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   Salto  (WIK)
 
 
 Der Salto von WIK war eines der ersten Kunstflugmodelle, die ich am Hang
 gesehen und erlebt habe. Damals, in den frühen 70-igern, eine Sensation - und
 die Piloten dieser Modelle für mich die großen Experten. Da der Flug des Modells
 insbesondere bei schwachem Wind nicht unproblematisch war, bedurfte es viel
 Flugerfahrung. Der Preis des Baukastens war gehoben und auch wegen dem
 erfahrungsbedürftigen Umgang mit dem Modell war dessen Verbreitung relativ
 gering.
 Das Modell war schon mein Traum, als ich noch mit dem "Föhn" von Oskar Czepa
 flog und mich, nicht zu lange, mit dem Jedelsky-Airfisch herumplagte.
 Einmal, fast dreißig Jahre später,  packte mich die Nostalgie und ich hatte Glück,
 dass ich ein leicht ramponiertes Modell finden und ersteigern konnte. Mein
 WIK-Salto fliegt auch nach seinher Reparatur hervorragend, wie ich es von früher
 in Erinnerung habe. Entgegen den Darstellungen im Planausschnitt erfolgt heute die
 Mischung für das V-Leitwerk nicht mechanisch sondern elektronisch im Sender.
 
 Der erste Flug erfolgte 09/2014 bei stärkerem Wind. Die Steuerung mit Querruder
 und Seitenruder ist empfehlenswert, da bei gößerem Querausschlag das negative
 Wendemoment auftritt. Das Höhenruder genügt mit +/- 6mm Ausschlag. Loopings
 gelangen gut, die Rollen bedürfen größerer Fahrt. Vorteilhaft erwiesen sich die
 Störklappen beim Landen. - Schön zu hören war das feine Pfeifgeräusch des
 Modells bei hoher Fahrt.
 09/2015 stand der Test eines vor vielen Jahren gelegentlich verwendeten Hanges
 am Plan. Bei 30km/h und Spitzen mit 44km/h wurde der Salto gestartet. Schon das
 Halten des Modells war kritisch und der erste Start glich einem Wurf in den Boden.
 Aber da kein Schaden war, gelang dann beim dritten Startversuch ein geregelter
 Aufstieg. Noch bis 20m über Grung gab es enorme Verwirbelungen, die für mich
 unverständlich sind. Darüber konnte ruhig geflogen werden und auch die gelegent-
 lichen Thermilkablösungen wurden in Höhe umgesetzt. Loopings und Rollen locker-
 ten das Fliegen auf. Die Landung wurde kritisch, da mit 30 oder mehr km/h
 Rückenwind von mir eine Landung gegen den Hang als zu gefährlich eingestuft
 wurde. Das seitliche Anlanden war auch sehr problematisch, da einige Meter über
 dem Boden starke Verwirbelungen bestanden. Mit viel Glück und nur einem
 angeknackten Randbogen war der Salto wieder am Boden. Der Schaden war nach
 3 Stunden wieder behoben.
 





der WIK-Salto am Tradenberg




der Salto in Öbergänserndorf
der ersteigerte Salto      
Beginn der Reparatur      
Ausstattung von heute: elektronischer V-Mischer   der Plan mit dem mechanischen
V-Mischer
mein erster Salto,  mit 4,8m Spw, aber ungeflogen verkauft
mein fertiger Salto von WIK      
ferttig zum Start   Transport im Ganzen der versteckte windstille Abstellplatz