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   Standard Austria - Wurfgleiter  (G.Kirchert)
 

 
 Mein Enkel Konstantin spielt gerne mit den EPP Wurfgleitern und wirft sie uner-
  müdlich in unserem Hof. Um ihn spielerisch dem Modellflug näher zu bringen,
 habe ich versucht, ihn mit einem einfachen Segler, meinem uralten Föhn, unter
 meiner Anleitung seiner Finger auf den Knüppeln, fliegen zu lassen.  Seine Kon-
 zentration hielt aber nur 5 Minuten, aber ein Anfang war gemacht.

 Auch sein Papa schenkte ihm einen EPP-Kleinsegler mit E-Motor, doch ist der
 sehr schnell, weswegen der erste unterstützte Flug mit einer Enttäuschung endete,
 da er gerne noch länger hätte fliegen wollen. Doch der Akku war am Ende, sodass
 nix mehr ging. Um Konstantin wieder Lust am Modellfleigen zu machen, darf er mit
 seinem Papa am PC mit einem Flugsimulator fliegen.


 Damit ich Konsti ein wenig mit Holz und dem Bau eines einfachen Modells bekannt
 machen wollte, kaufte ich bei Gert Kirchert einen Wurfgleiter "Standard Austria" mit
 V-Leitwerk. Weiters besorgte ich einen E-Mini-Airfish, den ich im Winter mit ihm
 bzw für ihn bauen werde. - Jetzt fehlt noch eine günstige MC 20 Hott und wir können
 Lehrer-Schüler-Flüge durchführen.

 Technische Daten
 Spannweite 600 mm, Länge 450 mm, Gewicht  75 g


Standard Austria, Wurfgleiter
Flugvideo



 Der Bau

 Wie bei mir meistens üblich, habe ich die Konstruktion etwas abgeändert, sodass die Tragfläche abnehmbar
 ist. Sie wird mit Gummiringen 80 Dm. am Rumpf befestigt. Dazu wurden zwei 20 mm breite 1mm-Sperrholz-
 platten hergestellt, wobei eine am Rumpf und die andere am Flächenknick aufgeklebt wurden. Mit zwei kurzen
 Rundhölzchen wird durch Gummiringe der Flügel auf der richtigen Stelle gehalten und kann im Ernstfall vom
 Rumpf abspringen. Mit etwas Verwunderung sah ich, dass am Plan die Flächenhälften seitlich am Rumpf ange-
 klebt werden sollten. Bei einer harten Landung bricht da etwas, da bin ich sicher. Daher die Änderung.

 Um die Möglichkeit zur Ballastzugabe zu bekommen, wurde die beiliegende Bleiplatte etwas ausgeschnitten
 und eine Einfüllöffnung im Rumpf vorgesehen. Die Öffnung wurde mit einem Stück 2mm Balsa vorerst verschlos-
 sen.  - Der Rest wurde nach Plan gearbeitet, doch habe ich nur einmal mit Porenfüller gestrichen.

 Flugbericht

 Das Einwerfen erfolgte auf einer leicht abfallenden Wiese. Das Modell war leicht schwanzlastig. Mit einigen
 Gramm Blei konnte das behoben werden. Bei mehreren Testwürfen wird man sehen, ob noch mehr nachge-
 bessert werden muss.....
 Und Konstantin lernte das Werfen des Seglers und konnte gelegentlich schon weitere Flüge durchführen. Er
 hatte viel Freude und es wird schon werden....