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   Hangflug am Gebmannsberg
 

 
 Hangflug am Gebmannsberg

 Endlich fand ich in 20 km Entfernung einen sehr guten Hang, der mit einem
 E-Segler praktisch in allen Himmelsrichtungen befliegbar ist und der eine fast
 ebene Landewiese ohne Steine und Büsche aufweist. Die ersten Startstellen sind
 für westliche bis nördliche Winde, bzw für süd bis nordöstliche Winde geeignet.
 Die dort befindliche Landewiese ist für alle Flugbereiche ideal verwendbar.
 Etwa 400m weiter entfernt liegt ein ausgeprägter Südhang, der es zulässt bei
 Winden aus Südwesten bis Südosten zu fliegen. Hinter dem Hang liegt eine läng-
 liche Landewiese bei der bei den Landungen auf Leewinde zu achten ist.



Höhe: 337 m
Video vom Rundblick
Video von Roberts Rundflug


 Leider ist der Berg an keiner Seite mit "alpinem Hangabfall" ausgestattet, sodass derStart großer und
 schwerer Segelflugmodelle nicht leicht möglich ist. Ungeachtet dessen bietetl die Ostseite bei gutem Über-
 blick die Möglichkeit, mit dem Modell weite Strecken nach rechts und links zu fliegen. Der Hang hat etwa eine
 Überhöhung  von ca. 150m über der Tallage. Der Start und Landeplatz des Nordwest- und Südostfluggeländes
 besteht aus  einer horizontalen Wiese. Die Zufahrt zum Hang ist jedoch nur bei trockenem Wetter und Boden
 mit Fahrzeugen mit größerer Bodenfreiheit möglich. Nach bisheriger Erfahrung dauert nach mehrtägigenm
 Regen das Auftrocknen der Fledwegsteilstrecken bis zu einer Woche lang.
 Eine neuerliche Erkundung des Berges offenbarte noch einen weiteren, gipfelnäheren und gut geeigneten
 Südwesthang. Die Erreichbarkeit mit einem "normalen" PKW bedarf an einer Stelle etwas Überwindung, da in
 der Feldwegbiegung ein etwa 50cm hoher Geländeunterschied besteht. Notfalls muss man eine ebene Geh-
 strecke von max.einem halben Kilometer in Kauf nehmen. Unmittelbar nach dem Hang besteht die schon oben
 erwähnte, ebene, etwa 15m breite Landeschneise, wo man bei stärkeren westlichen Windeinflüssen mit Lee-
 verwirbelungen rechnen muss.

 Abschließend ist zu sagen, dass beim Hangflug eben eine Mischung von Hangaufwind und Thermik zum
 gewünschten Flugerlebnis notwendig ist. In wenigne Fällen ist der Hangwind so stark (~50-60km/h), dass man
 ausschließlich mit starkwindtauglichen Segelflugmodellen fliegen kann.

 Wichtig: Modellflug ist auch hier nicht unbedingt gerne gesehen und ist mit Problemen von verschiedener Seite
 zu rechnen, weshalb deeskalierendes Verhalten bei Auseinandersetzungen zu empfehlen ist!

 Hangtest mit Wildcat von Horizon
 Die ersten Testflüge sowohl am Nordwesthang als auch am Südosthang wurden mit einem kleinen E-Motorflie-
 ger, einer Wildcat, durchgeführt. Westseitig konnte guter Aufwind festgestellt werden, auch auf der Südostseite,
 doch bedurfte es dazu, weit vor den Startplatz hinauszufliegen, da dort erst die Auswirkungen der Hangkante
 mit ihrem stärkerem  Aufwind bemerkbar wurden. Leider wird das Modell in dieser Entfernung unangenehm
 klein. Der Testflug war erfolgreich.

 Lift Off - Testflug 1 bei Südostwind
 Der nächste Flug erfolgte mit einem Lift Off mit elektrischer Aufstiegshilfe an der flacheren Ostseite. In Abhän-
 gigkeit von leichten Thermikablösungen ergaben die Windverhältnisse durchschnittlich15km/h Windgeschwin-
 digkeit. Jedoch brach der Wind zwischendurch immer wieder ein, wodurch das Fliegen nicht erleichtert wurde.
 Mit 3,5 Minuten Motorlaufzeit ergab sich eine Flugzeit von 27 Minuten; - und damit bin ich zufrieden.

 Problematisch ist auf der Ostseite des Hanges die Lage der Hangkante vom Startpunkt, denn durch die
 Entfernung von etwa 200m bis zur Kante, wird ein 2m-Modell optisch schon klein. Fliegt man weit ins Tal hinaus
 und kommt mangels Aufwind unter die Horizontlinie, dann wird die Sichtbarkeit des kleinen Modells deutlich
 schlechter. Besonders negativ fällt in dieser Situation eine kleine Baumgruppe abseits auf, hinter der das
 Modell kurz aus dem Blickfeld entschwindet. Man muss darauf achten immer über den Bäumen zu bleiben oder
 daneben. Vermutlich ist es mit großen Modellen einfacher dort zu fliegen, da sie vielleicht weiter draußen eher
 Aufwind bekommen können und vorallem weil sie wesentlich besser sichtbar sind.

 Test mit Salto (WIK) und DG 300
 Nun, der Test ist erfolgt wobei eher ein West-Nord-Westwind vorherrschte, der parallel zur linken Hanglinie
 wehte. Trotz nur 12 km/h Durchschnittswindgeschwindigkeit konnte ohne kurzer thermischer Ablösungen mit
 dem originalen WIk-Salto (2,3m) die Höhe gehalten werden. Der nachfolgende Testflug mit der DG 300
 (3,6m Spw) mit E-Antrieb verlief deutlich besser, da mit Motorhilfe eine größere Ausgangshöhe erfloghen
 werden konnte, von der aus der Auftrieb besser genutzt werden konnte.

 Flugversuch mit Carrera SB 10 3,3m
 Bei reichlich Wind um ca, 15km/h wollte ich bei nordwestlichjem Wind die uralte kleine SB 10 fliegen. Mit Mut
 warf ich den Motorlosen Flieger in die Luft, hoffend, dass er fliegen wird. Und wie er flog. Steil nach oben und
 fast überzogen hing das Modell alsbald da. Nachdrücken half, doch die Höhe schwand, denn trotz Wind kam
 kein Flug hinaus vor den Hang zustande. Schließlich trat ich den Landeanflug an und wollt versuchen, den
 Flieger bruchfrei zu landen. Doch der Wind führ mir unter die Tragfläche und drehte das Modell so, dass ich es
 mit den kleinen Querrudern nichtmehr dorthin steuern konnte, wo ich wollte dass es hinfliegt. Und ehe ich es
 mir versah, hing der Flieger in einem schon abseits liegenden Baum. Nur mit Hilfe des samt Sägewerkzeug
 herbeigeholten Sohnes Stefan, gelang die Bergung des Modells. Kaum zu glauben, es war heil geblieben.

 Test 2 mit Lift off am Südosthang
 Wenn man Hangfliegen möchte, muss man fallweise mit weniger idealen Windbedingungen zurecht kommen.
 So ergab es sich, dass der Wind bei einem Flugtag eher westlich wehte. Der vordere Hang NW- und SO-Hang
 schien  mir nicht günstig. Daher versuchte ich den vorderen, noch etwas höher gelegenen Südosthang zu
 erkunden. Von einer tatsächlichen Hangkante fiel dort ein etwa 40m breiter und unbewachsener Hangstreifen
 gut 150m tief ab, bis hin zu den abfalchenden Äckern. Die Zufahrt dorthin erfolgte über einen ca. 15m breiten
 Wiesenstreifen, der sich als Landewiese anbietet. Den Wagen konnte ich westlich der Hangkante bei den
 Büschen abstellen.
 Nun der Lift Off ist ein toller Segler, doch benötigt er dennoch Aufwind in ausreichendem Maß. Der Wind bließ
 mit 37km/h Durchschnittsgeschwindigkeit, also relativ stark, doch leider in einem Winkel von 45 Grad zum
 Hang und aus westlicher Richtung.
 Der Start mit Elektrounterstützung war problemlos und konnte die niedrige Abschalthöhe gut gehalten werden.
 Mit den zwischendurch auftretenden kurzen Thermiken war aber keine grössere Höhe zu erreichen. Mit etwa
 15 Sekunden Motorflug konnte eine gute Flughöhe erreicht werden, die zur ausgiebigen Erkundung des Hanges
 reichte. Nachdem der Wind nahezu aus West anströmte, konnte oberhalb des rechts vom Hang gelegenen
 Wäldchens guter Aufwind gefunden werden. In dieser Höhe konnte auch weit vor den Hang hinausgeflogen und
 vermutlich Thermikablösungen ausgenützt werden konnten, um oben zu bleiben und zwischendurch Kustflugfi-
 guren einzulegen. Die Landung fiel nicht optimal aus, da von dem westlich rechts gelegenen Wäldchen doch
 einige Verwirbelungen in Bodennähe die Landung nicht gerade erleichterten.

 Flug mit Fiesta und Minimoa 1:5
 Um endlich höher aufsteigen zu können, gelang mir der Einsatz meiner zwei Modelle mit mehr als 2m Spann-
 weite. Die Witterung war freundlich, doch weder der Wind noch die Thermik ausreichend um hoch hinauf zu
 kommen. Der 3,2m messende MPX-Segler Fiesta war mit jeweils nur wenigen Sekun´den Motorlauf in ange-
 messener Höhe (30-40m) über der Hangkante Nordwest. Mühsam war zeitweise, entlang des Hangkantenver-
 laufes in oft nur 10m Höhe herumzukrebsen, mit dem gezogenen Höhenruder den Segler am Limit zu fliegen.
 Mehrfach wurde versucht, über mir, 15m hinter der "Hangkante" , wo der meiste Aufwind zu erwarten wäre, zu
 fliegen, doch das funktionierte selten. Bei diesen Flugmanövern dürfte ich über mir schon im Lee geflogen sein,
 was zu einem Höhenverlust führte. Dreimal ging es sich aus, dass danach der Segler 1m über der Wiese zur
 Hangkante vorflog und danach noch weiter sank, sodass er kurzfristig außer Sichtweite war. Nur das sofortige
 Einschalten des Motors brachte das Modell wieder nach oben. Beim vierten Mal klappte das nicht und das
 Modell bekam im hohen Gras abseits Bodenkontakt. Vermutlich durch das Einschalten des Motors wurde der
 Motorspant ausgerissen, wobei sich lohnte, dass ich die Einklebung eher "nur ausreichend stark" vorgenom-
 men habe. Nach einer Flugzeit von einmal 39 und zuletzt 25 Minuten hatte ich vom Fiesta-Fliegen ohnedies
 schon genug, doch so wollte ich nicht landen.
 
 Da ich einen lieben Freund mit hatte, konnte ich erstmals mit meiner 3,4m Minimoa am Hang fliegen, denn er
 startete das Modell. Es war ein erhebender Anblick, als die Knickflügelminimoa sich in die Höhe hinauf begab.
 War zuvor eher der Wind, wenn überhaupt, aus nördlicher oder nordwestlicher Richtung gekommen, so drehte
 er zu Mittag plötzlioch auf Südost um. Just da startete die Minimoa und ich kam in eine schöne Thermikblase
 hinien und stieg sehr hoch. Da das Modell kein Vario hat, gab es keine Höhenangabe, was mir ja eigentlich
 gleichgültig ist. Es war ein optischer Genuss, den Oldtimer eher in langsamen Kreisen steigen zu sehen. Als mir
 dann meine Augen Unsicherheit beim Fliegen weit abseits über dem höchsten Punkt des Berges besorgten,
 musste ich die Störklappen ausfahren. Das war das erste Mal, dass ich, um aus der Thermik zu kommmen, die
 Bremsen ziehen musste. EIn angemessener Abstieg folgte. imdem ich versuchte, im weiten Bogen aus dem Au-
 windbereich herauszufliegen. Das gelang, worauf dann wieder ein Herumkrebsen am fliegerischen Limit folgte.
 Durch die Gutmütigkeit der Minimoa gab es dadurch keine Schwierigkeiten. Einige Male musste auch der Hilfs-
 motor eingeschaltet werden, da auch das weite Hinausfliegen vor den Hang, mich in keine nutzbare Thermik
 brachte. Nach fast einer Dreiviertelstunde landete ich unter Einsatz der Bremsklappen. Mit deren Dosierbarkeit
 kann man den Landeanflug sehr schön steuern. Eine perfekte Landung ließ den Flugtag erfreulich ausklingen.

       
Sicht auf Landewiese von Landewiese nach Westen, nach oben zum Südwesthang Ostansicht von der Strtaße (1,5km weg) Westansicht aus Gebmanns
Ostseite links mit störender Baumgruppe Ostseite Mitte links Ostseite Mitte rechts Geländeverlauf Ostseite rechts (Blick Richtung Gipfel)
Geländeverlauf Westseite links (Gipfel) Westseite Mitte links Wesgtseite Mitte rechts Westseite rechts zur Landewiese
 
Wioldcat Lift Off Fiesta Minimoa