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   PA 39 - Piper Twin Comanche (Segull)
 
 
 Die angekaufte Seagull Piper PA 39 Twin Comanche bringt neuen Elan in meine
 Modellfliegerei. Bedingt durch meine Beschwerden im Rücken wird der Start von
 am Boden stehenden Modellen mit Verbrennermotoren schon nahezu unmöglich.
 Trotz meiner schmerzlichen Erkenntnisse mit dem Rücken und dem darher
 beabsichtigten Verkauf meiner Verbrennerbomber, werde ich hoffentlich weiterhin
 ein zweimotoriges Modell betreiben können, welches mit Elektromotoren angetrie-
 ben wird. Damit wird der Modellflug noch "synthetischer", denn die Geräuschku-
 lisse der E-Motormodelle ist weit von der Realität  und weit von den Verbrenner-
 modellen entfernt. Aber es geht nicht anders, also bin ich zufrieden.

 Mit diesem ARF-Bausatz kaufte ich mir reichlich Arbeit zu, denn es sind etliche
 kleine Dinge zu montieren, zu verkleben (und nachzuarbeiten / -kleben) und der
 Einbau von Motoren Reglern und den Antriebsakkus zu verwirklkichen. Am Ende
 steht ein leichtes und formschönes Modell auf der Piste.
 


PA 39 - Piper Twin Comanche
 Technische Daten:
 Spannweite: 1950mm, Länge: 1330mm, Gewicht: 5,0kg?
 Motore:Turnegy 3542/1000kV, Regler: 4 x Hobbyking 60 SBEC, Prop 11x5,5 (Standschub pro Motor 2,0kg)
 Akkus: 2x 4S 5200mAh oder 2 x 3600mAh?



 Langsam beginne ich mit dem Bau der Twin Comanche ....

 Meine bereits seit zwei Monaten bestehenden Rückenbeschwerden führten letztlich zu einem dreiwöchigen
 Spitalsaufenthalt mit OP, samt nachfolgenden Schwächen, die den Baubeginn vorerst nicht zuließen. Doch
 nach den Weihnachtsfeiertagen 2019, mit der Präsenz der Modellbahnplatte meiner Enkel am Bautisch,
 konnte diese entfernt und endlich mit den Bsauarbeiten begonnen werden.

 Nach dem Öffnen der Schachtel findet man gut aussehende Bauteile und viele Zubehörteile, die zur Fertig-
 stellung des Modells notwendig sind. Doch das Studium der Bauanleitung fällt schwer, denn in einigen Punk-
 ten ist sie teilweise realitätsfremd und unvollständig. Aber das ist für mich der Grund, weshalb ich dieses
 Modell gekauft habe, da ich es liebe, wenn etwas Hirmarbeit notwendig ist, damit man ein schönes und gut
 fliegendes Modell auf das Fahrwerk stellen kann.

 Schon jetzt erkenne ich, dass durch die Situierung der zwei relativ schweren Lipo-Akkus, die EInhaltung des
 Schwerpunktes noch großes Kopfzerbrechen bringen wird. Cleverer Weise, oder weil die Bauart des Modells
 es bedingt, befindet sich am Rumpfheck eine "Bleikammer," in der reichlich Blei zum Ausgleich der Kopflas-
 tigkeit Platz hat.

 Gemäß Bauanleitung wurde mit dem Einkleben der Ruderblätter begonnen. Bevor ich michdanch  den
 schwierigeren Aufgaben zuwende, habe ich die Servos für Querruder und Landeklappen in den Flügelhälften
 eingebaut. Die Servos werden mit steckbaren Kabelverlängerungen bestückt.

 Einbau der elektrischen Einziehfahrwerke

 Der EInbau eines mechanischen Einziehfahrwerks ist seitens des Herstellers angedacht, doch erfor-
 dert die Realisierung enorme Anpassungen, und wie man im Internet lesem kann, eine umfangreiche "Um-
 konstruktion" des Fahrwerksschachtes. Durch die geteilten Tragflächen ergibt sich mit den Gestängen beim
 Zusammanbau des Modells vor dem Flug eine knifflige Phase, wenn die Schubstangen am Einziehfahrwerk
 eingehängt werden müssen. Der Zugriff ist dabei für meine dicken ungelenken Finger kaum möglich.  Da
 diese Variante nicht mein Gefallen findet, sollen elektrische Einziehfahrwerke zum Einsatz kommen.

 Mit der Bauanleitung in der Hand, begann ich mich mit dem Einbau eines Einziehfahrwerkes auseinander zu
 setzen. Kurz, von der Einbauhöhe des Fixfahrwerkes ausgehend, würde die Höhe mit dem elektrischen
 Fahrwerksantrieb auch passen, jedoch passt die im Bausatz vrogefertigte Ausnehmung nicht für die Länge
 des Federbeines mit dem Rad. Dazu müsste die Öffnung für die Radmulde ca. 3cm näher zur Wurzelrippe
 wandern. Zufällig fand ich in meinen Ersatzteilschätzen vorgefertigte Kunststoff Radmulden, welche für die
 Länge des Einziehfahrwerksbeines passen. Da sie neu und unbeschnitten sind, lässt sich damit auch die
 bestehende Ausnehmung in der Beplankung überdecken, sodass von der alten Radmuldenöffnung nicht
 mehr sichtbar ist.  Allerdings müssen diese derzeit roten Radmulden mit weißem Lack überlackiert werden.
 Das ist aber einfach zu machen.

 Eine Geduldprobewäre die Anfertigung der Montagekeile, die sich zwischen den im Flügel eingeharzten
 Holzklötzen zur Fwk-Befestigung und den Befestigungsplatten der Einziehfahrwerke befinden. Die Keile die-
 nen zur Erreichung richtigen Schrägstellung der Fahrwerke, die wegen der Flügel-V-Form nicht einfach nur
 eingeschraubt werden können. Der Passklotz am Fixfahrwerk hat diese Keile bereits aufgeklebt und das
 Fahrwerk steht richtig. Von der Stellung des Fixfahrwerks wurden Schablonen angefertigt, die beim Einbau
 der Einziehfahrwerke für die richtige Einstellung verwendet werden. -  Als Vereinfachung werden anstelle der
 Keile Sperrholztzeile angefertigt, die gegebenenfalls ein wenig keilförmig angeschliffen werden müssen,
 damit die Fahrwerksbefestigungsplatte beim Festschrauben nicht verspannt wird. Bevor die Fahrwerke auf
 den Keilen montiert werden können, werden zur Verstärkung der Fahrwerksaufnahmeklötze auf deren Unter- 
 seite zusätzlich Kieferdreikantleisten angeklebt.

 Nachdem mir Fliegerfreund Berti bei der Entscheidungsfindung geholfen hat, kann das vorhandene elek-
 trische EInziehfahrwerk verwendet werden, da der Fahrwerksaufnahmebolzen entgegen meiner Meinung,
 doch entfernbar ist. Dadurch können mittels neu angefertigter Aufnahmebolzen die Federbeine nun  in der
 Fahrwerksmechanik eingebaut werden. - Die Verwendung von Stahlfederbeinen wäre auch möglich, doch
 sind sie aus optischen Gründen ausgeschieden. Auf den Bildern unten erkennt man den Änderungsbedarf, da
 entsprechend der Markietrung die Beplankung entfernt werden muss.
 Eine um 1,5cm höhere Standposition des Modells ergibt sich nun aus der Verwendung der Pichler-Einzieh-
 fahrwerke, welche eine Auswirkung auf die Montage des Bugfahrwerks hat, um die gleiche Anstellung des
 Rumpfes und der Flächen, am Boden zu gewährleisten.
 Am Bugfahrwerk musste das Federbein auf 5 mm Dm. aufgebohrt und außen teilweise abgedreht werden,
 damit es am Fahrwerksgehäuse nicht anliegt und damit keine Schäden verhindert werden.

 Nach dem Einbau der Hauptfahrwerke wurde das Bugfahrwerk in Angriff genommen. Auch hier geht es  im
 vordersten Rumpfbereich nicht ohne baulicher Änderungen ab. Da die Einbaulage einige Grade geneigt er-
 folgen soll, damit das Federbein etwas nach vorne geneigt ist, bedarf das eines tiefen EInbaues des Fahr-
 werks im Schacht, damit das eingefahrene Rad die Rumpfkontur nicht überragt. Das bedingt die Verlänge-
 rung des Federbeines, welches in Eigenanfertigung gerfolgen wird. Auch der Lenkhebel muss gekürzt wer-
 den, damit eine größere Holzarbeit im Rumpf vermieden werden kann.

 Montage der Motorgondeln und Elektromotore

 Im Anschluss daran sollen die Motorgondeln samt den Halterungen für die Motorhaubenschrauben einge-
 klebt werden. Anschließend können die Motorhauben über die Motorträger drübergeschoben und an die
 Tragflächen angepasst werden. Erst danach kann der Einbau der Motore, genau mittig in den Motorhau-
 ben erfolgen. Schließlich sollen die Motore / Spinner exakt in die Mitte der Motorhaubenform passen. Und
 erst nach dem  Einrichten können die Motorbefestigungsplatten vorerst mit Kleber angeheftet und wenn alle
 passt werden sie definitiv eingeharzt.


Motorträger und Motorhauben die Standard-Fixfahrwerke die Tragflächen der Rumpf
die Ruder sind eingeklebt Überlegungen zum EInbau des EZFW wegen Verlängerung Spezialabdeckung Federbein hat Kontakt mit FWK.Gehäuse
EZFW um 5mm länger die neuen Stahlstifte Federbeineauf Fahrwerken montiert Fedrebein am Bugfahrwerk montiert
die einbau-Ausgangssituation die vergrößerte Fahrwerksöffnung provisor. Fahrwerk mit Radmulde eingebaut
 
Fahrwerke fertig eingebaut  Lenkhebel Bugfahrwerk muss gekürzt werden  Bugfahrwerksschacht vor Umbau