, Lindinger bot 15.- an. Das war mir eindeutig für ein neues Modell
 zu wenig, daher kam es nach einigem Mailverkehr zur Rücksendung des beschädigten Rumpfes. - Bin gespannt
 ob der dann komplett in Ordnung ist und ob die Pilotenkanzel dann auch passt - die hätte ich vielleicht mitschik-
 ken sollen? Schließlich erhielt ich nach etwa zwei Wochen den Ersatzrumpf, bei dem die Kanzel perfekt passte.
 Gleich zu Beginn, für die, die nicht weiter lesen, noch ein wichtiger Hinweis: Bitte ALLE Schrauben bei dem
 neuen Modell unbedingt nachziehen, insbesondere die beiden Motorhalter (nicht Motorträger) und dort eine
 zweite M3 Wurmschraube einschrauben! Mehr dazu unten.

 Während der Wartezeit habe ich mit dem Bau der Tragfläche usw. begonnen und bin also genau nach Bauan-
 leitung vorgegangen und es klappte alles.

 Erwähnen möchte ich, dass das Modell materialbedingt sehr anfällig für Oberflächenbeschädigungen und
 Schmutz ist und unbedingt Flügelschutztaschen braucht. Allerdings machen die Winglets hier ein Problem, also
 wurde eine Methode gefunden, die Winglets steckbar zu machen. So kann man die Flächenschutztaschen gut
 auf die Fläche aufschieben. Vor dem Flug werden die Winglets aufgesteckt und mit einem Klebstreifen
 gesichert.

 Der Bauaufwand ist gering und das Modell steht schnell fertig am Tisch. - Allerdings muss man sich wegen der
 Verkabelung etwas einfallen lassen, denn sonst wird die Montage am Flugplatz zu einem Nervenkitzel. Ich habe
 den 6K-Empfänger in vorhandenen Ausnehmungen der Tragfläche untergebracht. Die vielen V-Kabel wurden
 zusammengefasst und die Buchsen zusammengeklebt, so dass ein "Stecker" entsteht in dem alle zugehörigen
 Servostecker eingesteckt werden. Auch der Stecker befindet sich in der Tragfläche. Lediglich die Kabel für die
 Seitenruder-/Bugradsteuerung, das Höhenruder und das Bugfahrwerk, nicht zu vergessen die Stromkabel, wer-
 den durch eine vorhandene Öffnung im Rumpf (im Kabinenboden) durchgesteckt und können dort mit den
 Servo- und dem Akkusteckern  verbunden werden.

 Ein etwas kniffliger Punkt ist die Unterbringung des Lipoakkus. Derf wird ein Problem, wenn es nicht exakt der
 von Robbe vorgesehene Typ ist. Dieser ist von der zierlichen Art der Lipos. Man hat mir erklärtt, dass derzeit
 Wellpowerakkus die besten wären und so habe ich mich für sie entschieden. Wie schon berichtet war dere
 erste Akkutyp zu groß, sodass ich mich für eine kleinere Bauform in einem Gehäuse (Car-AKKU), die deutlich
 teurer aber mit mehr Kapazität ist, entschieden habe.
 Um den Schwerpunkt zu erreichen musste wegen des höheren Gewichts der Akku "nach hinten" verschoben
 werden. Um den Akku dorthin zu bekommen musste ich eine zusätzliche kleine Sperrholzplatte einharzen, die
 auch eine längere Klettbandhalterung für den Akku erforderlich machte.

 Die "Preflight Tests" am Bautisch verliefen nicht optimal. Die eingebauten Servos für die Ruder funktionierten,
 nicht aber das Bugfahrwerk und später auch ein Hauptfahrwerk. Weshalb... ???
 Nach etwa zehnmaligem Ein- und Ausfahren am Bautisch steckte das Bugahrwerk plötzlich. Es musste ausge-
 baut und zerlegt werden und da zeigte sich, dass eine kleine Wurmschraube von irgendwoher  in die Mechanik
 geraten ist. Nach deren Entfernung und dem Zusammanbau funktioeniert das Fahrwerk wieder einwandfrei.
 Schließlich gab es den Rolltest auf der Straße und beim Bergaufrollen zur Garage sehe ich, dass ein Hauptfahr-
 werksbein sich etwas verdreht hat. Am Bautisch ließ sich das Fahrwerk um etwa 8mm nicht mehr ganz ein-
 fahren, funktionierte sonst aber schon. Also neuerlicher Ausbau mit Öffnung, doch diesmal störte keine Wurm-
 schraube. Ich betätigte die Mini-Mikro-Endschalter und siehe da, es funktionierte wieder und sogar auch nach
 dem Zusammen- und Einbau. - Alle Schrauben am gesamten Modell wurden daraufhin kontrolliert und nach-
 gezogen.

 Erstflugerfahrungen

 Damit man bei späterer Wiederverwendung des Modells weiß was wohin gehört und wie die Dinge zusammen-
 gehören, hier die Beschreibung des Zusammenbaues des Modells in einer Kurzbeschreibung mit Bildern. Die
 Demontage erfolgt natürlich umgekehrt.

der Transport Beginn: Rumpf am Tisch legen Kabinenhaube abnehmen Rumpf umkehren
Fläche für Einbau zurechtlegen Fläche hinten einhaken, Jeti-Antenne aufrichten Flächenschrauben einstecken und anschrauben Modell umdrehen, Kabel ordnen
Akku einbauen und Kabel nach Farbcodes am Stecken anstecken Kabel gut verlegen, Sender einschalten und Fahrwerk ausfahren und kontropllieren dann Kabinenhaube aufsetzen Modell ist flufertig

 Vor dem Erstflug wurden die empfohlenen Ruderausschläge nochmals genau eingestellt und damit stand dem
 Start nichts mehr im Weg. - Nun, der Start verlief problemlos, das Modell hob fast von selbst und mit leichtem
 Steigflugnach etwas 15 Metern Vollgasrollstrecke ab. Es bedurfte keiner Trimmänderungen. Im Flug fiel auf,
 dass das Modell eine Tendenz hat, in den Kurven immer enger und nach unten einzukurven. Das könnte aber
 von meiner 20% Seitenruderzumischung zum Querruder stammen, kann aber leicht mit Quer- und Höhenruder
 korrigiert werden.
 Entgegen den vielen Flugvideos auf Youtube wurde von mir ohne Landeklappen gelandet. Das Modell wird, im
 Vergleich zu meinen anderen "Bombern", im Landeanflug trotzdem sehr langsam (großer Luftwiderstand des
 Rumpfes). Wichtig ist, dass wegen der geringen Masse des Modells unbedingt mit deutlich erhöhtem Standgas
 angeflogen und gelandet werden muss.
 Die Erprobung der Klappen in Mittelstellung in Sicherheitshöhe zeigte eine leichte Steigtendenz des Modells,
 die mit Gasreduzierung ausgeglichen wird, - man will ja schließlich mit Klappen langsamer fliegen.
 Die Landungen und Starts beanspruchen die Fahrwerke, doch zeigten sich sogar bei nicht gemähtem Rasen
 bisher noch keine Schwächen oder Schäden.
 Zu beachten wäre, dass mir nach einem Stichflug nach unten, das Glück gnädig war und ich das Modell mit
 durchgebogenen Flächen noch abgefangen werden konnte.

 Zusammengefasst ist es ein tolles Modell mit guten Flugeigenschaften, das für den erfahreneren Modellpiloten
 gemacht ist. Der E-Antrieb ist zwar stark, das rettet das Modell aber nicht bei Steuerfehlern. Bei weniger Wind
 hoffe ich noch viele schöne Flüge machen zu können.

 Stromdaten: Akku Wellpower Car, 4S 5000 mAh, Flugzeit 6,5 Minuten eher flott geflogen, nachgeladen wurden
 3200mAh.

 Der dritte Flug  -  Motorschaden mit Beschädigung der Motorgondel und Motorhaube
 
 Bei 5m/sek Durchschnittswindgeschwindigkeit, das ist so, dass sich Schilf leicht neigt oder ein leichter Wind-
 sack sich zu straffen beginnt, wurde die Duke getestet. In der Gebrauchsanleitung steht ja, dass das Modell
 nur bedingt windtauglich ist. Gefühlt empfand ich die Windstärke leicht, sodass der Testflug ohne Sorge be-
 gonnen wurde.
 Wie schon bei den beiden vorangegangenen Flügen hebt das Modell von selbst ab, schon vor dem Moment, an
 dem ich für gewöhnlich ziehe. Die Maschine steigt dann stetig, das Fahrwerk wird eingefahren und sie kurvt
 zum Querabflug ein. Ich drossle die Motoren auf halbe Knüppelstellung und trimme ein wenig und beginne
 erstmals die Klappen auszufahren.
 Das Modell steigt nur wenig, ich drossle weiter und fahre die Klappen ganz aus (Ausschlag nach Bauanleitung).
 Jetzt steigt sie deutlich merkbar, woraus klar wird, dass man noch deutlich langsamer fliegen könnte.
 Dann begann ich die Figuren des F4C-Flugprogramms zu fliegen.
 Schon vorher bemerkte ich ein Brummen, so als liefen die Propeller unrund. Mit etwas mehr Drehzahl hörte sich
 wieder alles normal an. Das Modell fliegt hervorragend und ich habe schon 6 Minuten Flugzeit. In der vorletzten
 Figur "Chandelle" ziehe ich das Modell hoch und plötzlich kommt es zu einem dumpfen Krach. Ich drossle und
 nütze die Flughöhe um rasch zum Flugplatz zurück zu kommen. Im Vorbeiflug erkenne ich, dass ein Motor aus
 der Motorgondel heraushängt. Sch.... ! Ich mache das Modell sehr langsam und verliere nur wenig Höhe, fahre
 das Fahrwerk aus und lande dann ganz normal.
 Dann sehe ich den Schaden, den der jetzt nurmehr zweiblättrige Prop an der Motorhaube und Motorgondel
 angerichtet hat. Es ärgert mich, denn dieses Material lässt sich wegen seiner Oberflächenstruktur nicht so
 einfach wieder reparieren. Hier muss ich Abstriche von der Obeflächengüte machen, denn jede Reparatur ist
 hier zu sehen und strört die ohnedies "gemaserte" Oberfläche mehr als eine halbherzig ausgeführte.

 Bei der Zerlegung zeigte sich dann, was zu dem Schaden geführt hat. Läppisch, - die Wurmschraube die die
 Motorachse festhält hat sich gelockert und der Motor konnte aus der Halterung herausrutschen. Paradox ist,
 dass die Halterung zwei Gewinde augfweist, aber nur in einem eine Schraube steckt.
 Der Motor wurde nach dem Ausdrehen der durch die Lockerung verdrillten Motorkabel wieder Angeschraubt,
 diesmal jedoch mit zwei Wurmschrauben.
 Eine Kontrolle beim zweiten Motor zeigte, dass ich Glück hatte, denn auch der war bereits locker und hatte sich,
 soweit es die Kabel zuließen, ebenfalls verdreht.

 Mit Kaltleim wurden die Vertiefungen der Oberfläche so weit möglich mit den aufgekratzten EPP-Partikeln
 zusammengeklebt und die Oberfläche mit dem erhärteten Leim halbwegs wiederhergestellt. Der Propeller hatte
 sich bei dem Ausritt irgendwo so fest in das Material hineingeschlagen, dass ein Blatt abbracht.
 Jetzt versuche einmal einen Ersatzpropeller zu bekommen - denn hatten sie schon nicht, als ich das Modell
 bestellte. Anstelle der Originalprops habe ich mir 9x5er Sonic bestellt, denn das hat jemand in einem Forum
 auch gemacht. Ich habe mir wieder einen Originalprop bestellt, auch wenn der dann vielleicht im Winter ??
 kommt, dann werde ich die Props zurückbauen., denn die dürften vermutlich 10x5er sein.

 Nachdem ich mich bemühe die Modelle nicht beim Flug oder beim Transport zu beschädigen, insbesondere bei
 diesem Modell, habe ich für die Fläche schon Flügeltaschen angefertigt. Leider kann man die aber mit den
 Winglets am Flügel nicht verwenden. Also habe ich neue Randbögen aus hartem Styropor angefertig. Ich bin ge-
 spannt ob sich im Flugverhalten merklich etwas verschlechtert.

 Vierter Flug - Motorstörung, Fahrwerksschaden

 Scheinbar habe ich ein besonderes (Un-)Glück mit dem Modell, da ich mir bei jedem Flug diverse Probleme ein-
 fliege. Die Motore mussten wegen Nichtverfügbarkeit von originalen Ersatzpropellern für dieses Modell mit 9x5
 Graupner Sonic 3-Blattprops ausgerüstet werden. Die Nachbestellung läuft, doch keiner kann sagen wie lange
 die Nachlieferung dauert, denn selbst Robbe hat diese Props derzeit nicht. - Ist ja verständlich, das Modell gibt
 es seit zwei Jahren bis aktuell heute, da braucht man keine Ersatzteile mehr am Lager haben! - Oder?
 Betreffend die 9x5-Props ist zu sagen, dass die Steigleistung kaum niedriger ist, der Stromverbrauch
 jedoch merklich geringer ausfiel. (Bei einem späteren Flug nahm der Akku bei der Ladung nach einem 7 Min
 30Sek Motorlauf nur 2320mA auf)

 Der ausgerissenene Motor fällt diesmal im Flug nicht heraus, macht jedoch ein leises aber seltsames Ge-
 räusch bei mittlerer Drehzahl. Die Demontage zeigte dann, dass der Wellensicherungsring, der den Außenläu-
 fer in Position hält, abhanden gekommen ist. Wissentlich habe ich diesen Ring bei der vorangehenden Repara-
 tur nicht abgenommen, wozu auch?, doch er hat gefehlt. Er wurde ersetzt, nachdem ich diese Größe zufällig da-
 heim hatte.

 Das Trainingsprogramm fliege ich also trotz Geräuschbildung fertig und teste erstmals auch noch die Klappen-
 funktion. Die Klappen wirken sehr gut man muss aber drücken das Wegsteigen verhindern, oder die Motor-
 leistung stark verringern, insbesonders bei Stellung "Klappen voll"; mit einem Mischer lässt sich das leicht lösen.
 Dennoch, Klappen sind ein Problem, denn sie machen den Flieger sehr langsam, oft zu langsam. - So erging es
 mir bei meiner ersten Klappenlandung, bei der ich die Klappen nur in Mittelstellung hatte und einen schönen
 Gleitwinkel mit der Motorleistung einstellte. Bis 20 cm über Grund lief alles OK, doch denhke ich, eine leichte
 Abflachung des Gleitwinkels würde noch schöner aussehen. Daher zog ich, das Modell antwortete spontan mit
 leichtem Steigen. Ich lasserasch wieder nach, ein wenig zu viel und lande mit leichter linker Seitgenlage am
 Hauptfahrwerk. Die Maschine rollt noch einen Meter und dann knickt das Bugfahrwerk ein.

 Daher fiel die Reparatur des Bugfahrwerks an, denn beim Modellbaugroßhändler gibt es keinen Ersatz am
 Lager. Wieder muss man hoffen, dass Robbe das Fahrwerk am Lager hat. Man spricht von drei Wochen
 Lieferzeit, doch habe ich das Modell ja nicht zum Herumliegen und warten auf Ersatzteile, sondern zum Fliegen
 gekauft. Gut, der Landefehler ist meine Schuld, aber dass das Bugfahrwerk eine Schwachstelle ist, das kann
 man aus mehreren Internetforen herauslesen. Der Tupfen am "i" bei der Geschichte ist, dass man kein Bugfahr-
 werk zu kaufen bekommt, sondern ein komplettes Dreibeinset kaufen muss. Der Preis: ca. 100.- Euro. Zum
 Glück dürften alle Fahrwerksgehäuse ident sein, sodass der Ersatz eines gerissenen Bugfahrwerkgehäuses
 keine Schwierigkeit darstellt. -  Auf den Bildern unten sieht man den Gehäuseriss, den ich mit einem 0,8mm
 dicken Stahlstreifen der um das Gehäuse herum angepasst ist, abfangen möchte. Der Streifen umgibt das mit
 Sekundenkleber geklebte Gehäuse (ob diese Klebung taugt?) und wird beim Fahrwerkseinbau mitgeschraubt.
 Der Flugbetrieb wird zeigen ob meine Idee funktioniert. Wenn dann Ersatz da ist, dann tausche ich das Fahr-
 werk aus.

 Fünfter Flug - Wind böig, mit 5 m/sek Durchschnittswert

 Die Reparaturen vom Vortag waren Ok, sodass natürlich die Flugerprobung reizte. Wird das Fahrwerk halten?
 Am  23.7.14 wagte ich es, bei einer böigen Durchschnittswindgeschwindigkeit von 5 m/sek, mit dem Modell
 Rollversuche am ungemähten Flugplatz zu unternehmen. Schon der Zusammenbau gestaltete sich für mich als
 schwierig, da der Wind böig war und ständig auch die Richtung änderte. Die großen Bauteile am Montagetisch
 liegen zu lassen war unmöglich, denn der Wind hätte sie weggeblasen. So baute ich die Duke am Boden zu-
 sammen und trug sie auf die Piste hinaus. Der Rollversuch lief gut an und ich konnte mich nicht beherrschen,
 - ich startete. Der Steigflug gegen den Wind war fast wie sonst auch, beim Einkurven merkte ich, das ich mehr
 als sonst an Ruderweg vorgeben musste. Aber es ging. Ich flog einige Platzrunden und übte den Landeanflug
 von der Straße und den Hochspannungsleitungen her. Das ging gut und beim zweiten Anflug entschied ich mich
 zu landen. Das Fahrwerk war heraussen, keine Klappen ausgefahren und die Maschine schwebte ein. Zwar gab
 es einige leichte Windböen, aber einen halben Meter über Gras war die Luft ruhig und das Modell landete
 ordnungsgemäß. Lediglich bei der Kehre zum zurückfahren mit dem Modell behinderte der Wind sehr. Mit fast
 Vollgas gelingt das Wendemanöver aber gut.

 Fazit: Bei 7m/sek Windgeschwindigkeit (das empfindet man beim Modellflug schon störend) macht das Fliegen
 des Modells keinen Spaß mehr, es wird stressig aber der Flug beherrschbar . Mein Bugfahrwerk ist offenbar gut
 repariert worden, denn es versieht den Dienst wiederanstandslos.

 Sechster Flug

 Die Flüge bei keinem Wind machen mit dem Modell natürlich optimal Spaß. Jetzt ist das Modell gut eingetrimmt
 und fliegt wie auf Schienen. Mit den 9x5 Props komme ich beim Flug eines F4C-Programmes auf  fast 10 Min.
 Rahmenzeit und  habe den Akku auf 60% entladen. Schön ist, dass man mit dem Flieger wunderbar "Touch and
 Go" machen kann. Mit 10-12% Tiefenruder zu den Landeklappen gemischt, passt der Anflug perfekt. Die volle
 Klappenstellung benötige ich bei dem Leichtgewicht nicht, denn dann muss ich wieder mehr Gas geben, um die
 Fahrt zu halten. In Summne bin ich dann kaum langsamer als ohne Klappen.

 Bemerkenswertes von den Folgeflügen

 Das Modell fliegt insbesondere bei Windstille hervorragend. Bei höherer Fahrt beginnt es zu schwänzeln, aber
 man muss ja nicht immer mit Vollgas fliegen. Der Stromverbrauch bei Trainingsflügen nach F4C Flugprogramm
 liegt bei 8-9 Minuten Flugzeit, inklusive der Figur Touch and Go, bei 2800 bis 3000 mAh. Damit fliege ich bei
 einem 5000 mAh-Akku sehr akkuschonend. Natürlich fliege ich hauptsächlich mit Teillast-Halbgas.
 
 Bemerkenswert ist, dass meine großen Befürchtungen betreffend die Haltbarkeit des Einziehfahrwerks auf
 unserer Gras-Buckelpiste, zum Glück nicht eingetroffen sind. Bei meinem Übungsflugprogramm gibt es die
 Figur Touch and Go, also eine zweite Landung und ein zweiter Start innerhalb eines Fluges, die natürlich die
 Fahrwerke beanspruchen. Bei einem Anflug verschätzte ich mich in der Tiefe des Plaztes und landete unmittel-
 bar daneben in einem frisch geeggten Acker. Es rumpelte ziemlich, doch als ich zog ging das Modell wieder
 hoch und das Fahrwerk ließ sich einwandfrei einziehen. Auch die nachfolgende Landung klappte und eine
 Nachbeschau der Fahrwerke ließ keine Schäden erkennen.

  
       
Dellen Ritzer, Dellen und eine tiefe Eindrückung Seitenrudermontage  
  Höhenrudermontage wie beim Seitenruder   Montage Klappen und Querruder
Heckteil fertig Vorrichtung für abnehmbare Winglets Winglet montiert  
Fläche mit Verkabelung fertig gebaut Ansicht Rumpf mit Akkuhalterung Hauptfahrwerk Bugfahrwerk
Montage der Tragfläche in Schritten: 1 Schritt 2: Fläche hinten einhängen Schritt 3: Kabel durchfädeln, auflegen, Modell umdrehen und anschrauben Schritt 4: Akku einbauen, Servokabel nach Farbcode anstecken
       
    der neue Randbogen im Rohbau fertig 
Motor aus Verankerung gerutscht die zweite Wurmschraube Wellensichertungsring erneuert  die Fahrwerksteile und der Gehäuseriss 
der Versuch mit dem Stahlbügel das Gehäuse zusammen zu halten fertig zum 10. Start (29-08-14)   Flugvideo mit Onboardcam